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Audrey McElmury

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Oktober 2023 um 11:33 Uhr durch imported>Silewe (Sterbedatum korrigiert, Beleg ergänzt (eigentlich nennen alle Quellen im Netz den 26.3. nur http://www.cyclingarchives.com/coureurfiche.php?coureurid=28385 ist der Meinung, dass es der 23.3. gewesen sei).
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Audrey McElmury, geb. Audrey Phleger (* 24. Januar 1943 in La Jolla, Kalifornien; † 26. März 2013<ref>Nachruf bei radsport-news.com</ref> in West Yellowstone, Montana) war eine US-amerikanische Radrennfahrerin, die als erste(r) Amerikeraner(in) die Straßenweltmeisterschaft gewann.

Radsportkarriere

Audrey McElmury übte zunächst den Surf-Sport aus. Nachdem sie sich 1960 dabei ein Bein gebrochen hatte, wandte sie sich dem Radsport zu. Da es Straßenrennen für Frauen damals kaum gab, trainierte sie auf der Radrennbahn und gewann 1964 die kalifornische Bahn-Meisterschaft.

Ihre erste Weltmeisterschaft fuhr McElmury 1968 in Rom; sie wurde Fünfte. Im Jahr darauf fanden die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften für Amateure in Brünn (Tschechoslowakei) statt. Da der US-amerikanische Radsportverband nicht die Reisekosten für drei Starterinnen übernehmen konnte, bezahlte McElmury diese selbst.

Der Termin der Weltmeisterschaften kollidierte mit dem ersten Jahrestag des Einmarschs der Ostblock-Staaten in die Tschechoslowakei: In den Straßen standen russische Panzer, bewaffnete Soldaten patrouillierten, und die Zuschauer am Straßenrand bejubelten die amerikanischen Sportler euphorisch.<ref>Peter Nye: Hearts of Lions. The History of American Bicycle Racing. Norton, New York NY u. a. 1988, ISBN 0-393-02543-8, S. 228–230.</ref>

Überraschend wurde Audrey Elmury Weltmeisterin, damit der erste US-amerikanische Weltmeister, ob Mann oder Frau, im Straßenradsport, und der erste Radsport-Weltmeister der USA seit 1912, als Frank Kramer Sprint-Weltmeister auf der Bahn geworden war. Für die Offiziellen in Brünn war die Überraschung so groß, dass es eine halbe Stunde dauerte, bis man ein Band mit der amerikanischen Nationalhymne aufgetrieben hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (englisch)</ref> In ihrem Heimatland stieß McElmurys Erfolg kaum auf Resonanz.

Berufliches

Audrey McElmury hat Zoologie an der University of California, San Diego studiert, arbeitete aber nach dem Ende ihrer aktiven Zeit (1970) als Trainerin in Boulder. Diese Tätigkeit gab sie nach einem Sturz auf. Sie war in zweiter Ehe mit dem Radsportler Michael Lovans verheiratet; gemeinsam verfassten sie das Buch Bicycle Training for Triathletes.

Ehrungen

Audrey McElmury wurde 1989 in die United States Bicycling Hall of Fame aufgenommen.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

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1953, 1954, 1956, 1957 Nancy Neiman | 1966, 1970 Audrey McElmury | 1967–1969 Nancy Burghart | 1971 Mary Jane Reoch | 1972 Debbie Bradley | 1973 Eileen Brennan | 1974 Jane Robinson | 1975 Linda Stein | 1976, 1977, 1979, 1981 Connie Carpenter-Phinney | 1978 Barbara Hintzen | 1980 Beth Heiden | 1982 Sue Novara | 1983 Rebecca Twigg | 1984, 1985 Rebecca Daughton | 1986 Katrin Tobin | 1987 Janelle Parks | 1989 Juli Furtado | 1990 Ruthie Matthes | 1988, 1991, 1993 Inga Thompson | 1992, 1994, 1995 Jeanne Golay | 1996 Deirdre Demet-Barry | 1997 Louisa Jenkins | 1998 Pamela Schuster | 1999 Mari Holden | 2001 Kimberly Bruckner | 2002 Jessica Phillips | 2004, 2006 Kristin Armstrong | 2005 Katheryn Curi Mattis | 2007, 2010 Mara Abbott | 2008 Brooke Miller | 2009 Meredith Miller | 2011 Robin Farina | 2012, 2015, 2016 Megan Guarnier | 2013 Jade Wilcoxson | 2014 Alison Powers | 2017 Amber Neben | 2018 Coryn Rivera | 2019 Ruth Winder | 2021 Lauren Stephens | 2022 Emma Langley | 2023 Chloé Dygert

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