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Immenrode (Sondershausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Immenrode
Kreisstadt Sondershausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(355)&title=Immenrode 51° 22′ N, 10° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(355) 51° 22′ 2″ N, 10° 44′ 13″ O
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Höhe: 401 m
Fläche: 12,96 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Immenrode, Stadt Sondershausen. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: ca. 355 (15. Mai 2022)<ref>Immenrode. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de. Abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1996
Eingemeindet nach: Schernberg
Postleitzahl: 99706
Vorwahl: 036330
Datei:Immenrode in SDH.png
Karte
Lage des Ortsteils Immenrode
in der Stadt Sondershausen
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Immenrode ist ein Ortsteil der Kreisstadt Sondershausen im Kyffhäuserkreis (Thüringen).

Lage

Der Ort liegt auf der Südabdachung der Hainleite unmittelbar südlich dessen höchster Erhebung, der Wettenburg. Durch den Ort verläuft der Rittelsgraben, ein linksseitiger Nebenarm der Helbe.

Nachbarorte

Wernrode
Straußberg
Großberndten Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Sondershausen
Himmelsberg

Geschichte

Der Name könnte vom Namen des Rodungsherrn Immo abgeleitet sein oder das Wort Immen für Bienen könnte Pate gestanden haben. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1127.

Im Jahre 1727 erhielten zwei jüdische Familien die Erlaubnis, sich in Immenrode niederzulassen, und bald kamen weitere hinzu: 1750 waren es bereits 18 und 1853/54 schließlich 24 Familien. Von da an nahm ihre Zahl schnell ab, und schon vor dem Ersten Weltkrieg wurden die wenigen dort verbliebenen Juden der Gemeinde Frankenhausen angegliedert<ref>Vgl. https://www.alemannia-judaica.de/immenrode_synagoge.htm – Die dortigen Angaben enthalten allerdings manche Fehler.</ref>. Die Jüdische Gemeinde Immenrode besaß eine Synagoge, eine Schule und einen Friedhof. Die aufgegebenen Gebäude der Synagoge und der Schule wurden später abgebrochen; der Friedhof wurde 1938 von Dorfbewohnern verwüstet und erst 2009/2010 wieder hergerichtet, wobei die wenigen erhaltenen Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert restauriert und wieder aufgestellt wurden.

Die Kirche St. Trinitatis wurde an Stelle eines 1872 bei einem Feuer zerstörten Vorgängerbaus aus dem Jahr 1778 errichtet.

Bis 1918 gehörte der Ort mit Straußberg als Exklave zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten Kriegsgefangene aus Serbien sowie Frauen und Männer aus Polen und der Ukraine in der Landwirtschaft Zwangsarbeit verrichten.<ref>Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 175, ISBN 3-88864-343-0</ref>

Nach Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Schernberg wurde das ursprünglich selbstständige Dorf am 1. Januar 1996 Ortsteil der Großgemeinde Schernberg<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996</ref>, die ihrerseits am 1. Dezember 2007 in die Stadt Sondershausen eingemeindet wurde.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2007</ref>

Weblinks

Commons: Immenrode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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