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Edgar Wunder

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Edgar Wunder (* 31. Oktober 1969 in Nürnberg) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler, Geograph und Politiker (Die Linke).

Leben

Wunder studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie, Geographie und Geologie und schloss 1999 mit einer Magisterarbeit zu einem familien- und religionssoziologischen Thema ab. 2004 promovierte er mit „summa cum laude“ zum Thema „Religion in der postkonfessionellen Gesellschaft“,<ref>Edgar Wunder: Religion in der postkonfessionellen Gesellschaft. Stuttgart 2005.</ref> einer Studie zu Säkularisierungsprozessen und religiösem Wandel in der Moderne. Daraufhin war er an der Universität Heidelberg, der Ruhr-Universität Bochum, der Goethe-Universität Frankfurt/Main, der Friedrich Schiller-Universität Jena und der Karl-Franzens-Universität Graz in Forschung und Lehre tätig. Von 2021 bis 2025 war er wissenschaftlicher Referent am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Hannover und dort für die Koordination von Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen<ref>Gerhard Wegner: Der Kredit der Distanzierten. Seit einem halben Jahrhundert befragt die Evangelische Kirche in Deutschland ihre Mitglieder.</ref> als repräsentativen Bevölkerungsumfragen zuständig. Seit 2025 arbeitet er im Referat für Strategische Planung des EKD-Kirchenamts für die Evangelische Kirche in Deutschland.<ref>Dr. Edgar Wunder, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD</ref>

Edgar Wunder lebt in Langenhagen bei Hannover, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Forschung

Wunders Arbeiten als Sozialwissenschaftler konzentrieren sich auf vier Schwerpunkte:

Wunder veröffentlichte auch eine größere Zahl naturwissenschaftlich-astronomischer Forschungsarbeiten,<ref>NASA/Smithsonian Astrophysical Observatory: Liste astronomischer Publikationen von Edgar Wunder.</ref> vor allem zu pulsationsveränderlichen Sternen<ref>Edgar Wunder: New Results on the high amplitude Delta Scuti star BE Lyn.</ref><ref>Edgar Wunder: Investigations on the nature of 6 suspected or hardly known variables in Equuleus.</ref><ref>Edgar Wunder: A 9-year Blazhko modulation period in V Equulei – the longest Blazhko period discovered yet in RR Lyrae stars.</ref>. Von 1992 bis 1998 war er Vorsitzender der Bundesdeutschen Arbeitsgemeinschaft für Veränderliche Sterne (BAV).<ref>Die BAV stellt sich vor.</ref> Der Kleinplanet (3825) „Nürnberg“ wurde auf Initiative von Wunder nach seinem Geburtsort benannt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.naa.netAstronomische Arbeitsgemeinschaft: Kleinplanet Nürnberg. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )</ref>

Anomalistik

Wunder gehörte 1987 zu den Gründern der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und war bis 1998 Redaktionsleiter der GWUP-Zeitschrift Der Skeptiker. 1999 trat er wegen zunehmender Differenzen aus der GWUP aus<ref>Christoph Drösser: Grabenkämpfe. Die Skeptiker gebärden sich wie eine Politsekte. In: Die Zeit. 05/1999.</ref><ref>Zum 'Rauswurf' von Edgar Wunder aus der GWUP, GWUP Stellungnahme</ref>, die er im Aufsatz Das Skeptiker-Syndrom darlegte<ref>Edgar Wunder: Das Skeptiker-Syndrom.</ref>. Seitdem tritt er als Kritiker der GWUP und der Skeptikerbewegung auf<ref>Edgar Wunder: Das Skeptiker-Syndrom im Rückblick: 22 Jahre später.</ref><ref>Edgar Wunder: Antwort auf Kommentare zum Skeptiker-Syndrom</ref>.

1999 gründete er die Gesellschaft für Anomalistik (GfA), deren Vorstand er bis 2019 angehörte, bis 2010 auch als Redaktionsleiter der Zeitschrift für Anomalistik.<ref>Gesellschaft für Anomalistik</ref>

Er ist ein in den Medien häufig zitierter kritischer Experte zu den Thema Anomalistik, Aberglaube und Esoterik<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Von Mondholz und Vollmondbier (Memento vom 1. Februar 2013 im Internet Archive) Bayern 2 Radiowissen vom 14. Februar 2008.</ref><ref>Mythos Mond 3sat Nano vom 9. Juli 2009.</ref><ref>Siegeszug der Mondkalender. In: Die Zeit. 15. November 2010.</ref><ref>Edgar Wunder: Die Kunst der Sterndeuter. (PDF) In: Gehirn und Geist, März 2008. Abgerufen am 30. Dezember 2013.</ref><ref>Moderne Mythen: Aber heute ist doch... In: Die Zeit. 13. April 2007.</ref><ref>Drei Unglückstage in einem Jahr. In: Neue Zürcher Zeitung. 13. Januar 2012.</ref>.

Politik

Wunder war 1990 an der Gründung des Bündnis 90 beteiligt, das 1993 in der Partei Bündnis 90/Die Grünen aufging. Dort trat er im Jahr 2000 aus und 2005 der WASG bei, die 2007 zur Partei Die Linke fusionierte. Von 2009 bis 2024 war er Kreisrat im Rhein-Neckar-Kreis, Fraktionsvorsitzender der Linken und zuletzt auch einer der Stellvertreter von Landrat Stefan Dallinger im Kreistag<ref>Kreistag Rhein-Neckar-Kreis</ref>, sowie Gemeinderat in Edingen-Neckarhausen, zuletzt für die Offene Grüne Liste (OGL)<ref>Gemeinderat Edingen-Neckausen</ref>. Er gehörte von 2009 bis 2015 dem Landesvorstand der Partei Die Linke Baden-Württemberg an und wurde von 2010 bis 2013 in das Präsidium des Bundesparteitags der Linken gewählt. Heute hat er keine parteipolitischen Ämter oder Mandate mehr.

Seit 2011 gehört Edgar Wunder dem Landesvorstand von Mehr Demokratie e. V. in Baden-Württemberg an<ref>Mehr Demokratie e. V. Landesverband Baden-Württemberg</ref>, seit 2015 als Landesvorsitzender<ref>Landtag von Baden-Württemberg</ref>. Er koordinierte den ersten Bürgerentscheid in Heidelberg, mit dem 2008 eine geplante Privatisierung städtischer Sozialwohnungen verhindert wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der erste Heidelberger Bürgerentscheid – Eine Kurzzusammenfassung (Memento vom 23. April 2017 im Internet Archive)</ref> Dafür wurde er mit der Demokratierose 2009 ausgezeichnet, einem Preis für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Pressemitteilung der Stadt Heidelberg vom 19. Mai 2009.</ref> Bei der Volksabstimmung über Stuttgart 21 im Jahr 2011 gehörte er zu den leitenden Organisatoren der Landeskampagne für ein Ja zum Ausstieg aus Stuttgart 21.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />JA zum Ausstieg aus Stuttgart 21 (Memento vom 13. März 2017 im Internet Archive) Webseite Landesbündnis „Ja zum Ausstieg“</ref><ref>Volksentscheid: Stuttgart-21-Gegner wollen Quorum nicht akzeptieren. In: Badische Zeitung. 19. September 2012.</ref> Er war an etwa 500 Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden als Berater von Bürgerinitiativen oder Kommunalverwaltungen beteiligt und gilt als ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet<ref>Rhein-Neckar-Zeitung: Vortrag von Edgar Wunder in Eberbach</ref><ref>Teckbote: Vortrag von Edgar Wunder in Kirchheim</ref><ref>Weinheimer Nachrichten: Vortrag von Edgar Wunder in Hemsbach</ref>. Bei zahlreichen Bürgerbegehren fungierte er als Vertrauensperson (z. B. in Heidelberg 2020 zum Standort des Landesankunftszentrums für Geflüchtete<ref>Bürgerentscheid gegen die Verlagerung des Ankunftszentrums für Flüchtlinge in Heidelberg an den Standort Wolfsgärten</ref>, in Stuttgart 2021 zur Durchführung des Klimaschutz-Bürgerrats<ref>Unterschriftensammlung zum Klima-Bürgerrat Stuttgart</ref><ref>Stuttgart richtet Bürgerrat Klima ein</ref>, in Hirschberg an der Bergstraße 2020 und Wilhelmsfeld 2021 gegen die Bebauung von Grünflächen<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.bbhirschberg.deInterview mit Edgar Wunder zum Bürgerbegehren Hirschberg (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Bürgerbegehren Wilhelmsfeld</ref>), als Moderator von Bürgerversammlungen<ref>Bürgerversammlung zum Bürgerentscheid in Neuweiler</ref><ref>Bürgerversammlung zum Bürgerentscheid in Oberreichenbach</ref><ref>Bürgerversammlung zum Bürgerentscheid in Bräunlingen</ref> oder er intervenierte durch Stellungnahmen<ref>Edgar Wunder zum Bürgerentscheid Oberkirch</ref><ref>Edgar Wunder zu Bürgerentscheiden in der Region Stuttgart</ref><ref>Edgar Wunder zum Bürgerbegehren Schömberg</ref><ref>Edgar Wunder zu Verbesserungsbedarf bei Bürgerbegehren</ref><ref>Edgar Wunder kritisiert Verhinderungspolitik bei Bürgerbegehren auf Landkreisebene</ref>. An mehreren Gesetzgebungsverfahren zu den gesetzlichen Grundlagen von Bürgerbeteiligung wirkte er durch Gutachten und Anhörungen mit<ref>Landtag von Nordrhein-Westfalen: Anhörung zur Bürgerbegehrensreform 2011</ref><ref>Landtag von Baden-Württemberg: Anhörung zum Gesetzentwurf der FDP zu Bürgerbegehren auf Landkreisebene</ref><ref>Landtag von Baden-Württemberg: Anhörung zum Demokratiestärkungsgesetz der AfD</ref>. In der Hochschullehre führt er regelmäßig Seminare und Exkursionen zum politischen System der Schweiz durch<ref>Verzeichnis der Lehrveranstaltungen von Edgar Wunder an der Universität Heidelberg</ref>.

Veröffentlichungen

  • Revised elements and light curve for LS Del. In: Information Bulletin on Variable Stars No. 3406, Budapest 1989.
  • New results on the high amplitude Delta Scuti star BE Lyn. In: Information Bulletin on Variable Stars No. 3791, Budapest 1992.
  • Geburtshelfer Mond? Zum paranormalen Überzeugungssystem des Lunatismus und seiner empirischen Überprüfung. In: Skeptiker. 8, 1995, S. 7–14 und 51–57.
  • mit T. Klein: Regionale Disparitäten und Konfessionswechsel als Ursache konfessioneller Homogamie. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. 48, 1996, S. 96.
  • mit T. Klein: Altenheimbewohner in Deutschland: Sozialstrukturelle Charakteristika und die Wahl des Heims. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie. 30, 1997, S. 54–67.
  • mit Dieter B. Herrmann: Astronomisches Wissen und astrologischer Glaube – gibt es Zusammenhänge? In: Sterne und Weltraum. 37, 1998, S. 732–735.
  • On the relationship between urbanisation and the spread of popular belief systems. In: Correlation. 20 (1), 2001, S. 37.
  • Die Wahrnehmung der Struktur der deutschsprachigen UFO-Szene: eine multidimensionale Skalierung von Expertenurteilen. In: Zeitschrift für Anomalistik. 1, 2001, S. 75.
  • mit Michael Schardtmüller: Moduliert der Mond die perioperative Blutungsgefahr und andere Komplikationsrisiken im Umfeld von chirurgischen Eingriffen? In: Zeitschrift für Anomalistik. 2, 2002, S. 91–108.
  • Erfahrung, Wissen, Glaube – ihr Beziehungsgeflecht bezüglich der Astrologie. In: Zeitschrift für Anomalistik. 2, 2002, S. 275–287.
  • Self-attribution, sun-sign traits, and the alleged role of favorableness as a moderator variable: Long-term effect or artefact? In: Personality and Individual Differences. 35, 2003, S. 1783.
  • Die Folgen von „Freitag, dem 13.“ auf das Unfallgeschehen in Deutschland. In: Zeitschrift für Anomalistik. 3, 2003, S. 47–55.
  • Das Wünschelrutenexperiment des Hans von Zeppelin. Ein Evaluierungsbericht. In: Zeitschrift für Anomalistik. 3, 2003, S. 231–250.
  • Was geschieht in Deutschland mit der Religion? In: Berichte zur deutschen Landeskunde. 78, 2004, S. 167.
  • UFO-Sichtungserfahrungen als potenzielle Begegnungen mit maximal Fremden. Einige wissenssoziologische Überlegungen. In: M. Schetsche (Hrsg.): Der maximal Fremde. Begegnungen mit dem Nichtmenschlichen und die Grenzen des Verstehens. Ergon-Verlag, Würzburg 2004, S. 57–74.
  • Religion in der postkonfessionellen Gesellschaft. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08772-9.
  • Die Welt der Astrologen. In: Astronomie heute Juni. 2005, S. 22–29.
  • mit Haiko Lietz, Matteo Leone und Jochen Ickinger: Die Diskussion um UFOs aus natur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Gesellschaft für Anomalistik, Heidelberg 2006, ISBN 3-937361-07-3.
  • Religionen – Schmieröl im Kampf der Kulturen? In: Geographie und Schule. 28, 2006, S. 15–19.
  • Thesen und Argumente zur Astrologie. Gesellschaft für Anomalistik, 2007.
  • Grenzgänger zwischen säkularen und religiösen Welten: Außerirdische als rationalisierte Engel. In: M. Ebertz (Hrsg.): Engel unter uns. Soziologische und theologische Miniaturen. Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, S. 179–187.
  • Konflikte um Realitätskonstruktionen zu regionalen Landschaftselementen am Beispiel der Kontroverse um die Deutung des Tüttensees im Chiemgau als Meteoriten-Impakt. In: Zeitschrift für Anomalistik 17, 2017, S. 261–276.
  • Bürger-Handbuch zur erfolgreichen Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden. Mehr Demokratie e. V., Stuttgart 2017.
  • Investigations on the nature of 6 suspected or hardly known variables in Equuleus. In: Open European Journal on Variable Stars No. 195, 2019.
  • Soziale Milieus. Ein pragmatischer Ansatz zur Verortung sozialer Milieus basierend auf statistischen Daten. In: RaumPlanung 204, 2019, S. 64–68.
  • Das Skeptiker-Syndrom. In: Zeitschrift für Anomalistik 21, 2021, S. 69–85.
  • Das Skeptiker-Syndrom im Rückblick: 22 Jahre später. In: Zeitschrift für Anomalistik 21, 2021, S. 86–96.
  • A 9-year Blazhko modulation period in V Equulei – the longest Blazhko period discovered yet in RR Lyrae stars In: BAV Rundbrief 70, 2021, S. 1–20.
  • Ausblick auf die VI. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD im Herbst 2022. In: G. Lämmlin (Hrsg.): Zukunftsaussichten für die Kirchen. Beiträge zum 90. Geburtstag von Karl-Fritz Daiber. Nomos Verlag, Baden-Baden 2022, S. 275–280.
  • Die aktuelle Verteilung der Religionszugehörigkeiten in Deutschland. Zeitschrift für Religion und Weltanschauung 86, 2023, S. 346–358.
  • Kirchenaustritte als Protest gegen eine Politisierung der Kirchen? Zeitschrift für Religion und Weltanschauung 87, 2024, S. 182–192.
  • Vertrauenskrise und Reformerwartungen: Wo die Kirchen heute stehen. In: SI/KAMP (Hrsg.): Wie hältst du's mit der Kirche? Nomos, Baden-Baden 2024, S. 94–115.
  • mit Detlef Pollack: Katholisch, evangelisch, konfessionslos - macht es einen Unterschied? Konturen einer postkonfessionellen Konstellation. In: SI/KAMP (Hrsg.): Wie hältst du's mit der Kirche? Nomos, Baden-Baden 2024, S. 133–145.
  • Religiös-säkulare Orientierungstypen als Strukturierungshilfe zur Analyse gesellschaftlichen Wandels in Bezug auf Religion. In: SI/KAMP (Hrsg.): Wie hältst du's mit der Kirche? Nomos, Baden-Baden 2024, S. 175–191.
  • Engagieren und Mitentscheiden - innerhalb und außerhalb der Kirche. In: SI/KAMP (Hrsg.): Wie hältst du's mit der Kirche? Nomos, Baden-Baden 2024, S. 300–320.
  • Einstellungen zum Klimawandel. Unterscheiden sich die ökologischen Orientierungen von Religiösen und Säkularen? In: SI/KAMP (Hrsg.): Wie hältst du's mit der Kirche? Nomos, Baden-Baden 2024, S. 94–115.
  • Das Toleranzparadoxon: Die Grenzen der Toleranz gegenüber demokratiefeindlichen Bewegungen. Das Baugerüst. Zeitschrift für Jugend- und Bildungsarbeit 1/2025, S. 41–44.
  • Die 6. KMU im Widerstreit der Paradigmen. Rekonstruktion einer Kontroverse. In: Kläden, Tobias/Loffeld, Jan (Hrsg.), Christsein in der Minderheit. Debatten zur 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung. Herder-Verlag, Freiburg 2025, S. 111–129.
  • mit Martin Fritz: Verständigung ist möglich. Gemeinsame Einsichten aus der KMU-Kontroverse. In: Schröder, Bernd / Hock, Johanna (Hrsg.): Bildung und Kirche. Mohr Siebeck, Tübingen, S. 63–72.
  • Die Bürgerbegehrens-Reformen in Baden-Württemberg 2005 und 2015. Eine Bilanz nach zehn bzw. zwanzig Jahren. In: MD Informationen Südwest. Fakten zur Demokratieentwicklung in Baden-Württemberg 3/2025, S. 1–6.


als Herausgeber:

  • Thesen und Argumente zur Astrologie. Gesellschaft für Anomalistik, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-937361-08-6.
  • mit Peter Meusburger, Michael Welker u. a.: Clashes of Knowledge. Orthodoxies and Heterodoxies in Science and Religion. Springer, Dordrecht 2008, ISBN 978-1-4020-5554-6.
  • mit Peter Meusburger, Joachim Funke u. a.: Milieus of Creativity. An Interdisciplinary Approach to Spatiality of Creativity. Springer, Dordrecht 2009, ISBN 978-1-4020-9876-5.
  • mit Peter Meusburger, Michael Heffernan u. a.: Cultural Memories. Springer, Dordrecht 2011, ISBN 978-90-481-8944-1.

Weblinks

Einzelnachweise

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