Gierschnach
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Gierschnach COA.svg |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 16′ N, 7° 21′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137030}}
{{#coordinates:50,263055555556|7,3508333333333|primary
|
dim= | globe= | name= | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |||||
| Landkreis: | Mayen-Koblenz | |||||
| Verbandsgemeinde: | Maifeld | |||||
| Höhe: | 170 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07137030}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 56294 | |||||
| Vorwahl: | 02605 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | MYK, MY | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 030 | |||||
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 4 56751 Polch | |||||
| Website: | www.gierschnach.de | |||||
| Ortsbürgermeister: | Matthias Hörsch | |||||
| Lage der Ortsgemeinde Gierschnach im Landkreis Mayen-Koblenz | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Gierschnach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maifeld an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Polch hat.
Geographie
Der Ort liegt nordwestlich von Münstermaifeld an der Straße nach Gappenach. Das Dorf Gierschnach war mehrfach Preisträger des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“.
Geschichte
Gierschnach wurde 1208 als Girsnack erstmals urkundlich erwähnt, als die Abtei Sayn ebendort einen Besitz vermeldet. Im Jahre 1224 ist auch das Kloster Marienberg (Boppard) dort begütert. 1563 umfasste die Ortschaft unter dem Namen Girschnach 16 und 1684 acht Feuerstellen. Landesherrlich gehörte sie bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und unterstand der Verwaltung des Amtes Münster-Maienfeld. Gierschnach, ehemals auch Girschenach genannt, war Sitz eines Heimburgers im Hochgericht Münster-Maienfeld.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 144, 155, 210.</ref>
- Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Gierschnach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>
|
|
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Gierschnach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Matthias Hörsch (Ortsbürgermeister und Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Gierschnach am 9. Juni 2024. In: Maifelder Nachrichten – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Maifeld, Ausgabe 24/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 10. Juni 2024, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>
Bürgermeister
Matthias Hörsch wurde am 11. September 2023 Ortsbürgermeister von Gierschnach.<ref name="Wahl_2023" /> Da für eine am 10. September 2023 angesetzte Direktwahl kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat,<ref>Matthias Hörsch: Wahlbekanntmachung. In: Maifelder Nachrichten – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Maifeld, Ausgabe 30/2023. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 25. Juli 2023, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> der sich einstimmig für den bisherigen Ersten Beigeordneten der Ortsgemeinde aussprach.<ref name="Wahl_2023">Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Gierschnach vom 11.09.2023. In: Maifelder Nachrichten – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Maifeld, Ausgabe 40/2023. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 8. Oktober 2023.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 98,0 % für fünf Jahre wiedergewählt.<ref>Gierschnach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Gierschnach. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>
Hörschs Vorgänger Manfred Görgen hatte das Amt im Jahr 2009 von Walter Stichnoth übernommen.<ref>Manfred Görgen zum Bürgermeister ernannt. In: Rhein-Zeitung (über Genios Pressearchiv). GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH, 28. August 2009, abgerufen am 8. Oktober 2023 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref> Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde Görgen mit 82,76 % in seinem Amt bestätigt.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Maifeld, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile. Abgerufen am 21. Januar 2020.</ref> Er legte sein Ehrenamt jedoch vorzeitig zum 30. April 2023 nieder,<ref>Manfred Görgen. In: Ratsinformationssystem. Verbandsgemeinde Maifeld, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> wodurch die Neuwahl erforderlich wurde.
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Gierschnach]] | Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Balkenkreuz, gespalten; vorn in Blau ein schräggelegter goldener Bischofsstab belegt mit einer goldenen Mitra; hinten zwölffach von Silber und Rot geständert.“ |
| Wappenbegründung: Das Wappen in der linken Spalte weist auf die Walpoden von Gierschnach hin. Mitra und Bischofsstab beziehen sich auf den örtlichen Kapellenpatron St. Nikolaus.
Gierschnach führt das Wappen seit 1963. |
Siehe auch
Literatur
- Hardt Albert, Mittelrheinische Regesten, Wiesbaden 1999
- Manfred Rüttgers: Ortsfamilienbuch Gierschnach – Kalt – Pillig – Wierschen. 2. Auflage. (= Familien im Maifeld 5) Cardamina, Weißenthurm 2018; ISBN 978-3-86424-413-1
Weblinks
- Offizielle Website von Gierschnach
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Maifelder-Aero-Club: Luftbildaufnahmen und Tourist-Info zu Gierschnach ( vom 8. März 2016 im Internet Archive)
- Literatur über Gierschnach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
<references />
Einig | Gappenach | Gering | Gierschnach | Kalt | Kerben | Kollig | Lonnig | Mertloch | Münstermaifeld | Naunheim | Ochtendung | Pillig | Polch | Rüber | Trimbs | Welling | Wierschem
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang
Städte: Andernach | Bendorf | Mayen | Mendig | Mülheim-Kärlich | Münstermaifeld | Polch | Rhens | Vallendar | Weißenthurm
Gemeinden: Acht | Alken | Anschau | Arft | Baar | Bassenheim | Bell | Bermel | Boos | Brey | Brodenbach | Burgen | Dieblich | Ditscheid | Einig | Ettringen | Gappenach | Gering | Gierschnach | Hatzenport | Hausten | Herresbach | Hirten | Kalt | Kaltenengers | Kehrig | Kerben | Kettig | Kirchwald | Kobern-Gondorf | Kollig | Kottenheim | Kretz | Kruft | Langenfeld | Langscheid | Lehmen | Lind | Löf | Lonnig | Luxem | Macken | Mertloch | Monreal | Münk | Nachtsheim | Naunheim | Nickenich | Niederfell | Niederwerth | Nörtershausen | Oberfell | Ochtendung | Pillig | Plaidt | Reudelsterz | Rieden | Rüber | Saffig | Sankt Johann | Sankt Sebastian | Siebenbach | Spay | Thür | Trimbs | Urbar | Urmitz | Virneburg | Volkesfeld | Waldesch | Weiler | Weitersburg | Welling | Welschenbach | Wierschem | Winningen | Wolken