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Migori County

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Migori County
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
1.116.436 (2019) <ref name="EinwohnerRef">2019 Kenya Population and Housing Census Volume I: Population by County and Sub-County. KNBS, abgerufen am 20. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
432 Ew./km²
Fläche] 2.586,4 km²
Koordinaten 0° 58′ S, 34° 25′ OKoordinaten: 0° 58′ S, 34° 25′ O
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ISO 3166-2 KE-27
Datei:Migori County in Kenya.svg

Migori County (bis 2010 Migori District) ist ein County in Kenia. Die Countyhauptstadt ist Migori. 2019 lebten im County 1.116.436 Menschen auf 2586,4 km².<ref name="EinwohnerRef" /> Mehr als die Hälfte der Einwohner lebten im Jahr 2007 unterhalb der Armutsgrenze.<ref></ref>

Gliederung

Das Migori County unterteilt sich in acht Divisionen: Uriri, Rongo, Awendo, Nyatike, Karungu, Muhuru, Suba East und Suba West. Es gibt fünf Wahlbezirke: Rongo, Migori, Uriri, Nyatike und Kuria. Im Rahmen der Verfassung von 2010 wurden die Distrikte Kuria East, Kuria West, Migori und Rongo unter der neuen Bezeichnung Migori County vereinigt.<ref>County Data Sheet – Migori. In: opendata.go.ke. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2011; abgerufen am 13. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft

Die meisten Menschen im Migori County leben von der Landwirtschaft. Es werden hauptsächlich Mais, Zuckerrohr, Cassava und Tabak angebaut. Der an den County grenzende Victoriasee ermöglicht Fischfang und Fischverarbeitung.<ref name="dp13" details="S. 16">Migori District Strategic Plan 2005–2010. (PDF) In: ncapd-ke.org. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Januar 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.ncapd-ke.org (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Im Migori County befinden sich auch Gold- und Kupfer­minen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rongo Gold Field Project (Memento vom 2. Februar 2011 im Internet Archive) auf der Homepage der African Queen Mines Ltd, abgerufen am 21. November 2010.</ref><ref>Germany Trade and Invest: Neue Bergbauvorkommen in Kenia. In: gtai.de. 12. Mai 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Januar 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gtai.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Politik

Gouverneure

Das Migori County existiert in seiner heutigen Form seit 2013. Seitdem hatte es zwei Gouverneure:

  • 2013–2022: Okoth Obado (People’s Democratic Party, ab 2017 parteilos)
  • seit 2022: Ochilo Ayacko (Orange Democratic Movement)

Bildung

Das Migori County verfügte 2005 über 410 Primary Schools und 44 Secondary Schools. Die Einschulungsrate lag bei 91 %.<ref name="dp13" details="S. 13" />

Gesundheitswesen

Das County verfügt über fünf Krankenhäuser und sechs Gesundheitszentren. Auf einen Arzt kommen 52.200 Patienten. Es werden hauptsächlich Malaria, Atemwegsinfektionen und Durchfallerkrankungen behandelt. Die HIV-Prävalenz ist mit ungefähr 30 % eine der höchsten in der Provinz Nyanza. In den Krankenhäusern im County sind im Durchschnitt 60 % der Patienten HIV-positiv bzw. an Aids erkrankt. 1999 starben in den Krankenhäusern monatlich im Durchschnitt 36 Menschen, im Jahr 2000 48 Menschen und 2005 über 60 Menschen an HIV/Aids-assoziierten Erkrankungen. Die Säuglingssterblichkeit lag 2000 bei 13,7 %, 21,3 % der Kinder sterben vor ihrem 5. Geburtstag.<ref name="dp13" details="S. 15" />

Sehenswürdigkeiten

Die archäologische Fundstätte Thimlich Ohinga wurde 2018 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.<ref>UNESCO World Heritage Centre: Thimlich Ohinga Archaeological Site. Abgerufen am 21. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Migori County – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Open Institute: Migori County. Datenportal von Kenia, auf www.opencounty.org (englisch)

Einzelnachweise

<references> </references>

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