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Rudolphshan

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Rudolphshan
Stadt Hünfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(208)&title=Rudolphshan 50° 40′ N, 9° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(208) 50° 39′ 49″ N, 9° 41′ 53″ O
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Höhe: 357 (335–383) m ü. NHN
Fläche: 3,95 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 208 (31. Dez. 2015)<ref name="DF">Bevölkerungsstatistik des Landkreises Fulda. (PDF), abgerufen im Oktober 2020.</ref>
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 36088
Vorwahl: 06652
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Rudolphshan ist ein Stadtteil von Hünfeld im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographie

Der Stadtteil Rudolphshan liegt an den nördlichen Ausläufern der Rhön und gehört zum Biosphärenreservat Rhön. Der Hauptort Hünfeld liegt südwestlich vom Stadtteil. Südlich des Stadtteils verläuft die Landesstraße 3176 und im Westen die Bundesautobahn 7.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Rudolphshan erfolgte im Jahr 1422 und ist zu dieser Zeit dem Kloster Fulda zugehörig.<ref name="lagis" /> 1501 war das Dorf bereits wieder Wüstung. 1507 wird jedoch eine Kapelle erwähnt. 1787 gehörte es zur Fürstabtei Fulda, Oberamt Burghaun. 1764 und 1812 wird es als Tochterkirche von Burghaun bezeichnet.

Zum 1. Februar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rudolphshan im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Stadt Hünfeld eingemeindet.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 25 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,2 MB]).</ref><ref></ref> Für Rudolphshan wurde, wie für die übrigen bei der Gebietsreform nach Hünfeld eingegliederten Gemeinden, ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="Hs">Hauptsatzung. (PDF; 128 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Hünfeld, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Oktober 2020; abgerufen im Oktober 2020.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Rudolphshan angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1633: 14 Hausgesesse
• 1789: 12 Bauern, 2 Hüttner und 2 Beisassen
• 1812: 19 Feuerstellen, 152 Seelen
Rudolphshan: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2015
Jahr  Einwohner
1812
  
152
1834
  
204
1840
  
226
1846
  
228
1852
  
233
1858
  
238
1864
  
212
1871
  
179
1875
  
178
1885
  
175
1895
  
180
1905
  
184
1910
  
195
1925
  
183
1939
  
240
1946
  
259
1950
  
261
1956
  
223
1961
  
188
1967
  
189
1970
  
186
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
204
2015
  
208
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Hünfeld<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Rudolphshan 204 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 36 Einwohner unter 18 Jahren, 90 zwischen 18 und 49, 42 zwischen 50 und 64 und 36 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 75 Haushalten. Davon waren 18 Singlehaushalte, 15 Paare ohne Kinder und 36 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 18 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 45 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Religionszugehörigkeit

• 1885: 45 evangelische (= 35,71 %), 130 katholische (= 74,29 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 33 evangelische (= 17,55 %), 155 katholische (= 82,45 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Rudolphshan besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Rudolphshan) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 gehörten alle Kandidaten der „Rudolphshaner Union“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Rudolphshan. In: Votemanager. Kommunales Gebietsrechenzentrum, abgerufen im März 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Sascha Weber zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Rudolphshan. In: Webauftritt. Stadt Hünfeld, abgerufen im März 2023.</ref>

Verkehr

Den öffentlichen Personennahverkehr stellt die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Fulda mit der Buslinie 73 sicher. Der nächste Regionalbahnhof ist Hünfeld. An das ICE Netz der DB ist Rudolphshan über den Bahnhof Fulda angeschlossen. An das Deutsche Autobahnnetz ist die Anbindung über die A 7 mit den Auf- und Abfahrten (90)- Hünfeld/Schlitz bei Michelsrombach oder über die Anschlussstelle (91) – Fulda-Nord sichergestellt.

Literatur

  • Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 376–378.
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Rudolphshan, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 12 und 68, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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