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Michael Cyriax

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Michael Cyriax (* 12. Oktober 1969 in Marburg) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU) und seit dem 1. Oktober 2011 der Landrat des Main-Taunus-Kreises.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cyriax als Landrat eingeführt. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pressemeldung-hessen.de Pressemitteilung</ref>

Leben

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Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur an der Lahntalschule in Biedenkopf absolvierte Cyriax eine Ausbildung zum Industriekaufmann.<ref>Michael Cyriax - Ihr Landrat. Abgerufen am 30. September 2023.</ref> Von 1992 bis 1997 studierte er Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg. 1997 legte er die Erste Juristische Staatsprüfung und 1999 die Zweite Juristische Staatsprüfung ab, jeweils mit Prädikat.

Anschließend war er als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht in Gießen tätig. Seit dem Jahr 2000 gehörte er als Rechtsanwalt der Abteilung Steuern und Recht der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an.

Politik und Ehrenamt

Seit seinem Eintritt 1987 in die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ist Michael Cyriax politisch aktiv. Von 1992 bis 2002 war er Vorstandsmitglied in verschiedenen Funktionen der CDU und Jungen Union im Kreisverband Marburg-Biedenkopf. Zudem gehörte er der Gemeindevertretung in Dautphetal an und war Kreistagsabgeordneter im Kreistag Marburg-Biedenkopf.

Seit 2002 stand Cyriax als Kreisbeigeordneter gemeinsam mit Landrat Berthold Gall und dem Ersten Kreisbeigeordneten Hans-Jürgen Hielscher an der Spitze der Verwaltung des Main-Taunus-Kreises. Im CDU-Kreisverband Main-Taunus ist er seit 2004 stellvertretender Vorsitzender.

Bei der direkten Landratswahl am 27. März 2011 wurde Cyriax mit 61,2 Prozent der Stimmen zum Landrat des Main-Taunus-Kreises gewählt.<ref>Dezernat I. Abgerufen am 30. September 2023.</ref> Die Wahlbeteiligung lag bei 49,6 Prozent.

Während der Europäischen Flüchtlingskrise rief Cyriax im Oktober 2015 den Katastrophenfall für den Main-Taunus-Kreis aus, nachdem vom Land Hessen die kurzfristige Zuteilung von 1.000 Asylsuchenden angekündigt worden war. Das hessische Innenministerium unter Peter Beuth (CDU) kritisierte die Entscheidung mit dem Hinweis, dass die Gründe nicht nachvollziehbar seien und eine vorherige Abstimmung nicht stattgefunden habe. Der Landkreis habe laut Innenministerium auch ohne den Ausruf des Katastrophenfalls den Anspruch auf die nötigen Mittel und Organisationen (Feuerwehr, Technisches Hilfswerk) gehabt.<ref>Main-Taunus-Kreis ruft Katastrophenfall aus. Zeit Online, 9. Oktober 2015, abgerufen am 3. März 2021.</ref>

Am 23. April 2017 wurde Cyriax mit 67,6 % der Stimmen als Landrat wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 28,6 %.<ref>Vorläufiges amtliches Ergebnis der Landratswahl im Main-Taunus-Kreis. Abgerufen am 24. April 2017.</ref> Seine zweite Amtszeit begann am 1. Oktober 2017 und endete am 30. September 2023.

Trotz parteiinternen Konflikten, in denen der CDU-Kreisgeschäftsführer Hansjörg Weibler Cyriax als „politischen Autisten“ bezeichnet hatte und an einer erneuten Nominierung zweifelte, kandidierte Cyriax erneut zur Landratswahl.<ref>Thorsten Weigelt: Koalition steht zu Cyriax. In: Frankfurter Rundschau. 12. Januar 2019 (fr.de).</ref> Bei der Landratswahl am 4. Juni 2023 wurde Cyriax mit 68,3 % der abgegebenen Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 27,3 %, im Amt bestätigt.<ref>hessenschau de, Frankfurt Germany: Michael Cyriax bleibt Landrat des Main-Taunus-Kreises. 4. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023 (deutsch).</ref> Seine dritte Amtszeit begann am 1. Oktober 2023 und endet voraussichtlich am 30. September 2029.<ref>Hofheim: Neue Dienstzeit für Landrat beginnt bald. 28. September 2023, abgerufen am 29. September 2023.</ref>

Familie

Michael Cyriax wohnt mit seiner Ehefrau in Hofheim am Taunus. Das Paar adoptierte im September 2012 ein Mädchen aus Haiti.<ref>Ulrike Kleinekoenen: Es bleibt das Fest der Familie. In: Höchster Kreisblatt. 24. Dezember 2012 (kreisblatt.de).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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