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Lago di Poschiavo

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Lago di Poschiavo
Datei:Aerial image of Lago di Poschiavo (view from the north).jpg
Der Lago di Poschiavo von Norden aus der Luft gesehen
Geographische Lage Puschlav, Schweiz
Zuflüsse Poschiavino
Abfluss Poschiavino
Orte am Ufer Le Prese, Miralago
Daten
Koordinaten 804334 / 129098Koordinaten: 46° 16′ 56″ N, 10° 5′ 25″ O; CH1903: 804334 / 129098
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Lago di Poschiavo (Kanton Graubünden)
Lago di Poschiavo (Kanton Graubünden)
Höhe über Meeresspiegel 962 m ü. M.<ref name="bafu" />
Fläche Vorlage:Mass<ref name="bafu">Seen. In: geo.admin.ch. Bundesamt für Umwelt (BAFU), abgerufen am 18. Januar 2020.</ref>
Umfang 7,226 km<ref name="bafu" />
Maximale Tiefe 84 m<ref name="bafu" />

Besonderheiten

Naturstausee

Datei:Karte Lago di Poschiavo.png

Der Lago di Poschiavo (dt. Puschlaversee) ist ein See in der Südbündner Talschaft Puschlav. Er wird im Wesentlichen durch den Poschiavino gespeist.

Lage

Unmittelbar am See liegen die kleinen Ortschaften Le Prese<ref>Bad Le Prese auf ETHorama.</ref> und Miralago; die Zentren der Gemeinden Poschiavo und Brusio sind 5 bzw. 3 km entfernt.

Man erreicht den See von Norden über den Berninapass oder die Forcola di Livigno, von Süden via Tirano (Italien). Die Berninabahn führt auf 2 km Länge am westlichen Ufer entlang. Zu Fuss kann der See in zwei Stunden auf einem ebenen Wanderweg umrundet werden.

Entstehung

Durch einen postglazialen vorhistorischen Bergsturz mit Trümmerstrom<ref name="details" details="S. 3" />, der vom heute als Giümelin (2040 m) bezeichneten Berg der rechten Talflanke niederging (bei Albert Heim noch Corno del Ciumellino), bildete sich auf der Höhe der heute Miralago genannten Ortschaft eine Barriere, die das Tal absperrte.<ref name="details" details="S. 13">Albert Heim: Bergsturz und Menschenleben. In: Naturforschende Gesellschaft in Zürich (Hrsg.): Beiblatt zur Vierteljahrsschrift. Geologische Nachlese Nr. 30. Selbstverlag, Zürich 1932.</ref>

Wirtschaftliche Nutzung

Eine künstliche Talsperre zur Energiegewinnung gibt es nicht, lediglich eine Wasserfassung am Südende, um den Abfluss aus dem See zu regulieren. Der grösste Teil des Wassers fliesst in einem etwa 5,3 Kilometer langen Stollen von Miralago zum etwa 750 Meter westlich Campocolognos gelegenen Wasserschloss Monte Scala (950 m ü. M.). Von dort wird es in einer offen verlegten Druckleitung über 420 Meter Höhenunterschied hinunter zum Kraftwerk Campocologno geführt.<ref name="repower">Unsere Kraftwerke. Repower.</ref> Im Lago di Poschiavo steht eine Speicherkapazität von 15,1 Millionen Kubikmeter für die Wasserkraftproduktion zur Verfügung.<ref name="repower" /> Überschüssiges Wasser nimmt den natürlichen Weg durch den Fluss Poschiavino in die Adda.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Schweizer Seen mit einer Fläche von über 1 km² (ohne künstliche Speicherseen):

Ägerisee | Baldeggersee | Bielersee | Bodensee | Brienzersee | Genfersee | Greifensee | Hallwilersee | Lac de Joux | Lago di Poschiavo | Lago Maggiore | Lauerzersee | Luganersee | Lungerersee | Murtensee | Neuenburgersee | Oeschinensee | Pfäffikersee | Sarnersee | Sempachersee | Silsersee | Silvaplanersee | Thunersee | Vierwaldstättersee | Walensee | Zugersee | Zürichsee Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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