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Reinhold Yabo

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Reinhold Yabo
Datei:Union Vöcklamarkt versus FC Red Bull Salzburg 16.jpg
Reinhold Yabo (2016)
Personalia
Geburtstag 10. Februar 1992
Geburtsort AldenhovenDeutschland
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–2001 SV Teutonia Niedermerz
2001–2010 1. FC Köln
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009–2013 1. FC Köln II 57 (17)
2010–2013 1. FC Köln 5 0(0)
2011–2012 → Alemannia Aachen (Leihe) 17 0(0)
2013–2015 Karlsruher SC 62 0(6)
2015–2019 FC Red Bull Salzburg 35 0(3)
2017 → Arminia Bielefeld (Leihe) 14 0(4)
2019–2021 Arminia Bielefeld 52 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007 Deutschland U15 2 0(0)
2007–2008 Deutschland U16 11 0(1)
2008–2009 Deutschland U17 20 0(1)
2009–2010 Deutschland U18 4 0(0)
2010 Deutschland U19 13 0(1)
2011–2012 Deutschland U20 10 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Reinhold „Ray“<ref>„Ich bin kein Ronaldo-Fan“ In: spox.com. 9. Mai 2009, abgerufen am 31. Dezember 2012</ref> Yabo (* 10. Februar 1992 in Aldenhoven) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der zuletzt bei Arminia Bielefeld unter Vertrag stand.

Karriere

Vereine

Während seiner Jugendzeit spielte Yabo für den SV Teutonia Niedermerz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Teutonia-niedermerz.de: Fritz-Walter-Medaille für Reinhold Yabo, vom 25. Juli 2009 (Memento vom 26. Juli 2009 im Internet Archive)</ref> Nach dem Besuch des privaten Gymnasiums Haus Overbach ging er auf das Sportinternat des 1. FC Köln<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fc-koeln.de: FC-Nachwuchs: Doppelt lernen fürs Leben (Memento vom 17. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> und spielte dort in mehreren Jugendabteilungen.

Seit der Saison 2009/10 stand Yabo im Kader der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln, die in der Regionalliga West spielte. Sein Debüt für das Profiteam in der Bundesliga gab er am 16. April 2010 beim 2:0-Sieg gegen den VfL Bochum, als er nach 89 Minuten für den zweifachen Torschützen Zoran Tošić eingewechselt wurde. Sein erstes Bundesligaspiel über eine längere Distanz absolvierte er am 16. Januar 2011, als er nach der Halbzeitpause des Auswärtsspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:1) für Petit, der einen Muskelfaserriss erlitten hatte, eingewechselt wurde. Am 24. April 2011 gab er sein Startelfdebüt bei der 1:4-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.

Zur Saison 2011/12 wurde Yabo an den Zweitligisten Alemannia Aachen ausgeliehen.<ref>Alemannia Aachen: „Ray“ Yabo musste nicht lange überlegen, 10. Juni 2011</ref> Nach 17 Spielen in der Hinrunde verpasste er aufgrund einer Knieverletzung die gesamte Rückrunde, die für den Verein als Tabellenvorletzter mit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga endete. Nach seiner Rückkehr nach Köln<ref>1. FC Köln: Große Transfers müssen warten, fussballtransfers.com vom 6. Juni 2012 (abgerufen am 11. Juni 2012).</ref> wurde Yabo in der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 von Trainer Holger Stanislawski aus dem Profikader aussortiert und erneut in die zweite Mannschaft versetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fc-koeln.de: Konzentrierte Saisonvorbereitung – Lizenzkader verkleinert, vom 26. Juli 2012 (Memento vom 30. Juli 2012 im Internet Archive)</ref>

Zur Saison 2013/14 wechselte Yabo ablösefrei zum Zweitligaaufsteiger Karlsruher SC.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yabo kommt aus Köln (Memento vom 6. Juli 2015 im Internet Archive)</ref> Sein Ligadebüt für den KSC gab er beim 1:0-Auswärtssieg gegen den FSV Frankfurt am ersten Spieltag der Saison. Das erste Tor für den KSC erzielte er am 14. Februar 2014 (21. Spieltag) beim 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth mit dem Tor zum 1:0. Nach einer starken Saison 2014/15, in der Yabo in 31 Ligaspielen fünf Treffer markierte, belegte er mit dem Karlsruher SC den dritten Platz. Der KSC traf in der Relegation um den Erstligaaufstieg auf den Hamburger SV, den Drittletzten der 1. Bundesliga. Nachdem das Hinspiel 1:1 ausgegangen war, traf Yabo im Rückspiel im Wildparkstadion zur 1:0-Führung. Der HSV entschied das Spiel nach Verlängerung für sich; dem KSC blieb der Aufstieg verwehrt.

Nach zwei Jahren bei den Badenern schloss er sich zur Saison 2015/16 ablösefrei dem österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg an.<ref>Reinhold Yabo und Airton bei den Roten Bullen redbullsalzburg.at, abgerufen am 11. Februar 2016</ref> Sein Pflichtspiel-Debüt gab Yabo am 21. September 2016 im ÖFB Cup gegen den SC Mannsdorf. Er wurde in der 59. Minute eingewechselt und erzielte das Tor zum 7:1-Endstand. Vorher wurde er aufgrund einer Knieverletzung nicht eingesetzt.

Im Januar 2017 wurde er zurück nach Deutschland an den Zweitligisten Arminia Bielefeld verliehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arminia leiht Reinhold Yabo aus (Memento vom 27. Januar 2017 im Internet Archive) arminia-bielefeld.de, am 19. Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2017</ref> Nach dem Ende der Leihe kehrte er zu den Salzburg zurück, für die er in den folgenden eineinhalb Jahren 33 Bundesligaspiele absolvierte.

Im Januar 2019 schloss er sich erneut Arminia Bielefeld an.<ref>„Ray“ ist zurück: Arminia verpflichtet Yabo arminia-bielefeld.de, am 11. Januar 2019, abgerufen am 11. Januar 2019</ref> Nach Ablauf der Saison 2020/21 löste er in Einvernehmen mit dem Verein aufgrund nachhaltiger gesundheitlicher Probleme (vor allem am Knie) den noch bis 2022 gültigen Vertrag auf und verkündete das Ende seiner Profilaufbahn.<ref>Jan Ahlers: Arminia: Reinhold Yabo löst Vertrag auf und beendet seine Profikarriere. In: nw.de. 27. Mai 2021, abgerufen am 2. März 2024.</ref>

Nationalmannschaft

Yabo durchlief mehrere Jugendauswahlen des DFB; so spielte er für die U-15-, die U-16-, die U-17-, die U-18-, die U-19 und die U-20-Auswahl.

Den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere erlebte er im Mai 2009, als er als Spielführer mit der U17 Europameister wurde. Mit diesem Erfolg qualifizierte sich die Mannschaft für die U-17-Weltmeisterschaft in Nigeria, bei der sie im Achtelfinale der Schweizer Auswahl nach Verlängerung unterlag.

Vom DFB wurde er 2009 in der Altersklasse U17 mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. 2010 bekam er ebenfalls die Medaille in Silber für die Altersklasse U18.

Erfolge und Auszeichnungen

2009 Silber (U-17)
2010 Silber (U-18)

Privates

Reinhold Yabos Eltern stammen beide aus der DR Kongo.<ref>Interview auf redbullsalzburg.at, abgerufen am 11. Februar 2016</ref>

Am 25. Mai 2014 wurde der gläubige Christ für die Wählergemeinschaft FÜR Karlsruhe (ehemals GfK) in den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kommunalwahlen in Karlsruhe am 25. Mai 2014 (Memento vom 27. Mai 2014 im Internet Archive) auf web1.karlsruhe.de, abgerufen am 26. Mai 2014</ref> Er gab im Juni 2015 das Mandat auf, da er am 25. Juni 2015 nach Salzburg zog.<ref>Moritz Damm: Reinhold Yabo verlässt Karlsruher Gemeinderat - Mossuto rückt nach. In: ka-news.de. 30. Juni 2015, abgerufen am 2. März 2024.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 5. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gold

2005: Marc-André Kruska | 2006: Sergej Evljuskin | 2007: Marko Marin | 2008: Toni Kroos | 2009: Marco Terrazzino | 2010: Mario Götze | 2011: Julian Draxler | 2012: Matthias Ginter | 2013: Kevin Akpoguma | 2014: Julian Brandt

Silber

2005: Sören Halfar | 2006: Alexander Eberlein | 2007: Eric Maxim Choupo-Moting | 2008: Sebastian Rudy | 2009: Sören Bertram | 2010: Reinhold Yabo | 2011: Sonny Kittel | 2012: Thomas Pledl | 2013: Joshua Kimmich | 2014: Levin Öztunali

Bronze

2005: Kevin-Prince Boateng | 2006: José-Alex Ikeng | 2007: Stefan Reinartz | 2008: Richard Sukuta-Pasu | 2009: Felix Kroos | 2010: Matthias Zimmermann | 2011: Markus Mendler | 2012: Dominik Kohr | 2013: Anthony Syhre | 2014: Jonas Föhrenbach

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Gold

2005: Sergej Evljuskin | 2006: Lars Bender | 2007: Patrick Funk | 2008: Manuel Gulde | 2009: Mario Götze | 2010: Timo Horn | 2011: Emre Can | 2012: Leon Goretzka | 2013: Timo Werner | 2014: Benedikt Gimber | 2015: Felix Passlack | 2016: Luca Itter | 2017: Fiete Arp | 2018: Noah Katterbach | 2019: Karim Adeyemi | 2020: Florian Wirtz | 2021: Youssoufa Moukoko | 2022: Nelson Weiper | 2023: Paris Brunner | 2024: Francis Onyeka | 2025: Alexander Staff

Silber

2005: Daniel Halfar | 2006: Marko Marin | 2007: Konstantin Rausch | 2008: Lennart Hartmann | 2009: Reinhold Yabo | 2010: André Hoffmann | 2011: Robin Yalçın | 2012: Max Meyer | 2013: Julian Brandt | 2014: Damir Bektić | 2015: Niklas Dorsch | 2016: Kai Havertz | 2017: Jean-Manuel Mbom | 2018: Oliver Batista-Meier | 2019: Jordan Meyer | 2020: Torben Rhein | 2021: Linus Gechter | 2022: Laurin Ulrich | 2023: Noah Darvich | 2024: Kilian Sauck | 2025: Lennart Karl

Bronze

2005: Sebastian Tyrała | 2006: Sven Bender | 2007: Nils Teixeira | 2008: Shervin Radjabali-Fardi | 2009: Marc-André ter Stegen | 2010: Kolja Pusch | 2011: Odisseas Vlachodimos | 2012: Pascal Itter | 2013: Donis Avdijaj | 2014: Timo Königsmann | 2015: Constantin Frommann | 2016: Arne Maier | 2017: Lars Lukas Mai | 2018: Luca Unbehaun | 2019: Lazar Samardžić | 2020: Luca Netz | 2021: Anton Kade | 2022: Tarek Buchmann | 2023: Assan Ouédraogo | 2024: Boris Lum | 2025: Elias Vali Fard

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