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Sozialticket

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Datei:Regionale Sozialtickets.svg
Regionale Sozialtickets in Deutschland
(Stand 04/2025)<ref name=":1">Christoph Aberle: Sozialticket-Atlas für Deutschland: Wo der Staat den Öffentlichen Nahverkehr für einkommensarme Menschen bezuschusst. Im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – Gesamtverband e.V. März 2025, doi:10.15480/882.13683 (tuhh.de [abgerufen am 4. April 2025]).</ref>

Abo- und Zeitkarten
  • kein Sozialticket
  • 1 Sozialticket
  • 2 Sozialtickets
  • >2 Sozialtickets

  • Karten im Bartarif
    1 EUR-Icon in der Karte Sozialticket

    Ein Sozialticket ist ein im Preis ermäßigter Zeitfahrausweis zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch ökonomisch bedürftige Menschen (z. B. Empfänger von Bürgergeld, von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz). Üblicherweise handelt es sich dabei um eine Monatskarte, in Österreich manchmal auch um eine Jahreskarte. Der Fahrschein ist meist nicht übertragbar und erfordert einen Wohnsitz im jeweiligen Geltungsbereich.

    Datei:Deutschlandticket sozial.svg
    Sozialtickets zum Deutschlandticket
    (€/Monat, Stand 01/2025)<ref name=":1" />
  • kein Sozialticket
  • ≤ 20 €
  • ≤ 30 €
  • ≤ 40 €
  • > 40 €
  • In Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen wird ein vergünstigtes Deutschlandticket als Sozialticket ausgegeben. Auch 28 Gemeinden und Landkreise bieten ein vergünstigtes Deutschlandticket an (Stand Januar 2025). Insgesamt gibt es mehr als 200 Varianten der lokalen/regionalen Tickets, davon knapp 50 Tickets im Bartarif, also für Einzel-, Mehrfahrten- oder Tageskarten. Etwa 71 Prozent der Bürgergeld-Beziehenden können an ihrem Wohnort ein Sozialticket erwerben. 48 Prozent der Beziehenden können einen Zuschuss zum Deutschlandticket beanspruchen, wobei Sozialtickets in urbanen Gebieten deutlich weiter verbreitet sind als im ländlichen Raum. In 51 Prozent der Kommunen gibt es kein Sozialticket, dort leben 29 Prozent der Bürgergeld-Beziehenden bzw. 40 Prozent der Bundesbevölkerung.<ref name=":1" />

    In der Regel wird die Berechtigung durch einen Sozialpass nachgewiesen, der je nach Kommune auch an Personen ausgestellt wird, die Wohngeld, Kinderzuschlag nach dem BKGG, BaFöG-Leistungen oder andere Transferleistungen beziehen. In einigen Orten erhalten Personen einen Sozialpass, die bestimmte Einkommensgrenzen unterschreiten, auch wenn sie keine Leistungen beziehen (etwa in Frankfurt am Main, Leipzig, München und Ulm).

    Um die Fahrgeldverluste durch Sozialtickets auszugleichen, erhalten die regionalen oder überregionalen Verkehrsunternehmen in der Regel einen Zuschuss von den betreffenden Städten, Landkreisen und/oder Bundesländern.

    Vereinzelt ist der reguläre Tarif kostengünstiger als das Sozialticket. In Lemgo beispielsweise ist das Abonnement mit Partnerkarte günstiger als zwei Sozialtickets, wobei die Karten sogar übertragbar sind und eine Mitnahme weiterer Personen in der Nebenverkehrszeit erlauben.<ref name=":1" />

    Sozialtickets nach Bundesländern

    Die alphabetisch nach Bundesländern sortierte Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine Auftragsstudie des Paritätischen Gesamtverbandes führt über 200 Tickets an,<ref name=":1" /> die im Anhang zur Studie mit weiteren Informationen zur Gültigkeit hinterlegt sind.<ref>Christoph Aberle: Welfare Ticket Atlas for Germany - DATASET. 27. März 2025, abgerufen am 4. April 2025.</ref>

    Baden-Württemberg

    Ein Sozialticket gibt es in allen großen Städten und einigen Landkreisen. Sozialtickets gibt es unter verschiedenen Bezeichnungen, bzw. in Verbindung mit speziellen Karten in:

    • Baden-Baden seit 2020. Es wird ein Zuschuss von 20 Euro im Monat bzw. 240 Euro für verschiedene Monats- und Jahreskarten gezahlt.<ref>Sozialticket - Stadt Baden-Baden. Abgerufen am 24. September 2021.</ref> Im Juli 2023 hat der Gemeinderat entschieden, den Zuschuss auch für den Erwerb des D-Tickets JugendBW und des Deutschlandtickets zu zahlen.<ref>Weiterentwicklung des Sozialtickets in Baden-Baden – Zuschuss von 20 Euro bei Kauf von Monats- und Jahreskarten. In: goodnews4.de. 29. Juli 2023, abgerufen am 29. Juli 2023.</ref>
    • Freiburg im Breisgau seit 2016. Seit Mai 2023 wird das Deutschlandticket als Sozialticket angeboten, wobei der Eigenanteil 38 Euro beträgt. Das Ticket ist auch für Wohngeldempfänger erhältlich.<ref>Vergünstigungen für den öffentlichen Personen-Nahverkehr "Sozialticket". Freiburg im Breisgau, abgerufen am 17. Juni 2021.</ref> Die Regio Basis-Monatskarte wird seit 2025 nicht mehr gefördert.<ref>Aus neun mach Fünf Euro Sozialticket Preisanstieg. Radio Dreyeckland, 27. November 2024, abgerufen am 27. November 2024.</ref>
    • Landkreis Göppingen: Es gab bis 2024 ein VVS-weit gültiges Sozialticket für 35 Euro im Monat.<ref>SozialTicket. VVS, abgerufen am 23. April 2024.</ref> Das Ticket wird seit 2025 nicht mehr angeboten.<ref>Fehlende Mittel: Landkreis Göppingen stellt SozialTicket ein. SWR, 2. Oktober 2024, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
    • Heidelberg Sozialticket mit Heidelberg Pass oder Heidelberg Pass+ seit Januar 2014. Das Ticket galt im gesamten Rhein-Neckar-Verkehr, bis es durch das Deutschlandticket ersetzt wurde. Beide Pässe werden auch an Wohngeldempfänger ausgegeben.<ref>#hd4mobility. VRN, abgerufen am 12. Juli 2024.</ref> Am 1. September 2022 wurde ein Jahresticket für 3 Euro monatlich für Inhaber des Heidelberg Pass bzw. Heidelberg Pass+ eingeführt.<ref>Stadt Heidelberg: Sozialticket. Abgerufen am 6. Juni 2023.</ref> Seit September 2025 kostet das Sozialticket 29 Euro monatlich. Personen unter 21 Jahren erhalten dafür das Deutschlandticket JugendBW, alle anderen das Deutschlandticket.<ref>#hd4mobility: Gemeinderat beschließt Neuausrichtung des Mobilitätsprojektes. Stadt Heidelberg, 6. Juni 2025, abgerufen am 12. November 2025.</ref>
    • Heilbronn: Ab Mai 2024 gibt es statt des bisherigen Sahne Ticket II das Deutschlandticket als Sozialticket. Bei Bestellung des Deutschlandtickets ist zunächst der volle Preis zu zahlen. Berechtigte erhalten nachträglich monatlich einen Zuschuss in Höhe von 10 EUR durch das Amt für Mobilität und Nahverkehr des Landkreises Heilbronn.<ref>Deutschlandticket (Zuschuss beantragen). Stadt Heilbronn, abgerufen am 30. April 2024.</ref>
    • Karlsruhe mit Karlsruher Pass seit 2009. Die Umweltmonatskarte 2 Waben, die 9Uhr-Karte 3 Waben, die Karte für Schüler und Auszubildende 2 Waben, das Schülerferienticket sowie die „Karte ab 65“ (im Abo) sind etwa 50 % ermäßigt.<ref>Angebote. Karlsruher Pässe, Karlsruher Pass</ref>
    • Konstanz: Inhaber des Konstanzer Sozialpasses erhalten 24,50 EUR/Monat Zuschuss zum Deutschlandticket sowie 182,50 EUR/Jahr Zuschuss zum D-Ticket JugendBW.<ref>Neues vom Konstanzer Sozialpass. Stadt Konstanz, 10. August 2023, abgerufen am 23. Dezember 2023.</ref>
    • Mannheim: Seit Juli 2023 ist dort das Deutschlandticket als Sozialticket verfügbar. Der zu zahlende Eigenanteil beträgt seit 2026 53 Euro. Auch 5-Fahrten-Tickets zum Preis von 12,50 Euro können erworben werden (max. 3 Tickets pro Monat).<ref>Doppelhaushalt 2025/26 beschlossen. In: mannheim.de. 11. Dezember 2024, abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref><ref>Sozialticket wird 2026 in angepasster Form fortgeführt. In: mannheim.de. Stadt Mannheim, 5. November 2025, abgerufen am 6. November 2025.</ref>
    • Stuttgart mit Bonuscard + Kultur seit 2015. Die Bonuscard + Kultur erhalten auch Empfänger von Wohngeld und Kinderzuschlag.<ref>Bonuscard + Kultur beantragen. Landeshauptstadt Stuttgart, abgerufen am 10. Februar 2023.</ref> Der Preis des Sozialtickets beträgt 31,50 Euro. Das Ticket unter dem Namen Jedermann-MonatsTicket (Bonus) gilt seit Mai 2023 im ganzen Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart. Mit dem Ticket kann man am Wochenende und an Feiertagen bis zu drei oder alle eigenen Kinder bis 17 Jahre kostenlos mitnehmen.<ref>Jedermann-MonatsTicket (Bonus). Stuttgarter Straßenbahnen AG, abgerufen am 10. Januar 2026.</ref> Für Personen unter 21 Jahren gibt es das 14-Uhr-Junior-MonatsTicket (Bonus), welches an Werktagen erst ab 14 Uhr gültig ist (am Wochenende ganztägig, in den Schulferien ab 9 Uhr). Es ist ebenfalls im ganzen VVS gültig und kostet 14,20 Euro.<ref>14-Uhr-Junior-MonatsTicket (Bonus) im VVS. Stuttgarter Straßenbahnen AG, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref>
    • In Tübingen erhalten Personen mit KreisBonus Card das Deutschlandticket für 30 Euro. Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende mit KreisBonus Card erhalten es für 19 Euro.<ref>Wissenswertes rund um das Deutschlandticket. Stadtwerke Tübingen, abgerufen am 8. Februar 2024.</ref>
    • Überlingen: Inhaber des Überlinger Sozialpass erhalten einen Zuschuss von 25 Euro zum Erwerb des Deutschlandtickets. Den Sozialpass erhalten auch Wohngeldempfänger.<ref>Sozialpass der Stadt Überlingen. Große Kreisstadt Überlingen, abgerufen am 9. Februar 2025.</ref>
    • In Ulm berechtigt die Lobbycard seit Juli 2014 zum Erwerb einer Monatskarte für das Stadtgebiet Ulm/Neu-Ulm zum halben Preis (Stand Dezember 2023 38,95 Euro). Die Lobbycard erhalten auch Wohngeldempfänger und Personen mit niedrigem Einkommen ohne Sozialleistungsbezug.<ref>Soziale Vergünstigungen. Stadt Ulm, abgerufen am 29. Juli 2023.</ref> Im November 2025 wurde für Inhaber der Lobbycard das D-Ticket Sozial Ulm eingeführt. Der Eigenanteil beträgt 34 Euro.<ref>D-TICKET Sozial. Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH, abgerufen am 12. Dezember 2025.</ref>
    • In Walldorf wird der Erwerb eines Deutschlandtickets für Transferleistungsempfänger (einschließlich Wohngeld, Mindestalter 18 Jahre) mit 29 Euro bezuschusst.<ref>Sozialticket wird beibehalten. Stadt Walldorf, 22. Januar 2025, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>

    Bayern

    • In Augsburg wird seit Juni 2023 das Deutschlandticket als Sozialticket angeboten. Die Eigenbeteiligung liegt bei 44 Euro.<ref>Sozialticket: Zuschuss zum Deutschlandticket. Stadt Augsburg, abgerufen am 20. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
    • In Erlangen erhalten Inhaber des ErlangenPass das Deutschlandticket für 38 €. Auch andere Tickets sind verfügbar, etwa das 9-Uhr-Jahresabo für 14,80 Euro/Monat und die Monatskarte Solo 31 für 34 Euro.<ref>ErlangenPass - Vergünstigungen. In: erlangen.de. Abgerufen am 28. November 2022.</ref>
    • In Fürth wird das Deutschlandticket seit dem 1. Juni 2023 als Sozialticket ausgegeben. Der zu zahlende Eigenanteil beträgt 45 Euro.<ref>Tickets & Preise für den Fürther Stadtverkehr. Infra Fürth, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Außerdem gibt es die Möglichkeit, das vergünstigte 9-Uhr-JahresAbo für die Tarifstufe B (Fürth) zu erwerben. Mit diesem Ticket fährt man für 14 Euro im Monat ab 9 Uhr innerhalb des Stadtgebietes Fürth.<ref>Tickets & Preise für den Fürther Stadtverkehr. Infra Fürth, abgerufen am 15. März 2026.</ref>
    • In Landshut können Inhaber eines Sozialpasses ermäßigte Einzel- und Tagesfahrkarten erwerben.<ref>Mit dem Bus bequem ans Ziel. In: Stadtwerke Landshut. Abgerufen am 3. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
    • Mit dem München Pass, der nicht an den Bezug von Sozialleistungen, sondern nur an die Unterschreitung bestimmter Einkommensgrenzen geknüpft ist, erhält man in die Möglichkeit zum Erwerb vergünstigter Monatskarten für den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund. Die Monatskarte S entspricht im Umfang der Monatskarte 9 Uhr (gilt also Montag bis Freitag nicht von 6–9 Uhr), kostet aber nur gut die Hälfte des regulären Preises (Stand Oktober 2024: 31,10 Euro). Die Fahrkarten sind nicht im Abo erhältlich.<ref>IsarCard S. Abgerufen am 24. September 2021.</ref> Es können bis zu 3 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren mitgenommen werden. Zusätzlich kann man monatlich bis zu 15 Tageskarten ohne Sperrzeit in den Sozialbürgerhäusern kaufen.<ref>München Pass, Stadt München</ref>
    • Nürnberg: Inhaber eines Nürnberg-Passes erhalten seit August 2023 das Deutschlandticket Nürnberg-Pass als Sozialticket. Den Nürnberg-Pass erhalten auch Wohngeldempfänger. Dabei ist ein Eigenanteil von 30 Euro zu zahlen.<ref>Deutschlandticket Nürnberg-Pass. VAG, abgerufen am 28. November 2024.</ref>
    • In Regensburg können Inhaber des Stadtpass ermäßigte Monatskarten erwerben. Diese kosten ohne Zeitbeschränkung 32,80 Euro, als an Werktagen erst ab 9 Uhr gültiges Ticket (Öko-Ticket) 22,50 Euro und für Schüler und Auszubildende 18,20 Euro (ohne Zeitbeschränkung). Auch das Deutschlandticket ist erhältlich (Eigenanteil 31,50 Euro, Azubis, Studenten und Freiwilligendienstleistende 21,50 Euro Euro). Den Stadtpass erhalten auch Wohngeldempfänger.<ref>Sozial-Tickets. RVV, 27. Februar 2019, abgerufen am 17. November 2024.</ref><ref>Deutschlandticket im Sozial-Tarif. RVV, 27. Dezember 2023, abgerufen am 17. November 2024.</ref>
    • In Straubing können Inhaber des Sozial-Passes vergünstigte Einzelfahrscheine und Tageskarten erwerben.<ref>Tarife | Verkehr | Stadtwerke Straubing. Abgerufen am 4. August 2021.</ref>
    • Die Stadt Würzburg gewährt eine Ermäßigung auf das Deutschlandticket. Berechtigt sind alleinerziehende Bezieher von Bürgergeld mit mindestens einem Kind unter 3 Jahren und Bürgergeldempfänger, die an beruflichen Fördermaßnahmen oder Sprachkursen teilnehmen. Das Deutschlandticket muss zunächst gebucht werden, auf Antrag erstattet die Stadt rückwirkend den Differenzbetrag zum Eigenanteil von 15 Euro pro Monat.<ref>Sozialticket. Jobcenter Stadt Würzburg, abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref>

    Berlin und Brandenburg

    Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bietet das Berlin-Ticket S für 27,50 Euro und das Mobilitätsticket an, welche einer Monatskarte entsprechen (jedoch ohne Mitnahmeregelung oder Übertragbarkeit). Das Mobilitätsticket für Potsdam kostet 28,50 Euro, für Frankfurt/Oder und Cottbus jeweils 26,20 Euro.<ref>Mobilitätsticket Brandenburg. VBB, abgerufen am 5. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Seit Februar 2018 haben auch Berliner Wohngeldempfänger die Möglichkeit, ein Berlin-Ticket S zu erwerben.

    Bis 2022 kostete das Berlin-Ticket S 27,50 Euro. Danach kostete es bis März 2025 9 Euro, was ursprünglich bis Ende 2025 gelten sollte.<ref>Das 9-Euro-Ticket gilt bis Ende 2025. Der Regierende Bürgermeister - Senatskanzlei, 10. Oktober 2023, abgerufen am 14. Oktober 2023.</ref> Der Preis stieg jedoch bereits ab April 2025 auf 19 Euro.<ref>Berliner Sozialticket kostet ab sofort mehr als doppelt so viel. RBB24, 1. April 2025, abgerufen am 1. April 2025.</ref> Seit Januar 2026 kostet das Ticket wieder 27,50 Euro.<ref>Preis für Berliner Sozialticket soll ab Januar auf 27,50 Euro steigen. RBB24, 17. September 2025, abgerufen am 17. September 2025.</ref>

    Bremen

    In Bremen gibt es ein im Stadtgebiet von Bremen gültiges Sozialticket, das StadtTicket Bremen, welches 39,90 Euro kostet. Kinder und Jugendliche, die von Sozialleistungen leben, erhalten das Sozialticket kostenfrei. Mit dem Ticket für Erwachsene können montags bis freitags ab 19:00 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen ein weiterer Erwachsener und bis zu vier Kinder (6 bis 14 Jahre) mitgenommen werden.<ref>VBN: MonatsTicket. Abgerufen am 24. Januar 2022.</ref> Im ebenfalls zum Bundesland Bremen gehörenden Bremerhaven gibt es kein Sozialticket.<ref>Gareth Joswig: Endstation 2,80 Euro, taz, 21. Juni 2018, abgerufen am 6. Mai 2021</ref>

    Im Koalitionsvertrag für die 21. Wahlperiode der Bremischen Bürgerschaft, S. 106, wurde 2023 festgelegt, dass eine Einführung des Deutschlandtickets als Sozialticket angestrebt wird. Dabei soll die Selbstbeteiligung 29 Euro betragen. Kinder und Jugendliche sollen es, wie bisher schon das StadtTicket Bremen, gratis erhalten. Auch Wohngeldempfänger sollen das Ticket erhalten.<ref>Veränderung gestalten: sicher, sozial, ökologisch, zukunftsfest Koalitionsvertrag für die 21. Wahlperiode der Bremischen Bürgerschaft. SPD Land Bremen, abgerufen am 1. Januar 2024.</ref>

    Hamburg

    In Hamburg berechtigt die Ausstellung einer Sozialkarte zum Erwerb von (fast allen) Monatskarten mit einer Ermäßigung von 35,50 Euro, so dass z. B. für ein Deutschlandticket 27,50 Euro zu zahlen sind.<ref>HVV erhöht Preise: Fahrgäste in Hamburg müssen sich ab 2025 auf neue Fahrkartenpreise einstellen. NDR, 5. November 2024, abgerufen am 6. November 2024.</ref> Der Rabatt wird von der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration getragen.<ref>Sozialrabatt auf Zeitkarten des HVV. In: hamburg.de. 13. Januar 2023, abgerufen am 18. Januar 2023.</ref> Schüler mit Anspruch auf Sozialrabatt erhielten das Deutschlandticket kostenlos (seit September 2024 erhalten es alle Schüler kostenlos).<ref>Hamburgs Schülerinnen und Schüler zahlen nur 19 Euro. In: hamburg.de. 13. April 2023, abgerufen am 30. Juni 2023.</ref> Azubis mit Anspruch auf den Sozialrabatt erhalten das hvv Deutschlandticket für Azubis ebenfalls kostenlos. Voraussetzung ist ein Ausbildungsstandort in Hamburg oder im Umland.<ref>Azubis. hvv, abgerufen am 13. September 2023.</ref>

    Hessen

    • In Hessen ist seit August 2023 ein ermäßigtes Deutschlandticket erhältlich. Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Bezieher von Bürgergeld, Grundsicherung oder Wohngeld können es mit dem Berechtigungsnachweis Hessenpass mobil beantragen, der ihnen von den zuständigen Behörden automatisch zugeschickt wird.<ref>Hessenpass mobil, In: wirtschaft.hessen.de, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, abgerufen am 11. August 2023.</ref> Anders als das reguläre Deutschlandticket muss es spätestens am zehnten eines Monats für den Folgemonat beantragt werden und ist nicht im Netz erhältlich, sondern kann ausschließlich in den Verkaufsstellen der Verkehrsverbünde bestellt werden.<ref>Schülerticket, Hessenpass mobil und D-Ticket sorgen für hohes Bearbeitungsaufkommen bei ESWE Verkehr. In: ESWE Verkehr, 14. Juli 2023, abgerufen am 11. August 2023.</ref> Es kostete bei Einführung 31 Euro im Monat.<ref>Vergünstigtes Deutschland-Ticket ab 30. Juni erhältlich. In: wirtschaft.hessen.de. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, 16. Juni 2023, abgerufen am 16. Juni 2023.</ref> Zum Jahresbeginn 2025 wurde der Preis auf 39 Euro erhöht, seit 2026 kostet es 44 Euro.<ref>ÖPNV in Hessen: Ticketpreise steigen ab Januar 2025. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. November 2024, abgerufen am 4. November 2024.</ref><ref>RMV und NVV erhöhen Preise: Schüler- und Seniorentickets werden teurer. In: hessenschau.de. 3. November 2025, abgerufen am 4. November 2025.</ref>
    • Das Sozialticket für Erwachsene in Darmstadt wurde zum 1. Oktober 2023 zugunsten des ermäßigten Deutschlandtickets abgeschafft.<ref>Darmstadt: Sozialticket für Erwachsene wird gestrichen. Frankfurter Rundschau, 10. August 2023, abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahre ist seit Oktober 2023 ein Sozialticket erhältlich. Es kostete zunächst 15,50 Euro, 2025 19,50 Euro und seit 2026 22 Euro – jeweils den halben Preis eines ermäßigten Deutschlandtickets.<ref>Sozialticket / Hessenpass mobil. Wissenschaftsstadt Darmstadt, abgerufen am 19. November 2024.</ref>
    • In Frankfurt am Main gibt es mit dem Frankfurt-Pass beim Rhein-Main-Verkehrsverbund ermäßigte Monatskarten, welche nicht übertragbar sind. Der Frankfurt-Pass ist nicht an den Bezug von Sozialleistungen gebunden, sondern nur an die Unterschreitung bestimmter Einkommensgrenzen. Das Schülerticket und die Seniorenkarte Hessen kosten für Inhaberinnen und Inhaber des Frankfurt-Passes 13,50 Euro im Monat. Beide Tickets gelten in ganz Hessen.<ref>Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH: Schüler:innen und Azubis. Abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref><ref>Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH: Ab 65 Jahren. Abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref> Für Inhaber des Frankfurt-Pass oder des Hessenpass mobil ist seit Januar 2024 das Deutschlandticket für 31,50 Euro erhältlich.<ref>Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH: D-Ticket mit dem Frankfurt-Pass mobil. Abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref>
    • In Kassel existiert seit Juli 2020 das MittendrinTicket. Es kostet 35 Euro im Monat. Von Montag bis Freitag ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen gilt das Ticket im gesamten Gebiet des Nordhessischen Verkehrsverbundes und eine weitere erwachsene Person und alle zum Haushalt gehörenden Kinder unter 18 Jahren fahren dann kostenfrei mit. Um das MittendrinTicket nutzen zu können, benötigt man die Teilhabecard Kassel, die auch Wohngeldempfänger erhalten.<ref>MittendrinTicket. NVV, abgerufen am 22. Dezember 2023.</ref>
    • In Wiesbaden gibt es für Kinder und Jugendliche, deren Erziehungsberechtigte Sozialleistungen erhalten (einschließlich Wohngeld und Kinderzuschlag), das in ganz Hessen und Mainz gültige Ticket Hessen WI 15 zum ermäßigten Preis von 10 Euro im Monat.<ref>Schülerticket Hessen WI15. ESWE Verkehr, abgerufen am 2. August 2023.</ref>

    Mecklenburg-Vorpommern

    • Die Stadtwerke Greifswald bieten für Inhaber des Kultur- und Sozialpasses Monatskarten mit einer verhältnismäßig geringen Ermäßigung (Erwachsene ca. 10 %, Kinder, Auszubildende und Studenten ca. 30 %) an. Sie kosten 39 bzw. 23 Euro.<ref>Kultur- und Sozialpass - Stadtwerke Greifswald. Abgerufen am 23. September 2021.</ref> Den Kultur- und Sozialpass erhält ein relativ breiter Kreis von Einwohnern, u. a. Wohngeldempfänger, Studenten und Auszubildende.<ref>Kultur- und Sozialpass. Universitäts- und Hansestadt Greifswald, abgerufen am 10. September 2022.</ref>
    • Beim Verkehrsverbund Warnow erhalten Inhaber des WarnowPass Einzelfahrkarten und Tageskarten zum ermäßigten Preis. Seit dem 1. August 2020 können WarnowPass-Inhaber auch Wochen- und Monatskarten des (VVW) für die Tarifzone Rostock ermäßigt erwerben. Dabei kostet (Stand Dezember 2025) eine Monatskarte für Rostock 68 Euro, im Abonnement 50,49 Euro. Seit Januar 2025 ist das Deutschland-Ticket Sozial für WarnowPass-Inhaber erhältlich. Es kostet 50,49 Euro.<ref>Deutschland-Ticket Sozial. RSAG, abgerufen am 27. Dezember 2024.</ref>
    • Die NAHBUS Nordwestmecklenburg GmbH bietet ein Sozialticket für den Stadtverkehr in Wismar zum Preis von 47 Euro an.<ref>Tarife und Tickets ab 1. Februar 2025. NAHBUS, abgerufen am 11. April 2025.</ref>

    Niedersachsen

    • In Braunschweig gibt es für Inhaber des Braunschweig Pass das BS-Mobil-Ticket und das BS-Mobil-Ticket-Plus für 25 bzw. 33 Euro. Das BS-Mobil-Ticket gilt an Werktagen erst ab 8:30 Uhr, das BS-Mobil-Ticket-Plus gilt ganztägig. Für Schüler mit Braunschweig Pass gibt es das BS-Mobil-Ticket Schüler für 15 Euro. Den Braunschweig Pass erhalten auch Wohngeldempfänger und Empfänger von Kinderzuschlag.<ref>BS-Mobil-Tickets. Braunschweiger Verkehrs-GmbH, abgerufen am 20. Dezember 2024.</ref>
    • Seit Einführung des Deutschlandtickets erhalten Berechtigte im Landkreis Diepholz einen Sozialrabatt von 20 Euro im Monat, wenn sie ein Deutschlandticket erwerben. Den Sozialrabatt erhalten auch Wohngeldempfänger.<ref>Zuschuss zum Deutschlandticket – Sozialrabatt. Landkreis Diepholz, abgerufen am 13. April 2024.</ref>
    • In Göttingen erhalten Berechtigte die BusCard E als Sozialticket. Berechtigt sind auch Wohngeldempfänger. Die BusCard E kostet 28,50 Euro und ist 30 Tage gültig. Sie gilt nur im Stadtgebiet von Göttingen.<ref>BusCard E. Stadt Göttingen, abgerufen am 13. April 2024.</ref>
    • Im Verbund des Großraum-Verkehr Hannover (GVH) wird der GVH-Sozialtarif angeboten. Die Berechtigung hierzu nennt sich im gesamten Gebiet der Region Hannover die Region-S-Karte. Damit kann man die Tageskarte S oder die Monatskarte S erwerben. Der Preis ist abhängig von der Zahl befahrener Zonen. So kostet die Monatskarte S für die Zone A (Stadtgebiet Hannover) 47,30 Euro. Die Monatskarte S berechtigt werktags ab 19:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig zur Mitnahme eines Erwachsenen und bis zu drei Jugendlichen oder Kindern unter 18 Jahren. Voraussetzung ist, dass die Mitgenommenen ebenfalls im Besitz einer Region-S-Karte sind und diese mitführen.<ref>Ticket S: Wer erhält das Sozialticket und wie funktioniert es? Abgerufen am 26. Juni 2021.</ref> Alle eigenen Kinder und Enkel unter 18 können kostenfrei mitgenommen werden.<ref>Monatskarte S (nur für Berechtigte). Abgerufen am 25. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit Mai 2023 wird das Deutschlandticket Hannover sozial in der Region Hannover zum Preis von 30,40 Euro im Monat als Sozialticket ausgegeben.<ref>Deutschlandticket für Menschen mit Region-S-Karte. GVH, abgerufen am 26. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Deutschlandticket Hannover sozial kostet ab 2026 35,40 Euro.<ref>Region Hannover passt subventionierte D-Ticket-Angebote an: Job- und Sozialtickets werden teurer. In: Sehnde-News. 12. November 2025, abgerufen am 12. November 2025.</ref>
    • In Salzgitter gibt es seit Januar 2019 ein Sozialticket zum Preis von 25 Euro (Kinder 15 Euro). Seit Februar 2021 ist es zeitlich uneingeschränkt gültig.<ref>KVG Braunschweig - Sozialticket Salzgitter. Abgerufen am 17. Juni 2021.</ref>
    • Im Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen wurde am 1. Januar 2021 ein verbundweites Sozialticket VSNCard-E für 35 Euro eingeführt. Das Ticket können auch Empfänger von Wohngeld erhalten.<ref>Die VSNCard-E für 35 Euro im Monat. Landkreis Northeim, 6. Mai 2021, abgerufen am 23. Dezember 2023.</ref>
    • In Uelzen können Berechtigte verschiedene Sozialtickets erwerben, etwa die Wochenkarte für 10 Euro oder die Monatskarte für 30 Euro. Berechtigt sind auch Wohngeldempfänger.<ref>Fahrkarten. Stadtwerke Uelzen, abgerufen am 25. Mai 2024.</ref>
    • Im Landkreis Wolfenbüttel wurde am 1. August 2018 ein Sozialticket zum Preis von 25 Euro eingeführt. Kinder vom 6. bis einschließlich 14. Lebensjahr zahlen 15 Euro.<ref>Sozialticket Wolfenbüttel. KVG Braunschweig, abgerufen am 11. Mai 2024.</ref>
    • Im Wendland gibt es kein spezielles Sozialticket. Empfänger von Sozialleistungen einschließlich Wohngeld können jedoch Jahreskarten der ermäßigten Preisgruppe 2 beanspruchen (30 Euro im Monat bei Gültigkeit im gesamten Netz).<ref>Wendland-Tarif Jahresticket. In: wendlandmobil.de. Abgerufen am 31. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Leistungsbezug wird mit der mobiCard nachgewiesen.<ref>mobiCard und Antrag. In: wendlandmobil.de. Abgerufen am 1. August 2024.</ref>
    • In Wolfsburg gab es für Inhaber der WolfsburgCard bis April 2024 eine ermäßigte Monatskarte. Sie kostete 23 Euro, für Schüler und Kinder 15 Euro und galt im Stadttarif Wolfsburg (Tarifzone 20). Das Mobilitätsticket war täglich erst ab 08:30 Uhr gültig.<ref>Mobilitätsticket. 1. Dezember 2023, abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref> Seit Mai 2024 ist der Verkauf des Mobilitätstickets ausgesetzt. Dies wurde damit begründet, dass mit der Einführung des Deutschlandtickets und der Erhöhung des Bürgergeldes die Kosten für den ÖPNV vollständig gedeckt seien, sodass die Subventionierung durch die Stadt Wolfsburg aktuell nicht erforderlich sei.<ref>Wolfsburger Mobilitätsticket wird vorübergehend ausgesetzt. In: regionalheute.de. 24. März 2024, abgerufen am 11. Mai 2024.</ref>

    Nordrhein-Westfalen

    Ein vergünstigtes Deutschlandticket zum Preis von 39 Euro wurde je nach zuständigem Verkehrsbetrieb im Dezember 2023 oder im Januar 2024 unter dem Namen DeutschlandTicket Sozial eingeführt.<ref>Billigeres 49-Euro-Ticket startet in NRW – wer bekommt das „Deutschlandticket sozial“? 24RHEIN, 21. Oktober 2023, abgerufen am 21. Oktober 2023.</ref> Seit Januar 2025 kostete es 48 Euro, seit Januar 2026 53 Euro.<ref>Preistabelle ab 01.01.2025. VRR, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref><ref>Preistabelle ab 01.01.2026. VRR, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref> Einzelne Kreise haben abweichende günstigere Preise.

    • In der Städteregion Aachen gibt es das Mobil-Ticket. Es kostet 42 Euro und ist auch für Wohngeldempfänger erhältlich.<ref>Mobil-Ticket. ASEAG, abgerufen am 11. Oktober 2023.</ref> Auch ein Sozialticket im Abonnement, das Mobil-ABO StädteRegion Aachen, ist verfügbar. Es kostet 35 Euro im Monat.<ref>Mobil-ABO StädteRegion Aachen. Aachener Verkehrsverbund, abgerufen am 22. Dezember 2023.</ref>
    • Im Kreis Borken wird das DeutschlandTicket Sozial für 32 bzw. 13 Euro angeboten. Der niedrigere Preis gilt für Personen unter 21 Jahren.<ref>D-TICKET SOZIAL: Kreis Borken. RVM, abgerufen am 10. Dezember 2025.</ref>
    • Im Kreis Düren gibt es das Mobil-Ticket. Es kostet 31 Euro monatlich. Es ist nur als Monatsticket im Jahresabonnement erhältlich und gilt täglich ohne zeitliche Einschränkungen. Die Zahlung des Ticketpreises erfolgt durch unmittelbare Überweisung des monatlichen Kostenbeitrags durch den zuständigen Sozialleistungsträger (außer bei Empfängern von Wohngeld).<ref>Mobil-Ticket Kreis Düren. Kreis Düren, abgerufen am 1. Oktober 2022.</ref>
    • In Hamm können Berechtigte, wozu auch Wohngeldempfänger gehören, das HammTicket Mobil erwerben. Es kostet 19 Euro im Monat und ist nur in Hamm gültig.<ref>Deutschlandticket / HammTicket / MaxiTicket. Stadtwerke Hamm, abgerufen am 19. Februar 2025.</ref>
    • Im Hochsauerlandkreis gibt es das Mobiticket für 35 Euro (gültig in der jeweiligen Gemeinde) und das DeutschlandTicket Sozial für 47 Euro (Stand 2026).<ref>Mobitickets im Hochsauerlandkreis. RLG, abgerufen am 19. November 2025.</ref>
    • In Lemgo können Berechtigte das Mobiticket Lemgo erwerben. Es kostet 23,50 Euro im Monat und ermöglicht die Nutzung der städtischen Busse sowie der Eurobahn bis Hörstmar.<ref>Tarifübersicht. Stadtwerke Lemgo, abgerufen am 24. August 2024.</ref>
    • In Münster können Inhaber des MÜNSTER-PASS verschiedene Abonnementkarten vergünstigt erhalten, so etwa das MünsterAbo (Eigenanteil 21,30 Euro) oder das 60PlusAbo (Eigenanteil 18 Euro, erst ab 60 Jahren).<ref>Abos mit Ermäßigung - Infos zu Vergünstigungen in Münsters Nahverkehr. Stadtwerke Münster, abgerufen am 11. Oktober 2023.</ref>
    • Ostwestfalen: In Bielefeld können Inhaber des Bielefeld-Passes seit dem 1. Dezember 2011 ein Monatsticket für Busse und Bahnen im Stadtgebiet in zwei Varianten erwerben. Das Ticket kostet 33 Euro. Das 9-Uhr-Ticket (Montag bis Freitag nicht zwischen 3 und 9 Uhr gültig) kostet 17 Euro. Beide Tickets sind auf andere Bielefeld-Pass-Inhaber übertragbar. Von Montag bis Freitag können ab 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztags, bis zu vier Personen (davon maximal eine Personen ab 15 Jahren) kostenlos mitgenommen werden. Die Mitnahme gilt nur für Personen mit Bielefeld-Pass. Statt Personen können auch Fahrräder mitgenommen werden.<ref>Alle Tickets auf einen Blick! OWL Verkehr GmbH, abgerufen am 12. Februar 2025.</ref> In den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke gibt es das WeserWerreTicket. Es gilt in beiden Kreisen und kostet 39,50 Euro im Monat. Das Ticket können auch Wohngeldempfänger erwerben.<ref>WeserWerreTicket. OWL Verkehr, abgerufen am 23. Januar 2025.</ref> Die Kreise Paderborn und Höxter bieten gemeinsam das Fair Ticket Netz Hochstift für 42,70 € an, welches in beiden Kreisen gültig ist. Zusätzlich gibt es das Fair Ticket Stadt Paderborn für 29,80 €, welches auf das Stadtgebiet beschränkt ist.<ref>FairTicket - fahr mit. Abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref>
    • Im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wird seit dem 1. Januar 2013 ein Sozialticket angeboten. Es gilt in kreisfreien Städten in der jeweiligen Stadt, ansonsten im jeweiligen Kreis, und kostet im Abonnement 43,80 Euro (ohne Abonnement 49,90 Euro).<ref>SozialTicket – für Anspruchsberechtigte. Ruhrbahn, abgerufen am 26. Juli 2023.</ref> Von rund 1,35 Millionen Berechtigten nutzten 2017 ca. 166.000 (12,3 %) das Sozialticket. Berechtigungsausweise für das Sozialticket werden auch an Wohngeldempfänger ausgegeben. Seit Januar 2023 ist das Ticket auch im Abonnement erhältlich.<ref>Ilka Bärwald: Bus und Bahn in NRW: VRR-Tickets werden ab Januar 2023 teurer. In: Ruhr Nachrichten. 16. September 2022, abgerufen am 20. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Reinhard Kowalewsky: Aufräumen im Tarifdschungel: Bärenticket ist Geschichte – VRR schafft zahlreiche Ticketoptionen ab. 2. September 2024, abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref> Trotz Einführung des Deutschlandticket sozial im Dezember 2023 bleibt das VRR-Sozialticket weiter erhältlich.<ref>Vorverkauf für das „DeutschlandTicket Sozial“ ab dem 1. November – Monatlich kündbares Abo startet am 1. Dezember. WIR IN DORTMUND, 27. Oktober 2023, abgerufen am 1. November 2023.</ref>
    • Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (Köln, Bonn, Leverkusen) sind seit März 2012 vergünstigte Monatstickets und 4er-Fahrkarten unter dem Namen MobilPass erhältlich (Preisbeispiel Monatsticket Preisstufe 1b (für Köln) 55,90 €, mit KölnPass 49,70 Euro, im Abo 46,60 € (Stand 2025)).<ref>VRS: MobilPassTickets. Abgerufen am 19. Mai 2021.</ref> Die Fahrkarten sind auf andere MobilPass-Berechtigte übertragbar. In Bonn kostet das Sozialticket im Abonnement seit September 2022 nur noch 19 Euro, als Monatskarte 34,90 Euro.<ref>Tickets für Bonn-Ausweis/MobilPass. SWB Bus und Bahn, abgerufen am 22. Dezember 2023.</ref>
    • Im Kreis Soest gibt es das Mobiticket für 29 Euro (gültig in der jeweiligen Gemeinde) und das Deutschland Sozial für 42 Euro.<ref>MobiTickets im Kreis Soest. RLG, abgerufen am 19. November 2025.</ref>
    • Im Kreis Steinfurt wird das Deutschlandticket Sozial für 39 Euro (Personen über 21 Jahre) bzw. 23 Euro (Personen bis 21 Jahre) angeboten.<ref>D-TICKET SOZIAL: Kreis Steinfurt. RVM, abgerufen am 22. November 2025.</ref>
    • im Kreis Unna gibt es das SozialTicket Preisstufe A für 23 Euro/Monat. Dieses gilt für eine Stadt oder Gemeinde im Kreis. Für Schüler, die Anspruch auf ein Sozialticket haben, wird seit Januar 2024 ein Deutschlandticket Schule Sozial (aktueller Preis 28 Euro pro Monat) angeboten.<ref>Sozialticket Preisstufe A. Verkehrsgesellschaft Kreis Unna, abgerufen am 7. September 2025.</ref>
    • Im Bereich der Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS) gibt es seit 2013 ein MobilitätsCard genanntes Sozialticket zum Preis von 33,90 € monatlich. Werktags ab 19 Uhr und ganztags an Wochenenden und Feiertagen können vier weitere Personen mitgenommen werden, davon max. zwei Personen ab dem Alter von 15 Jahren.<ref>MobilitätsCard - ZWS. Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd, abgerufen am 5. Mai 2021.</ref>

    Rheinland-Pfalz

    • In Ingelheim am Rhein können Inhaber des Ingelheim-Passes (diesen erhalten auch Wohngeldempfänger und Empfänger von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz) Busse und Nahverkehrszüge im Stadtgebiet von Ingelheim (Wabe 320) kostenlos nutzen.<ref>Ingelheim-Pass. Ingelheim am Rhein, abgerufen am 16. Oktober 2024.</ref>
    • In Ludwigshafen am Rhein gibt es kein Sozialticket als Monatskarte, sondern es können bis zu 3 5-Fahrten-Karten zu je 5 Euro (Kinder 3,50 Euro) erworben werden. Die Fahrscheine gelten für eine einmalige Fahrt in eine Richtung mit Umstieg. Umwege, Rund- und Rückfahrten sind nicht gestattet. Der Geltungsbereich der Fahrkarte umfasst die Preisstufe 2 (Großwabe Ludwigshafen/Mannheim), die Geltungsdauer beträgt 90 Minuten. Fahrtunterbrechungen innerhalb der Geltungsdauer sind gestattet.<ref>Sozialticket Ludwigshafen: Preis sinkt, Ticketanzahl steigt. Ludwigshafen - Stadt am Rhein, 23. Mai 2019, abgerufen am 26. April 2022.</ref> Sozialtickets werden nur ausgegeben, solange das städtische Budget ausreicht.<ref>Sozialticket. Stadt Ludwigshafen, abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref>
    • Mainz: Die Sondermonatskarte des Verkehrsverbundes Mainz-Wiesbaden kostet seit 2023 monatlich 30 Euro und gilt ohne zeitliche Einschränkung. Sie ist im RMV-Tarifgebiet 6500 (Mainz/Wiesbaden) gültig.<ref>Sondermonatskarte Mainz. Mainzer Mobilität, abgerufen am 9. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Voraussetzung für die Nutzung der Sondermonatskarte ist der MainzPass. Dieser wird auch Empfängern von Wohngeld ausgestellt.<ref>MainzPass. Abgerufen am 5. Mai 2021.</ref>

    Saarland

    Im Saarland gibt es zwei saarlandweite gültige Sozialtickets, das montags bis freitags ab 9.00 Uhr gültige Fair-Ticket (an Wochenenden und Feiertagen gilt es ganztägig) und das rund um die Uhr gültige Fair-Ticket Plus. Sie kosten 35,60 bzw. 47,80 Euro. Beide Tickets können auch von Wohngeldempfängern erworben werden. Als Berechtigungsnachweis dient die SOZIALCARD.<ref>Fair-Ticket und Fair-Ticket Plus. In: saarVV Der Saarländische Verkehrsverbund. 5. Mai 2021, abgerufen am 10. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Sachsen

    • Bei den Dresdner Verkehrsbetrieben kann man bei Vorlage eines Dresden-Passes vergünstigte Fahrscheine erwerben. Die Vergünstigung richtet sich nach dem Fahrschein und beträgt bis zu 35 %. Eine Monatskarte für die Tarifzone Dresden kostet 69,95 Euro, im Abo 48,42 Euro (Stand April 2026). Den Dresden-Pass erhalten auch Wohngeldempfänger.<ref>Dresden: Dresden-Pass. Abgerufen am 20. April 2022.</ref> Im Juli 2023 beschloss der Stadtrat, dass ab sofort auch das Deutschlandticket als Sozialticket verfügbar ist, wobei die Eigenbeteiligung zunächst bei 29 Euro lag. Aktuell (Stand April 2026) beträgt sie 40,95 Euro. Auch das Zusatzticket Plus Mitnahme zum Deutschlandticket, welches die Mitnahme eines Fahrrades und zu bestimmten Zeiten die Mitnahme einer weiteren Person ermöglicht, ist rabattiert erhältlich und kostet 8,12 Euro (Nutzer einer "normalen" Monatskarte benötigen kein Zusatzticket zur Fahrradmitnahme oder zur Mitnahme einer Person zu bestimmten Zeiten).<ref>Dresden-Pass-Inhaber - DVB | Dresdner Verkehrsbetriebe AG. Abgerufen am 5. Mai 2021.</ref>
    • Die Leipziger Verkehrsbetriebe bieten die Leipzig-Pass-MobilCard an. Diese kostet 35 Euro, im Abo 31,20 Euro.<ref>Mitteldeutscher Verkehrsverbund Leipzig: Das ABO Leipzig-Pass-Mobilcard für Leipzig (Tarifzone 110). Abgerufen am 1. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Leipzig-Pass ist nicht an den Bezug von Sozialleistungen gebunden, sondern nur an die Unterschreitung bestimmter Einkommensgrenzen.<ref>Leipzig-Pass-Mobilcard. In: www.leipzig.de. Abgerufen am 5. Mai 2021.</ref> Seit Januar 2024 ist auch das Deutschlandticket als Sozialticket verfügbar. Es wird mit einem Zuschuss von 20 Euro gefördert, so dass der Eigenanteil aktuell (Stand 2026) bei 43 Euro liegt.<ref>Deutschlandticket Leipzig-Pass. LVB, abgerufen am 24. November 2024.</ref>

    Sachsen-Anhalt

    • Inhaber des Sozial- und Familienpasses des Landkreises Harz können ermäßigte Einzelfahrscheine der Verkehrs- und Tarifgemeinschaft Ostharz nutzen. Diese gelten nur bis zur Landkreisgrenze und nicht auf allen Linien.<ref>Beförderungstarife. Halberstädter Verkehrs-GmbH, abgerufen am 17. Januar 2024.</ref>
    • Inhaber des Magdeburger Stadtpass Otto-City-Card können ab Mai 2026 ein Sozialticket erwerben. Dieses kostet 19 Euro/Monat und gilt im Bereich der Stadt Magdeburg. Das Sozialticket ist nicht an den Kalendermonat gebunden ist. Der Gültigkeitsbeginn ist frei wählbar. Nutzer des Sozialtickets können kostenlos ein Fahrrad mitnehmen. Alternativ können Inhaber des Stadtpasses einen Zuschuss von 5 Euro je Monat für den Erwerb anderer Fahrscheine, etwa des Deutschlandtickets, erhalten. Den Stadtpass erhalten auch Wohngeldempfänger und Empfänger von Kinderzuschlag. Das regulär 9 Euro kostende Magdeburger Schülerticket erhalten Inhaber einer Otto-City-Card gratis.<ref>Schülerticket Magdeburg. Magdeburger Verkehrsbetriebe, abgerufen am 28. Juli 2023.</ref><ref>Sozialticket ab Mittwoch in den MVB-Verkaufsstellen erhältlich. MVB, 28. April 2026, abgerufen am 29. April 2026.</ref>

    Schleswig-Holstein

    • In Flensburg wurde zum 1. Januar 2022 ein Sozialticket zum Preis von 25 Euro eingeführt. An Wochenenden (von Samstag, 0 Uhr bis Montag, 6 Uhr) ist die kostenlose Mitnahme von einem Erwachsenen und insgesamt bis zu drei Kindern bis einschließlich 14 Jahre möglich. Es gilt nur im Busverkehr im Flensburger Stadtgebiet (Tarifzone 2000).<ref>Fahrkarten Flensburg. Aktiv Bus Flensburg, abgerufen am 25. Januar 2023.</ref> Seit April 2025 beträgt der Preis 29,50 Euro.<ref>Nahverkehr in Schleswig-Holstein: Aktiv Bus erhöht Fahrpreise zum 1. April. In: förde.news. 18. Februar 2025, abgerufen am 18. Februar 2025.</ref>
    • Die Kieler Kooperationsvereinbarung zwischen Bündnis 90/Die Grünen und SPD für 2023 bis 2028 beinhaltet die angestrebte Einführung eines Sozialticket in Kiel für Empfänger von Bürgergeld, Grundsicherung und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.<ref>Kieler Kooperationsvereinbarung zwischen Bündnis 90/Die Grünen und SPD 2023 bis 2028. Kieler Grüne, 2023, abgerufen am 28. August 2023.</ref> Für ökonomisch bedürftige Senioren gibt es seit Januar 2025 das Sozialticket Senior. Das Sozialticket Senior wird als 29 € im Monat kostendes Deutschlandticket angeboten. Empfangsberechtigt sind Senioren ab 65 Jahren und Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung ab 63 Jahren mit gültigem Senior*innen-Pass.<ref>Deutschlandticket für Menschen mit Senior*innen-Pass der Landeshauptstadt Kiel ab 1. Januar 2025. KVG, 11. November 2024, abgerufen am 25. Dezember 2024.</ref>

    Thüringen

    der Landeshauptstadt Thüringens, 14. Januar 2021, abgerufen am 1. Juli 2021.</ref> Der Zuschuss wird auch für das Deutschlandticket gezahlt (rückwirkend ab Mai 2023).<ref>Erstattung des Sozialtickets gilt auch fürs Deutschlandticket der Evag. In: www.erfurt.de. 31. Mai 2023, abgerufen am 1. Juni 2023.</ref> Im März 2026 wurde der Zuschuss rückwirkend zum 1. Januar 2026 von 30 auf 38 Euro erhöht.<ref>Erstattung für das Sozialticket wird rückwirkend ab 1. Januar 2026 auf monatlich 38 Euro erhöht. Landeshauptstadt Erfurt, 25. März 2026, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

    • In Jena können Inhaber eines Jenabonus eine Monatskarte für 68,20 Euro zu erwerben (Schüler und Azubis 37,40 Euro). Seit September 2023 ist auch das Deutschlandticket ermäßigt erhältlich (Eigenbeteiligung 48 Euro).<ref>Tickets auf einen Blick - Jenaer Nahverkehr. Stadtwerke Jena, abgerufen am 27. Mai 2021.</ref> Schüler und Jugendliche, die noch keine 18 Jahre alt sind, erhalten bei Vorlage eines gültigen Jenabonus und der Zahlung einer Verwaltungsgebühr in Höhe von 15,00 € pro Jahr ein Mobilitätsticket zur kostenfreien Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Jena.<ref>Schülerbeförderungsleistungen beantragen. Stadt Jena, abgerufen am 11. Mai 2024.</ref>
    • Im Kreis Saalfeld-Rudolstadt und im Saale-Orla-Kreis gibt es das Mobilitätsticket der KomBus. Es gilt nur in Bussen und kostet monatlich 33,80 Euro für einen Kreis, 38,80 für beide Kreise. Am Wochenende können ein weiterer Erwachsener und bis zu zwei Kinder unter 14 Jahren mitgenommen werden.<ref>Mobilitätsticket. KomBus, abgerufen am 6. September 2023.</ref>
    • In Weimar ist eine Monatskarte als Sozialticket erhältlich. Auf der Website der Stadtwirtschaft wird der Preis mit 45,70 Euro angegeben. Auch das Deutschlandticket ist seit 2023 als Sozialticket erhältlich. Die Eigenbeteiligung liegt bei 34 Euro.<ref>Sozialticket - SW Weimar. Abgerufen am 28. Oktober 2024.</ref>

    Abgelehnte Sozialtickets

    Insbesondere in den 2010er-Jahren gab es zahlreiche Versuche, Sozialtickets einzuführen. Viele von ihnen gingen von der örtlichen Linkspartei oder anderen progressiven Fraktionen aus. In mindestens 148 Kommunen ist der Versuch seit der Jahrtausendwende gescheitert.<ref name=":1" /> Eine kleine Auswahl:

    Alternativmodelle

    Andere praktizierte Modelle zur Mobilitätsteilhabe sind ein generelles Bürgerticket (mit Sozialermäßigung) oder der kostenfreie Nahverkehr.

    Ähnliche Vergünstigungen

    • Der Wuermeling-Pass war ein Berechtigungsausweis zur „Fahrpreisermäßigung für kinderreiche Familien“, der zwischen 1956 und 1992 ausgegeben wurde.

    Österreich

    Empfänger von Ausgleichszulage ab 65 Jahren erhalten die Vorteilscard, mit der alle Züge der ÖBB zum halben Preis benutzt werden können und in einigen Verkehrsverbünden ermäßigte Fahrkarten für den ÖPNV erworben werden können, gratis (Vorteilscard Senior:in Frei).<ref>Alle Vorteilscards. Abgerufen am 29. Dezember 2021.</ref>

    Kärnten

    Empfänger von Ausgleichszulage erhalten das landesweit gültige Kärnten Ticket Spezial, welches zum 1. Jänner 2022 eingeführt wurde, für 210 Euro im Jahr.<ref>Kärnten Ticket. Kärntner Linien, abgerufen am 20. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Klagenfurt erhalten Empfänger von Ausgleichszulage eine Jahreskarte (KMG Jahreskarte PLUS Spezial ) für 90 Euro.<ref>Tickets. In: Stadtwerke Klagenfurt. Abgerufen am 5. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Niederösterreich

    In Wiener Neustadt können Inhaber der Plus Card Einzelfahrscheine für Busfahrten im Stadtgebiet für einen Euro erwerben.<ref>Sozialservice der Stadt Wiener Neustadt. Magistrat der Statutarstadt Wiener Neustadt, abgerufen am 30. Mai 2024.</ref>

    Oberösterreich

    Inhaber eines Aktivpass der Stadt Linz oder Leonding erhalten eine Monatskarte für die Kernzone Linz für 16,70 bzw. 15 Euro.<ref>Aktivpass-Monatskarte. LINZ AG, abgerufen am 11. Juni 2021.</ref>

    Salzburg

    Die Stadt Salzburg gibt seit Mai 2023 bundeslandweite Klimatickets als Sozialtickets für 50 Euro im Jahr aus. Voraussetzung ist das Innehaben einer Aktiv:Karte PLUS. Diese erhielten zunächst nur Bezieher von Sozialunterstützung.<ref>Neusüß-Raffeiner Sabine Mag: Aktiv:KartePLUS. Stadt Salzburg, abgerufen am 7. November 2023.</ref> Seit April 2024 erhalten auch Bezieher einer Ausgleichszulage die Aktiv:Karte PLUS.<ref>Christine Schrattenecker: Aktiv:Karte: 50 Euro-Klimaticket Salzburg bald auch für Mindestpensionist:innen. Stadt Salzburg, 29. Februar 2024, abgerufen am 2. März 2024.</ref>

    Steiermark

    Inhaber einer Sozialcard der Stadt Graz erhalten die SozialCard Mobilität. Sie gilt innerhalb von Graz in Straßenbahnen und Bussen sowie der Grazer Schloßbergbahn und kostet 60 Euro im Jahr. Züge sind von der Gültigkeit der SozialCard Mobilität ausgenommen.<ref>SozialCard Mobilität. Abgerufen am 11. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Tirol

    • Empfänger von Ausgleichszulage erhalten das in ganz Tirol gültige Jahres-Ticket Spezial für 319 Euro (Stand April 2026).<ref>Mein Ticket bitte. VVT, abgerufen am 5. Januar 2024.</ref>
    • Kinder im schulpflichtigen Alter aus Familien, die Mindestsicherung beziehen, können das Soziale Schulticket Tirol erhalten. Dieses kostet 19,60 Euro, gilt für ein Schuljahr und kann zu jeder Zeit, auch in den Ferien, in allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Land Tirol benutzt werden.<ref>Soziales Schulticket Tirol bringt auch 2024 Entlastung. Amt der Tiroler Landesregierung, 18. Mai 2024, abgerufen am 22. Oktober 2024.</ref>

    Wien

    Inhaber eines Mobilpass der Stadt Wien erhalten ein 31 Tage gültiges Ticket mit dem Namen 31 Tage WIEN Mobilpass für die Wiener Linien für 23 Euro (digital 21,90 Euro).<ref>Mobilpass-Ticket. Wiener Linien, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref> Auch ermäßigte Einzelfahrkarten für 1,60 Euro (digital 1,50 Euro) können von Inhabern des Mobilpass erworben werden.<ref>1 Fahrt WIEN Ermäßigt. Wiener Linien, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>

    Vorarlberg

    Empfänger von Mindestsicherung oder Ausgleichszulage erhalten die Faircard, mit der das maximo fair genannte Sozialticket erworben werden kann. Es kostet 20 Euro monatlich und ist in ganz Vorarlberg gültig. Seit 1. Jänner 2026 haben auch volljährige Personen, die vom ORF-Beitrag befreit sind, Anspruch auf die Monatskarte maximo fair.<ref>Ausbau des FairCard-Tarifs erleichtert Öffi-Fahren für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln. In: gsi-news.at. 29. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>

    Einzelnachweise

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