Zum Inhalt springen

Colmera

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2025 um 20:31 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Politik: clean up, replaced: <ref>Jornal da República: [http://www.mj.gov.tl/jornal/public/docs/2016/serie_2/SERIE_II_NO_47.pdf ''Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016'', 2. Dezember 2016], abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> mit AWB).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Colmera
Datei:Palacio do Governo 2011.jpg
Der Regierungspalast
Daten
Fläche 0,37 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 1.683 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Armenio A. da Silva
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Manu Fuic 1512
Rai Nain 605
Colmera (Osttimor)
Colmera (Osttimor)
Koordinaten: 8° 33′ S, 125° 34′ O
 {{#coordinates:−8,5564505888889|125,57407379139|primary
dim= globe= name= region=TL-DI type=city
  }}

Colmera (ehemals 28 Novembro)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste: Poverty in a Young Nation (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB)</ref> ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Vera Cruz (Gemeinde Dili). Bis 2004 gehörte Colmera zum Verwaltungsamt Dom Aleixo. Der Suco bildet das urbane und politische Zentrum der Landeshauptstadt Dilis.

Geographie

Colmera
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Colmera 8° 33′ 23″ S, 125° 34′ 27″ O
 {{#coordinates:−8,5564505888889|125,57407379139|
dim=300 globe= name=Colmera region=TL-DI type=city
  }}
m
Soslodade 8° 33′ 18″ S, 125° 34′ 12″ O
 {{#coordinates:−8,555048|125,569991|
dim=300 globe= name=Soslodade region=TL-DI type=city
  }}
m
Datei:Colmera und Caicoli.png
Straßenkarte von Caicoli und Colmera

Der Suco grenzt im Norden und Westen an den Suco Motael und im Süden an die Sucos Caicoli und Vila Verde. Im Osten liegt das Verwaltungsamt Nain Feto mit den Sucos Bidau Lecidere und Gricenfor. Den Westen und Norden von Colmera bildet der Stadtteil Soslodade und den Süden der eigentliche Stadtteil Colmera.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 597 kB)</ref><ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Der Suco Colmera teilt sich in die zwei Aldeias Manu Fuic im Süden und Rai Nain im Norden und Westen.<ref name="JdR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref><ref name="Atlas Dili">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlas der Gemeinde Dili (Memento vom 17. November 2020 im Internet Archive).</ref>

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Colmera eine Fläche von 0,58 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 0,37 km².<ref name="Cen2015" /> Bairo Alto, zwischen dem Fluss Maloa und der Rua da Catedral wurde an Motael abgegeben.<ref name="MinVeraC">Ministério da Administração Estatal: Karte des Verwaltungsamts Vera Cruz, abgerufen am 14. Oktober 2020.</ref>

Im Westen des Sucos floss früher der Rio Colmera, der westlich des Jardim 5 de Maio in die Bucht von Dili mündete.<ref>Architectural Heritage of Portuguese Origin, Karte auf S. 16, abgerufen am 3. Juni 2016.</ref>

Einwohner

In Colmera leben 1.683 Einwohner (2022), davon sind 859 Männer und 824 Frauen. 846 von ihnen wohnen in einer urbanen Umgebung, 837 im ländlich geprägten Teil des Sucos. Im Suco gibt es 343 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 83 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Kemak, Makasae, Tetum Terik, Fataluku, Mambai, Isní oder Idaté.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Colmera (tetum; PDF; 8,1 MB)</ref>

Geschichte

Datei:Dili - administração pública.jpg
Das Ufer vor Colmera (ca. 1901/03)
Datei:Kolmera.jpg
Colmera in der Nachkriegszeit

Colmera bildete zusammen mit Motael und Bidau Lecidere das historische Zentrum Dilis. Auf dem Gelände des heutigen Nationalparlaments, befand sich die zwischen 1867 und 1877 erbaute Hauptkirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) Dilis, bis diese 1933 der ersten Kathedrale der Stadt weichen musste. Der 1937 eingeweihte neoklassizistische Bau wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört.<ref>Flávio Miranda und Isabel Boavida: Dili's Architectural Heritage of Portuguese Origins, S. 29, 2015.</ref>

Am Denkmal von Heinrich dem Seefahrer, vor dem Regierungspalast, wurde im Juni 2012 ein Massengrab mit mindestens 72 Leichen entdeckt. Man geht davon aus, dass es sich um Opfer der indonesischen Invasion 1975 und folgende Hinrichtungen handelt. Da die Toten relativ groß waren, vermutet man, dass es sich bei den Opfern um Angehörige der chinesischen Minderheit handelt, die am Toko-Lay-Gebäude ermordet wurden.<ref>Jakarta Globo: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mysterious mass grave at East Timor PM's office. (Memento vom 18. Juli 2012 im Internet Archive) 26. Juni 2012, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Möglicherweise starben die Opfer auch im Zweiten Weltkrieg.<ref>Channel News Asia: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bodies in Timor Leste mass grave likely Chinese: police. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.channelnewsasia.com 13. Juli 2012, abgerufen am 14. Juli 2012.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einrichtungen

Datei:DSCI2810 Rua de Mocambique.jpg
Rua de Moçambique (Colmera)

Im Stadtteil Colmera liegen der Regierungspalast, das Nationalparlament, das Gebäude der Comissão Nacional de Eleições (CNE), das Ministerium für Staatsadministration und das Ministerium für Justiz. Der Südosten, der im Westen von der Rua de de Moçambique und im Osten von der Avenida Xavier do Amaral begrenzt wird, beherbergt dei ehemaligen Gebäude der Sociedade Agrícola Pátria e Trabalho (SAPT), das Archiv & Museum des timoresischen Widerstands (AMRT) und mehrere Gebäude der Universidade Nasionál Timór Lorosa’e (UNTL), darunter das Liceu Dr. Francisco Machado mit der Fakultät für Bildung, Kunst und Humanismus. Im Südwesten liegt zwischen Avenida Dom Ricardo da Silva und Rua de Colmera der Jardim Colmera.<ref name="Karte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtplan von Dili (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)</ref>

In Soslodade befindet sich der Tais-Markt und das Hotel Timor. Östlich des Stadtparks Jardim 5 de Maio (der in Motael liegt), wo sich die Avenida Marginal in die Avenida de Motael und die Avenida Nicolau Lobato aufspaltet, steht seit 1972 das Denkmal für Leutnant Manuel Jesus Pires.<ref name="UNMIT" /><ref name="Karte" />

Außerdem liegen in Colmera der Sitz der Generalstaatsanwaltschaft Osttimors und des Sportvereins Sport Dili e Benfica.

Politik

Datei:2013 Karneval in Dili 6.jpg
Karneval in Dili

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Ricardo Guterres zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Armenio Aleixo da Silva<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 Armenio A. da Silva.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Colmera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende