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Kleinberndten

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Kleinberndten
Kreisstadt Sondershausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(225)&title=Kleinberndten 51° 23′ N, 10° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(225) 51° 22′ 32″ N, 10° 39′ 36″ O
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Höhe: 367 m
Einwohner: ca. 225<ref>Zu Besuch in Kleinberndten. In: sondershausen.de. Stadtverwaltung Sondershausen, abgerufen am 21. Dezember 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1996
Eingemeindet nach: Schernberg
Postleitzahl: 99706
Vorwahl: 036330
Datei:Kleinberdten in SDH.png
Karte
Lage des Ortsteils Kleinberndten
in der Stadt Sondershausen
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Kleinberndten (auch Klein-Berndten<ref name="JSchmidt">Julius Schmidt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Grafschaft Hohenstein. Hendel, Halle a.d.S. 1889, S. 87.</ref>) ist ein Ortsteil der Kreisstadt Sondershausen im Kyffhäuserkreis (Thüringen) mit etwa 230 Einwohnern.

Lage

Der Ort liegt auf der Südabdachung der Hainleite östlich des oberen Helbetales.

Nachbarorte

Bleicherode
Großlohra
Kleinwenden Hainrode
Wernrode
Friedrichsrode Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Straußberg
Immenrode
Holzthaleben Dietenborn Immenrode
Großberndten

Geschichte

Der Ort wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde des Klosters Reinhardsbrunn als sekunda Peregeriedon genannt. Bis sich ab etwa 1600 die heutige Namensform herausbildete, traten verschiedene Namensformen wie Westernbergreden, Western Berthen, Western Berden und Klein Berden in Erscheinung.

Die Kirche St. Johannis brannte 1810 mit dem Turm ab und wurde im Herbst 1815 unter teilweiser Benutzung des alten Mauerwerkes wieder aufgebaut.<ref name="JSchmidt"/> Der Turm wurde nicht wieder errichtet und die Glocken wurden in einem Häuschen aufgehängt. Die schlicht gebaute Kirche hat im Rundbogen gedeckte Fenster und wurde 1819 geweiht.

„Die um 1580 erbaute kleine Kirche mit Turm wurde 1810 Opfer eines Brandes, verursacht durch einen Knaben Christian Lutze († 1872). Einen Turm konnten sich die bettelarmen Bewohner nicht wieder erbauen.“<ref>Dr. med. K.-H. Steinmetz, 17194 Vollrathsruhe, zitiert nach Brigitte Jost: Leben im Heute und Vergangenes nicht vergessen Hrsg.: Brigitte Jost, Kleinberndten.</ref>

Am 3. Mai 1924 wurde der Ort von einer schweren Windhose getroffen, die mindestens 50 Häuser stark beschädigte.<ref>Webseite Skywarn mit Informationen zum Tornado des Jahres 1924.</ref>

Nach der Besetzung des Ortes durch US-Soldaten Anfang April 1945 verübten diese Gewalttätigkeiten gegenüber gefangen genommenen Wehrmachtsangehörigen. Zwei von ihnen wurden von den Dorfbewohnern am nächsten Morgen erschlagen aufgefunden.<ref>Jürgen Möller: Der Kampf um Nordthüringen im April 1945. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-212-9, S. 98–99.</ref>

Kleinberndten gehörte bis 1950 zum Landkreis Grafschaft Hohenstein.

Mit Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Schernberg wurde das ursprünglich selbstständige Dorf am 1. Januar 1996 ein Ortsteil der Großgemeinde Schernberg, die ihrerseits am 1. Dezember 2007 in die Stadt Sondershausen eingemeindet wurde.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1996</ref><ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2007</ref>

Literatur

  • Julius Schmidt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Grafschaft Hohenstein. Hendel, Halle a.d.S. 1889, S. 87.

Weblinks

Commons: Kleinberndten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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