Zum Inhalt springen

Siaya County

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siaya County
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
993.183 (2019) <ref name="EinwohnerRef">2019 Kenya Population and Housing Census Volume I: Population by County and Sub-County. KNBS, abgerufen am 20. November 2019 (englisch).</ref>
398 Ew./km²
Fläche] 2.496,1 km²
Koordinaten 0° 5′ S, 34° 15′ OKoordinaten: 0° 5′ S, 34° 15′ O
 {{#coordinates:−0,083333333333333|34,25|primary
dim=20000 globe= name=Siaya County region=KE-38 type=adm2nd
  }}
ISO 3166-2 KE-38
Datei:Siaya County in Kenya.svg
Datei:Siaya City Center.JPG
Straßenszene in der Countyhauptstadt Siaya, 2006.

Siaya County (bis 2010 Siaya District) ist ein County in Kenia. Die Countyhauptstadt ist Siaya. Mediale Aufmerksamkeit erregte das Siaya County im Rahmen der erfolgreichen Präsidentschaftskandidatur Barack Obamas in den Vereinigten Staaten. Der Vater Obamas, Barack Obama Sr., stammt aus Nyang’oma Kogelo, einer Kleinstadt in der Division Karemo.<ref name=dn/>

Geografie

Das County liegt auf einer Höhe zwischen 1140 und 1400 Meter über dem Meeresspiegel und unterteilt sich in drei Landformationen: Das Hochland, das Tiefland und das Yala-Moor. Durch das Gebiet fließen mit dem Nzoia und dem Yala zwei große Flüsse, die beide in den Victoriasee münden.<ref name=dp11/> Im County liegt der Kanyaboli-See.

Gliederung

Das Siaya County unterteilt sich in sieben Divisionen: Yala, Wagai, Karemo, Ugunja, Boro, Uranga und Ukwala.<ref name=dp11/> Es gibt fünf Wahlbezirke: Ugenya, Alego, Gem, Bondo und Rarieda. Im Rahmen der Verfassung von 2010 wurden die Distrikte Siaya, Bondo und Rarieda unter der neuen Bezeichnung Siaya County vereinigt.<ref>County Data Sheet – Siaya. opendata.go.ke, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. März 2013; abgerufen am 3. März 2013 (englisch).</ref>

Wirtschaft

Die meisten Menschen im Siaya County leben von der Landwirtschaft. Hauptsächlich werden Mais, Maniok, Süßkartoffeln, Hirse, Bohnen, Zuckerrohr, Baumwolle und Kaffeebohnen angebaut.<ref name=dp13/> Die Viehhaltung konzentriert sich auf Zebus, Milchvieh, Schafe und Ziegen. Die Fischwirtschaft konzentriert sich auf den Kanyaboli-See, der vor allem Tilapia, Lungenfische und Furu bietet.<ref name=dp16/> Die Armut im Siaya County nimmt immer weiter zu, 1994 lebten 41 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, 2001 waren es 58 %.<ref name=dp14/> Die Arbeitslosenquote lag 2001 bei 1,3 %.<ref name=dp15/>

Infrastruktur

Von den insgesamt 790 km Straßennetz sind 90 km asphaltiert, 400 km geschottert, 300 km sind unbefestigte Erdstraßen. In Yala befindet sich der einzige Bahnhof im County. Die Städte Sega und Siaya verfügen über jeweils eine Start- und Landepiste für Kleinflugzeuge. 29 Postämter, neun Finanzinstitute und 95 Telefonzellen waren 2002 über das County verteilt.<ref name=dp18/>

Bildung

Das Siaya County verfügte 2002 über 381 Primary Schools, 56 Secondary Schools und eine Hochschule, das Institute of Technology. In der Primary School kamen auf einen Lehrer 36 Schüler, in der Secondary School war das Verhältnis 1:17.<ref name=dp17/> Im Durchschnitt waren 38 % der Erwachsenen im Jahr 2002 Analphabeten.<ref name=dp18/>

Gesundheitswesen

2002 verfügte das County über 37 Einrichtungen des Gesundheitswesens, davon 3 Krankenhäuser.<ref name=dp18/> Das Siaya County Hospital ist mit einer Kapazität von 227 Betten das größte im Bezirk.<ref name=nhif/> Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Malaria, Atemwegs- und Durchfallerkrankungen.

Weblinks

Commons: Siaya County – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Open Institute: Siaya County. Datenportal von Kenia, auf www.opencounty.org (englisch)

Einzelnachweise

<references> <ref name=dn>Sleepy Kogelo village transformed overnight, Artikel in der Daily Nation vom 6. November 2008, abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp11> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 11; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp13> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 13; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp14> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 14; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp15> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 15; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp16> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 16; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp17> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 17; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=dp18> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siaya District Development Plan 2002–2008 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive) (pdf; 12,6 MB), S. 18; abgerufen am 27. November 2010.</ref> <ref name=nhif> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hospitals in Nyanza Province (Memento vom 25. November 2010 im Internet Archive) auf der Homepage des National Health Insurance Fund, abgerufen am 27. November 2010.</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende