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Oberkonnersreuth

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Oberkonnersreuth
Kreisfreie Stadt Bayreuth
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(506)&title=Oberkonnersreuth 49° 55′ N, 11° 36′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(506) 49° 55′ 26″ N, 11° 35′ 59″ O
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Höhe: 371 m ü. NHN
Einwohner: 506 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 95448
Vorwahl: 0921
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Oberkonnersreuth ist ein Stadtteil von Bayreuth.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Oberkonnersreuth hat eine Fläche von 5,065 km². Sie ist in 1440 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 3517,61 m² haben.<ref>Gemarkung Oberkonnersreuth (092437). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 8. Januar 2025.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Eichelberg, Fürsetz, Grunau, Hohlmühle, Karolinenreuth, Letten, Meyernreuth und Plantage.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Januar 2025.</ref>

Lage

Das ehemalige Dorf Oberkonnersreuth liegt im Südosten der Stadt am Fuß des Eichelbergs. Direkt oberhalb verläuft die Bundesautobahn 9, die in diesem Bereich 1937 errichtet und zwischen 2002 und 2006 sechsstreifig ausgebaut wurde.<ref> Herbert Popp: Bayreuth - neu entdeckt. Ellwanger, Bayreuth 2007, ISBN 978-3-925361-60-9, S. 72 und 82.</ref> Am Südrand des alten Ortskerns verläuft die Bahnstrecke Schnabelwaid–Bayreuth, die im Ort jedoch keine Station erhielt. Fließgewässer sind der – hier als künstlicher Kanal angelegte – Tappert und der parallel zu ihm fließende Sendelbach unterhalb des Neubaugebiets Storchennest.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2023.</ref>

Beschreibung

Bis in die 1930er Jahre war der Ort ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf ohne eigene Kirche. In der wilhelminischen Zeit errichtete die ehemalige Brauerei Schaller (früher Friedel) das den Ort dominierende Sudhaus.<ref>Herbert Popp, op. cit., S. 335.</ref>

Das heutige Oberkonnersreuth besteht überwiegend aus Nachkriegsbebauung, um den alten Ortskern dominieren Einfamilienhäuser aus der Nachkriegszeit. Das unterhalb am Hang gelegene Neubaugebiet Storchennest westlich der Bahntrasse stammt aus den 1990er Jahren<ref>Herbert Popp, op. cit., S. 338.</ref> (Baubeginn 1992).<ref>Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert. Nordbayerischer Kurier, Bayreuth 1999, S. 172.</ref> Im Bereich Pfaffenfleck an der Autobahnauffahrt Bayreuth Süd existiert ein Gewerbegebiet. Trotz ökologischer Bedenken stimmte die Mehrheit des Stadtrats im März 1990 für die Erschließung des „Pfaffenflecks“. Auf einer Fläche von 6 ha sollten dort Gewerbebetriebe angesiedelt, als Ausgleich Feuchtbiotope im Bereich Lindenhof / Karolinenreuth geschaffen werden.<ref>Yvonne Arnhold, Stephan Fuchs: Bayreuth Chronik 1990. Gondrom, Bindlach 1990, ISBN 3-8112-0770-9, S. 43.</ref>

Den alten Dorfkern prägte das Naturdenkmal Siegeseiche. Wegen Schädlingsbefalls wurde der mehrere hundert Jahre alte Baum Mitte Dezember 2019 gefällt und durch eine Neuanpflanzung ersetzt.<ref>Die Siegeseiche in Oberkonnersreuth: Dienstag ist sie weg – Mittwoch ist die neue da in: Nordbayerischer Kurier vom 19. Dezember 2019, S. 9.</ref>

Geschichte

Oberkonnersreuth wurde vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts vom Bamberger Dompropst Poppo von Andechs-Meranien gegründet. Die „nova villa apud Baireute“ (neues Dorf bei Bayreuth) „in confinio civitatis Beirruth“ (in der Markung der Stadt Bayreuth) schenkte er 1231 dem Dom in Bamberg. Die Einwohner mussten jährlich eine Abgabe als Schutzgeld an den Bayreuther Stadtvogt entrichten.<ref>Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten. 1. Auflage. Gondrom, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-0809-8, S. 30 f.</ref>

Oberkonnersreuth bildete eine Realgemeinde mit Grunau, Letten und Pfaffenfleck. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oberkonnersreuth mit Letten 10 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Hofkastenamt Bayreuth. Grundherren waren das Hofkastenamt Bayreuth (2 Höfe, 1 Halbhof, 1 Halbhof mit Zapfenschenke, 2 Sölden, 1 Tropfhäuslein, 1 Schmiede) und das Amt Unternschreez (1 Sölde, 1 Tropfhaus).<ref name="W379">R. Winkler: Bayreuth, S. 379.</ref>

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Nachdem im Jahr 1810 das Königreich Bayern das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde Oberkonnersreuth bayerisch. Infolge des Gemeindeedikts wurde der Steuerdistrikt Oberkonnersreuth gebildet.<ref name="W479"/> Neben dem Hauptort gehörten zu diesem Bauerngrün, Bodenmühle, Destuben, Eichelberg, Eimersmühle, Frankengut, Fürsetz, Grunau, Heinersberg, Hohlmühle, Karolinenreuth, Kreuzstein, Krugshof, Letten, Meyernreuth, Neuenreuth, Ottmannsreuth, Pfaffenfleck, Plantage, Püttelshof, Rödensdorf, Schlehenmühle, Sorgenflieh und Wolfsbach.<ref>R. Winkler: Bayreuth, S. 492f.</ref> Zugleich entstand die Ruralgemeinde Oberkonnersreuth, zu der Bodenmühle, Eichelberg, Frankengut, Fürsetz, Grunau, Hohlmühle, Karolinenreuth, Kreuzstein, Letten, Meyernreuth, Pfaffenfleck und Plantage gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bayreuth zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth (1919 in Finanzamt Bayreuth umbenannt). Ab 1862 gehörte Oberkonnersreuth zum Bezirksamt Bayreuth (1939 in Landkreis Bayreuth umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Bayreuth (1879 in Amtsgericht Bayreuth umgewandelt).<ref name="W479">R. Winkler: Bayreuth, S. 479f.</ref> Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 6,957 km².<ref name="OV 1925"/>

Am 1. April 1939 wurden Eichelberg (zum Teil), Frankengut (bis dahin Oberkonnersreuth 14), Kreuzstein und Pfaffenfleck nach Bayreuth eingemeindet.<ref>Kurt Herterich: Im südöstlichen Bayreuth, S. 100.</ref> Dadurch verringerte sich die Gebietsfläche auf 5,699 km².<ref name="OV 1950"/> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Oberkonnersreuth am 1. Januar 1972 nach Bayreuth eingemeindet.<ref>Karl Müssel, op. cit., S. 204 und 245.</ref><ref></ref> Anders als das zeitgleich eingemeindete Laineck hatten sich die Oberkonnersreuther (mit 92,3 % der abgegebenen Stimmen)<ref>Vor 50 Jahren in: Nordbayerischer Kurier vom 18. Oktober 2021, S. 8.</ref> für den Anschluss an Bayreuth entschieden.<ref>Vor 50 Jahren in: Nordbayerischer Kurier vom 6. Oktober 2021, S. 8.</ref>

Das Gebäude der ehemaligen Oberkonnersreuther Volksschule aus dem Jahr 1909 beherbergt seit 1975 die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth der Landespolizei.<ref>Vor 50 Jahren. Richtfest am neuen Gebäude der Landespolizei in: Nordbayerischer Kurier vom 13. November 2024, S. 10.</ref>

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Oberkonnersreuth

Jahr 1822 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 176 350 343 359 374 387 384 393 414 388 388 383 366 413 450 1222 393 399 298 479 521 519 539 588
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 37 47 50 52 48 55 49 82
Quelle <ref name="W479"/> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 138, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 846, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 130 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1017–1018, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 963–964 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1009 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1031 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 893 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 657 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 145 (Digitalisat).</ref>

Ort Oberkonnersreuth

Jahr 001819 001822 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 95<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 58<templatestyles src="FN/styles.css" />  145 136 130 135 163 312 382 404 506
Häuser<ref name="Häuser" /> 10<templatestyles src="FN/styles.css" />  17 17 19 29 57 121
Quelle <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820 Dort als Oberconnersreuth aufgelistet.</ref> <ref name="W479"/> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 287 (Digitalisat).</ref>

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<templatestyles src="FN/styles.css" />
* 
inklusive Frankengut und Pfaffenfleck
<templatestyles src="FN/styles.css" />
 
inklusive Grunau und Letten

Religion

Oberkonnersreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannis gepfarrt.<ref name="W379"/><ref name="OV 1961"/>

Verkehr

Über die den Ort durchquerende Oberkonnersreuther Straße verlief die alte Reichsstraße 2. Mit dem Bau der Autobahn verlor die Oberkonnersreuther Straße, im Zuge der Einrichtung der Anschlussstelle Bayreuth-Süd, um 1936 diese Funktion zugunsten einer verlängerten Nürnberger Straße.<ref>Herbert Popp: Autobahnbau: Brücken und Anschlussstellen in: Heimatkurier 4/2008 des Nordbayerischen Kuriers, S. 10 ff.</ref> Nach der erneuten Verlegung der Anschlussstelle in den 2000er Jahren wurde, wie einst die Oberkonnersreuther Straße, auch die Nürnberger Straße zur Sackgasse.

Hauptverkehrsachse ist die am Nordrand verlaufende Dr.-Konrad-Pöhner-Straße, im Ort selbst gibt es nur geringen Durchgangsverkehr nach Fürsetz und Thiergarten. Der Gemeindeteil Oberkonnersreuth wird von den Buslinien 310 und 311, Storchennest von den Linien 310 und 315 des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) erschlossen.

Wirtschaft

Datei:120528 Oberkonnersreuth DSCF4543.JPG
Ehemaliges Sudhaus der Brauerei mit Storchennest auf der Spitze des Schornsteins

Im Jahr 1883 errichtete Johann Friedel am nördlichen Ortseingang eine Exportbierbrauerei, die Bier bis ins Königreich Sachsen lieferte. Die Dampfmaschinen des Betriebs lieferten einst auch den elektrischen Strom für den Ort. 1910 wurde die Brauerei von Hans Schaller, Braumeister in der Aktienbrauerei, und dem Kaufmann Josef Appel übernommen. In den frühen 1950er Jahren wurde der Name des Betriebs in Brauerei Schaller geändert, um 1980 der Braubetrieb eingestellt.<ref name="DMdaB">Die Metamorphose der alten Brauerei bei kurier.de, abgerufen am 20. August 2023</ref>

Das ehemalige Brauereigebäude steht seit 1992 unter Denkmalschutz.<ref>Stephan-H. Fuchs: Bayreuth Chronik 1992. 1. Auflage. Gondrom, Bindlach 1992, ISBN 3-8112-0793-8, S. 103.</ref> Auf dem rund 23 Meter hohen Schornstein der einstigen Brauerei nisten seit den 1990er Jahren Störche.<ref>Großreinemachen bei Familie Storch in: Nordbayerischer Kurier vom 23. Januar 2023, S. 7.</ref> 2001 wurde mit der Sanierung des Gebäudes begonnen.<ref name="DMdaB" /> Der Gasthof Zur Sudpfanne, der seitdem dort untergebracht war, wurde Mitte August 2023 bei einem Brand zerstört.<ref>Sudpfanne: „Es ist alles kaputt“ in: Nordbayerischer Kurier vom 17. August 2023, S. 9.</ref> Nach der Sanierung soll das Gebäude als Wohn- und Bürohaus genutzt werden.<ref>Sudpfanne wird kein Restaurant mehr in: Nordbayerischer Kurier vom 27. August 2024, S. 11.</ref>

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Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Oberkonnersreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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