Kleinabenberg
Kleinabenberg Stadt Abenberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(86)&title=Kleinabenberg 49° 15′ N, 10° 59′ O
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| Höhe: | 406 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 86 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91183 | |||||
| Vorwahl: | 09178 | |||||
Kleinabenberg (fränkisch: Glanohmbärch<ref name="W3">E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 3. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „glānōmbęɘχ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Abenberg im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kleinabenberg liegt in der Gemarkung Aurau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geografie
1 Kilometer östlich des Dorfes erhebt sich der Galgenberg (449 m ü. NHN). 0,5 km südlich im Tal fließt der Listenbach, ein rechter Zufluss der Aurach. Im Nordosten liegt das Waldgebiet Heckenlohe, im Nordwesten befindet sich ein Golfplatz. Die Staatsstraße 2220 führt nach Abenberg (1,7 km westlich) bzw. an Aurau vorbei nach Rothaurach (5 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft über Louisenau nach Bechhofen (1,9 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
1356 wurde der Ort als „Wenigen Abenberg“ erstmals urkundlich erwähnt, als die Witwe von Ulrick Hekk ihren Besitz (2 Güter, 1 Seldenhaus, 1 Haus und Hofreit und 6 Teile der dazugehörigen Liegenschaften) an den Eichstätter Bischof Berthold von Zollern für 1300 Pfund Heller verkaufte. Das Lehen gelangte 1360 von der Burggrafschaft Nürnberg durch Tausch mit Niederoberbach ebenfalls an den Bischof von Eichstätt.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 132.</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 147.</ref><ref name="W3"/> Kleinabenberg bildete mit Louisenau eine Realgemeinde.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort niedergebrannt. 1637 galt er als unbewohnt, nach einer Beschreibung von 1651 hatte sich an diesem Zustand nichts geändert.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 226.</ref>
1671 gab es in Kleinabenberg 5 Anwesen, die alle dem Kastenamt Abenberg unterstanden. Das Hochgericht übte das eichstättische Pflegamt Abenberg aus.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 141.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es im Ort 6 Anwesen (1 Dreiviertelhof, 4 Halbhöfe, 1 Köblergut) und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das Pflegamt Abenberg aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft hatte das Kastenamt Abenberg.<ref name="E400">F. Eigler: Schwabach, S. 400.</ref> 1801 gab es ebenfalls 6 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 146.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Kleinabenberg dem Steuerdistrikt Asbach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Aurau zugeordnet. Am 1. Juli 1972 wurde Kleinabenberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Abenberg eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 466.</ref><ref>Abenberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Seit 1967 gibt es die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit.<ref>Kleinabenberg auf der Website abenberg.de</ref>
Baudenkmäler
In Kleinabenberg gibt es vier Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Abenberg (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Zwei Bildsäulen
- Wegkapelle
- Wegkreuz
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Abenberg) gepfarrt.<ref name="E400"/><ref>Pfarrverband Großweingarten-Abenberg-Spalt-Theilenberg. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Jakobus (Dürrenmungenau) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kleinabenberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 146–147 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Karl Gröber, Felix Mader: Stadt und Landkreis Schwabach (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken 7). R. Oldenbourg, München 1939, DNB 366496239, S. 208.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 226.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Kleinabenberg. In: abenberg.de. Abgerufen am 18. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kleinabenberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kleinabenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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