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Dammersbach

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Dammersbach
Stadt Hünfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(462)&title=Dammersbach 50° 38′ N, 9° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(462) 50° 37′ 38″ N, 9° 46′ 41″ O
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Höhe: 312 (308–333) m ü. NHN
Fläche: 13,91 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 462 (31. Dez. 2015)<ref name="DF">Bevölkerungsstatistik des Landkreises Fulda. (PDF), abgerufen im Oktober 2020.</ref>
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36088
Vorwahl: 06652

Dammersbach ist ein Stadtteil von Hünfeld im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographie

Der Stadtteil Dammersbach ist der flächenmäßig zweitgrößte Ortsteil und liegt am Rand zum Biosphärenreservat Rhön. Die nächstgrößere Stadt im Süden ist Fulda, etwa 16 Kilometer weit entfernt und im Norden Bad Hersfeld, etwa 26 Kilometer weit entfernt.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung erfolgte unter dem Namen Tagamaresbach um das Jahr 800 im Codex Eberhardi, einem Güterverzeichnis des Reichsklosters Fulda.<ref name="lagis" /> Eine Kirche wurde 1186 eingeweiht. 1633 hatte Dammersbach 22 Haushaltungen und 1895 insgesamt 246 Einwohner. 1938 wurde eine neue Schule gebaut, die 1952 erweitert und 1974 geschlossen wurde.

Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dammersbach im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Stadt Hünfeld eingemeindet.<ref></ref> Für Dammersbach wurde, wie für die übrigen bei der Gebietsreform nach Hünfeld eingegliederten Gemeinden, ein Ortsbezirk gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 128 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Hünfeld, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Oktober 2020; abgerufen im Oktober 2020.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Dammersbach angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Dammersbach 438 Einwohner. Darunter waren 3 (0,7 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 108 Einwohner unter 18 Jahren, 174 zwischen 18 und 49, 90 zwischen 50 und 64 und 66 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 165 Haushalten. Davon waren 42 Singlehaushalte, 45 Paare ohne Kinder und 66 Paare mit Kindern, sowie 9 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 33 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 117 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

  • 1812: 31 Feuerstellen, 208 Seelen<ref name="lagis" />
Dammersbach: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2015
Jahr  Einwohner
1812
  
208
1834
  
342
1840
  
364
1846
  
357
1852
  
333
1858
  
318
1864
  
365
1871
  
291
1875
  
292
1885
  
262
1895
  
253
1905
  
245
1910
  
253
1925
  
283
1939
  
290
1946
  
469
1950
  
468
1956
  
368
1961
  
366
1967
  
353
1970
  
351
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
438
2015
  
462
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />, Stadt Hünfeld<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 16 evangelische (= 6,20 %), 241 katholische (= 93,41 %), ein jüdischer (= 0,39 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 27 evangelische (= 7,38 %), 327 katholische (= 89,34 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Dammersbach besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Dammersbach) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 64,52 %. Alle Kandidaten gehören der „Bürgerliste Dammersbach“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Dammersbach. In: Votemanager. Kommunales Gebietsrechenzentrum, abgerufen im März 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Uwe Walter zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Dammersbach. In: Webauftritt. Stadt Hünfeld, abgerufen im März 2023.</ref>

Infrastruktur

Den öffentlichen Personennahverkehr stellt die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Fulda mit der Buslinie 74 und 85 sicher.

Im Gebiet des Stadtteils Dammersbach der Stadt Hünfeld betreibt der Jagdverein Diana Hünfeld e. V. einen Schießstand auf der Rosskuppe. Dort werden seit Jahren u. a. hessische und im Wechsel mit anderen Schießständen auch Bundesmeisterschaften im jagdlichen Schießen durch den Deutschen Jagdverband durchgeführt.

Persönlichkeiten

  • Joseph Noll (1810–1873), Bürgermeister und Mitglied der Zweiten Kammer der kurhessischen Ständeversammlung

Literatur

  • Michael Mott: „Arme Seelen“ -Bildstock bei Dammersbach (anno 1845); in: „Buchenblätter“ der Fuldaer Zeitung, 62. Jahrg., Nr. 23, 2. Sept. 1989, S. 89, 90.
  • Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 285–290.
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Fußnoten

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Dammersbach, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 12 und 68, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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