Deutsche Nationalstiftung
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo_DNS.jpg | |
| Rechtsform | gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts |
| Gründung | 26.08.1993 in Weimar |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Helmut Schmidt u. a. |
| Sitz | Weimar |
| Geschäftsstelle | Hamburg |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Motto | Das Zusammenwachsen Deutschlands fördern, die Idee der deutschen Nation als Teil eines vereinten Europas stärken und zu einer nationalen Identität in einem friedlichen, weltoffenen Deutschland beitragen.<ref name="DNS">nationalstiftung.de, abgerufen am 21. Dezember 2021.</ref> |
| Zweck | Förderung von Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur sowie der internationalen Gesinnung, Toleranz und Völkerverständigung.<ref name="ThStiftungsverzeichnis"/> |
| Vorsitz | Thomas Mirow (Vorstand) Andreas Voßkuhle (Senat) Rüdiger Grube (Kuratorium) |
| Geschäftsführung | Agata Klaus |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | 4<ref>Geschäftsstelle, nationalstiftung.de, abgerufen am 21. Dezember 2021.</ref> |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.nationalstiftung.de |
Die Deutsche Nationalstiftung ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie verfolgt das Ziel, das „Zusammenwachsen“ Deutschlands nach der deutschen Teilung und die Idee der deutschen Nation als Teil eines vereinten Europas zu fördern, und will zu einer nationalen Identität in einem friedlichen, weltoffenen Deutschland beitragen. Sie wurde 1993 vor dem Hintergrund der Deutschen Wiedervereinigung von Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt und einigen seiner Freunde wie Michael Otto, Hermann Josef Abs, Kurt Biedenkopf, Gerd Bucerius und anderen gegründet.<ref name="ThStiftungsverzeichnis">Thüringer Stiftungsverzeichnis, thueringen.de, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref> Der Sitz der Stiftung ist in Weimar, die Geschäftsstelle befindet sich in Hamburg. Die Deutsche Nationalstiftung vergibt unter anderem jährlich den „Deutschen Nationalpreis“, veranstaltet Jugendbildungs- und -begegnungsprojekte und Diskussionsveranstaltungen. Seit 2020 gibt sie jährlich die Berichte zur Lage der Nation heraus.
Aktivitäten (Auswahl)
Die Deutsche Nationalstiftung organisiert Tagungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, beispielsweise bei die Weimarer Gespräche mit der Bertelsmann Stiftung.<ref>nationalstiftung.de, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref><ref>bertelmann-stiftung.de, 3. Weimarer Gespräche: Wir brauchen eine echte Partizipationskultur, 23. Mai 2024, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref>
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Seit 1997 vergibt die Stiftung jährlich den Deutschen Nationalpreis und einen Förderpreis.Beide Preise ehren Personen oder Institutionen, die sich für Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe und den Zusammenhalt in Deutschland und Europa einsetzen.
Jugendprojekte
SchulBrücke
SchulBrücke<ref>Projekt SchulBrücke, nationalstiftung.de, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref> ist ein internationales, außerschulisches Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsprojekt der Deutschen Nationalstiftung, welches seit 2002 mehrmals im Jahr etwa 50 Schüler für neun Tage in Deutschland zusammenbringt.<ref>Radio Lotte Weimar (Archiv), abgerufen am 21. Dezember 2024</ref><ref>Evaluationsbericht zum Projekt „SchulBrücke Europa“, Juni 2011, Thorsten Merl B.A., Fachhochschule Köln, th-koeln.de, abgerufen am 11. Dezember 2024.</ref><ref>Evaluationsbericht SchulBrücke Europa. Thorsten Merl, in: IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. (Hrsg.), Forum Jugendarbeit International 2011-2012, Bonn 2012, S. 124–136, ijab.de, abgerufen am 11. Dezember 2024.</ref> Die Begegnungen finden in deutscher Sprache statt und zielen darauf ab, das Verständnis für Europa und seine Geschichte zu vertiefen sowie den interkulturellen Dialog zu fördern. Die Teilnehmer diskutieren über die Zukunft Europas, entwickeln Verständnis füreinander und arbeiten gemeinsam an anspruchsvollen Aufgaben. Insgesamt haben über 4.000 junge Erwachsenen teilgenommen. 2016 haben ehemalige Teilnehmende in Weimar den Alumniverein der SchulBrücken gegründet. Der Verein mit Sitz in Mönchengladbach<ref>Amtsgericht Mönchengladbach VR 5262, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref> unterstützt das Projekt und engagiert mit eigenen Projekten.<ref>Alumniverein der SchulBrücken e. V., abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref> In der Vergangenheit wurde das Projekt durch die Robert-Bosch-Stiftung gefördert.<ref>Magazin Europa. Robert Bosch Stiftung. 6. Jahrgang, November 2011, abgerufen am 21. Dezember 2024 (PDF; 3,15 MB).</ref> Seit 2024 ist die Deutsche Nationalstiftung im Rahmen der SchulBrücken als akkreditierte Organisation im Bereich Jugend in Aktion anerkannt.<ref>erasmusplus-jugend.de, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref>
Nation & Du
Mit Nation & Du führt die Stiftung seit 2023 ein Projekt für Schüler der oberen Jahrgänge deutscher Schulen durch, um Zugang zum und Auseinandersetzung mit den Begriffen Nation, Herkunft und Identität zu ermöglichen.<ref>nationalstiftung, Jugendliche bei Nation & Du auf Spurensuche, 30. Juni 2023, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref><ref>Projekt SchulBrücke, nationalstiftung.de, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref> In Workshops sollen die Teilnehmer den Umbruch von 1989 in Rollenspielen kennenlernen sowie den Nationenbegriff und nationale Identität reflektieren.
Berichte zur Lage der Nation
Die Deutsche Nationalstiftung veröffentlicht seit 2020 die Berichte zur Lage der Nation, um Debatten über Grundsatzthemen anzustoßen.<ref>nationalstiftung.de, abgerufen am 21. Dezember 2024</ref>
Gremien
Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Gremien der Stiftung bestehen aus Vorstand, Kuratorium und Senat. Sie sind mit folgenden Personen besetzt:<ref>Gremien. In: Deutsche Nationalstiftung. Abgerufen am 4. November 2025.</ref>
Vorstand
- Thomas Mirow (Vorsitzender)
- Christian Bernzen, Rechtsanwalt
- Hermann Gröhe
- Dagmar Reim, Journalistin
Kuratorium
- Rüdiger Grube (Vorsitz)
- Heinrich Deichmann, Deichmann
- Manuel Hartung, Zeit-Stiftung Bucerius
- Nicola Leibinger-Kammüller, Trumpf
- Nagila Warburg, Vorstand Stiftung Warburg Archiv
- Frank-Jürgen Weise
- Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar
- Christian Veith
- Maria Würth, Würth
- Brigitte Zypries, Bundesministerin a. D.
Senat
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- Andreas Voßkuhle (Senatspräsident)
- Annegret Kramp-Karrenbauer (Vizepräsidentin)
- Marion Ackermann
- Susanne Baer
- Manfred Bischoff
- Heinrich Brauß
- Joana Breidenbach
- Piotr Buras
- Sigmar Gabriel
- Ines Geipel
- Klaus-Dieter Frankenberger
- Dieter Grimm
- Serap Güler
- Holger Hanselka
- Marina Henke
- Michael Hüther
- Julia Jäkel
- Jörn Leonhard
- Christian Lindner
- Lothar de Maizière
- Jes Albert Möller
- Hannah Monyer
- Armin Nassehi
- Cem Özdemir
- Hermann Parzinger
- Sebastian Reißig
- Olaf Scholz
- Richard Schröder
- Susanne Schröter
- Josef Schuster
- Michael Vassiliadis
Ehrensenatoren
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Finanzierung
Das Vermögen stammt hauptsächlich aus privaten Mitteln der Stiftungsgründer und Spenden. Es beträgt etwa 10 Millionen Euro. Die Projekte der Stiftung werden aus den Kapitalerträgen sowie weiteren Spenden finanziert und durch den Förderverein der Deutschen Nationalstiftung unterstützt.<ref>Die Förderer und Donatoren, nationalstiftung.de, abgerufen am 2. Juli 2024.</ref> Seit 2023 wird das Jugendbildungs- und begegnungsprojekt SchulBrücke für die Zukunft Europas durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert.
Publikationen
- Die Deutschen: Wer wir sind. Wer wir sein wollen. Berichte zur Lage der Nation 2024. Hrsg.: Thomas Mirow. Murmann Verlag, Hamburg 2024, 240 Seiten, ISBN 978-3-86774-810-0.
- Kraftakt: Warum wir uns neu bewähren müssen. Berichte zur Lage der Nation 2023. Hrsg.: Thomas Mirow. Murmann Verlag, Hamburg 2023, 248 Seiten, ISBN 978-3-86774-772-1.
- Wende in Europa. Ausblick auf eine neue Zeit. Berichte zur Lage der Nation 2022. Hrsg.: Thomas Mirow. Murmann Verlag, Hamburg 2022, 244 Seiten, ISBN 978-3867747387.
- Demokratie in Bedrängnis. Berichte zur Lage der Nation 2021. Hrsg.: Thomas Mirow. Murmann Verlag, Hamburg 2021, 220 Seiten, ISBN 978-3-86774-707-3.
- Trotzdem. Was uns zusammenhält. Berichte zur Lage der Nation 2020. Hrsg.: Christoph Bertram, Thomas Mirow. Murmann Verlag, Hamburg 2020, 232 Seiten, ISBN 978-3-86774-657-1.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />