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Baar (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Baar COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 21′ N, 7° 3′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137007}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 21′ N, 7° 3′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Höhe: 488 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137007}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56729
Vorwahl: 02656
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 007
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Website: www.baar-eifel.de
Ortsbürgermeister: Erwin Augel
Lage der Ortsgemeinde Baar im Landkreis Mayen-Koblenz
Datei:Baar in MYK.svg
Karte

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Datei:Niederbaar 001x.jpg
Niederbaar, Luftaufnahme (2016)

Baar ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.

Geographie

Baar liegt in der Nähe des Nürburgrings. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der 652,1 Meter hohe Reuterberg.

Ortsteile sind Engeln, Freilingen, Niederbaar, Oberbaar, Büchel, Mittelbaar und Wanderath.<ref name="GV2022p39">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörten die heute zur Gemeinde Baar gehörenden Ortschaften zur Grafschaft Virneburg.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Baar besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Erwin Augel (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Baar am 9. Juni 2024. In: Mitteilungsblatt Vordereifel – Heimat- und Bürgerzeitung der VG Vordereifel, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>

Bürgermeister

Erwin Augel wurde am 21. Oktober 2021 Ortsbürgermeister von Baar.<ref>Erwin Augel zum Ortsbürgermeister von Baar ernannt. In: Mitteilungsblatt Vordereifel - Heimat- u. Bürgerzeitung der VG Vordereifel, Ausgabe 43/2021. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 6. November 2021.</ref> Bei der Direktwahl an 26. September 2021 war er mit einem Stimmenanteil von 62,8 % gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 26. September 2021. 27. September 2021, abgerufen am 27. September 2021.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde Augel ohne Gegenkandidat mit 87,6 % in seinem Amt bestätigt.<ref>Baar, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref>

Augels Vorgänger Heribert Hänzgen hatte das Amt im Januar 2021 aus gesundheitlichen Gründen nach 22 Jahren Amtszeit niedergelegt.<ref>Martin Boldt: Nach 22 Jahren: Krankheit zwingt Baars Ortschef zum Rückzug. In: Rhein-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 19. Januar 2021, abgerufen am 27. September 2021 (nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref> Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er in seinem Amt bestätigt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 10. Februar 2020 (siehe Vordereifel, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile).</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Baar]] Blasonierung: „Gespalten von Gold und Silber durch eine eingebogene rote Spitze, darin fächerförmig sieben goldene Ähren, rechts eine rote Raute, links ein schwebendes rotes Kreuz.“

Bergbau

Im Ortsteil Freilingen wurde nach Blei geschürft. Die Grube Bendisberg lieferte aber nur geringwertige Erze, deren Aufarbeitung aufwändig und teuer war. Der Abbau lohnte daher nur vorübergehend.

Bauwerke

Datei:St. Donatus (Oberbaar) 06.jpg
Kapelle St. Donatus in Oberbaar

Die Pfarrkirche Sankt Valerius steht im Ortsteil Wanderath. Der Ursprungsbau stammt aus dem 13. Jahrhundert der Erweiterungen und Veränderungen Anfang des 15. Jahrhunderts, neugotische Erweiterung 1896 bis 1897 nach den Plänen des Architekten Lambert von Fisenne<ref>Michael Losse: Der Kölner Erzdiözesanbaurat Heinrich Renard (1868-1928) – Pfarrkirchen in Uess und Wanderath. In: Heimatjahrbuch 2001. Landkreis Vulkaneifel, abgerufen am 17. September 2022 (siehe: Die Pfarrkirche St. Valerius in Wanderath).</ref> und 1921 bis 1922 nach den Plänen des Diözesanbaumeisters Heinrich Renard erfuhr.<ref>Kirche St. Valerius. Pfarrei Sankt Jodokus, abgerufen am 17. September 2022.</ref>

Die Kapelle im Ortsteil Oberbaar wurde 1773 erbaut und ist dem heiligen Donatus geweiht. Die barocke Einrichtung stammt aus der Zeit der Erbauung.

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Sonstiges

Im Jahr 2019 erlangte der Ortsteil Wanderath durch die Sendung Team Wallraff überregionale Aufmerksamkeit. In einer Jugendhilfe-Einrichtung in dem kleinen Eifeldorf sollen Betreuer Jugendliche und junge Erwachsene körperlich misshandelt sowie durch Einsatz von Isolationshaft gefoltert haben. Nach Ausstrahlung der Sendung nahm die Staatsanwaltschaft Koblenz Ermittlungen auf, die Heimaufsicht schloss das Heim nach einer Prüfung.<ref>Misshandlungsvorwürfe gegen zwei Mitarbeiter – Jugendhilfe-Einrichtung in Wanderath zieht Konsequenzen. In: SWR aktuell. 7. Oktober 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Oktober 2019; abgerufen am 17. September 2022.</ref>

Weblinks

Commons: Baar – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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