Zum Inhalt springen

Markos Geneti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. April 2026 um 10:52 Uhr durch imported>Frank63 (Link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Markos Geneti LA Marathon 2011.jpg
Geneti beim Los-Angeles-Marathon 2011

Markos Geneti (auch Markos Geneti Guteta; * 7. Juni 1984 oder 30. Mai 1984<ref>Der Leichtathletikweltverband IAAF gibt den 7. Juni 1984 an, während die Leichtathletik-Statistikdatenbank Tilastopaja den 30. Mai 1984 als Geburtsdatum Genetis führt.</ref> in Wollega) ist ein äthiopischer Langstreckenläufer.

Geneti wurde 2001 in Debrecen Jugendweltmeister im 3000-Meter-Lauf und 2002 Zweiter im 5000-Meter-Lauf bei den Juniorenweltmeisterschaften in Kingston. Ebenfalls den zweiten Rang über 5000 Meter erreichte er bei den Afroasiatischen Spielen 2003 in Hyderabad hinter seinem Landsmann Hailu Mekonnen.<ref>IAAF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gold honours shared – Afro-Asian Games Athletics, Day One (Memento vom 22. Oktober 2012 im Internet Archive) (englisch), 28. Oktober 2003</ref> Bei den Hallenweltmeisterschaften 2004 in Budapest gewann er die Bronzemedaille im 3000-Meter-Lauf. Im selben Jahr belegte er über diese Distanz beim Weltfinale in Monaco den sechsten Platz.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki startete Geneti im 1500-Meter-Lauf, konnte sich jedoch nicht für das Finale qualifizieren. Den 3000-Meter-Lauf beim Weltfinale in Monaco beendete er in diesem Jahr auf dem neunten Rang. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2007 in Mombasa belegte er den fünfzehnten Platz. Die Aufgabe seiner Landsleute Kenenisa Bekele und Abebe Dinkessa in diesem Rennen kostete ihn eine sicher geglaubte Medaille in der Mannschaftswertung.<ref>IAAF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />How and why the Ethiopian challenge melted away in Mombasa (Memento vom 2. April 2008 im Internet Archive) (englisch), 28. März 2007</ref>

2010 wurde Geneti Vierter beim Carlsbad 5000 und Sechzehnter beim Delhi-Halbmarathon. Im folgenden Jahr gewann er den Los-Angeles-Marathon und stellte trotz Wind und Regen einen neuen Streckenrekord auf. Seine Siegerzeit von 2:06:35 Stunden war das sechstschnellste Debüt eines Läufer über die Marathondistanz bisher.<ref>IAAF: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geneti debuts with 2:06 in LA (Memento vom 24. März 2011 im Internet Archive) (englisch), 21. März 2011</ref> 2012 wurde er beim Dubai-Marathon in 2:04:54 Stunden Dritter.

Markos Geneti wohnt in Addis Abeba und wird von Haji Adillo trainiert. Er ist 1,83 m groß und wiegt 61 kg.

Bestleistungen

Weblinks

Commons: Markos Geneti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />