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Ettringen (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Ettringen COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 22′ N, 7° 13′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137025}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 22′ N, 7° 13′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137025}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56729
Vorwahl: 02651
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 025
Adresse der Verbandsverwaltung: Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Website: ettringen-eifel.de
Ortsbürgermeister: Alexander Weber (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Ettringen im Landkreis Mayen-Koblenz
Datei:Ettringen in MYK.svg
Karte

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Ettringen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.

Datei:Ettringen Mayen-Koblenz SSO.JPG
Ettringen, Blick von Südsüdost vom Bellerberg aus. Im Hintergrund (von links): Hochsimmer, Sulzbusch und Hochstein

Geographische Lage

Die Gemeinde Ettringen liegt am Ostrand der Hohen Eifel rund drei Kilometer (Luftlinie) nordöstlich von Mayen. Sie liegt zwischen den Bergen Hochsimmer (587,9 m ü. NHN) im Westnordwesten, Hochstein (562,5 m ü. NHN) im Norden und Ettringer Bellerberg (auch: „Ettringer Bellberg“; 427,5 m ü. NHN) im Süden.

Auf dem Ettringer Hausberg Hochsimmer steht der Aussichtsturm Hochsimmerturm, von dem bei passendem Wetter unter anderem auch der Kölner Dom zu sehen ist. Der Hochstein ist durch die sagenumwobene Hochsteinhöhle bekannt. Der Bellerberg ist wegen seiner Kraterlandschaft sehenswert.

Zu Ettringen gehören auch die Wohnplätze Brachems-Mühle und Nettemühle.<ref name="GV2022p39">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geologie

Ettringit, ein Mineral vulkanischen Ursprungs, ist nach seinem Fundort Ettringen benannt. Ettringen ist der einzige Ort in Deutschland, an dem das Mineral Kinoshitalith bislang gefunden wurde.

Geschichte

  • Bodenfunde weisen auf eine Besiedlung bis in die Zeit der Römer und Kelten zurück.
  • 1189 wird Ettringen erstmals erwähnt, und zwar im Zusammenhang mit einem Heinrich von Ethrich (Ettringen), einem der Vögte des Hofs Brodenheim (in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg betreffend einen Vertrag des Abtes Heinrich von St. Pantaleon in Köln mit den Vögten dieses Hofes).
  • 1366 wird erstmals urkundlich ein Pfarrer von Ettringen, nämlich Pfarrer Winand, genannt.
  • Im Mittelalter war Ettringen eines von 14 Dörfern der Pellenz
  • Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Erzbergbau und Steinindustrie (Basaltlava und Tuffstein).

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Ettringen besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Sitzverteilung im Gemeinderat
Wahl SPD CDU FWM3<templatestyles src="FN/styles.css" /> a Gesamt
2024 13 7 20<ref>Ettringen, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Ettringen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 3. Juli 2024.</ref>
2019 20 20<ref>Ortsgemeinde Ettringen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinderat 2019–2024 (Memento vom 2. März 2024 im Internet Archive)</ref><ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kommunalwahl 2019, Gemeinderatswahl Ettringen (Memento vom 1. November 2019 im Internet Archive)</ref>
2014 8 12 20
2009 9 11 20
2004 9 11 20

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
FWM3: Freie Wähler Mayen-Mittelrhein-Mosel e. V.

Bürgermeister

Alexander Weber (CDU) wurde am 3. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Ettringen.<ref name="Konst_2024">Amtszeit des neuen Ortsgemeinderates von Ettringen beginnt. In: Mitteilungsblatt Vordereifel – Heimat- und Bürgerzeitung der VG Vordereifel, Ausgabe 28/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einzige Bewerber mit einem Stimmenanteil von 80,0 % gewählt worden.<ref>Ettringen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Ettringen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 3. Juli 2024.</ref>

Webers Vorgänger Werner Spitzley (CDU) hatte das Amt von 2009 bis 2024 inne.<ref>Elvira Bell: Bewährtes Team: Trio bleibt an Ettringens Spitze. In: Rhein-Zeitung. 28. Juni 2019, abgerufen am 11. Februar 2020.</ref><ref name="Konst_2024" />

Partnergemeinden

Sehenswürdigkeiten

  • Basaltlava-Grubenfelder und Tuffsteingruben an der Landesstraße „L 82“.
  • Die Historische Lay, auch Ettringer Lay, wo vor 200.000 Jahren sich einer der drei Lavaströme des Vulkans Bellerberg abgelagert hat, ist in das Vulkanpark-Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz aufgenommen worden. Zu sehen sind bis zu 30 m tiefe Abbaugruben (Lay), Basaltsäulen und alte Elektrokräne (Layenkräne). Die Basaltwände werden von Kletterern (Bergsteigern) genutzt; eine Sektion des Deutschen Alpenvereins betreut das Gelände.
  • Aussichtsturm Hochsimmerturm auf dem Hausberg Hochsimmer

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Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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