Ditscheid
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Wappen der Ortsgemeinde Ditscheid.svg |
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| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 18′ N, 7° 4′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137019}}
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| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |||||
| Landkreis: | Mayen-Koblenz | |||||
| Verbandsgemeinde: | Vordereifel | |||||
| Höhe: | 430 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137019}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 56729 | |||||
| Vorwahl: | 02656 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | MYK, MY | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 019 | |||||
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kelberger Straße 26 56727 Mayen | |||||
| Website: | www.ditscheid-eifel.de | |||||
| Ortsbürgermeister: | Frank Rieder | |||||
| Lage der Ortsgemeinde Ditscheid im Landkreis Mayen-Koblenz | ||||||
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Ditscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.
Geographie
Die Gemeinde liegt 17 km südwestlich von Mayen an der Elz. Rechtsseitig mündet der Kalenborner Bach in die Elz. Zu Ditscheid gehören die Wohnplätze Ditscheider Mühle und Haus Gebhards.<ref name="GV2022p39">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>
Geschichte
Die ersten Erwähnungen eines Ortes namens Dickensceit bzw. Dicheset finden sich im Güterverzeichnis des Stiftes Karden von 1100<ref name="MRhUb1" /> bzw. in der Bestätigung dieser Güter durch Papst Urban III. aus dem Jahre 1186.<ref name="MRhUb2" /> Ob es sich hier um Ditscheid handelt, wie viele Autoren annehmen,<ref name="Pauly" /> ist nicht völlig geklärt. In der Literatur findet sich auch die Deutung als Dickenschied im Hunsrück. Für Ditscheid sprechen jedoch die Nähe zu Karden und die sonstigen in diesen Urkunden erwähnten Ortschaften.
1893 trug der Lehrer Steffens folgendes in die Chronik ein: „Das Dorf Ditscheid liegt südwestlich ca. 13 km von Mayen auf der linken Seite der Elz etwa 1,5 km von der derselben entfernt. Seine Einwohnerzahl betrug bei der letzten Volkszählung im Jahre 1890: 138. Ditscheid hat gegenwärtig 28 Bürger (hier sind wahrscheinlich Häuser oder Familien gemeint). Die Bewohner beschäftigen sich mit Ackerbau und Viehzucht. Nur ein Handwerker befindet sich hierselbst, nämlich ein Schmied. Ditscheid bildet mit Anschau vom Jahre 1837 bis zum Jahre 1888 einen Schulverband.“
Die Kapelle St. Apollonia in der Ortsmitte stammt aus dem Jahr 1850.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Ditscheid besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Frank Rieder (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Ditscheid am 9. Juni 2024. In: Mitteilungsblatt Vordereifel – Heimat- und Bürgerzeitung der VG Vordereifel, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>
Bürgermeister
Frank Rieder wurde 2019 Ortsbürgermeister von Ditscheid.<ref name="Konst_2019">Mitteilungsblatt Vordereifel: Konstituierende Sitzung in Ditscheid. Linus Wittich Medien GmbH, Ausgabe 34/2019, abgerufen am 11. Februar 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 94,55 % gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 11. Februar 2020 (siehe Vordereifel, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 93,9 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.<ref>Ditscheid, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Ditscheid. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>
Vorgänger von Frank Rieder war Gerd Knechtges.<ref name="Konst_2019" />
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Ditscheid]] | Blasonierung: „Unter blauem Schildhaupt, darin eine silberne Zange, in Gold 7 (4:3) zu 2 Balken aneinander gereihte rote Rauten.“ |
| Wappenbegründung: Die silberne Zange ist das Attribut der Heiligen Apollonia, der Ortspatronin von Ditscheid. Der untere Schildteil des Wappens enthält das Wappen der Grafen von Virneburg, zu deren Herrschaft der Ort gehörte. |
Siehe auch
Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Ditscheid
- Ortsgemeinde Ditscheid auf den Seiten der Verbandsgemeinde Vordereifel
- Kurzporträt über Ditscheid bei SWR Fernsehen
- Literatur über Ditscheid in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
<references> <ref name="MRhUb1"> Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden Mittelrheinischen Territorien. Band 1: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Koblenz 1860, S. 455 ff. (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="MRhUb2"> Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. Band 2: Vom Jahre 1169 bis 1212. Koblenz 1865, S. 118 f. Nr. 79 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Pauly"> Ferdinand Pauly: Das Stift St. Kastor in Karden an der Mosel. In: Germania Sacra. Neue Folge 19, Erzbistum Trier 3. De Gruyter, Berlin, New York 1986, S. 266 (Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> </references>
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