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Straußberg (Sondershausen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Straußberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(77)&title=Strau%C3%9Fberg 51° 23′ N, 10° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(77) 51° 23′ 14″ N, 10° 44′ 48″ O
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Höhe: 393 m
Fläche: 10,58 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Straußberg, Stadt Sondershausen. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 77<ref>Ortsteil Straußberg. In: Webauftritt. Stadt Sondershausen, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 7 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1996
Eingemeindet nach: Schernberg
Postleitzahl: 99706
Vorwahl: 036334
Datei:Straußberg in SDH.png
Karte
Lage von Straußberg in Sondershausen
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Straußberg ist ein Ortsteil der Kreisstadt Sondershausen im Kyffhäuserkreis (Thüringen) mit knapp 100 Einwohnern.

Lage

Der Ort liegt nah am Nordosthang der Hainleite.

Nachbarorte

Wernrode Kleinfurra
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Großfurra
Kleinberndten Immenrode
Datei:Burg Straußberg 1.JPG
Burg Straußberg (2012)
Datei:Affenwald Straußberg 1.JPG
Affenwald

Geschichte

Auf dem zur Gemarkung Straußberg gehörenden Berg Feuerkuppe wurde spätbronze- bis früheisenzeitliche Keramik gefunden, die eine vorgeschichtliche Besiedlung beweisen.<ref>Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Jenzig-Verlag, 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 132.</ref>

Der auf der Hainleite gelegene Ort wurde erstmals 1267 als Burg Straußberg urkundlich erwähnt als Sitz des landgräflichen Truchsessen von Thüringen, Berthold von Schlotheim.<ref>Hans Patze, Peter Aufgebauer (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 9: Thüringen (= Kröners Taschenausgabe. Band 313). 2., verbesserte und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1989, ISBN 3-520-31302-2, S. 425.</ref> Die Burg Straußberg liegt heute nordwestlich des Ortes. Bis 1918 gehörte der Ort mit Immenrode als Exklave zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Des Weiteren gibt es hier den „KiEZ Ferienpark Feuerkuppe“ – ein Bungalowdorf mit Bowlingbahn, Schwimmbad und Kletterturm –, einen Affenpark mit frei lebenden Berberaffen, Varis, Kattas und Kängurus sowie eine Sommerrodelbahn. Diese Einrichtung wurde 1951 von der Deutschen Reichsbahn als Zentrales PionierlagerGheorghiu Dej“ für die Feriengestaltung der Schüler gegründet, aber auch als Ferienheim und Schulungshaus für Betriebsmitarbeiter genutzt.

Mit Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Schernberg wurde das Dorf am 1. Januar 1996 Ortsteil der Großgemeinde Schernberg, die ihrerseits am 1. Dezember 2007 in die Stadt Sondershausen eingemeindet wurde.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996</ref><ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2007</ref>

Vereine

Persönlichkeiten

  • Sabine Manke (* 15. Februar 1970 in Straußberg), Schauspielerin, Hörspiel- und Synchronsprecherin

Weblinks

Commons: Straußberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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