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De Gyldne Laurbær

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De Gyldne Laurbær (dt. zumeist: Goldener Lorbeer<ref>Dänischer Titel im Plural. Singularform zum Beispiel in den Informationen des Hanser-Verlags, im Web einsehbar unter Leif Davidsen. Auch der Weltbild-Verlag wirbt mit dem Preis in der Übersetzung im Singular, siehe <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hundsköpfe (Memento vom 16. Januar 2014 im Internet Archive). Der Singular hat seine Verankerung in der deutschen poetischen Konvention, „ehrenvollen Lorbeer“ in der Regel in Einzahl zu verwenden (im Kontrast zu z. B. „die Lorbeeren einheimsen“). Analog verläuft die Verwendung in der Heraldik, vergleiche Lorbeer (Heraldik). Vielleicht hatte in Teilen des Literaturbetriebs auch der vom Deutschen Fernsehfunk (DDR) vergebene „Goldene Lorbeer“ Auswirkungen. Siehe dazu auch Diskussion:De Gyldne Laurbær.</ref>) ist ein dänischer Literaturpreis, der seit 1949 vom Dänischen Buchhändlerklub (Boghandlerklubben) im Bereich Belletristik vergeben wird. Die Preisvergabe des Goldenen Lorbeers ist die einzige Aufgabe des Buchhändlerklubs, seine sonstigen Aktivitäten wurden 2010 eingestellt.<ref>Über den Buchhändlerklub (dänisch) Boghandlerklubben, abgerufen am 15. August 2015.</ref>

Der Preisträger wird per Briefwahl von den angeschlossenen dänischen Buchhändlern bestimmt. Die Verleihung erfolgt seit 1954 jeweils im ersten Quartal für das vorangegangene Jahr. Ursprünglich bestand die Auszeichnung aus einer gravierten goldenen Anstecknadel. Heute ist der Preis mit 10.000 Kronen (gut 1.300 €) und einem Buchgeschenk im Wert von 2.500 Kronen (rund 330 €) dotiert.

Preisträger

21. Jahrhundert

20. Jahrhundert

Weblinks

Einzelnachweise

<references />