Zum Inhalt springen

Knud Romer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2022 um 03:40 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.8.6).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Knud Romer, mit vollem Namen Knud Voll Romer Jørgensen (* 1960 in Nykøbing/Falster), ist ein dänischer Schriftsteller, Schauspieler und Werbefachmann. Er wurde durch seinen im Jahr 2006 erschienenen Roman Den som blinker er bange for døden bekannt, der unter dem Titel „Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod“ 2007 auch in deutscher Übersetzung erschien.

Roman

Das autobiografische Werk behandelt die Familiengeschichte Romers als Sohn eines Dänen und einer Deutschen. Nach Darstellung Romers hatten er und seine Mutter im Nachkriegs-Dänemark der 1960er und 1970er Jahre unter schweren deutschfeindlichen Reaktionen (Tyskerhad, dt.: Deutschen-Hass) zu leiden. Die Angaben Romers unter Nennung realer Namen führten in Dänemark zu einer öffentlichen Auseinandersetzung um den historischen Wahrheitsgehalt des Romans, der von Zeitzeugen aus dem Umfeld der Familie angezweifelt wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hamburger Morgenpost, 19. Februar 2007 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mopo.de</ref>

In Deutschland traf der Roman auf besonderes Interesse, weil Romer darin auch die frühere Liebesbeziehung seiner Mutter mit Horst Heilmann schildert, einem 1942 hingerichteten Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle.

Romer wurde für seinen Roman mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet:

Werke

  • Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod, Insel-Verlag, Frankfurt/M. u. Leipzig 2007, ISBN 978-3-458-17360-1; Suhrkamp, Frankfurt/M. 2009, ISBN 978-3-518-46050-4

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein