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ASEAN

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Oktober 2025 um 11:53 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Mitgliedstaaten).
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Verband Südostasiatischer Nationen
Association of Southeast Asian Nations
ASEAN
Datei:Flag of ASEAN.svg
Flagge
Flagge der ASEAN
Datei:Association of Southeast Asian Nations (orthographic projection).svg
Bild
Mitglieder der ASEAN
Englische Bezeichnung Association of Southeast Asian Nations
Organisationsart Regionale Kooperation
Sitz der Organe Jakarta, IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien
Vorsitz jährlich wechselnd
Generalsekretär KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kao Kim Hourn
Mitgliedstaaten 11:
Fläche 4.539.456 km² km²
Einwohnerzahl 685 Millionen (Schätzung 2024)
Bevölkerungsdichte 150.9<ref>ASEAN Statistical Yearbook 2023. (PDF; 15,7 MB) The ASEAN Secretariat, abgerufen am 26. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt 3.622 Mrd. US$<ref>ASEAN Statistical Yearbook 2023. (PDF; 15,7 MB) The ASEAN Secretariat, abgerufen am 26. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
(2022)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 5.392 US$<ref>ASEAN Statistical Yearbook 2023. (PDF; 15,7 MB) The ASEAN Secretariat, abgerufen am 26. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
(2022)
Gründung 8. August 1967
(Bangkok-Vertrag)
Währungen
Hymne The ASEAN Way<ref>The ASEAN Way – Hymne</ref>
Zeitzone UTC+6:30 bis UTC+9
Tochterorganisationen
asean.org

Der Verband Südostasiatischer Nationen, kurz ASEAN (deutsche Aussprache [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈaːzean]; englische Aussprache [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈæzɪən],<ref>John C. Wells: Longman Pronunciation Dictionary. Beijing: The Commercial Press, 2005, ISBN 7-100-04292-5, S. 45.</ref> von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ist eine internationale Organisation südostasiatischer Staaten mit Sitz in Jakarta.

Das ursprüngliche Ziel war die Verbesserung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zusammenarbeit. Später erweiterte sich das Betätigungsfeld um Sicherheits-, Kultur- und Umweltfragen. Im September 2009 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der ASEAN-Mitglieder, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum nach dem Vorbild der EU zu schaffen.<ref>Gipfeltreffen der ASEAN-Staaten – Eine Wirtschaftsunion für Südostasien. In: tagesschau.de. 25. Oktober 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Oktober 2009; abgerufen am 19. Oktober 2019.</ref>

Im Laufe der Jahre wurden weitere Organisationen gegründet: das ASEAN-Regionalforum (ARF) für Sicherheitsfragen, die ASEAN-Freihandelszone (AFTA) zur Förderung des Handels, die ASEAN Investment Area (AIA) zur Förderung gegenseitiger Direktinvestitionen und andere mehr.

Vorläufer der Organisationsgemeinschaft war der Verband Südostasiens ASA (1961–1967). Dieser erlebte nach einer Stagnationsphase und dem Sturz Sukarnos im September 1965 zwar eine Wiedererweckung, ging aber auf indonesische Initiative hin sowie unter Beibehaltung der Strukturen und des Sicherheitskonzepts schließlich in das intensivere Bündnis der ASEAN über.

Mitgliedstaaten

Der ASEAN wurde 1967 von Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur gegründet. Ziel war die Förderung des konjunkturellen Aufschwungs, des sozialen Fortschritts und der politischen Stabilität. Erfolge der wirtschaftlichen Öffnungspolitik zeigten sich bald und so zählen einige Mitgliedsländer heute zu den sogenannten Tiger- bzw. Pantherstaaten.

Seit 1984 ist auch das Sultanat Brunei Mitglied und Papua-Neuguinea fungiert seitdem als Beobachter. In den 1990er Jahren traten Vietnam (1995), Myanmar und Laos (1997) sowie Kambodscha (1999) bei. Osttimor (Timor-Leste) stellte 2006 einen Antrag auf Mitgliedschaft und wurde am 26. Oktober 2025 elfter ASEAN-Mitgliedstaat.<ref>Osttimor tritt Staatenbündnis ASEAN als elftes Mitglied bei. In: deutschlandradio.de. 26. Oktober 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>

Heute umfasst der ASEAN elf Mitgliedstaaten mit mehr als 685 Millionen Einwohnern (circa 8,5 % der Weltbevölkerung) und einer Fläche von etwa 4,5 Millionen km² (etwa 1 % der Erdoberfläche). Damit ist seine Fläche etwas größer als die der EU, bei einer um die Hälfte größeren Bevölkerung.

Wirtschaftlich gibt es sehr große Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten. Singapur gilt als globale Finanzmetropole sowie aufgrund seines hohen Wohlstandsniveaus teilweise bereits als Industrienation.<ref>Singapur-Special – „Hier wird einem wirtschaftliches Handeln am Leichtesten gemacht“, S. 3 von 3: „Singapur ist das am weitesten entwickelte Land in Südostasien“. In: handelsblatt.com. 2014, abgerufen am 4. Oktober 2020.</ref> Indonesien bildet mit einem Bevölkerungsanteil von etwa 40 % und einem BIP-Anteil von circa 70 % am Gesamtumfang ein Schwergewicht im ASEAN, während Laos – der einzige Binnenstaat der Gemeinschaft, Kambodscha, Myanmar und Osttimor in vielerlei Hinsicht eher Schlusslichter darstellen. 2013 lag das Bruttoregionalprodukt (gemeinsames BIP) bei rund 2,4 Billionen US-Dollar, welches in der EU allerdings um ein Vielfaches höher ausfiel. Die durchschnittliche Zuwachsrate des BIPs liegt bei etwa 5,3 % jährlich.

Geschichte und Verträge

  • In den ersten Jahren war der ASEAN eher ein Ort des informellen Austausches, erst später kam ihr ein aktiverer Charakter zu. So erfüllte die 1954 gegründete SEATO ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ein Militärbündnis für den südostasiatischen Raum, die von den USA gehegten Erwartungen unzureichend und führte bald nur noch eine Scheinexistenz, bis sie 1977 aufgelöst wurde.<ref>Der große Ploetz. Verlag Herder, Freiburg 1998, S. 1755.</ref>
  • Der 1966 gegründete ASPAC ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) mit südost- und ostasiatischen Ländern sowie Australien und Neuseeland hatte kaum Wirkungskraft und wurde 1973 ebenfalls wieder aufgelöst.
  • Die Gründung am 8. August 1967 in Bangkok war der erste außenpolitische Erfolg des damals neuen indonesischen Staatspräsidenten Suharto. Der ASEAN war eine Reaktion auf den Vietnamkrieg (1964–1975) und von Anfang an klar gegen den Ostblock und die kommunistische Volksrepublik China angelegt. Die Präambel der Bangkoker Erklärung kann folgendermaßen zusammengefasst werden:

“[…] die Staaten Südostasiens teilen eine grundlegende Verantwortung für die Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität der Region und für die Sicherung friedlicher Entwicklung der Länder, und sie sind entschlossen, ihre Stabilität und Sicherheit gegen äußere Einflüsse jeder Art oder Propaganda zu sichern.”

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Michael Leifer: Dictionary of the modern politics of South-Asia<ref></ref>

Datei:Johann Wadephul Kao Kim Hourn ASEAN Aug 2025.jpg
Bundesaußenminister Johann Wadephul und ASEAN-Generalsekretär Kao Kim Hourn im August 2025 in der ASEAN-Zentrale in Jakarta
  • 1971 wurde schließlich die „Zone des Friedens, der Freiheit und der Neutralität“ (ZOPFAN) errichtet. Der erste Bali-Gipfel stand unter dem Eindruck des Erfolges kommunistischer Gruppen in Südostasien. Es war daher wichtig, Solidarität und kollektives Bewusstsein zu zeigen, gerade nachdem ASEAN es über zehn Jahre nicht über wenig überzeugende Forderungen nach wirtschaftlicher und sozialpolitischer Zusammenarbeit hinausgebracht hatte. Auf dem Gipfel wurde das ASEAN-Sekretariat (in Jakarta) ins Leben gerufen und der „Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit“ (TAC) geschlossen, der gegenseitige Konsultationen in Streitfragen vorsah und eine gewisse Öffnung für weitere Staaten der Region bedeutete. Dies stellte ein Angebot für revolutionäre Staaten wie Vietnam dar, sich gemäß dem Völkerrecht zu verhalten. Anfangs fand der Vertrag wenig Interesse, aber nach der Überwindung des Kalten Krieges bekundeten Staaten wie Vietnam und Laos Interesse an einer Zusammenarbeit. In einer Erklärung zur Eintracht von ASEAN wurde als Ziel festgehalten, die Stabilität in den Mitgliedsländern und in Südostasien zu fördern, womit ZOPFAN erneut bestätigt wurde.<ref>Bali Summit (ASEAN) 1976. In: Michael Leifer: Dictionary of the modern politics of South-Asia. London: Routledge 1996, ISBN 0-415-13821-3.</ref>
  • Ab 1986 führte Vietnam wirtschaftliche Reformen ein und mit dem Zusammenbruch des Ostblocks löste sich die Entwicklungsstarre auch im übrigen Südostasien.
  • Nachdem mehrere Mitgliedsstaaten von etwa 1980 an ihre Beziehungen zu China verbessert und Investitionen von inländischen Unternehmen dort gefördert hatten, setzte auch eine Entspannung zwischen ASEAN und China ein. Diese mündete 1992 in ersten Freihandelsvereinbarungen und 2010, trotz inzwischen wieder stärker belasteter Beziehungen, im ASEAN-China-Freihandelsabkommen.<ref>Klaus Mühlhahn: Regionaler Hegemon? Kleine Geschichte der auswärtigen Beziehungen Chinas in Asien. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 26–27/2023, S. 7 f.</ref>
  • 1994 wurde das ASEAN-Regionalforum (ARF) eingerichtet, in dem Sicherheitsfragen diskutiert werden sollten. Auf dem Bangkok-Gipfel im Dezember 1995 wurde beschlossen, bis 2003 die ASEAN-Freihandelszone (AFTA) einzurichten.
  • Am 15. Dezember 1995 wurde der „Vertrag über eine Atomwaffenfreie Zone in Südostasien“ (SEANWFZ) unterzeichnet. 2001 trat er nach der Unterschrift der Philippinen endgültig in Kraft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Multilateral Arms Regulation and Disarmament Agreements. (Memento vom 24. April 2006 im Internet Archive) Bangkok Vertrag, disarmament.un.org; abgerufen am 4. September 2008.</ref>
  • 1995 bis 1999 wurden Vietnam, Myanmar, Laos und Kambodscha in den ASEAN aufgenommen. Danach wurde eine überarbeitete gemeinsame Flagge eingeführt, die mit zehn Reisrispen symbolträchtig für die Mitgliedsländer steht.
  • 1997 wurden die ASEAN-Staaten schwer von der asiatischen Wirtschafts- und Finanzkrise getroffen. Die Bewältigung dieser Krise war Hauptthema des 6. Gipfels am 15. und 16. Dezember 1998 in Hanoi (Vietnam), auf dem auch festgehalten wurde, die Errichtung der Freihandelszone zu beschleunigen.
  • 2002 verständigte man sich auf eine „Kontrolle der Luftverschmutzung in Südostasien“.<ref>Guidelines on the Use of the ASEAN Anthem. ASEAN Agreement on Transboundary Haze Pollution (englisch); abgerufen am 12. Oktober 2006.</ref> In den Jahren darauf kam es 2005 in Malaysia und 2006 in ganz Südostasien zum Ausbruch ausgedehnter Waldbrände mit enormer Luftverschmutzung.
  • 2003 betonte der ASEAN bei ihrem Treffen in Bali, dass die Demokratie Frieden und Stabilität in der Region stärke. Auch die nicht-demokratisch geführten Regierungen stimmten zu.<ref>Tim Luard: Asean: Changing, but only slowly. news.bbc.co.uk, 8. Oktober 2003; abgerufen am 28. August 2020 (englisch).</ref>
  • Der 10. Gipfel am 29. und 30. November 2004 in Vientiane (Laos) beschäftigte sich mit dem steigenden Ölpreis und den Gefahren des Terrorismus. Die Bedeutung der „Vision 2020“ wurde bekräftigt, die eine tiefer greifende Entwicklung der ASEAN bis 2020 nach Vorbild der EU vorsieht.
  • 2005 richtete der ASEAN ein Netzwerk zum Schutz von Wildtieren ein<ref>ASEAN Statement on Launching of the ASEAN Wildlife Law Enforcement Network (ASEAN-WEN)</ref> und eine Asien-Pazifik-Partnerschaft für saubere Entwicklung und Klima (Asia-Pacific Partnership on Clean Development and Climate).
  • 2006 erhielt der ASEAN den Beobachterstatus bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />RP resolution for observer status in UN assembly OK’d – 26. Oktober 2006 (Memento vom 12. Februar 2009 im Internet Archive)</ref>
  • Im November 2007 einigte man sich auf den Entwurf einer grundlegenden Charta, die die einzelnen Mitgliederstaaten zur Wahrung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten verpflichtet. Atomwaffen sind demnach im ASEAN-Gebiet verboten. Am Prinzip der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Mitglieder wird festgehalten. Diese Neutralität wurde im Fall von blutig niedergeschlagenen Demonstrationen in Myanmar jedoch heftig kritisiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Draft ASEAN charter calls for human rights body, upholds noninterference policy (Memento vom 17. Februar 2008 im Internet Archive) Meldung im International Herald Tribune; 8. November 2007.</ref> Am 20. November 2007 wurde die Charta auf dem ASEAN-Gipfel in Singapur verabschiedet.<ref>Charta auf ASEAN-Gipfel verabschiedet. In: derstandard.at, 4. Dezember 2007, abgerufen am 26. Oktober 2020.</ref>
  • 2012 verabschiedete der ASEAN auf dem Gipfeltreffen in Phnom Penh am 18. November eine umstrittene Menschenrechtserklärung. Sie sieht unter anderem vor, bei Gefährdung nationaler Sicherheit (vor allem in Myanmar, Kambodscha oder Vietnam) eingreifen zu können.<ref>Asean verabschiedet umstrittene Menschenrechtserklärung am 18. November 2012</ref>
  • Am 22. November 2015 beschlossen die Mitgliedsstaaten die Gründung der Wirtschaftsgemeinschaft Asean Economic Community (AEC). Diese Gründung wird voraussichtlich zunächst kaum konkrete Folgen nach sich ziehen; sie gilt als ein vorwiegend symbolischer Schritt auf dem Weg zu einem Binnenmarkt mit freiem Waren- und Kapitalverkehr und einer Arbeitnehmerfreizügigkeit. Dieser Binnenmarkt sollte bereits Ende 2015 erreicht werden.<ref>Südostasiatische Staaten gründen Wirtschaftsgemeinschaft. In: aargauerzeitung.ch, 22. November 2015, abgerufen am 17. November 2020 (Anmeldung erforderlich).</ref>
  • Am 15. November 2020 Unterzeichnung des Freihandelsabkommens RCEP.

Kennzahlen und Fakten

Vorlage:Hinweisbaustein

Legende
Grün hinterlegt Der jeweils beste Wert in einer Spalte
Rot hinterlegt Der jeweils schlechteste Wert in einer Spalte
Mitglied­staat BIP pro Kopf in US$
(2022<templatestyles src="FN/styles.css" /> a)<ref>Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, 2022</ref>
Wirtschafts­wachstum (BIP 2022 zu 2021<templatestyles src="FN/styles.css" /> a)<ref>Liste der Länder nach Wirtschaftswachstum, 2022</ref> Handels­bilanz­saldo in Mrd. US$ (2011)<ref>World Economic Outlook Database, October 2013</ref> Staats­schulden­quote in % (2022<templatestyles src="FN/styles.css" /> a)<ref>Liste der Länder nach Staatsschuldenquote, 2022</ref> Index der menschlichen Entwicklung (2021)<ref name="HDI 2021/22 Tab"></ref> Arbeits­losen­quote (2011<templatestyles src="FN/styles.css" /> a)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CIA World Fact Book, 2012 (Memento vom 9. Juni 2020 im Internet Archive)</ref> Korruptions­index (2013)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Transparency International; abgerufen am 9. Mai 2014.</ref> CO2-Emission pro Kopf und Jahr (2010<templatestyles src="FN/styles.css" /> a)<ref>Liste der Länder nach CO2-Emission, 2010</ref> Strom­verbrauch pro Kopf und Jahr (2011<templatestyles src="FN/styles.css" /> a)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CIA World Fact Book, 2011 (Memento vom 7. März 2017 im Internet Archive)</ref> Internet-
dichte-
rate
(2012<templatestyles src="FN/styles.css" /> b)<ref name="CIA"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CIA World Factbook (Memento vom 4. Juli 2017 im Internet Archive) abgerufen am 7. März 2014.</ref>
Straßenqualitäts­rate (2012<templatestyles src="FN/styles.css" /> c)<ref name="CIA"/> Militär­ausgaben (BIP-Anteil) (2012)<ref name="CIA"/> Gesundheits­ausgaben pro Kopf in US$ (2018)<ref>Global Health Expenditure Database, WHO</ref> Mitglied­staat
BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei 37.851 −1,51 % 5.294 2 0,829 2,6 % 60 22,96 t 8.295 kWh 119,0 80,1 % 2,43 % 763 BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei
KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha 1.802 5,01 % −1.040 37 0,593 0,0 % 20 0,30 t 182 kWh 0,9 6,3 % 1,54 % 90 KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha
IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien 4.798 5,31 % 1.685 40 0,705 6,1 % 32 1,81 t 665 kWh 5,4 57,0 % 0,78 % 112 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien
Laos Laos 2.047 2,25 % −1.262 129 0,607 2,5 % 26 0,30 t 380 kWh 0,2 1,3 % 0,23 % 57 Laos Laos
MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia 12.466 8,69 % 33.474 66 0,803 3,0 % 50 7,63 t 3.953 kWh 14,3 80,4 % 1,55 % 427 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia
MyanmarDatei:Flag of Myanmar.svg Myanmar 1.228 1,97 % −1.338 64 0,585 5,4 % 21 0,19 t 110 kWh <0,1 - - 59 MyanmarDatei:Flag of Myanmar.svg Myanmar
Osttimor[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Osttimor 3.682 3,30 % 2.340 7 0,607 - 30 0,16 t 60 kWh 0,2 43,0 % 2,92 % Osttimor[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Osttimor
Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen 3.624 7,60 % 7.125 58 0,699 7,0 % 36 0,87 t 616 kWh 4,0 25,6 % 1,19 % 136 Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen
SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur 82.808 3,65 % 5.184 134 0,939 1,9 % 86 2,66 t 7.836 kWh 359,0 100,0 % 3,52 % 2.824 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur
ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand 7.070 2,64 % 5.889 61 0,800 0,7 % 35 4,27 t 2.437 kWh 5,0 - 1,47 % 276 ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand
VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam 4.087 8,02 % 0.233 37 0,703 3,2 % 31 1,71 t 1.136 kWh 2,1 71,8 % 2,37 % 152 VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam
ASEAN+3<templatestyles src="FN/styles.css" /> d ASEAN+3<templatestyles src="FN/styles.css" /> d
China Volksrepublik[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  China 12.466 2,99 % 136.097 77 0,768 6,4 % 40 6,18 t 3.669 kWh 15,3 84,1 % 1,99 % China Volksrepublik[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  China
Japan[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Japan 33.854 1,08 % 119.304 261 0,925 4,1 % 74 9,25 t 6.788 kWh 506,5 80,4 % 0,99 % Japan[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Japan
Korea Sud[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Südkorea 32.418 2,56 % 26.068 54 0,925 3,2 % 55 11,78 t 8.990 kWh 6,5 79,3 % 2,80 % Korea Sud[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Südkorea
weitere<templatestyles src="FN/styles.css" /> d <templatestyles src="FN/styles.css" /> e weitere<templatestyles src="FN/styles.css" /> d <templatestyles src="FN/styles.css" /> e|
HongkongDatei:Flag of Hong Kong.svg Hongkong 48.154 −3,51 % 12.908 4 0,952 3,1 % 75 5,15 t 6.350 kWh 122,9 100,0 % (s. China) HongkongDatei:Flag of Hong Kong.svg Hongkong
MacauDatei:Flag of Macau.svg Macau 31.539 −26,76 % (s. China) 0 0,868
(2011)
1,9 % (s. China) 3,10 t 7.228 kWh 0,6 100,0 % (s. China) MacauDatei:Flag of Macau.svg Macau
TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan 32.687 2,45 % 41.230 27 0,892
(2012)
4,1 % 61 14,30 t 10.365 kWh<ref>Liste der größten Kohlenstoffdioxidemittenten 2011</ref> 269,2 98,9 % 1,9 %<templatestyles src="FN/styles.css" /> f TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan

<templatestyles src="FN/styles.css" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />
a 
Schätzungen
<templatestyles src="FN/styles.css" />
b 
Internetgäste pro 1.000 Einwohner
<templatestyles src="FN/styles.css" />
c 
Anteil befestigter an gesamter Straßennetzlänge
<templatestyles src="FN/styles.css" />
d 
Wird zum Vergleich angeführt
<templatestyles src="FN/styles.css" />
e 
Einige Daten wurden für Taiwan, Hongkong und Macao nicht separat erhoben bzw. die entsprechenden Zuständigkeiten fallen auf China.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
f 
Daten von 2015

Tätigkeitsfelder

Struktur und Aufbau

Kernkompetenzen

Datei:GDP PPP 2021 Selection.svg
BIP (KKP) Vergleich (IWF, 2021, Top 10, ungeordnet)

ASEAN ist eine Interessengemeinschaft, die Entscheidungen im Konsens trifft. Das höchste Gremium ist die jährliche Gipfelkonferenz (ASEAN Summit). Der Vorsitz des ASEAN-Gipfels und der Ministerkonferenzen wechselt jährlich unter den Mitgliedsstaaten in alphabetischer Reihenfolge.

Das wichtigste Organ ist das ASEAN-Sekretariat in Jakarta, geleitet von einem Generalsekretär.<ref>S. Streich: ASEAN- ein Überblick und aktuelle Entwicklungen. GRIN Verlag, 2007, ISBN 978-3-638-67024-1.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Mittlerweile werden 19 verschiedene Ministertreffen abgehalten, auf denen gemeinsame Strategien erarbeitet werden. Bedeutende Treffen sind die der Wirtschaftsminister (AEM), Außenminister (AMM) und Finanzminister (AFMM). Diese nationalen Akteure werden unterstützt durch 29 Komitees von senior officials sowie durch 122 Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Politikfeldern, in denen Nichtregierungsorganisationen vertreten sind. Somit ist die Anzahl der Akteure erweitert worden, die Entscheidungen zumindest marginal beeinflussen können. Neue Politikfelder sind im Begriff, durch der ASEAN besser interregional koordiniert zu werden (z. B. Bildungswesen).

Auch regional unterstützt der ASEAN Kooperation, jedoch ist dies eher durch einen Abwärtsprozess gekennzeichnet als durch eine regionale Beteiligung. Das ASEAN-Sekretariat soll dabei eine moderierende Rolle der Agendabestimmung vergleichbar mit der Aufgabe der Europäischen Kommission wahrnehmen, jedoch sind die Kompetenzen beschränkt. Es wird weiterhin auf intergouvernementaler Ebene verhandelt. Die Abgabe von Souveränität ist aufgrund kolonialer Vergangenheit problematisch, stattdessen wird das Prinzip des ASEAN Way verfolgt: Entscheidungsfindung im Konsens und strikte Neutralität gegenüber inneren Angelegenheiten eines anderen Staates.<ref>Michael Yahuda: The International Politics of the Asia-Pacific, 2004, ISBN 0-415-20798-3, S. 225.</ref>

Ein Ansatz zu Multilevel Governance (wie bei der EU) ist in den letzten Jahren erkennbar: die Ausweitung der Kompetenzen und Akteure sowie die Schaffung neuer Kooperationsmöglichkeiten. Grundsätzlich fehlt aber eine supranationale Entscheidungsfindung und eine stärkere Beteiligung nichtstaatlicher Akteure an politischen, ebenenübergreifenden Entscheidungsprozessen.

Wirtschaft

Unter dem Namen „ASEAN Economic Community“ (ASEAN Wirtschaftsgemeinschaft), abgekürzt AEC, sind eine Reihe von Abkommen und Initiativen zusammengefasst, mit deren Hilfe starke wirtschaftliche Integration und Reduktion der Handelsbarrieren zwischen den Mitgliedsstaaten gefördert werden sollen, um den Wohlstand der Region zu fördern. Die Grundlinien sind im „Aktionsplan von Hanoi“ (Ha Noi Action Plan) von 1998 zusammengefasst.<ref>Aktionsplan von Hanoi (englisch)</ref>

Die Hauptkomponenten sind:

Kultur

Die Bandbreite der integrativ geförderten Kultur reicht von Sport über Bildung bis zu Literaturpreisen.

Dazu gehören:

Geplant ist zudem eine Bewerbung für eine gemeinsame Ausrichtung der FIFA-WM 2030.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ASEAN aims to host 2030 World Cup. (Memento vom 13. Januar 2012 im Internet Archive) aseansummit.org; abgerufen am 9. Mai 2011.</ref>

ASEAN-Gipfel

Nach neunjähriger Gründungs- und Etablierungsphase fand vom 23. bis 24. Februar 1976 das erste Gipfeltreffen auf Bali statt.<ref>Leifer (1996), S. 62 f.</ref> Die Atmosphäre war getragen von Solidarität und einem gemeinsamen Verständnis angesichts der Erfolge des regionalen revolutionären Kommunismus in Indochina. Die bis dahin wenig überzeugenden Erklärungen zur wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit wurden in einer Erklärung zur Übereinstimmung in ASEAN (Declaration of ASEAN Concord) weiterentwickelt zu Zielen wie politischer Stabilität der Mitgliedsstaaten und in Südostasien insgesamt. Mit der ZOPFAN schufen die Teilnehmer eine Möglichkeit zur friedlichen Beilegung regionaler Konflikte. Man öffnete sich auch gegenüber kommunistisch regierten Staaten der Region, was zunächst nur auf wenig Gegeninteresse stieß, aber nach Ende des Kalten Krieges zu Fortschritten führte. Auf dem dritten Gipfel wurde ein fünfjährlicher Turnus vereinbart.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ASEAN Structure. (Memento vom 22. Februar 2008 im Internet Archive) ASEAN Primer</ref> Beim nächsten Treffen (dem vierten) wurde ein dreijährlicher Turnus eingeführt. Seit 2001 gilt der jährliche Turnus. Seit 2009 findet der ASEAN Summit zweimal im Jahr statt. Die gastgebenden Länder wechseln in alphabetischer Reihenfolge. Die Gastgeberländer haben zugleich auch den Vorsitz der ASEAN. Die alphabetische Reihenfolge wurde 2010 geändert. So tauschte Brunei, eigentlich Gastgeber 2011, mit Indonesien. Grund hierfür waren geplante Wahlen in Indonesien 2013. 2014 sollte Myanmar entgegen der alphabetischen Reihenfolge Gastgeber und Vorsitzender der ASEAN Summits werden.

Ein formeller ASEAN-Gipfel dauert drei Tage und hat folgenden Ablauf:

  • die Staatschefs besprechen interne ASEAN-Angelegenheiten,
  • die Staatschefs treffen sich mit den Außenministern des ASEAN Regional Forums,
  • die Staatschefs der ASEAN Plus Three (ASEAN+3) treffen sich,
  • die Staatschefs der ASEAN und der Dialogpartner Australien und Neuseeland treffen sich (ASEAN-CER).

Zwischen den formellen Gipfeln wurden seit 1997 bedarfsweise informelle Treffen abgehalten. Anfang April 2009 musste der Gipfel im thailändischen Pattaya abgebrochen werden, nachdem hunderte regierungskritische Demonstranten den Tagungsort stürmten. Der thailändische Regierungschef Abhisit Vejjajiva rief daraufhin in Teilen des Landes den Notstand aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chaos bei ASEAN-Treffen in Thailand – Gipfel abgebrochen, Notstand aufgehoben (Memento vom 14. April 2009 im Internet Archive) bei tagesschau.de, 11. April 2009.</ref>

Datei:Jakarta Welcome ASEAN Delegates Billboard.jpg
Ein Plakat in Jakarta begrüßt die Delegierten des ASEAN-Gipfels im Mai 2011.
ASEAN-Gipfel
# Datum Staat Ort
01 23.–24. Februar 1976 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Bali
02 4.–5. August 1977 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur
03 14.–15. Dezember 1987 Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen Manila
04 27.–29. Januar 1992 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur Singapur
05 14.–15. Dezember 1995 ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand Bangkok
1.<ref name="inf" group="A" /> 30. November 1996 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Jakarta
2.<ref name="inf" group="A" /> 14.–16. Dezember 1997 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur
06 15.–16. Dezember 1998 VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam Hanoi
3.<ref name="inf" group="A" /> 27.–28. November 1999 Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen Manila
4.<ref name="inf" group="A" /> 22.–25. November 2000 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur Singapur
07 5.–6. November 2001 BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei Bandar Seri Begawan
08 4.–5. November 2002 KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha Phnom Penh
09 7.–8. Oktober 2003 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Bali
10 29.–30. November 2004 Laos Laos Vientiane
11 12.–14. Dezember 2005 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur
12 <ref group="A">verschoben vom 10. Dezember 2006 aufgrund des Taifuns Seniang.</ref> 9.–15. Januar 2007 Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen Cebu<ref group="A">Gastgeber geändert, da Myanmar wegen Drucks der Europäischen Union und USA als Gastgeber zurücktrat.</ref>
13 18.–22. November 2007 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur Singapur
14 26. Februar–1. März 2009
10.–12. April 2009
ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand Cha-am
Pattaya<ref group="A">Am 11. April 2009 aufgrund lokaler Unruhen abgebrochen.</ref>
15 23.–25. Oktober 2009 ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand Cha-am
16 8.–9. April 2010 VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam Hanoi
17 28.–31. Oktober 2010 VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam Hanoi
18 7.–8. Mai 2011 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Jakarta
19 21.–23. Oktober 2011 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Bali
20 3.–4. April 2012 KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha Phnom Penh
21 18.–20. November 2012 KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha Phnom Penh
22 24.–25. April 2013 BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei Bandar Seri Begawan
23 9.–10. Oktober 2013 BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei Bandar Seri Begawan
24 10.–11. Mai 2014 MyanmarDatei:Flag of Myanmar.svg Myanmar Naypyidaw
25 10.–13. November 2014 MyanmarDatei:Flag of Myanmar.svg Myanmar Naypyidaw
26 26.–27. April 2015 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur und Langkawi
27 18.–22. November 2015 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur
28 +
29
6.–8. September 2016 Laos Laos Vientiane
30 26.–29. April 2017 Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen Metro Manila
31 13.–14. November 2017 Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen Pampanga
32 25.–28. April 2018 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur Singapur
33 11.–15. November 2018 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur Singapur
34 22.–23. Juni 2019<ref>Masayuki Yuda: Breaking norms, Thailand sets first 2019 ASEAN summit in June. In: asia.nikkei.com. 8. November 2018, abgerufen am 18. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand -
35 31. Oktober–5. November 2019 ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand -
36 26. Juni 2020 (Videokonferenz) VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam Hanoi
37 13.–15. November 2020 (Videokonferenz) VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam Hanoi
38 +
39
26.–28. Oktober 2021 BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei Bandar Seri Begawan
40 +
41
10.–13. November 2022 KambodschaDatei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha Phnom Penh
42 9.–11. Mai 2023 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Labuan Bajo
43 5.–7. September 2023 IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Jakarta
44 6.–11. Oktober 2024<ref>laoschairmanship2024.gov.la</ref> Laos Laos Vientiane
45
46 26. – 28. Mai 2025 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur
47 26. – 28. Oktober 2025 MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia Kuala Lumpur

<references group="A"> <ref name="inf" group="A"> Informelles Treffen </ref> </references>

15. ASEAN-Gipfeltreffen 2009

Nachdem der 14. Gipfel im April 2009 in Pattaya wegen heftiger Demonstrationen abgebrochen werden musste – viele Spitzenpolitiker hatten den Tagungsort fluchtartig verlassen –, wurde im Herbst ein Ersatztermin des Jahresgipfels für das Wochenende 23.–25. Oktober 2009 angesetzt. Getagt wurde daraufhin im Strandort Cha-am 180 km südlich von Bangkok, der diesmal von rund 18.000 Polizei- und Militärkräften abgesichert wurde. Eingeladen waren neben den zehn ASEAN-Mitgliedstaaten, wie zuletzt üblich, auch die Regierungschefs der Dialogpartner China, Indien, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />15th ASEAN SUMMIT, THAILAND 2009 (Memento vom 12. März 2010 im Internet Archive).</ref>

Ein Thema der Jahrestagung 2009 war die globale Finanzkrise. Hauptthema blieb jedoch der künftige Zusammenschluss zu einer Union nach dem Vorbild der europäischen. Schon 2015 sollten in Südostasien Zollhürden fallen, was politische Beobachter allerdings als viel zu optimistisch ansahen. Weder die Wirtschaft noch manche Regierungen scheinen für die nötigen Kompromisse und Gesetzesreformen bereit zu sein. Die Bildung von Freihandelszonen mit den Dialogpartnern war für 2013 geplant,<ref name="cna" /> doch gibt es noch zahlreiche Problemkreise.

Einer Integration hinderlich ist unter anderem das selbst auferlegte Prinzip der Nichteinmischung. Zur Menschenrechtsfrage Chinas wird geschwiegen, ebenso zu Myanmars Militärdiktatur und dem Putsch 2006 in Thailand. Kontroverse Debatten werden tunlichst vermieden, und die 1996 mit der EU vereinbarten, zweijährlichen Asien-Europa-Gipfel ASEM gelten als „Schönwetter-Veranstaltungen“. Die einst stolzen „Pantherstaaten“ haben den Schwung der 1990er-Jahre verloren, und so versuchen die ASEAN-Führer, durch Einbeziehung bedeutender Mächte wie China, Indien oder Japan an Gewicht zu gewinnen und ihr Profil „volksnäher“ zu gestalten. Der Wegfall des traditionellen Golfturniers der Staatschefs während des Treffens ist ein erstes Zeichen dafür.<ref>Asiens Tiger brüllen nicht mehr so laut. In: Salzburger Nachrichten. 21. Oktober 2009; zum ASEAN-Gipfel</ref>

Dialogpartner

Die ASEAN-Staaten pflegen gute Kontakte zu ihren sogenannten Dialogpartnern<ref>Guidelines on the Use of the ASEAN Anthem</ref> (alphabetisch): Australien, Volksrepublik China, die Europäische Union, Indien, Japan, Kanada, Südkorea, Neuseeland, Russland und die Vereinigten Staaten. So finden im Anschluss an die ASEAN-Außenministertreffen regelmäßig Post Ministerial Conferences (PMC) mit Außenministern der Dialogpartner statt.

Die Kontakte zu den USA, Japan und Australien dienten zunächst als Gegengewicht zur Regionalmacht China, inzwischen aber – unter Einbeziehung Kanadas und Neuseelands – auch einer großräumigeren pazifischen Kooperation. Die EU wiederum ist der prestigeträchtigste Vorreiter für die geplante Integration der ASEAN-Staaten. Regionalpolitisch motiviert sind hingegen die verstärkten Beziehungen zu China, Indien und Südkorea. Sie mündeten 1997 nach dem Scheitern der ASEAN-APEC-Gespräche in die Gründung von ASEAN+3 und sollen auch spätere Freihandelszonen vorbereiten.

Seit 1996 finden im Rahmen des Asien-Europa-Treffens (ASEM) außerdem regelmäßig Sitzungen mit den Staatschefs der EU-Staaten, Chinas, Japans, Südkoreas und der ASEAN-Staaten statt. Die großen Unternehmen Japans und Südkoreas haben mit ihren Investitionen zum starken Wirtschaftswachstum in den ASEAN-Ländern beigetragen, daher äußern sie mehrheitlich immer wieder den Wunsch, Japan und Südkorea dem Bund beitreten zu lassen. Bisher zeigen Japan und Korea selbst jedoch keine Initiative in diese Richtung.

2005 fand in Kuala Lumpur der erste Ostasiengipfel statt, an dem neben den ASEAN+3-Staaten auch Indien, Australien und Neuseeland teilnahmen. Eine Weiterentwicklung zu einer Ostasien-Gemeinschaft ist in Planung. Am 26. August 2007 gab der ASEAN bekannt, die Freihandelsverträge mit China, Japan, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland bis 2013 abschließen und bis 2015 die ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft verwirklichen zu wollen.<ref name="Forbes">ASEAN to complete free trade agreements by 2013. Forbes, 26. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 2007; abgerufen am 27. August 2007.</ref><ref name="cna">Christine Ong: ASEAN confident of concluding FTAs with partners by 2013. Channel NewsAsia, 27. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2007; abgerufen am 27. August 2007.</ref> Für ein Freihandelsabkommen mit Südkorea und Japan war vor allem der Agrarsektor ein Streitthema. Südkorea stimmte bereits vorab einem Freihandelsabkommen zu, das die wichtigsten Agrargüter ausnimmt, Japan verfolgte die Strategie, zunächst mit einzelnen ASEAN-Mitgliedsstaaten bilaterale Abkommen abzuschließen.<ref>Yun Chunji: Japan’s FTA Strategy and the East Asian Economic Bloc. In: iwanami.co.jp. 15. März 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2009; abgerufen am 17. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 1. Januar 2010 wurde die erste der mit den ASEAN+3-Staaten geplanten Freihandelszonen zwischen der Volksrepublik China und der ASEAN eingerichtet, die nach der EFTA und der NAFTA die drittgrößte der Welt darstellt.<ref>Die Freihandelszone zwischen der Volksrepublik China und der ASEAN tritt in Kraft. tagesanzeiger.ch</ref> Bis 2012 waren weitere Freihandelszonen mit Japan und Südkorea geplant.<ref name="Forbes" />

Die meisten ASEAN-Mitgliedstaaten beteiligen sich auch an der 1989 gegründeten „Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftlichen Zusammenarbeit“ (APEC) und dem 1999 gegründeten „East Asia-Latin America Forum“ (EALAF).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />East Asia-Latin America Forum (EALAF) (Memento vom 9. August 2007 im Internet Archive)</ref>

Herausforderungen

Integrationsprobleme

Als einer der markantesten Unterschiede zur EU gestaltet sich die Großgliedrigkeit der Mitgliedsstaaten, indem allein die Hälfte unter ihnen eine Bevölkerungszahl von über 50 Mio. besitzt, was eine gegenseitige Angleichung denkbar hemmen kann. Ein weiteres Hauptproblem für integrative Maßnahmen ist die Disparität der Staaten untereinander, zum einen hinsichtlich Wirtschaft und soziokultureller Gegebenheiten, zum anderen bezüglich unterschiedlicher politischer Systeme.

Zur ASEAN gehören sowohl Staaten, die ein relativ hohes Pro-Kopf-Einkommen aufweisen, wie der Stadtstaat Singapur oder Brunei, als auch infrastrukturell schwache Nationen wie die später aufgenommenen „CLMV“ (sozusagen konträr zu den Pantherstaaten). Eine weitere teils große Divergenz existiert innerhalb der heterogenen Länder. Diese ist besonders groß zwischen den Ballungs- und den ländlichen Räumen.

Politisch betrachtet umfasst das Spektrum an Staatsführungen die jungen Demokratien Indonesien, Malaysia und die Philippinen, die konstitutionellen Monarchien Kambodscha und Thailand, den autoritären Staat Singapur, die kommunistischen Einparteien-Systeme Vietnam und Laos sowie die absolute Monarchie Brunei und die Militär-Junta in Myanmar.<ref name="F.Naumann">Durchbruch: ASEAN Staaten ratifizieren ihre Charta. In: Aktuelles. F.Naumann-Stiftung, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2009; abgerufen am 22. November 2008.</ref> Die Innenpolitik der Länder zeigt immer wieder Konflikte auf. So zum Beispiel die Proteste der Mönche 2007 in Myanmar oder die Proteste und Ausschreitungen 2008 und 2010 in Thailand.

Es herrscht ebenso eine große Vielfalt an Religionen. Thailand, Myanmar, Vietnam, Kambodscha und Laos sind überwiegend buddhistisch (Theravada) geprägt, wobei Vietnam auch einen großen Bevölkerungsanteil an Atheisten besitzt. Indonesien, Brunei und Malaysia sind überwiegend islamisch geprägt – Indonesien ist weltweit der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung. Eher abseits davon sind die Philippinen überwiegend katholisch beziehungsweise christlich geprägt.

Darüber hinaus gibt es in allen Ländern bedeutende religiöse und ethnische Minderheiten, die sehr unterschiedlich integriert sind. Unter muslimischen Bevölkerungsteilen im Süden der Philippinen kommt es durch islamistische Gruppierungen und Entführungen zu Unruhen. Auch unter Muslimen im Süden Thailands begehren immer wieder Gruppierungen auf. Die festländischen „Bergvölker“ in Laos, Kambodscha, Thailand und Myanmar wurden staatlich zumeist ignoriert oder vernachlässigt. In Thailand wird ihre Kultur inzwischen gefördert, in Vietnam gibt es dagegen immer noch Aufstände. Indonesien hat mehrere Minderheitenkonflikte. Osttimor erklärte 2002 endgültig seine Unabhängigkeit, seit 2006 brechen dort dennoch immer wieder Unruhen aus. Im Norden Sumatras strebt die Provinz Aceh zunehmend nach Autonomie, im Osten der Inselkette fühlen sich auf dem indonesischen Teil Neuguineas die Angehörigen der Papua unterdrückt. In Singapur lebt eine Mehrheit von Chinesen nicht zuletzt wegen strenger Gesetze und eines Minderheitenschutzes friedlich mit Malayen und Indern zusammen.

Die Verankerung des Menschenrechtsschutzes in der ASEAN-Charta 2007 kam nach harten Verhandlungen vor allem auf Betreiben der Philippinen, Indonesiens und Thailand zustande. Auch Malaysia ist nach dem Rücktritt des Premierministers Mahatir in das Lager der Menschenrechtsbefürworter übergewechselt. Mit der Ratifizierung als letzte Staaten wollten Indonesien und die Philippinen bewusst Druck auf Birma ausüben, die Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi freizulassen. Die einzige Gegenstimme im Philippinischen Senat wurde damit begründet.<ref name="F.Naumann" />

Zwischenstaatliche Konflikte in der Region

In Südostasien stießen schon in früheren Jahrhunderten die Einflusssphären Indiens und Chinas aufeinander.

Zwischen einzelnen Staaten existierten historisch bedingte Feindschaften, so zwischen Thailand und Burma oder Vietnam und Kambodscha. Später wurden bis auf Thailand alle südostasiatischen Länder zu Kolonien der europäischen Mächte Portugal, Spanien, Niederlande, Großbritannien, Frankreich und peripher auch des Deutschen Reichs. Im Zweiten Weltkrieg gerieten alle Staaten wiederum unter japanische Herrschaft, mit Ausnahme des mit Japan verbündeten Thailands.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs versuchten Frankreich in Vietnam (1946–1954) und die Niederlande in Indonesien erfolglos ihre Herrschaft mit Gewalt wieder zu errichten. In den Vietnamkrieg (1964–1975) wurden neben Vietnam auch Laos, Kambodscha und (als US-Basis) Thailand verwickelt. 1979 marschierte Vietnam in Kambodscha ein, um das Pol-Pot-Regime zu zerschlagen. Als Folge erklärte China im gleichen Jahr Vietnam den Krieg, weitere Zwischenfälle gab es bis 1987. 1989 zog sich Vietnam aus Kambodscha zurück.

Noch in der Gegenwart brechen zwischen Mitgliedsländern Konflikte aus. Mehrmals kam es an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha zu Schießereien, zuletzt 2025. ASEAN ist noch nicht mit derartigen Kompetenzen ausgestattet, dass sie die Eskalation derartiger Grenzstreitigkeiten verhindern könnte. Es ist umgekehrt aber sehr wahrscheinlich, dass die Existenz von ASEAN zu einer rascheren Eindämmung der Gewalt geführt hat.<ref name="F.Naumann" />

Seit dem Erstarken Chinas sehen sich die Anrainer des südchinesischen Meeres einem zunehmend selbstbewusst auftretenden Nachbarn gegenüber. China beansprucht die Spratly-Inseln, auf die auch verschiedene ASEAN-Länder – sich teilweise überlappende – Ansprüche anmelden. Im Juni 2020 wurde anlässlich des 36. ASEAN-Gipfels folgende Erklärung veröffentlicht: Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sei „die Grundlage für die Bestimmung der maritimen Ansprüche, der Hoheitsrechte, der Gerichtsbarkeit und der berechtigten Interessen über Seezonen, und das UNCLOS von 1982 legt den rechtlichen Rahmen fest, innerhalb dessen alle Aktivitäten in den Ozeanen und Meere durchgeführt werden müssen.“<ref>Lucio B Pitlo: ASEAN stops pulling punches over South China Sea. In: Asia Times. 3. Juli 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. August 2020; abgerufen am 19. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Amitav Acharya: Constructing a Security Community in Southeast Asia: ASEAN and the Problem of Regional Order. Routledge, London/New York 2001, ISBN 0-415-15763-3.
  • Sebastian Bersick, Felix Heiduk: Im Krebsgang nach vorn: Die Asean hat sich eine Charta gegeben. SWP-Aktuell 2007/A 65, Dezember 2007.
  • Mely Caballero-Anthony: Regional Security in Southeast Asia: Beyond the ASEAN Way. Institute of Southeast Asian Studies, Singapur 2005, ISBN 981-230-261-1.
  • Jörn Dosch, Christian Wagner: ASEAN und SAARC. Entwicklung und Perspektiven regionaler Zusammenarbeit in Asien. Abera Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3-934376-22-3.
  • Christoph Hein: ASEAN, der übersehene Riese – Essay. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 40–41/2014, S. 10–14.
  • Michael Leifer: Dictionary of the Modern Politics of South-East Asia. Routledge, London 1996, ISBN 0-415-13821-3.
  • Kishore Mahbubani, Jeffrey Sng: The ASEAN Mircale: A Catalyst for Peace. Oxford University Press India, New Delhi 2018, ISBN 978-0-19-948525-3.
  • Shaun Narine: The New ASEAN in Asia Pacific and Beyond. Lynne Rienner, Boulder 2018, ISBN 978-1-62637-689-2.
  • Stefan Rother: Normen, Identitäten und die Logik der Anarchie: Die ASEAN aus konstruktivistischer Perspektive. Arnold-Bergstraesser-Institut, Freiburg i. Br. 2004, ISBN 3-928597-41-8.
  • Gerhard Wahlers (Hrsg.): ASEAN and the European Union. (PDF; 591 kB) Konrad-Adenauer-Stiftung, Singapur 2006.

Weblinks

Commons: Association of Southeast Asian Nations – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: ASEAN – in den Nachrichten
Wiktionary: ASEAN – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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