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Kyle Visser

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Basketballspieler
Basketballspieler
Kyle Visser
Spielerinformationen
Geburtstag 19. Oktober 1985
Geburtsort Grand Rapids, Michigan, Vereinigte Staaten
Größe 211 cm
Position Center
College Wake Forest
Vereine als Aktiver
2003–2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WFU Demon Deacons (NCAA)
2007–2009 DeutschlandDeutschland NY’er Phantoms Braunschweig
2009–2010 DeutschlandDeutschland EnBW Ludwigsburg
2010–2012 DeutschlandDeutschland NY’er Phantoms Braunschweig
000002013SerbienDatei:Flag of Serbia.svg KK Radnički Kragujevac
2013–2015 DeutschlandDeutschland Basketball Löwen Braunschweig

Kyle Visser (* 19. Oktober 1985 in Grand Rapids, Michigan) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Er kam in der deutschen Basketball-Bundesliga für Braunschweig und Ludwigsburg auf insgesamt 239 Einsätze.<ref>Kyle Visser. In: BBL GmbH. Abgerufen am 11. Oktober 2022.</ref>

Karriere

Visser wuchs in Forest Hills im US-Bundesstaat Michigan auf.<ref name=":0">Your Team. In: Kyle Visser Team. Abgerufen am 11. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er spielte von 2003 bis 2007 Basketball an der Universität von Wake Forest und wurde anschließend von der NBA-Mannschaft Washington Wizards unter die Lupe genommen. Einen Vertrag in der nordamerikanischen Liga erhielt er nicht, daraufhin nahm Visser in der Sommerpause 2007 das Angebot des deutschen Bundesligisten New Yorker Phantoms Braunschweig an. Hier unterschrieb er zunächst einen Vertrag über neun Monate, der aber verlängert wurde. In Braunschweig erleichterte ihm sein ebenfalls christlich erzogener Landsmann Andrew Drevo die Eingewöhnung in Deutschland und im Profigeschäft. Visser bezeichnete Drevo als seinen Geistesverwandten.<ref name=":1">Der Blonde, den jeder mag. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 255–261.</ref>

2009 wechselte er zu EnBW Ludwigsburg. Er entschied sich, zur Saison 2010 zurück nach Braunschweig zu gehen, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. 2011 stand er mit Braunschweig im Endspiel des deutschen Pokalwettbewerbs. Er spielte vorerst bis 2012 in Braunschweig, 2010/11 und 2011/12 erreichte er mit der Mannschaft unter Trainer Sebastian Machowski jeweils das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.<ref name=":1" /> Zur Saison 2012/2013 wechselte Visser nach Italien zu JuveCaserta Basket, verletzte sich jedoch in der Saisonvorbereitung an der Schulter, so dass der Vertrag aufgelöst wurde.<ref>Caserta risolve l’accordo con Visser. Lega Basket Serie A, 18. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2015; abgerufen am 19. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Medien-Info JuveCaserta Basket).</ref> Visser musste sich einem Eingriff an der Schulter unterziehen.<ref name=":1" />

Im Januar 2013 kehrte er beim serbischen Verein KK Radnički Kragujevac aufs Spielfeld zurück und zog mit der Mannschaft ins Halbfinale der Adriatischen Basketballliga ein. Man trennte sich aber noch vor Saisonende voneinander.<ref>Kyle Visser leaves Radnicki. Court-Side.com, 19. April 2013, abgerufen am 19. April 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nachrichten auf den Seiten der Spieler-Agentur).</ref> Zur Saison 2013/14 kehrte Visser nach Braunschweig in die Basketball-Bundesliga zurück.<ref>Kyle Visser kommt zurück! Phantoms Braunschweig, 24. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2013; abgerufen am 25. Juli 2013 (Medien-Info).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.newyorkerphantoms.de</ref> In der Saison 2014/15 war er Mannschaftskapitän der Niedersachsen, überzeugte sportlich aber nur in den ersten beiden Monaten des Spieljahres und hatte lange mit den körperlichen Auswirkungen einer Gluten-Unverträglichkeit zu kämpfen, die zu diesem Zeitpunkt bei ihm noch nicht festgestellt worden war. Im September 2015 vermeldet er das Ende seiner Laufbahn, nachdem sich Braunschweigs Trainer und Sportlicher Leiter Raoul Korner auch aus finanziellen Gründen gegen eine Weiterverpflichtung des US-Amerikaners entschieden hatte. Im Buch Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig heißt es über Visser: „Es gab in den 25 Jahren Braunschweiger Basketball-Geschichte keinen US-Profi, der sich so mit der Löwenstadt identifiziert hat, wie der blonde 2,11-Meter-Mann.“ Zu seinen Stärken zählten seine Berufsauffassung, Vissers Beweglichkeit, seine Abschlüsse in Korbnähe, insbesondere durch einen Hakenwurf, und seine Fußarbeit.<ref>Die stärksten big men. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 359.</ref> Als Schwächen wurden die häufige Foulbelastung, fehlende Korbgefahr bei Mitteldistanz- und Weitwürfen sowie anfänglich auch der Freiwurf beschrieben.<ref name=":1" />

Visser ging in sein Heimatland zurück und wurde in Michigan im Immobiliengewerbe tätig.<ref name=":0" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />