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Wiebelsdorf

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Februar 2026 um 17:02 Uhr durch imported>Wivoelke (Ortschaftsverfassung).
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Wiebelsdorf
Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(259)&title=Wiebelsdorf 50° 43′ N, 11° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(259) 50° 42′ 58″ N, 11° 57′ 1″ O
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Höhe: 360 m
Fläche: 7,26 km²
Einwohner: 259 (31. Dez. 2010)<ref name="EW" />
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 2011
Postleitzahl: 07955
Vorwahl: 036626
Lage von Wiebelsdorf in Thüringen

Wiebelsdorf ist ein Ortsteil der Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal im Landkreis Greiz in Thüringen. Wiebelsdorf hat den Status einer Ortschaft nach der Thüringer Kommunalordnung und damit eine Ortschaftsverfassung mit Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 181 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Bad Köstritz, abgerufen im Januar 2026.</ref> Zur Ortschaft Wiebelsdorf gehören die Ortsteile Wiebelsdorf, Wöhlsdorf und Pfersdorf. Der Ortsteil Wiebelsdorf hat eine Fläche von 2,46 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Wiebelsdorf, Gemeinde Auma-Weidatal. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> und hatte 68 Einwohner am 31. Dezember 2012.<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (3/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 29. September 2022.</ref>

Geographie

Wiebelsdorf liegt im Thüringer Schiefergebirge bei Auma.

Ortsgliederung

Die ehemalige Gemeinde Wiebelsdorf bestand aus den Ortsteilen Wiebelsdorf, Wöhlsdorf und Pfersdorf.

Geschichte

Die Kirchenbücher des Ortes erwähnen 1333 erstmals Wiebelsdorf, 1337 Pfersdorf und 1392 Wöhlsdorf.<ref>Wiebelsdorf auf der Website der Gemeinde Auma-Weidatal</ref> Die Lage an dem Fluss Auma bedingte den Bau einer Wassermühle, die aber erst 1620 anlässlich der Hochzeit des Müllers erwähnt worden ist. Mit einem Mahlgang, Ölmühle und Schneidemühle war sie ausgestattet. Zusätzlich zum Wasserantrieb unterstützte eine Dampfmaschine die notwendige Kraft. Ab 1960 übernahm der Müller das Schroten für die LPG. Bis 1973 wurden Mahlgang und die Schneidemühle nach Bedarf genutzt. Die baufällige Schneidemühle wurde 1980 abgerissen. 1990 übernahm der Alteigentümer die Gebäude, modernisierte sie und baute Wohnungen ein. Er betreibt zudem noch Landwirtschaft.<ref>Günter Steiniger: Mühlen an der Auma, der Triebes, der Leuba und im Güldtal. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2011, ISBN 978-3-86777-296-9, S. 41–44</ref>

Während des Zweiten Weltkrieges mussten 111 „Ostarbeiter“ im Steinbruch der Grünsteinwerke Zwangsarbeit leisten.<ref>Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945, (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 121</ref>

Wiebelsdorf gehörte zunächst dem Verwaltungsbezirk Neustadt an der Orla innerhalb des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an und kam 1920 an den Landkreis Gera im neugebildeten Land Thüringen und 1952 an den Kreis Zeulenroda im Bezirk Gera, bis der Ort im Rahmen der Kreisreform von 1994 zum Landkreis Greiz kam.

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Pfersdorf und Wöhlsdorf eingegliedert.

Bis zum 3. Januar 1996 war Wiebelsdorf ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weidatal, danach gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal. Am 1. Dezember 2011 schlossen sich die Stadt Auma und die Gemeinden Braunsdorf, Göhren-Döhlen, Staitz und Wiebelsdorf zur Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal zusammen.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011</ref>

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):<ref name="EW">Bevölkerung Gemeinde Wiebelsdorf. In: statistik.thueringen.de. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen im November 2025.</ref>

  • 1994: 346
  • 1995: 363
  • 1996: 366
  • 1997: 368
  • 1998: 368
  • 1999: 306
  • 2000: 314
  • 2001: 318
  • 2002: 305
  • 2003: 294
  • 2004: 284
  • 2005: 279
  • 2006: 278
  • 2007: 262
  • 2008: 264
  • 2009: 258
  • 2010: 259
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Wiebelsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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