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Saudi Arabian Airlines

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Saudi Arabian Airlines
الخطوط الجوية العربية السعودية
Boeing 777-200ER der Saudia
IATA-Code: SV
ICAO-Code: SVA
Rufzeichen: SAUDIA
Gründung: 1945
Sitz: Dschidda,
Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien
Drehkreuz:
Heimatflughafen: Dschidda
IATA-Prefixcode: 065
Leitung: Jaan Albrecht
Mitarbeiterzahl: ca. 10.000
Allianz: SkyTeam
Vielfliegerprogramm: Alfursan
Flottenstärke: 169 (+ 183 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: www.saudiairlines.com

Saudi Arabian Airlines (الخطوط الجوية العربية السعودية, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), von April 1972 bis Juli 1996 nur Saudia (arabisch سعودية),<ref>Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international 1997. Zürich-Airport 1997, S. 705.</ref> ist eine saudi-arabische Fluggesellschaft mit Sitz in Dschidda und Heimatbasis auf dem Flughafen Dschidda und weiteren Basen in Dammam und Riad. Sie ist eine der größten Fluggesellschaften im Nahen Osten sowie Mitglied der Arab Air Carriers Organization und der Luftfahrtallianz SkyTeam. Heutzutage werden beide Namen verwendet, wobei Saudia als Marketingname genutzt wird.

Geschichte

Gründung und erste Jahre

Datei:Saudi Arabian Airlines Convair 340 Quackenbush.jpg
Eine Convair CV-340 der Saudia (1959)
Datei:Boeing 707-368C, Saudia - Saudi Arabian Royal Flight AN2250000.jpg
Eine Boeing 707-300C der Saudia (1981)
Datei:Saudia Boeing 737-200 Davey.jpg
Eine Boeing 737-200 der Saudia (1995)

Saudi Arabian Airlines Corporation wurde im Jahr 1945 gegründet.<ref>SAUDI AIRLINES. Abgerufen am 11. Januar 2020.</ref> Am 14. März 1947 wurde der Flugbetrieb mit der Douglas DC-3 aufgenommen und das Streckennetz wurde in den Folgejahren immer größer; Kairo, Beirut und Damaskus kamen als Ziele hinzu. Technische und logistische Hilfe erhielt die Airline durch die US-amerikanische Fluggesellschaft Trans World Airlines.

Im Jahr 1949 kamen die ersten fünf Bristol 170 Freighter zu den vorhandenen drei Douglas DC-3 hinzu. Mit der Bristol 170 war es möglich, sowohl Passagiere als auch Fracht während eines Fluges zu transportieren.

Während der 1950er Jahre erhielt Saudi Arabian Airlines fünf Douglas DC-4 und zehn Convair CV-340. Außerdem konnte das Streckennetz auf die Städte Istanbul, Karatschi, Amman, Kuwait, Asmara und Port Sudan ausgeweitet werden. Auch die wichtige nationale Route zwischen Dschidda und Riad wurde in dieser Zeit eröffnet.

Das Jet-Zeitalter

Im Jahr 1961 kaufte die Fluggesellschaft mit der Boeing 720B das erste Düsenflugzeug, das im April 1962 den ersten Einsatz für Saudi Arabian Airlines hatte. Damit war sie die erste Fluggesellschaft im Nahen Osten, die ein Düsenflugzeug flog. Später ergänzten die DC-9 und die Boeing 707 die Flotte. Das Streckennetz wurde um die Ziele Sharjah, Teheran, Khartum, Dubai, Bombay (heute Mumbai), Tunis, Rabat, Tripolis und die europäischen Ziele Genf, Frankfurt und London erweitert.

Mit Beginn der 1970er-Jahre gab es einige Veränderungen bei der Fluggesellschaft. Der Name wurde in „Saudia“ geändert und ein neues Erscheinungsbild eingeführt. Im Jahr 1975 kamen zwei Lockheed L-1011 TriStar als erste Großraumflugzeuge zur Flotte hinzu. Mit diesen beiden eröffnete die Gesellschaft den Arabian Express zwischen Riad und Dschidda. Die Verbindung zwischen Riad und Dhahran kam hinzu. Der Pendelverkehr zwischen den Städten erfolgte im Shuttle-Betrieb. Die Passagiere konnten zum Abflug ohne Reservierung an Bord gehen. Buchungen wurden nur für die erste Klasse entgegengenommen. Sonst galt der Grundsatz: „Wer zuerst kommt, fliegt zuerst“.

Es folgte als Ersatz für die DC-9 die Boeing 737 und im Juni 1977 die erste Boeing 747. Auch die Fairchild F-27 ergänzte die Flotte. Als neue Ziele wurden Rom, Paris, Maskat, Kano und Stockholm angeflogen.

In den 1980er Jahren setzte Saudi Arabian Airlines seine sehr vorsichtige, aber sehr erfolgreiche Expansion fort und das Streckennetz wuchs. So kamen unter anderem New York, aber auch neue Ziele in Europa, Afrika und Asien dazu. Die Flotte wurde durch Airbus A300-600, Fokker F28 und Cessna Citation erweitert.

Entwicklung seit den 1990er-Jahren

Datei:Airbus A321-211, Saudi Arabian Airlines AN2201378.jpg
Ein Airbus A321 der Saudia

Zu Beginn der 1990er-Jahre rang sich die Gesellschaft zu einer Flottenerneuerung durch. Dieses aussichtsreiche und lukrative Geschäft führte zu großen Bemühungen der Flugzeugbauer in Europa und Nordamerika. Diesen Wettkampf gewann am Ende Boeing. Mit der Lieferung von McDonnell Douglas MD-90 und dem Frachtflugzeug MD-11F im Jahr 1997 wurde auch ein neues Erscheinungsbild eingeführt und der Name wieder in Saudi Arabian Airlines geändert. Außerdem wurde Anfang 1998 die Boeing 777 als Ersatz für die Lockheed L-1011 TriStar eingeführt.

Am 11. Dezember 2007 unterzeichnete man einen Vertrag über den Kauf von 22 Airbus A320-200 und acht Optionen für diesen Typ. Des Weiteren sollen jeweils weitere zehn A320 von GECAS und GulfOne geleast werden. Die Auslieferung begann ab 2009, wobei die ersten direkt bestellten Flugzeuge ab 2012 ausgeliefert wurden. Ab diesem Zeitpunkt ersetzten sie die McDonnell Douglas MD-90 und von anderen Fluggesellschaften geleaste A320.<ref>flightglobal.com: DUBAI 2007: Saudi Arabian Airlines commits to up to 50 Airbus A320s 12. November 2007.</ref>

Gegenwart

Am 10. Januar 2011 wurde bekannt gegeben, dass Saudi Arabian Airlines 2012 als erste Fluggesellschaft des Nahen Ostens der Luftfahrtallianz SkyTeam beitreten wird.<ref name="skyteam">Saudi Arabian Airlines Joins SkyTeam. SkyTeam, 10. Januar 2011, abgerufen am 20. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieser Beitritt erfolgte dann ein gutes Jahr später am 29. Mai 2012.<ref name="skyteam-de">Saudia wird SkyTeam-Mitglied. SkyTeam, 29. Mai 2012, abgerufen am 20. September 2019.</ref>

Seit Mai 2012 trägt die Gesellschaft parallel zum dann erfolgten Beitritt zu SkyTeam wieder ihren früheren Namen Saudia.

Im Juni 2015 wurde an der Pariser Luftfahrtschau bekannt, dass Saudia als erste Fluggesellschaft 20 Flugzeuge der neuen Airbus A330-300 Regional bestellt hat.<ref>Airbus findet Erstkunden für regionalen A330, abgerufen am 15. Juni 2015</ref>

Saudia ging am 1. August 2016 außerhalb der Allianz SkyTeam eine Abmachung zum Codesharing mit Oman Air ein.<ref>Oman Air, Saudia sign codeshare agreement, Arab News, 2. August 2016</ref>

Im November 2023 gab die Gesellschaft bekannt, dass man ab 2030 aufgrund der Gründung der neuen staatlichen Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Riyadh Air, nur noch ab Jeddah fliegen werde.<ref>Exclusive: Saudia to Move Out of Riyadh by 2030. airwaysmag.com, 17. November 2023, abgerufen am 25. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bordservice

Aus religiösen Gründen sind bei Saudia weder alkoholische Getränke noch Schweinefleisch an Bord erhältlich. In einigen der größeren Flugzeuge gibt es einen Gebetsbereich.

Flugziele

Mit Stand Juni 2017 flog Saudia Ziele im Nahen und Fernen Osten sowie in Afrika, Nordamerika und Europa an.

Im deutschsprachigen Raum wurden Frankfurt, München und Genf (saisonal), ab Mitte Juni 2018 wird auch Wien aus Jeddah und Riad angeflogen.<ref>Saudia S17 International service changes as of 19JAN17. Abgerufen am 29. Juli 2016.</ref>

Die Verbindungen nach Frankfurt, München, Wien und Genf werden, wie auch die meisten anderen europäischen Ziele, in den Wintermonaten mit Flugzeugen der Airbus-A320-Familie bedient. Dem gegenüber stehen die Sommermonate, wenn sich in den arabischen Ländern viele Menschen in die kühleren europäischen Länder begeben. Oftmals werden dann Maschinen wie der Airbus A330 oder die Boeing 777 eingesetzt, um die große Anzahl an Passagieren zu bewältigen.

Flotte

Aktuelle Flotten

Saudia

Datei:Airbus A320-214, Saudi Arabian Airlines AN2193783.jpg
Airbus A320-200 der Saudia
Datei:Saudi Boeing 747-400 KvW.jpg
Boeing 747-400 der Saudia
Datei:SV SVA Saudi Arabian Airlines B787 HZ-ARC (25936832370).jpg
Boeing 787-9 der Saudia

Mit Stand Februar 2026 besteht die Flotte der Saudia – ohne die weiter unten aufgeführten Tochtergesellschaften – aus 169 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 10,8 Jahren:<ref>Saudi Arabian Airlines Fleet Details and History. In: planespotters.net. 18. Februar 2026, abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt<ref>Boeing Commercial Airplanes. In: Boeing. 30. April 2024, abgerufen am 20. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Orders and deliveries | Airbus. 30. April 2024, abgerufen am 20. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Saudia Group orders 105 A320neo Family aircraft to support Saudi Arabia’s aviation goals | Airbus. 20. Mai 2024, abgerufen am 20. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anmerkungen Sitzplätze<ref name="Sitzpläne">saudia.com – Unsere Flotte abgerufen am 29. Juni 2017</ref>
(First/Business//Eco)
Durchschnittsalter
Airbus A320-200 037 30 mit Sharklets ausgestattet; einer inaktiv 110 (-/20/90)
132 (-/12/120)
144 (-/12/132)
09,6 Jahre
Airbus A320neo 022 Der Auftrag wird zwischen Saudia und der Tochtergesellschaft Flyadeal aufgeteilt – offen –
Airbus A321-200 015 einer inaktiv 165 (-/20/145) 14,1 Jahre
Airbus A321neo 012 102 zwei inaktiv; Der Auftrag wird zwischen Saudia und der Tochtergesellschaft Flyadeal aufgeteilt 165 (-/20/145) 01,8 Jahre
Airbus A321XLR 015 – offen –
Airbus A330-300 017 zwei inaktiv; fünf betrieben durch Wamos Air 288 (-/36/252)
298 (-/36/262)
12,1 Jahre
Airbus A330-300 Regional 019 zwei inaktiv 330 (-/30/300)
Airbus A330-300P2F 001 inaktiv; betrieben durch ASL Airlines Ireland Cargo
Boeing 747-400BDSF/ERF/F 004 eine inaktiv; Frachtflugzeuge der Saudia Cargo;
betrieben durch Air Atlanta Europe
Cargo 30,5 Jahre
Boeing 777-200ER 002 von Air Atlanta Europe betrieben 400 (-/6/394) 20,0 Jahre
Boeing 777-300ER 037 zwei als VIP-Flugzeuge ausgestattet; zwei von Air Atlanta Europe betrieben 290 (12/36/242)
305 (24/36/245)
381 (-/30/351)
413 (-/30/383)
VIP
11,4 Jahre
Boeing 777F 004 Frachtflugzeuge der Saudia Cargo Cargo 10,6 Jahre
Boeing 787-9 013 039 eine inaktiv 298 (-/24/274) 09,1 Jahre
Boeing 787-10 008 357 (-/24/333) 05,3 Jahre
Gesamt 169 178 10,8 Jahre

Während der Haddsch-Saison mietet Saudia regelmäßig in größerem Umfang Flugzeuge von anderen Gesellschaften an, um die große Menge an Pilgern bewältigen zu können.

Aktuelle Sonderbemalungen

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Zeitraum Bild
Airbus A320-200 HZ-AS54 „Jeddah Season 2022“ seit Juni 2022
<templatestyles src="Bilderwunsch/styles.css" />
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Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
HZ-AS83
HZ-ASF
SkyTeam HZ-AS83: seit September 2018
HZ-ASF: seit April 2012
Datei:Saudi Arabian Airlines, Airbus A320-214, HZ-ASF (14501935626).jpg
Airbus A330-300 HZ-AQE „Saudi National Day“ seit September 2016 Datei:Saudia (Saudi National Day Livery), HZ-AQE, Airbus A330-343 (44574961504).jpg
HZ-AQL „SkyTeam“ seit April 2014 Datei:HZ-AQL DXB 11-15 (53642862283).jpg
Boeing 777-300ER HZ-AK28 „75 Years (1945-2020) Retro“ seit September 2021 Datei:HZ-AK28 - Saudi Arabian Airlines "75 Years (1945-2020) Retro" - Boeing 777-368ER - 42266 - VGHS.jpg
HZ-AK43 „ABB FIA Formula E (2024)“ seit August 2024 Datei:HZ-AK43 JFK Landing 4R SV B777 368 ER ABB FIA Formula E New Colors Small (54091747149).png
Boeing 787-9 HZ-ARB „94th National Day“ seit September 2024 Datei:HZ-ARB@PKX (20250518162610).jpg
HZ-ARE „75 Years“ seit September 2021 Datei:HZ-ARE@PKX (20250620181329).jpg
HZ-ARF „Welcome to Arabia“ seit Januar 2026
<templatestyles src="Bilderwunsch/styles.css" />
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Boeing 787-10 HZ-AR33 The Red Sea seit Oktober 2023 Datei:HZ-AR33 (53423078460).jpg

Saudi Arabian Government

Datei:Saudi Arabian Royal Flight McDonnell Douglas MD-11 Bidini.jpg
Die einzige McDonnell Douglas MD-11F der Saudi Arabian Royal Flight

Für Fracht- und Reiseflüge des Königshauses werden von der Tochtergesellschaft Saudi Arabian Government mit Stand Januar 2023 sieben Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von 20,1 Jahren eingesetzt:<ref>Ch-aviation - Saudi Arabian Royal Flight (englisch), abgerufen am 1. April 2017</ref><ref name=":0">Saudi Arabian Government Fleet Details and History. In: planespotters.net. 3. Januar 2023, abgerufen am 3. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Alter<ref name=":0" />
Airbus A340-200 1 25,0 Jahre
Boeing 747-300 1 39,1 Jahre
Boeing 747-400 1 21,9 Jahre
Boeing 757-200 1 Mobiles Hospital 28,9 Jahre
Boeing 777-300 1 8,0 Jahre
Boeing 787-8 2 8,7 Jahre
Gesamt 7 20,1 Jahre

Saudi Arabian Special Flight Services

Saudia setzt mit ihrer Tochtergesellschaft Saudi Arabian Special Flight Services mit Stand August 2013<ref name="LAAS">laasdata.com – LAAS Current Corporate Jet Register (englisch), abgerufen am 2. August 2013.</ref><ref name="Regierung JA/NEIN?">air.flyingway.com – <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />REST OF THE WORLD (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.air.flyingway.com (englisch; PDF; 103 kB), abgerufen am 2. August 2013.</ref> zwölf Flugzeuge für die Regierung Saudi-Arabiens ein. Diese haben ebenfalls das aktuelle Erscheinungsbild der Muttergesellschaft.<ref>Saudi Arabian VIP Aircraft. In: rzjets.net. 3. Januar 2023, abgerufen am 3. Januar 2023.</ref>

Saudi Private Aviation

Unter der Flotte der Saudi Private Aviation sind alle sonstigen Geschäftsreise- und Trainingsflugzeuge zusammengefasst, welche nicht durch die Regierung und das Königshaus Saudi-Arabiens eingesetzt werden. Flugzeuge der Saudi Private Aviation sind nicht in der Bemalung der Muttergesellschaft. Insgesamt besteht die Flotte mit Stand Januar 2023 aus sechs Flugzeugen:<ref>rzjets.net - Saudi Private Aviation (englisch), abgerufen am 18. April 2017</ref>

Ehemalige Flugzeugtypen

Saudia

In der Vergangenheit setzte das Unternehmen folgende Flugzeugtypen ein:<ref>airfleets.net - Arabian Airlines.htm Saudi Arabian Airlines fleet details (englisch), abgerufen am 18. April 2017</ref><ref>Rzjets, Flugzeugtypen der Saudia/Saudia Arabian Airlines, abgerufen am 19. April 2017</ref>

Datei:Saudi Arabian Airlines Douglas DC-9-15 at Le Bourget Airport.jpg
Douglas DC-9 der Saudia
Datei:HZ-ACA B720-068B Saudi Arabian TIP 18MAR69 (6053413690).jpg
Boeing 720 der Saudia
Datei:Boeing 747SP-68, Saudi Arabian Royal Flight AN2169471.jpg
Boeing 747SP der Saudia

Saudi Arabian Government

Datei:Lockheed L100-30 Hercules HZ-128 (6819452647).jpg
Lockheed L100-30 Hercules der Saudi Arabian Special Flight Services

Zwischenfälle

Von 1946 bis Januar 2022 ereigneten sich bei Saudi Arabian Airlines 25 Totalverluste von Flugzeugen; bei sechs Unfällen kam es zu insgesamt 642 Todesfällen.<ref>Daten über die Fluggesellschaft Saudi Arabian Airlines im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Auszüge:

Datei:HZ-AAW C-54E Saudi Arabian A-l LHR 03APR64 (5562378294).jpg
Douglas DC-4 der Saudia, baugleich mit der 1959 abgestürzten Maschine
  • Am 25. September 1959 stieg eine Douglas DC-4/C-54A-5-DO der Saudi Arabian Airlines (HZ-AAF) unmittelbar nach dem Abheben vom Flughafen Dschidda (Saudi-Arabien) ungewöhnlich steil nach oben. Die Piloten konnten die Steuersäule nicht nach vorne drücken. Es kam zum Strömungsabriss und steilem Sturz mit fast 90° Längsneigung. Den Piloten gelang es, den Sturz knapp über dem Erdboden abzufangen, jedoch stieg die Maschine erneut steil. Letztlich konnten die Piloten das fast unkontrollierbare Flugzeug mit einer Bauchlandung außerhalb des Flughafens zu Boden zu bringen. Grund für den Unfall war die Tatsache, dass der Mechaniker die Ruderverriegelung des Höhenruder nicht vollständig gelöst und der Kapitän dies auch nicht überprüft hatte. Alle 72 Insassen überlebten die Bruchlandung. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-4 HZ-AAF im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Datei:Lockheed L-1011-385-1-15 TriStar 200, Saudia - Saudi Arabian Airlines AN0760267.jpg
Lockheed L-1011 TriStar der Saudia, baugleich mit den beiden 1980 verunfallten Maschinen
  • Am 19. August 1980 brach aus unbekannter Ursache ein Feuer im hinteren Frachtraum C3 einer Lockheed L-1011-200 TriStar (HZ-AHK) aus, die sieben Minuten zuvor vom Flughafen Riad (alt) gestartet war. Während die Maschine nach Riad umkehrte, drang Rauch in die Passagierkabine ein. Kurze Zeit später sprang das Feuer auf den hinteren Teil des Passagierdecks über. Die Piloten konnten das Flugzeug zwar sicher in Riad landen, leiteten aber keine sofortige Evakuierung ein. Nach dem Aufsetzen rollte die Maschine fast drei Minuten lang weiter und kam schließlich auf einem Taxiway zum Stillstand. Die Besatzung teilte dem Tower nun mit, dass man die Triebwerke abstellen und mit der Evakuierung beginnen werde. Es vergingen weitere drei Minuten, bis die Piloten die Triebwerke abstellten. Eine Evakuierung konnte nicht mehr durchgeführt werden, da vermutlich zu diesem Zeitpunkt alle Kabineninsassen durch Rauchgase und Sauerstoffmangel handlungsunfähig oder bereits tot waren. Den Rettungsmannschaften gelang es erst 23 Minuten später eine Tür von außen zu öffnen und ins Innere vorzudringen. Infolge der plötzlichen Sauerstoffzufuhr breitete sich das Feuer schlagartig aus und zerstörte den Rumpf. Alle 301 Personen an Bord (287 Fluggäste und 14 Besatzungsmitglieder) kamen ums Leben (siehe auch Saudia-Flug 163).<ref>Flugunfalldaten und -bericht der L-1011 HZ-AHK im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
  • Am 23. Dezember 1980, nur vier Monate später, kam es über dem Persischen Golf auf einer anderen Lockheed L-1011-200 TriStar (HZ-AHJ) zu einem weiteren tödlichen Zwischenfall. Durch einen geplatzten Reifen kam es zu einer Explosion während des Steigfluges, wodurch ein etwa 100 × 45 cm großes Loch in den Kabinenboden gerissen wurde. Neben einigen Verletzten im Flugzeug wurden ein 14-jähriges Mädchen und ein eineinhalb Jahre alter Junge, deren Leichname nicht geborgen werden konnten, durch das Loch aus dem Flugzeug gesaugt. Nach dem Unfall wurde das schwer beschädigte Flugzeug repariert (siehe auch Saudia-Flug 162).<ref>Flugunfalldaten und -bericht der L-1011 HZ-AHJ im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Kritik

Personen, die ausschließlich einen israelischen Pass haben, können bei Saudia keine Flüge buchen. Diese Vorgehensweise wurde durch den amerikanischen ehemaligen Bürgerbeauftragten und damaligen Bürgermeister der Stadt New York, Bill de Blasio, öffentlich gemacht und kritisiert. Da Saudia Flüge zum New Yorker Flughafen John F. Kennedy International Airport durchführt, verstößt sie damit gegen geltendes US-amerikanisches Recht.<ref>Laura Frommberg: Saudia: Israelis verboten. 18. Juli 2013, abgerufen am 3. Dezember 2022.</ref> Dieses verbietet Diskriminierung gegenüber Passagieren wegen Herkunft, Religion, Heimatland, Hautfarbe oder Geschlecht. Für israelische Staatsbürger würde diese Praxis bei der Einreise nach Saudi-Arabien zu Problemen führen. Saudia rechtfertigt diese Vorgehensweise mit der fehlenden politischen Beziehung zwischen Israel und Saudi-Arabien.<ref>Saudi Airlines defends ban on Israeli passengers. 20. Mai 2020, abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Saudi Arabian Airlines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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