Zum Inhalt springen

Radio Grischa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. April 2026 um 19:29 Uhr durch imported>Patgific (Links ersetzt, Angaben aktualisiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Infobox Rundfunksender Radio Grischa ist ein konzessioniertes Bündner Lokalradio für das Versorgungsgebiet Südostschweiz mit Sitz in Chur. Der Sender gehört zur Schweizer Mediengruppe Somedia und ging 1988 als erstes Bündner Privatradio auf Sendung.

Redaktionssitz und Studios befinden sich im Medienhaus im Westen der Bündner Hauptstadt an der Sommeraustrasse 32.<ref>Kontakt | Südostschweiz. Abgerufen am 26. Dezember 2024.</ref>

Die Hauptsendesprache ist Bündnerdeutsch. Entsprechend der Dreisprachigkeit Graubündens werden auch Beiträge in rätoromanischer und italienischer Sprache ausgestrahlt.

Markenzeichen des Senders ist das langjährige Steinbock-Maskottchen «Rocko»,<ref>Radio Grischa Böckli | Radio Grischa. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Mai 2025; abgerufen am 10. März 2026.</ref> eine Anlehnung an das Wappentier des Kantons Graubünden (rm. Grischa).

Datei:Medienhaus Somedia.jpg
Radio-Grischa-Werbebanner, hier am Medienhaus der Somedia angebracht

Geschichte

Gründung und Sendestart (1986–1989)

Ursprünglich ging Radio Grischa 1987 für 30 Tage als temporäre Radiostation auf Sendung. Anlass war das 125. Jubiläum der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG, heute UBS), das mit dem 25-jährigen Bestehen der Bank in Graubünden zusammenfiel.<ref name=":0">Jubiläum steht an: 30 Jahre «Ds Radio vu do». In: Südostschweiz. 26. November 2018, abgerufen am 9. Dezember 2024.</ref> Die SBG sponserte den einmonatigen Versuch. Zur Realisierung wurde im September 1986 ein gleichnamiger Verein gegründet.<ref name=":3">Südostschweiz: Wenn aus 30 Tagen 30 Jahre werden | Südostschweiz. 28. November 2018, abgerufen am 7. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das erste Studio befand sich in den Räumlichkeiten der damaligen SBG an der Gäuggelistrasse in Chur. Programmleiter war der Berner Journalist und Radiopionier Matthias Lauterburg.<ref name=":8">Südostschweiz: Herzlichen Glückwunsch: Radio Südostschweiz feiert den 35. Geburtstag | Südostschweiz. 9. Dezember 2023, abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1">Radio Grischa: Sender feiert seinen 20. Geburtstag. In: persoenlich.com. Abgerufen am 9. Dezember 2024.</ref> Heute bekannte Namen wie Felix Benesch, Tristan Brenn, Claudia Cadruvi, Jürg Rageth und Gieri Spescha gehörten zum Gründerteam.<ref name=":0" /><ref>Radio Grischa: Roman Howey Senn kehrt zurück - Medien. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Das Programm des ersten Bündner Privatradios stiess auf reges Interesse. Angetrieben durch den unerwartet grossen Zuspruch der Hörer,<ref name=":4">Radio Grischa feiert 20. Geburtstag. In: kleinreport.ch. Abgerufen am 9. Dezember 2024.</ref> beschlossen die Verantwortlichen im August 1988, eine Konzessionsbewerbung für einen dauerhaften Betrieb beim Bund einzureichen.<ref name=":1" /> Die Radio Grischa AG wurde einen Tag zuvor gegründet.

Grischa erhielt daraufhin die Konzession. Der offizielle Sendestart mit Vollprogramm war im Dezember 1988 in der Region Nordbünden/Sarganserland.<ref name=":0" /> Das Studio befand sich fortan in der Churer Neumühle an der Gürtelstrasse.<ref name=":3" /> Zur Radio-Crew gesellten sich u. a. auch Andri Franziskus, Gianluca Galgani, Yvonne Dünser und Roman «Howey» Senn.<ref name=":4" />

Ende Juni 1989 erreichte das Radio laut einer Umfrage bereits etwa ein Drittel der damaligen Bündner Bevölkerung.<ref name=":3" />

Studio Neumühle

Für viel Aufmerksamkeit sorgte das neue Radiostudio in der Neumühle, darunter speziell die Sendeanlage mit Touchscreen. Die Bedienung der Studiotechnik erfolgte nämlich ausschliesslich über den Bildschirm; ein herkömmliches Mischpult kam nicht zum Einsatz. Tonträger und Mikrofone wurden direkt über den Touchscreen eingespielt.<ref name=":4" /><ref name=":21" />

Radio Grischa war das erste computergesteuerte Radio Mitteleuropas. Medienfachleute aus ganz Europa und den Vereinigten Arabischen Emiraten besuchten das Studio des Senders.<ref name=":4" /><ref name=":21">Radio Grischa - DRS Aktuell - Play SRF. Abgerufen am 13. März 2026.</ref>

1990er Jahre

1995 zog Grischa von der Gürtelstrasse in neue Studioräumlichkeiten an der Masanserstrasse.<ref name=":3" />

Interne Unruhen und finanzielle Herausforderungen (1995–1997)

In den 90er Jahren war es noch üblich, dass Geschäfts- und Programmleitung bei Schweizer Privatradios in Personalunion geführt wurden. Dies traf auch auf Radio Grischa zu. 1995 forderte der damalige Leiter Gieri Spescha im Rahmen der Programmreform unter anderem eine Rollentrennung. Der Verwaltungsrat der Radio Grischa AG lehnte dies jedoch ab. Mangels Einigung wurde Spescha schliesslich entlassen.<ref name=":19">Lokalradio Grischa - Telesguard - Play RTR. Abgerufen am 17. März 2026.</ref>

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Senders solidarisierten sich mit ihrem Vorgesetzten und protestierten gegen die Entlassung. In einer Protestaktion nutzten sie, entgegen journalistischer Grundsätze, das Radio selbst als Plattform für ihre Kritik am Vorgehen des Verwaltungsrats. Mitunter wurden auch Kündigungsdrohungen geäussert.<ref name=":19" />

Anschliessend kam es bis 1997 zu diversen personellen Umbrüchen. Die Radio Grischa AG setzte einen neuen Verwaltungsratspräsidenten ein. Ausserdem wurde die Werbeabteilung des Senders neu besetzt. Patrick Vogt übernahm 1996 die Programmleitung von Grischa.<ref name=":20">GV Radio Grischa - Telesguard - Play RTR. Abgerufen am 17. März 2026.</ref>

Neben der hohen Personalfluktuation machten schon länger finanzielle Probleme dem Radio zu schaffen. Ohne Gebührenanteile und die Verbreitungsleistungen der Tele Rätia AG, welche einen kostenfreien Betrieb von UKW-Sendern ermöglichte, wäre der Erhalt des Programms kaum haltbar gewesen. Dazu kamen ein wenig ertragreicher Bündner Werbemarkt und die zunehmende Konkurrenz durch neue Medienangebote, was die Refinanzierung via Lokalmarkt zunehmend erschwerte.<ref name=":20" />

Mehrheitsübernahme durch die Gasser AG

Die Gasser AG (später Gasser Holding) war ursprünglich als Minderheitsaktionärin am Radiosender beteiligt. Ende der 90er-Jahre trennten sich mehrere Hauptaktionäre aus wirtschaftlichen Gründen von ihren Anteilen. In der Folge übernahm die Gasser Holding AG 1998 die Aktienmehrheit der Trägergesellschaft.<ref name=":0" /><ref>BAKOM: Stellungnahme Südostschweiz AG</ref><ref>Regionalfernsehen für die Region Graubünden. In: Bundesverwaltung admin.ch. Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref>

Verleger Hanspeter Lebrument, der damalige Geschäftsführer der Gasser-Gruppe, wurde im selben Jahr Verwaltungsratspräsident der Radio Grischa AG.<ref name=":18">Année politique Suisse 1998 - Medien. Abgerufen am 16. März 2026.</ref> Lebrument ging anschliessend eine Werbeallianz mit dem Innerschweizer Radio Central ein. Der gemeinsame Auftritt unter dem Namen Südostschweiz hatte zum Ziel, die Attraktivität der Sender für nationale Werbekampagnen zu erhöhen.<ref name=":18" /><ref>Lokalradio-Zusammenarbeit - Schweiz aktuell - Play SRF. Abgerufen am 16. März 2026.</ref> Die Zusammenarbeit mit Central wurde später eingestellt.

Weltrekord im Dauerwunschkonzert 1998

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums brach Radio Grischa den Weltrekord im Dauerwunschkonzert. Zwischen November und Dezember 1998 wurden 5700 Musikwünsche in einem eigens dafür errichteten Studio über den Äther geschickt. Der Rekord wurde im Guinness-Buch der Rekorde 2000 festgehalten.<ref name=":3" />

2000er Jahre

Eingliederung in die Südostschweiz Medien AG

Die Gasser Holding ging 2000 vollständig in der 1997 gegründeten Südostschweiz Medien AG (heute Somedia) von Hanspeter Lebrument auf.<ref>Zentraler Firmenindex der Schweizerischen Eidgenossenschaft (ZEFIX). Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref><ref>BAKOM: Eingabe des Bündner Gewerbeverbandes; Vernehmlassung Richtlinie der UKW-Radio/TV-Versorgungsgebiete. 11. Januar 2007, abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref> Damit wurde die Radio Grischa AG zu einer Tochtergesellschaft der Südostschweiz Medien und firmierte künftig als Südostschweiz Radio/TV AG. Der Gesellschaftszweck umfasste, neben der Haltung einer Radiokonzession, neu auch den Betrieb des 1999 gestarteten TV-Senders Tele Südostschweiz.<ref>Meldungen Südostschweiz Radio AG - Chur. Abgerufen am 16. März 2026.</ref> Im selben Jahr folgte ein weiterer Umzug des Radiosenders an die Comercialstrasse.<ref name=":2">Aus Radio Grischa wird Radio Südostschweiz. In: Südostschweiz. 16. Mai 2014, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref><ref>Wayback Machine. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Oktober 2000; abgerufen am 7. September 2025.</ref> Der Fernsehbetrieb wurde 2009 in die ehemalige Radio Grischa Werbe resp. Südostschweiz GrischaCom AG überführt (neu Südostschweiz TV AG).<ref>SHAB Nr. 184 vom 23. 09. 2008, S. 9, Publ. 4661996. In: SHAB. 28. Januar 2009, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Zusammenarbeit mit Radio Piz/Engiadina

Der 1990 gegründete Südbünder Sender Radio Piz (ehem. Piz Corvatsch) ging aus finanziellen Gründen im Jahr 2000 eine Kooperation mit Radio Grischa ein. Mit Ausnahme der vierstündigen Morgensendung, welche Radio Piz selbst produzierte, wurde fortan das Mantelprogramm von Grischa ausgestrahlt.<ref name=":16">Aus Radio Piz wird Radio Engiadina. Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref> 2002 wurde die Trägergesellschaft von Radio Piz, die Radio Piz AG, mit der Südostschweiz Radio/TV AG fusioniert.<ref>Handelsregister: Radio Piz AG, St. Moritz. Handelsregister des Kantons Graubünden, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref>

2004 wurde Piz einem Relaunch unterzogen. Das neue Radio Engiadina sendete nun wieder ein volles Tagesprogramm mit Fokus aufs Engadin. Die enge Zusammenarbeit mit Grischa blieb bestehen.<ref name=":16" /> Engiadina wurde später wieder auf ein Programmfenster reduziert.<ref name=":17">Südostschweiz: Radio Grischa für ganz Graubünden | Südostschweiz. 9. Oktober 2013, abgerufen am 14. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verkauf der Tele Rätia AG an Swisscom

Der Kabelnetzbetreiber Swisscom Broadcast übernahm 2004 84,4 % des Aktienkapitals der 1980 gegründeten Tele Rätia AG vom Kanton Graubünden.<ref>Swisscom Broadcast übernimmt Tele Rätia. Abgerufen am 15. März 2026.</ref> Nebst der Versorgung mit Fernsehprogrammen war die Tele Rätia auch für den Betrieb von 21 UKW-Umsetzern zuständig.<ref>Anfrage Quinter betreffend Tele Rätia. Abgerufen am 15. März 2026.</ref> In diesem Zusammenhang erbrachte die Tele Rätia Verbreitungsleistungen für die Sender Grischa und Engiadina. Die Übernahme des Betreibers durch die Swisscom erhöhte den wirtschaftlichen Druck auf die Radiosender, da dies eine merkliche Steigerung der Verbreitungskosten zur Folge hatte.<ref>Silvio Lebrument: Stellungnahme zur Verordnung RTVV. In: BAKOM. 14. August 2006, abgerufen am 15. März 2026.</ref>

Spezialsendung zum Nationalfeiertag 2009

2009 sendete das Radio anlässlich des Nationalfeiertages aus dem Swisscoy-Camp im Kosovo. Die Spezialsendung wurde in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Soldatensender<ref>S. W. I. swissinfo.ch: "Radio Casablanca" für Swisscoy. In: SWI swissinfo.ch. 12. Juli 2000, abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref> Radio Casablanca realisiert.<ref>Radio Grischa sendet am 1. August aus dem Kosovo. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>

2010er Jahre

Weltrekord im Dauertelefonieren 2011

2011 brach Radio Grischa mit den Churerinnen Sarah Capaul und Myriam Thomann den Weltrekord im Dauertelefonieren und erhielt infolgedessen einen zweiten Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Das Telefonat dauerte 43 Stunden, 8 Minuten und 55 Sekunden.<ref>Südostschweiz: Radio Grischa bricht Weltrekord im Dauertelefonieren | Südostschweiz. 5. Juni 2011, abgerufen am 1. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erschliessung des Kantons Glarus

2013 begann Grischa mit der Erschliessung des Kantons Glarus.<ref>Konzessionsstreit: Radio Grischa kann nun Glarus erschliessen. Abgerufen am 14. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die bisherigen Versorgungsgebiete Graubünden Nord (Kanton Graubünden ohne Bezirke Bernina, Inn und Maloja; A13 Landquart–Sargans, A3 Sargans–Walenstadt) und Graubünden Süd (Bezirke Bernina, Inn und Maloja) waren zuvor, ergänzt durch den Kanton Glarus, durch den Bundesrat 2007 im Rahmen der RTVV-Totalrevision als Region Südostschweiz definiert worden.<ref>Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) Änderung vom 4. Juli 2007. 4. Juli 2007, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref><ref>BAKOM: Richtlinien für die UKW-Sendernetzplanung. In: bakom.admin.ch. 2007, abgerufen am 10. März 2026.</ref>

Fusion mit Radio Engiadina

Radio Engiadina wurde im Januar 2014 mit Grischa fusioniert. Der Südbündner Sender wurde infolge der Markenvereinheitlichung in Radio Grischa umbenannt.<ref>Südostschweiz: Radio Engiadina wird zu Radio Grischa | Südostschweiz. 13. Dezember 2013, abgerufen am 15. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das in Samedan produzierte Fensterprogramm (neu Grischa Süd) blieb zunächst bestehen.<ref name=":15">Südostschweiz: Die Stimme Südbündens | Südostschweiz. 19. Dezember 2015, abgerufen am 15. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":17" />

Rechtsstreit mit der Radio Südost AG

Im April 2014 wurde die Konzession für das neue erweiterte Sendegebiet Graubünden, Sarganserland und Glarus definitiv an Radio Grischa vergeben. Das Bundesverwaltungsgericht hatte die letzte Klage der Radio Südost AG von Roger Schawinski gegen die Konzessionserteilung an Grischa als gegenstandslos abgeschrieben.<ref name=":14" />

Damit wurde der Konzessionsentscheid des BAKOM aus dem Jahre 2008, der zu einem sechsjährigen Rechtsstreit zwischen der Südostschweiz Radio/TV AG und der Radio Südost AG geführt hatte, definitiv bestätigt.<ref name=":6">Südostschweiz: Grischa erhält Konzession – Schawinski ist schockiert | Südostschweiz. 7. März 2013, abgerufen am 13. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":14">Südostschweiz: Radio Grischa: Der Streit hat ein Ende | Südostschweiz. 24. April 2014, abgerufen am 13. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Schawinski reichte daraufhin Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Im August 2015 erklärte das Gericht die Beschwerde für unzulässig.<ref>Katharina Bracher: Roger Schawinski gelangt an Strassburg. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. Juni 2014, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 13. Juli 2025]).</ref> Das Projekt «Radio Südost» wurde infolgedessen eingestellt.

Die Initianten des unterlegenen Senders Radio Südost, Roger Schawinski, Stefan Bühler, Daniel Siegel und Matthias Eppenberger argumentierten vergeblich, dass mit dem Entscheid des UVEK die Meinungs- und Angebotsvielfalt nicht gewährleistet sei.<ref name=":6" />

Das UVEK kam nach einer vorhergehenden Überprüfung zum Schluss, dass die Südostschweiz Mediengruppe in gewissen Bereichen durchaus eine marktbeherrschende Stellung aufwies, jedoch habe es «keine stichhaltigen Anhaltspunkte für einen publizistischen, systematischen und zukunftsgerichteten Missbrauch» gegeben.<ref name=":6" />

Umstrukturierung und Umbenennung in Radio Südostschweiz

Die Umbenennung des Senders wurde erstmals im Mai 2014 angekündigt. Zukünftig wollte man unter der Marke «Radio Südostschweiz» auftreten, analog der Dachmarke der Medienfamilie. Der Namenswechsel wurde damit begründet, dass das Sendegebiet neu den Kanton Glarus beinhaltete.<ref>Somedia: Aus Radio Grischa wird Radio Südostschweiz. Abgerufen am 25. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

«La Grischa» ist eine volkstümliche Bezeichnung für den Kanton Graubünden. Anzumerken ist, dass der Radiosender seit Sendestart im Jahr 1988 das St. Galler Sarganserland abdeckt, welches ebenfalls ausserhalb des Bündner Kantonsgebiets liegt.

Im November 2014 führte der Bundesrat eine weitere RTVV-Revision durch. Neu waren Konzessionäre nicht mehr dazu verpflichtet, Programmfenster oder Zweigstudios zur Erfüllung der regionalen Leistungsaufträge aufrechtzuerhalten. Regionale Informationsleistungen durften nun im Rahmen des Hauptprogramms verbreitet werden.<ref>Erläuternder Bericht: Teilrevision der Radio- und Fernsehverordnung (RTVV). In: BAKOM. 5. November 2014, abgerufen am 14. März 2026.</ref> Dies bedeutete das faktische Aus von Grischa Süd (ehemals Engiadina). Der Entscheid zur Einstellung fiel noch im selben Monat.<ref>IMK-Diplomarbeit 2015: Die Stimme Südbündens - Höhenflug und Niedergang eines alpinen Radiosenders. Abgerufen am 14. März 2026.</ref>

Ende 2014/Anfang 2015 zog Grischa (Nord) von der Comercialstrasse 22 in das damals neu eingeweihte Medienhaus.<ref>Südostschweiz: Radio Grischa sendet aus dem neuen Medienhaus | Südostschweiz. 21. Januar 2015, abgerufen am 14. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 19. Januar 2015 stellte Grischa Süd den Sendebetrieb ein; das Samedner Studio wurde folglich geschlossen. Südbünden wird seither von Chur aus versorgt.<ref name=":15" />

Die Umbenennung in Radio Südostschweiz wurde im Februar 2015 vollzogen.<ref name=":2" /><ref>Der Kampf um «Radio Grischa» ist noch nicht vorbei. Abgerufen am 14. März 2026.</ref>

2020er Jahre

Rechtsstreite um Konzession und Marke mit der Radio Alpin Grischa AG

Konzessions-Rechtsstreit

2023 reichte die Radio Alpin AG, vertreten durch die Initianten Roger Schawinski und Stefan Bühler, im Rahmen der Neukonzessionierung durch das BAKOM neben Radio Südostschweiz ebenfalls eine Bewerbung für eine Radiokonzession mit Leistungsauftrag und Gebührenanteil im Sendegebiet Südostschweiz-Glarus ein.<ref>«Radio Alpin»: Roger Schawinski greift mit Radiosender in der Südostschweiz an. Abgerufen am 5. Dezember 2025.</ref> Seit der RTVV-Teilrevision vom 1. Januar 2023 umfasst das neu definierte Versorgungsgebiet Südostschweiz-Glarus neben den Kantonen Graubünden und Glarus die St. Galler Wahlkreise Sarganserland und neu den Kreis Werdenberg.<ref>LexFind. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>

Mit ihrem neuen Projekt «Radio Alpin» bewarben sich die Konkurrenten Schawinski und Bühler nun bereits ein zweites Mal um die Bündner Konzession.

Radio Südostschweiz verlor im Januar 2024 gemäss BAKOM-Entscheid die Veranstalterkonzession für die Periode 2025 bis 2034 an Radio Alpin.<ref>S. W. I. swissinfo.ch: Radio Südostschweiz verliert Konzession an Roger Schawinski. In: SWI swissinfo.ch. 11. Januar 2024, abgerufen am 5. Dezember 2025.</ref> Die Südostschweiz Radio AG (ehem. Südostschweiz Radio/TV AG) reichte daraufhin Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein.<ref>Radio Südostschweiz reicht Beschwerde ein. Abgerufen am 5. Dezember 2025.</ref>

Das Gericht hiess die Beschwerde der Südostschweiz Radio AG im Januar 2025 teilweise gut. Die Radiokonzession ging zurück an Somedia.<ref>Radio für die Südostschweiz – Wieso ist diese Radiokonzession für Roger Schawinski so wichtig? In: srf.ch. 31. Januar 2025, abgerufen am 31. Januar 2025.</ref><ref>Kein Schawinski-Radio: Initianten enttäuscht und überrascht, SRF, 30. Januar 2025</ref> Laut Urteil hatte die Radio Alpin AG (mittlerweile Radio Alpin Grischa AG) das «Mindestverhältnis der ausgebildeten zu den auszubildenden Programmschaffenden» und somit die Konzessionsvoraussetzungen nicht erfüllt.<ref>Kein Schawinski in Graubünden: Bundesgericht entzieht Konzession. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> Anschliessend reichten Schawinski und Bühler einen Revisionsantrag ein.<ref>Ursula Klein: Teilerfolg für Schawinski und Bühler im Kampf um Radio Grischa. Abgerufen am 17. April 2025.</ref>

Im Dezember 2025 verkündete das Bundesverwaltungsgericht, dass das Revisionsgesuch der Radio Alpin Grischa AG aufgrund eines fehlenden gesetzlichen Revisionsgrundes abgewiesen worden sei.<ref>Ursula Klein: Konzession von Radio Grischa bleibt bei Somedia. Abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref> Damit verbleibt die Konzession bis 2034 definitiv bei der Südostschweiz Radio AG.<ref>Schawinskis Radio Alpin Grischa verliert Kampf um Radiokonzession. Abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Die Radio Alpin Grischa AG gab nach verlorenem Rechtsstreit um die Konzession die endgültige Einstellung ihres Projekts bzw. Senders bekannt.<ref>Keystone-SDA: Schawinski stellt sein Radio in Graubünden wieder ab | Nau.ch. 3. Dezember 2025, abgerufen am 5. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Markenrechtsstreit

Die Initianten von Radio Alpin, Roger Schawinski und Stefan Bühler, hatten ihr Projekt im April 2024 in Radio Grischa umbenannt. Dazu beantragten sie eine Löschung der Wortmarke «Radio Grischa» beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE). Die Wortmarke war zu diesem Zeitpunkt noch im Besitz der Somedia, welche sich gegen die Löschung wehrte.<ref>Beni Frenkel: Aus Radio Alpin wird Radio Grischa. Abgerufen am 25. Juli 2025.</ref>

Im Dezember 2024 wurde die im Jahre 2015 erfolgte Umbenennung in Radio Südostschweiz inmitten der Rechtsstreitigkeiten mit der Radio Alpin Grischa AG um Konzession und Wortmarke<ref>Duell um Radio Grischa geht in die nächste Runde. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref><ref>Streit um Marke «Radio Grischa» spitzt sich zu. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref> wieder rückgängig gemacht. Unter der Marke «Radio Südostschweiz» wird seither ein Webchannel betrieben, der ein reines Musikprogramm sendet.<ref>Somedia: Radio Grischa kehrt am Freitag zurück. Abgerufen am 22. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das IGE löschte im März 2025, zugunsten der Radio Alpin Grischa AG, die Wortmarke «Radio Grischa» wegen Nichtgebrauchs aus dem eidgenössischen Markenregister.<ref>Radio Grischa: Etappensieg für Schawinski im Markenstreit. Abgerufen am 17. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Radio Grischa, resp. Somedia, verzichtete in Bezug auf die Markenlöschung auf einen Gang vors Bundesgericht.<ref>Radiostreit: Somedia zieht nicht vor Bundesgericht. Abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Grischa-Logo mit Steinbock ist als Wort-Bild-Marke weiterhin geschützt.<ref>IGE Swissreg – CH-Marke 816869. In: Swissreg. IGE, abgerufen am 16. Juli 2024.</ref>

Nach schweizerischem Recht erlischt der Markenschutz, wenn eine eingetragene Marke während mindestens fünf Jahren nicht kommerziell genutzt wird. Die Somedia hatte die Wortmarke «Radio Grischa» zwischen 2015 und 2024, als Folge der inzwischen rückgängig gemachten Umbenennung des Senders, nicht kommerziell gebraucht. Damit ist das Schutzrecht erloschen.<ref>Somedia hat kein exlusives Recht auf «Radio Grischa». Abgerufen am 16. Juli 2025.</ref>

Nach Abschluss des Rechtsstreits um die Sendekonzession hat die Somedia erneut ihre Absicht bekräftigt, trotz Verlust der Wortmarke am Sendernamen «Radio Grischa» festzuhalten. Weitere Umbenennungen sind nicht geplant.<ref>Radiostreit: «Radio Grischa bleibt Radio Grischa». Abgerufen am 5. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verbreitung

Datei:Grischa Auto.JPG
Das Radio-Grischa-Sendeauto

Radio Grischa wird (Stand 2026) auf den folgenden UKW-Frequenzen<ref>Empfang Radio Grischa | Radio Grischa. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref> ausgestrahlt:

Ortschaft/Region Frequenz
Ruschein 89,60
Sils i. D. 94,50
Feldis 95,10
Brämabüel 97,20
Brambrüesch 99,20
Gotschnagrat 99,70
Balveins 100,20
Walenstadtberg 102,00
Crap S. Gion 105,00
Valzeina 107,00

Ausserdem wird der Sender im Internet und über DAB+ im Kanal 7A (Nordschweiz) und Kanal 8C (Tessin) der SMC sowie im Kanal 12D (Graubünden) der SRG verbreitet.<ref>DAB+ Schweiz – Digitalradio Schweiz – DAB+ Suisse – DAB-Swiss, die Digitalradioplattform. Abgerufen am 2. Januar 2025.</ref> Darüber hinaus ist Grischa auf der Radiobranchen-Plattform «Swiss Radioplayer» vertreten.<ref>Sender A-Z – Swiss Radioplayer. Abgerufen am 16. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Programm

Nebst Wetter- und Verkehrsmeldungen produziert Radio Grischa Regionalnachrichten, die das Versorgungsgebiet Südostschweiz-Glarus abdecken und auf dem Sender ausgestrahlt werden. Dazu gehören beispielsweise die Sendung «Info Kompakt» sowie das «Sport Magazin».<ref>News | Radio Grischa. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref> Nationale und internationale Nachrichten werden von der CH Media bezogen. Weiter werden Informations-, Talk- und Unterhaltungssendungen intern produziert.

Die Abdeckung der rätoromanischen und italienischen Sprache wird durch separate Radiosendungen gewährleistet. Werktags um Viertel nach 9 Uhr wird die romanische Informationssendung «Las Minutas Rumantschas» gesendet. Die italienische Kultur- und Unterhaltungssendung «Doppio Passo» wird sonntags ab 20 Uhr ausgestrahlt.<ref>Stefan Nägeli: Informationskonzept (Beilagen Radio Südostschweiz). In: BAKOM. 2023, abgerufen am 11. März 2026.</ref>

Musikprogramm

Der Musikmix setzt sich hauptsächlich aus aktueller Popmusik sowie bekannten Pop-, Dance-, Rock- und R&B-Liedern der letzten Jahrzehnte zusammen.<ref name=":7" /><ref>Publicom: BAKOM: Publicom Programmanalyse der Schweizer Privatradios mit Leistungsauftrag – 2024. Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref>

Ein weiterer Schwerpunkt sind Schweizer Produktionen und Mundart-Musik, die im nationalen Quervergleich einen hohen Anteil der gespielten Titel ausmachen. Ferner werden zahlreiche Lieder regionaler Interpreten gespielt; u. a. wird täglich ein Lied aus dem Sendegebiet vorgestellt.<ref name=":7">Bündner Woche: Damit aus Grischa kein «Radio Gaga» wird: So entsteht das Musikprogramm des Senders | Südostschweiz. 19. März 2025, abgerufen am 4. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Freitags werden in der Sendung «Grischa Soundcheck» die regionalen Musik-Neuerscheinungen thematisiert.<ref>Livio Biondini: Grischa Soundcheck Volume 1 | Südostschweiz. 22. September 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Dienstagabends werden jeweils im Rahmen der Sendung «Min Fiirobig» zwei Stunden der Schlager- und Ländlermusik gewidmet.<ref>Daria Joos: Neue Stimmen für Radiosendung «Min Fiirobig»: Weshalb Schlager Jung und Alt begeistert | Südostschweiz. 28. August 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Personal

Stefan Nägeli ist derzeit als Programmleiter tätig. Markus Seifert ist seit 1999 bei Radio Grischa angestellt,<ref>Swiss Press Award. Abgerufen am 8. Dezember 2025.</ref> gegenwärtig als Leiter Qualitätssicherung und Ausbildung.<ref name=":5">Team | Radio Grischa. Abgerufen am 7. April 2026.</ref> Freddy Eggenberger leitet Produktion und Technik.<ref>Freddy Eggenberger | Radio Grischa. Abgerufen am 7. April 2026.</ref> Marketing-Projektleiter ist David Raggl.<ref>David Raggl | Radio Grischa. Abgerufen am 7. April 2026.</ref>

Seit 2008 ist René Lenherr als Musikchef für das musikalische Programm des Senders verantwortlich.<ref name=":7" /> Livio Biondini ist Teamleiter der Redaktion.<ref name=":5" />

Katharina Balzer-Brändli ist seit ihrem Praktikum 2003 Moderatorin bei Grischa.<ref>Katharina Balzer | Radio Grischa. Abgerufen am 7. April 2026.</ref> Das Moderationsteam wird aktuell von Nicole Färber geleitet.<ref name=":5" />

Programmleiter

Folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Programmleiter von Radio Grischa:

Name Zeitraum
Matthias Lauterburg 1987, 1988–1990<ref name=":8" />
Gieri Spescha 1990–1995<ref>Beat Hürlimann: «Wir versuchen, den Reichtum an Kontrasten in Graubünden zu vermitteln». In: m&k. 11. September 2023, abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Patrick Vogt 1996–1999<ref>Kopf der Woche: «Es gibt in der Schweiz relativ wenig interessante Medienmanagementjobs». In: m&k. 31. Mai 2001, abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Wayback Machine. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Februar 1999; abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref>
Marcel Melcher 2000–2005<ref name=":10">Betriebsökonom leitet Radio-Grischa-Programm. Abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref>
Michael Forster 2005–2008<ref name=":10" /><ref name=":9">Radio Grischa: Martina Fehr übernimmt Programmleitung. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Martina Fehr 2008–2012<ref name=":9" /><ref>Radio Grischa: Martina Fehr verlässt den Sender. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Thomas Schifferle 2012–2013<ref name=":11">Südostschweiz: Thomas Schifferle wird Grischa-Programmleiter | Südostschweiz. 5. Mai 2012, abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Radio Grischa: Thomas Schifferle geht nach nur einem Jahr. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Melanie Salis 2013–2016<ref>Melanie Salis wird Programmleiterin von Radio Grischa und Radio Engiadina. Abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref><ref name=":12">Redaktion: Jürgen Törkott (Ex-BAYERN3) wird Chef von Radio Südostschweiz. 26. Juli 2016, abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref>
Jürgen Törkott 2016–2022<ref name=":12" /><ref name=":13">Somedia: Stefan Nägeli leitet neuen Bereich Audio/Video. Abgerufen am 24. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Stefan Nägeli 2022–<ref name=":13" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 46° 50′ 52,9″ N, 9° 30′ 6,2″ O; CH1903: 757338 / 190612

 {{#coordinates:46,848028|9,501722|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=CH-GR
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Hinweisbaustein