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Christopher Grotheer

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Christopher Grotheer Vorlage:SportPicto
Christopher Grotheer (2020)
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 31. Juli 1992 (33 Jahre)
Geburtsort Wernigerode, Deutschland
Größe 180 cm
Gewicht 82 kg
Beruf Landespolizist
Karriere
Verein BSR Rennsteig Oberhof
Trainer Erich Enders, Jens Müller
Status zurückgetreten
Karriereende 2026
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 7 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
DM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2022 Peking Einzel
Bronze 2026 Mailand-Cortina Einzel
Bronze 2026 Mailand-Cortina Mixed
 Skeleton-Weltmeisterschaften
Silber 2015 Winterberg Team
Silber 2017 Winterberg Team
Gold 2019 Whistler Team
Gold 2020 Altenberg Einzel
Gold 2021 Altenberg Einzel
Gold 2021 Altenberg Mixed
Gold 2023 St. Moritz Mixed
Gold 2024 Winterberg Einzel
Gold 2024 Winterberg Mixed
 Skeleton-Europameisterschaften
Bronze St. Moritz 2022 Einzel
Silber Altenberg 2023 Einzel
Bronze St. Moritz 2026 Einzel
 Skeleton-Junioren-WM
Silber 2012 Igls Einzel
Gold 2013 Igls Einzel
Silber 2014 Winterberg Einzel
Gold 2015 Altenberg Einzel
Deutsche Meisterschaften
Bronze 2013 Altenberg Einzel
Bronze 2015 Winterberg Einzel
Silber 2016 Altenberg Einzel
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Skeleton-Ranking 3. (21/22)
Debüt im Weltcup 8. November 2012 in Lake Placid
Weltcupsiege 10
Gesamtweltcup 1. (22/23)
Debüt im Europacup 4. Dezember 2010 in Innsbruck
Debüt im Interconti-Cup 8. Dezember 2011 in Lillehammer
Interconti-Siege 4
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Weltcup Einzel 10 7 10
 Weltcup Mixed 0 0 3
 

Christopher Grotheer (* 31. Juli 1992 in Wernigerode) ist ein ehemaliger deutscher Skeletonsportler. Er war 2022 bei den Olympischen Winterspielen in Peking der erste deutsche Skeleton-Olympiasieger. In der Saison 2022/23 gewann er den Gesamt-Weltcup.

Werdegang

Datei:2018-12-22 Men's competition (2nd run) at German Skeleton Championships 2018-19 by Sandro Halank–133.jpg
Christopher Grotheer bei den Deutschen Meisterschaften im Skeleton 2018/19 in Altenberg

Christopher Grotheer wuchs in Wernigerode auf<ref>Christopher Grotheer, wintersportmomente-thueringen.de, abgerufen am 8. April 2023</ref> und lebt heute in Schleusingen. Anfänglich war er Skispringer und begann 2007 mit dem Skeletonsport. Nach ersten Rennen auf nationaler Ebene seit 2008 folgte in der Saison 2010/11 das Debüt im Skeleton-Europacup. In Igls wurde er in seinen beiden ersten Rennen im November 2010 14. und 15. In seinem dritten Rennen in Winterberg verpasste er als Viertplatzierter bei seinem ersten Ergebnis unter den besten zehn knapp das Podest, ebenso eine Woche später im folgenden Rennen in Altenberg. Einen Tag später erreichte er erstmals das Podest und musste sich als Zweitplatzierter nur noch dem dominierenden Fahrer der Saison, Christian Baude, geschlagen geben. Nach einem weiteren vierten Rang im letzten Saisonrennen wurde er in der Gesamtwertung Achter. Im Winter 2011/12 startete er zunächst im Intercontinentalcup, wo er in den ersten vier Rennen Platzierungen zwischen Rang 4 und 9 erreichte. Er kehrte danach in den Europacup zurück und fuhr in den letzten beiden Saisonrennen in Winterberg zweimal auf den zweiten Platz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften zum Saisonabschluss gewann er die Silbermedaille hinter Axel Jungk und vor David Lingmann.

Zu Beginn der Saison 2012/13 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften Bronze. Im November 2012 debütierte Christopher Grotheer im Weltcup. Er nahm an insgesamt acht der neun Saisonrennen teil und fuhr dabei fünfmal unter die Top 10. Beim vierten Saisonrennen in Winterberg konnte er sogar mit Rang 3 auf das Podest fahren. Anschließend wurde er im Dezember 2012 in Igls Juniorenweltmeister vor Axel Jungk und Barrett Martineau. Bei der Europameisterschaft belegte er den sechsten Platz; in der Weltcup-Gesamtwertung wurde er Achter. Bei seiner ersten Weltmeisterschaft im Seniorenbereich erreichte er den 16. Rang. Zu Beginn der Saison 2013/14 startete Grotheer im Intercontinentalcup. Er schloss die ersten vier Rennen mit einem Sieg, zwei zweiten Plätzen und einem vierten Rang ab und kam daraufhin erneut im Weltcup zum Einsatz, wo er allerdings nur Rang 15, 12 und 23 erreichen konnte und seinen Startplatz wieder an Alexander Gassner verlor. Bei der Junioren-WM 2014 gewann er Silber hinter Kilian von Schleinitz und vor Raphael Maier. Für den Winter 2014/15 konnte Grotheer sich erneut für den deutschen Weltcup-Kader qualifizieren. Er fuhr im Lauf der Saison im Weltcup dreimal unter die besten fünf und wurde Achter in der Gesamtwertung. Im Januar 2015 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften in Winterberg erneut die Bronzemedaille. Bei der Juniorenweltmeisterschaft in Altenberg konnte er zeitgleich mit Nikita Tregubow den Titel gewinnen. Bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2015 gewann er Silber mit dem Team Deutschland II und wurde im Einzel als bester Deutscher Fünfter. Ende 2015 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille hinter Axel Jungk.

Beim Weltcup in Altenberg 2017 wurde Grotheer Sieger mit Bahnrekord.

Im Winter 2019/20 bestritt Grotheer kein einziges Weltcup-Rennen, sondern startete in der Intercontinentalcup-Serie, deren Gesamtwertung er gewann. Aus diesem Grund galt der Gewinn seines ersten Weltmeistertitels bei den Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften 2020 in Altenberg als große Überraschung.

Am 10. und 11. Februar 2022 wurde Grotheer bei den Olympischen Winterspielen in Peking erster deutscher Skeleton-Olympiasieger.<ref>dpa: Winterspiele in Peking: Skeletoni Grotheer setzt Gold-Festspiele im Eiskanal fort. In: zeit.de. 11. Februar 2022, abgerufen am 11. Februar 2022.</ref> Am 17. Februar gewann Grotheer mit einem 3. Platz beim Weltcupfinale im lettischen Sigulda den Gesamtweltcup der Saison 2022/23.

Nach zwei Bronzemedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2026 verkündete Grotheer sein sofortiges Karriereende.<ref>Mark Weidenfeller: Olympia 2026: Skeletoni Grotheer macht Schluss – seine Frau weiß von nix. Abgerufen am 16. Februar 2026.</ref>

Weltcupsiege

Nr. Datum Ort Bahn
01. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Altenberg Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg
02. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Olympia Eiskanal Igls
03. Vorlage:DatumZelle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Park City Utah Olympic Park Track
04. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Winterberg Bobbahn Winterberg
05. Vorlage:DatumZelle China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Yanqing Yanqing National Sliding Center
06. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Lillehammer Olympiske Bob- og Akebane
07. Vorlage:DatumZelle Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang Olympic Sliding Centre
08. Vorlage:DatumZelle Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang Olympic Sliding Centre
09. Vorlage:DatumZelle China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Yanqing Yanqing National Sliding Center
10. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Altenberg Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Frauen
Männer
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1982: Gert Elsässer | 1989: Alain Wicki | 1990: Michael Grünberger | 1991: Christian Auer | 1992: Bruce Sandford | 1993: Andi Schmid | 1994: Gregor Stähli | 1995: Jürg Wenger | 1996: Ryan Davenport | 1997: Ryan Davenport | 1998: Willi Schneider | 1999: Jim Shea | 2000: Andy Böhme | 2001: Martin Rettl | 2003: Jeff Pain | 2004: Duff Gibson | 2005: Jeff Pain | 2007: Gregor Stähli | 2008: Kristan Bromley | 2009: Gregor Stähli | 2011: Martins Dukurs | 2012: Martins Dukurs | 2013: Alexander Tretjakow | 2015: Martins Dukurs | 2016: Martins Dukurs | 2017: Martins Dukurs | 2019: Martins Dukurs | 2020: Christopher Grotheer | 2021: Christopher Grotheer | 2023: Matt Weston | 2024: Christopher Grotheer | 2025: Matt Weston Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeister im Bob/Skeleton-TeamwettbewerbVorlage:Navigationsleiste Mixed-Weltmeister im SkeletonVorlage:Klappleiste/Anfang 1987: Andi Schmid | 1988: Andi Schmid | 1989: Alain Wicki | 1990: Christian Auer | 1991: Christian Auer | 1992: Christian Auer | 1993: Franz Plangger | 1994: Christian Auer | 1995: Christian Auer | 1996: Ryan Davenport | 1997: Alexander Müller | 1998: Willi Schneider | 1999: Andy Böhme | 2000: Andy Böhme | 2001: Lincoln DeWitt | 2002: Gregor Stähli | 2003: Chris Soule | 2004: Kristan Bromley | 2005: Jeff Pain | 2006: Jeff Pain | 2007: Zach Lund | 2008: Kristan Bromley | 2009: Alexander Tretjakow | 2010: Martins Dukurs | 2011: Martins Dukurs | 2012: Martins Dukurs | 2013: Martins Dukurs | 2014: Martins Dukurs | 2015: Martins Dukurs | 2016: Martins Dukurs | 2017: Martins Dukurs | 2018: Yun Sung-bin | 2019: Alexander Tretjakow | 2020: Martins Dukurs | 2021: Martins Dukurs | 2022: Martins Dukurs | 2023: Christopher Grotheer Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2008: Matthew Antoine | 2009: Michi Halilovic | 2010: Chris Type | 2011: David Lingmann | 2012: Michi Halilovic | 2013: Alexander Gassner | 2014: Nikita Tregubow | 2015: David Swift | 2016: Martin Rosenberger | 2017: Jeremy Rice | 2018: Felix Keisinger | 2019: Jung Seung-gi | 2020: Christopher Grotheer | 2021: Felix Seibel Vorlage:Klappleiste/Ende

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