Zum Inhalt springen

August Kugler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. September 2025 um 12:18 Uhr durch imported>Hardenacke (Literatur: + wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

August Ludwig Kugler (* 12. Februar 1824 in Offenbach am Main; † 12. Juni 1892 ebenda) war ein deutscher Unternehmer und Politiker.

Leben

August Kugler, Sohn des Handelsmanns Johann Wilhelm Kugler, studierte von 1840 bis 1844 Maschinenbau am Polytechnikum in Karlsruhe und wurde im Wintersemester 1843/44 Mitglied der Burschenschaft Teutonia<ref>Georg Kirschner: Mitgliederverzeichnis der Karlsruher Burschenschaft Teutonia, 1966.</ref>. In den darauffolgenden Jahren bereiste er viele europäische Länder im Rahmen seiner Ausbildung. Ab 1851 war er Associé der Firma W. Kugler-Zinn und in 1862 und 1865 Abgeordneter bei den Deutschen Handelstagen in München. Im Jahr 1865 gründete er in Offenbach einen Bankverein und wurde dessen Direktor. Ebenfalls in Offenbach wurde er später Direktor des Gas- und Wasserwerks.

Kugler war Mitglied des Stadtrates in Offenbach. Von 1862 bis 1866 und von 1875 bis 1892 war er Abgeordneter im Hessischen Landtag, erst für die Hessische Fortschrittspartei und danach für die Nationalliberale Partei. Von 1879 bis 1892 war er Landtagspräsident. Von 1868 bis 1870 war er Mitglied des Zollparlaments für den Wahlkreis Hessen 5 (Offenbach, Dieburg).

Literatur

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 7: Supplement A–K. Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 615–616.
  • Hermann Kalkoff (Hrsg.): Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage. Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917 (mit Bild)
  • Max Schwarz: Biographisches Handbuch der Reichstage. 1965.
  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 493.
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 231.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Philipp Casimir Krafft (1820–1824) | Anton André (1826–1830) | Friedrich Schenck (1832–1833) | Frédéric Pfaltz (1834) | Peter Georg d’Orville (1835–1841) | Valentin Otto (1841–1849) | Eduard Gölzenleuchter (1849) | August Metz (1850–1856) | Ludwig Ewald (1856–1862) | Joseph Hillebrand (1862–1865) | August Ludwig Kugler (1865–1866) | Carl Johann Hoffmann (1866–1872) | Friedrich Greim (1872–1874) | Hermann Weber (1874–1878) | Gustav Böhm (1878–1888) | Hermann Weber (1888–1896) | Carl Ulrich (1897–1918) | Leonhard Eißnert (1911–1918) für den neuen WB Offenbach II Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Christoph Jacob Weber (1820–1824) | Georg Schenck (1826–1830) | Ernst Emil Hoffmann (1832–1834) | Friedrich Maurer (1835–1841) | Georg Schenck (1841–1847) | Theodor Reh (1847–1850) | Karl Rinck von Starck (1851–1856) | Georg Martin Eckert (1856–1862) | Friedrich August Schäfer (1862–1866) | Carl Wirth (1866–1872) | Friedrich Dernburg (1872–1875) | August Kugler (1875–1892) | Otto Steingötter (1892–1893) | Balthasar Cramer (1893–1905) | Heinrich Fulda (1905–1918)

Vorlage:Klappleiste/Ende