Salzhemmendorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU CoA of Salzhemmendorf.svg |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 4′ N, 9° 35′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|03252008}}
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| Bundesland: | Niedersachsen | |||||
| Landkreis: | Hameln-Pyrmont | |||||
| Höhe: | 130 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|03252008}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 31020 | |||||
| Vorwahlen: | 05186, 05153 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | HM | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 52 008 | |||||
| LOCODE: | DE SH5 | |||||
| Adresse der Fleckenverwaltung: |
Hauptstraße 2 31020 Salzhemmendorf | |||||
| Website: | www.salzhemmendorf.de | |||||
| Bürgermeister: | Clemens Pommerening (parteilos) | |||||
| Lage des Fleckens Salzhemmendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont | ||||||
| <imagemap>
Bild:Salzhemmendorf in HM.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 152 114 127 81 116 80 107 69 123 58 126 48 142 56 159 26 179 29 186 8 202 11 200 23 213 29 227 63 214 67 217 78 214 96 222 107 224 114 230 133 206 124 194 141 170 132 173 122 154 110 142 92 Bad Münder am Deister poly 238 173 238 201 260 231 307 301 314 293 304 280 313 266 307 247 320 237 314 213 320 201 317 190 326 170 331 168 330 159 295 140 274 137 276 159 286 173 275 183 Salzhemmendorf poly 185 196 183 172 194 172 187 145 206 129 221 142 227 118 237 116 255 105 293 137 263 142 274 157 285 173 275 182 242 176 238 194 252 218 252 229 240 230 241 235 200 215 200 202 Coppenbrügge poly 16 169 46 181 53 168 69 160 80 150 103 142 113 137 134 141 154 113 134 90 114 78 108 63 93 59 34 87 12 89 3 96 31 128 24 133 15 134 18 144 28 145 Hessisch Oldendorf poly 69 156 80 186 95 197 106 207 112 223 127 205 151 222 175 210 184 198 184 174 191 167 197 150 184 137 171 133 170 122 151 114 130 144 111 142 97 146 76 145 Hameln poly 91 272 106 268 115 241 106 233 116 221 125 210 152 220 168 214 184 200 200 204 202 216 245 238 241 245 211 248 209 258 211 263 194 269 175 284 165 285 130 290 123 290 119 303 115 285 Emmerthal poly 18 289 72 266 91 270 105 282 114 291 115 300 125 309 130 312 128 328 114 335 101 341 93 347 73 349 79 338 87 300 74 300 60 283 42 301 35 308 Bad Pyrmont poly 17 282 54 274 67 264 90 266 98 270 107 266 110 250 115 242 108 235 112 222 108 203 95 199 82 192 73 176 66 158 53 178 40 184 26 174 14 170 14 179 30 191 16 215 25 238 32 255 Aerzen poly 115 362 100 349 87 349 75 355 63 358 74 341 86 303 57 289 50 308 36 313 15 292 26 269 29 255 20 226 22 206 25 188 11 178 0 176 4 147 0 358 Nordrhein-Westfalen poly 115 358 103 343 119 333 130 321 133 311 126 304 131 292 147 290 175 286 201 266 221 252 236 244 249 230 265 225 305 295 315 298 334 307 352 287 353 288 347 361 132 360 Landkreis Holzminden poly 353 285 345 288 346 299 335 305 305 279 311 264 311 253 318 243 322 231 316 214 323 199 320 192 329 170 332 159 314 153 307 143 296 145 305 139 317 140 326 147 329 145 344 140 346 129 353 119 Landkreis Hildesheim poly 185 0 203 12 201 21 212 28 223 40 224 55 227 62 227 68 217 102 226 114 242 107 253 105 279 122 289 135 309 140 323 142 330 145 340 128 353 120 354 107 342 97 247 98 247 2 235 0 Region Hannover poly 3 174 12 177 15 168 15 161 24 146 12 136 13 132 26 133 31 130 5 92 11 84 25 90 73 58 88 56 119 61 123 50 158 26 173 26 185 4 180 0 1 1 Landkreis Schaumburg rect 298 56 311 69 Landkreis Hameln-Pyrmont rect 249 3 348 97 Niedersachsen desc bottom-right </imagemap> | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Salzhemmendorf ist ein Flecken im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Salzhemmendorf war bis Ende 2010 ein staatlich anerkannter Kurort mit Sole-Kurbetrieb.<ref>Niedersächsischer Landtag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/3359: Kleine Anfrage „Welchen Stellenwert haben Prädikate wie „staatlich anerkannter Luftkurort“ speziell für den Heidetourismus und die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen?“ (PDF; 102 kB). Abgerufen am 23. März 2011.</ref>
Geografie
Geografische Lage
Das Gebiet des Fleckens Salzhemmendorf liegt innerhalb des Leineberglands im Ostteil vom Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln und ist hauptsächlich durch die Höhenzüge Ith im Westen, den Osterwald im Norden und den Thüster Berg im Osten (das so genannte Drei-Berge-Eck) geprägt. Die Ortsteile von Salzhemmendorf liegen in Höhen von 86–441 über NHN. Durch die Ortschaft fließt der südwestliche Leine-Zufluss Saale.
Landschaft
Der Ith als Teil einer Schichtstufenlandschaft, dessen höchste Schichtrippe der Ithkamm ist, bietet mit seinen Reliefausformungen und seiner geologischen Vielfalt einer großen Zahl von Pflanzenarten Lebensraum. Der Thüster Berg, mit dem Kanstein als höchste Erhebung, ist stark geprägt durch steile Hanglagen sowie einen großen Kalksteingehalt. Dadurch ist ein weitreichender Lebensraum für die verschiedensten Pflanzenarten entstanden. Zwischen diesen Formationen fließen windungsreich die Saale und deren Zufluss Aue. Beide Gewässer sind durch ihren Uferrandbewuchs landschaftsprägend und besitzen einen hohen ökologischen Stellenwert, der trotz der extensiven landwirtschaftlichen Nutzung im Gemeindegebiet erhalten bleiben sollte.
Fleckengliederung
Salzhemmendorf besteht neben der Ortschaft gleichen Namens auch aus den Ortsteilen Ahrenfeld, Benstorf, Hemmendorf, Lauenstein, Levedagsen, Ockensen, Oldendorf, Osterwald, Thüste und Wallensen. Diese elf früher eigenständigen Gemeinden und Flecken wurden mit der Gebietsreform 1973 zum Flecken Salzhemmendorf verschmolzen.<ref>Zur Gebietsreform in Niedersachsen vgl. Blazek, Matthias: Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen, ibidem-Verlag: Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.</ref>
Nachbargemeinden
Der Flecken grenzt im Uhrzeigersinn an die Gemeinden bzw. Samtgemeinden Coppenbrügge (Landkreis Hameln-Pyrmont), Springe (Region Hannover), Elze, Samtgemeinde Leinebergland (beide Landkreis Hildesheim), Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf und Samtgemeinde Bodenwerder-Polle (beide Landkreis Holzminden).
Geschichte
Die Ortschaften sind zu unterschiedlichen Zeiten entstanden. Der Ortsteil Oldendorf bestand bereits vor dem 8. Jahrhundert. Der ursprüngliche (vorchristliche) Name ist unbekannt. Das Archiv des Ortes ist seit den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verschollen. Nach der Einführung des Christentums Ende des 8. Jahrhunderts entstand in Oldendorf ein Archidiakonat durch das damalige Bistum Hildesheim. Die ältesten heute noch vorhandenen Teile der Archidiakonatskirche „St. Nicolaus“ in Oldendorf stammen aus dem Jahr 1100. Im Jahre 1701 wurde von Conrad Werner Wedemeyer die erste mit Steinkohle betriebene Feinglashütte östlich des Rheins errichtet. Die Steinkohle förderte man ganz in der Nähe im Berg Osterwald. Noch heute erinnert eine Siedlung in der Gemarkung Oldendorf mit dem Namen „Glashütte“ an diese Zeit. Hier wurde unter anderem das berühmte „Lauensteiner Glas“ hergestellt. Der Name „Lauensteiner Glas“ kommt daher, dass das Gebiet im 18. Jahrhundert zum Amt Lauenstein gehörte.
Die Ortschaft Salzhemmendorf wird erstmals 1022 in einer Urkunde genannt. In dieser Urkunde nimmt Kaiser Heinrich II. das Hildesheimer Michaeliskloster in seinen Schutz. Das Kloster hatte eine Mühle in Salzhemmendorf.
Die Salzquellen von Salzhemmendorf wurden der Sage nach von Ziegen entdeckt. Jahrhundertelang florierte die Salzgewinnung, und die wohlhabenden Einwohner hatten sicher allen Grund, ihren Ort durch Hecken und Gräben mit vier Toren vor neidischen Feinden zu schützen.
1169 bestätigt Bischof Hermann von Hildesheim dem Zisterzienserkloster Amelungsborn Rechte an der Saline zu Hemmendorf aus einer Schenkung.<ref>Flecken Salzhemmendorf - Geschichte der Saline Salzhemmendorf. In: salzhemmendorf.de. 13. Januar 2012, abgerufen am 17. April 2016.</ref>
Zwischen 1199 und 1206<ref>750 Jahre Wennigsen 1200–1950, hrsg. vom Vorbereitenden Ausschuss für die 750-Jahrfeier der Gemeinde Wennigsen, gedruckt 1950 bei den Buchdruckwerkstätten Hannover, S. 8.</ref> wird beurkundet, dass Graf Bernhard von Poppenburg und Spiegelberg aus Wennigsen auf die Verwaltung des vom Kloster Amelungsborn seinem Vater übertragenen Salzwerkes in Swalenhusen<ref>Flecken Salzhemmendorf - Bedeutung der Ortsnamen. In: salzhemmendorf.de. 13. Januar 2012, abgerufen am 17. April 2016.</ref> bei Hemmendorf verzichtet. Diese Nachricht über den Ort Wennigsen, die nur in einer Abschrift des 13. Jahrhunderts im Copialbuch des Klosters Amelungsborn überliefert ist, befindet sich in einer Urkunde des Hartbert (Bischof von Hildesheim 1199–1216).<ref>Liste der Bischöfe von Hildesheim. Abgerufen am 28. Januar 2022.</ref>
Nach dem Untergang der Burg Spiegelberg etwa im Jahr 1226 wurde die Burg Lauenstein oberhalb des heutigen Ortsteils Lauenstein errichtet. Diese Burg im Besitztum der Edelleute von Homburg wird erstmals 1247 erwähnt.<ref>Zimmermann, Margret; Kensche, Hans; u. a.: Burgen und Schlösser im Hildesheimer Land, Lax, Hildesheim 1998, S. 95 f. ISBN 3-8269-6280-X.</ref> Das Vorwerk der Burg wurde die „Knabenburg“ genannt. Die Kirche St. Margaretha wurde ursprünglich 1427 errichtet.
Die Ortsteile Benstorf, Hemmendorf und Oldendorf liegen an der Bundesstraße 1. Sie entspricht dem Verlauf des früheren Hellwegs und der Heerstraße von Aachen nach Königsberg. In Hemmendorf wurde Gericht gehalten. Auf einer Anhöhe vor Hemmendorf kann heute noch eine Gerichtslinde („Tilly-Linde“) besichtigt werden. Die ersten urkundlichen Erwähnungen von Hemmendorf werden in die Jahre 854 und 997 gelegt. Die Kirche St. Vitus wurde 1166 errichtet. Hemmendorf, das durch seine schnurgerade Hauptstraße, die „Alte Heerstraße“ (Bundesstraße 1) mit fast ausschließlich giebelständigen Häusern auffällt, erhielt 1629 die Privilegien eines Fleckens sowie das Marktrecht.
Am 20. Dezember 1824 zerstörte ein Großbrand Salzhemmendorf. Von 108 Häusern wurden 103 zerstört. Landesweit wurde daraufhin zu Spenden „für die Abgebrannten in Salzhemmendorf“ aufgerufen.<ref>Ausführlich: Blazek, Matthias: Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900, Adelheidsdorf 2006, S. 191 f., ISBN 978-3-00-019837-3.</ref>
Zum 1000-jährigen Bestehen des Ortes 1997 wurde ein Gedenkstein auf dem Marktplatz errichtet.
Die Ortschaft Thüste besitzt den ältesten Siedlungsnamen im Flecken. Wahrscheinlich ist, dass Thüste eine Cheruskersiedlung mit dem Namen Tiusti war.
In Benstorf sind Feuersteinwerkzeuge aus der Altsteinzeit nachgewiesen.
Die Ortschaft Wallensen war bereits 1351 mit Stadtrechten ausgestattet worden. Erwähnt wird sie erstmals 1068 in einer Schenkungsurkunde.
In der Nacht vom 27. auf den 28. August 2015 kam es zu einem fremdenfeindlichen Brandanschlag auf eine Asylunterkunft. Durch glückliche Umstände kamen keine Personen zu Schaden. Die drei Täter wurden vom Landgericht Hannover wegen versuchten Mordes zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.<ref>„Fast jeden Tag werden in Deutschland Asylbewerberheime angegriffen.“ tachles, 21. März 2016</ref>
Eingemeindungen
Am 1. Januar 1973 wurden die bisher selbständigen Gemeinden und Flecken Ahrenfeld, Hemmendorf (Flecken), Lauenstein (Flecken), Levedagsen, Ockensen, Oldendorf, Osterwald, Thüste und Wallensen (Flecken) eingegliedert.<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 195.</ref>
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1961 | 1970 | 1990 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 12.510 | 12.107 | 10.943 | 11.181 | 10.932 | 10.500 | 9.881 | 9.297 |
(Einwohnerzahlen: 1961: 6. Juni, 1970: 27. Mai, jeweils der heutige Gebietsstand<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982/>, ab 1990: jeweils am 31. Dezember<ref>Regionalstatistische Datenbank, Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen LSKN-Online</ref>)
Politik
Rat
Der Rat des Fleckens Salzhemmendorf besteht aus 24 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 9.001 und 10.000 Einwohnern.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten ( vom 10. Juni 2020 im Internet Archive), abgerufen am 12. November 2014</ref> Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Neben den 24 in der Kommunalwahl gewählten Mitgliedern ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister im Rat stimmberechtigt.
<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />
Aus dem Ergebnis der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Kommunalwahl 2021. Abgerufen am 9. Juli 2022.</ref>
Wählergruppen: AB= Aktive Bürger, WLP= Wir.Lokal.Politik
(Stand: Kommunalwahlen 2021)
Bürgermeister
Hauptamtlicher Bürgermeister des Fleckens Salzhemmendorf ist Clemens Pommerening (parteilos). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 12. September 2021 wurde er mit 88,67 Prozent der Stimmen und ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,85 Prozent.<ref>Wahl des/der Bürgermeisters/in Flecken Salzhemmendorf. 12. September 2021, abgerufen am 24. Juni 2022.</ref>
Ortsräte
Die Ortsteile des Fleckens Salzhemmendorf werden durch insgesamt 57 Ortsratsmitglieder in sieben Ortsräten vertreten. Seit der Kommunalwahl 2021 verteilen diese sich wie folgt:
| Ortsteile | SPD | CDU | Grüne | FDP | WG | ∑ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Benstorf | 2 | 1 | - | - | 2* | 5 |
| Hemmendorf | 5 | - | - | - | - | 5 |
| Lauenstein | 4 | 2 | 2 | 1 | - | 9 |
| Oldendorf | 3 | 5 | 1 | - | - | 9 |
| Osterwald | 2 | 1 | - | - | 4** | 7 |
| Salzhemmendorf | 4 | 3 | 3 | 1 | - | 11 |
| Wallensen | 6 | 3 | 1 | 1 | - | 11 |
| ∑ | 26 | 15 | 7 | 3 | 6 | 57 |
*Aktive Bürger, **Wir.Lokal.Politik
Wappen
Das Wappen des Fleckens zeigt auf blauen Grund in der linken Hälfte (heraldisch rechts) einen silbernen Löwen mit roter Krone als Zeichen des Grafen von Everstein. Auf der anderen Seite ist auf rotem Grund ein goldener Löwe dargestellt. Dies ist das Zeichen der Edelherren von Homburg. Diese Hälfte ist mit einer blau-silbernen Einfassung umgeben.
Partnerschaften
Partnergemeinde des Fleckens war von 1991 bis 2011 die ehemalige Gemeinde Arcen und Velden in den Niederlanden. Diese zählt nach einer Gebietsreform inzwischen zur Stadt Venlo, sodass die Partnerschaft in eine freundschaftliche Beziehung umgewandelt wurde. Eine Partnerschaft mit der Stadt Benneckenstein wurde nach einer Neustrukturierung zur Stadt Oberharz am Brocken im Jahr 2010 aufgelöst.<ref>Freundschaft ja – aber Aus für Städtepartnerschaften, Dewezet.de 11. Februar 2011, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />archiviert auf Webcite ( vom 11. Februar 2011 auf WebCite).</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Museen
- Hüttenstollen Osterwald ein Besucherbergwerk mit angeschlossenem Bergwerksmuseum. Wird in den Sommermonaten sonntags geöffnet.
Theater
- Osterwaldbühne, eine im Wald am Dorfrand von Osterwald gelegene Freilichtbühne mit 613 Sitzplätzen. Die Darsteller sind einheimische Amateurschauspieler. Von Ende Mai bis Anfang September finden Aufführungen auf der Bühne im Freien statt. Im Winter spielt das Freizeitensemble in einem eigenen „Studiotheater“ mit 77 Sitzplätzen.<ref>Offizielle Website</ref>
Naturdenkmäler
- Tilly-Linde in Hemmendorf, eine nördlich des Dorfes an einem Feldweg freistehende alte Gerichtslinde.<ref>Tilly-Linde auf der Gemeindewebseite von Salzhemmendorf</ref>
- Solequelle in Salzhemmendorf, eine aus einem wuchtigen Dolomit-Stein sprudelnde natürliche Solequelle. Heute geschützt eingebettet im sogenannten „Brunnenhaus“.<ref>Brunnenhaus auf der Gemeindewebseite von Salzhemmendorf</ref>
- Höhlen am Ith; sechs Naturhöhlen in den Dolomitklippen des Bergrückens: Rothesteinhöhle, Kinderhöhle, Soldatenhöhle, Töpferhöhle, Nasensteinhöhle und Bärenhöhle. (Verarbeitet wurde der Dolomit in der Dolomitwerk Salzhemmendorf GmbH<ref>Hakenberg, Walther. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 445.</ref>).
Ausflugsziele
- Ith-Kamm bei Lauenstein
- Naturerlebnisbad Lauenstein<ref>Naturerlebnisbad Lauenstein – Flecken Salzhemmendorf. Abgerufen am 25. September 2019.</ref>
- Lönsturm auf dem Kanstein
- Sennhütte im Osterwald
- Wasserbaum in Ockensen
- der Freizeitpark Rasti-Land
- Ith-Sole-Therme Salzhemmendorf
Regelmäßige Veranstaltungen
- Markt, jeden Mittwoch vor dem Rathaus
- Konzertreihe OrgelPUNKT im Kirchenkreis Saaletal
- Konzertreihe Saaletaler Orgelrundfahrt
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Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Im Ortsteil Oldendorf befindet sich ein Haltepunkt („Osterwald“) der Bahnstrecke Elze–Löhne. Für den Güterverkehr besteht in Salzhemmendorf Anschluss auf der Bahnstrecke Voldagsen–Delligsen.
Bildung
Kooperative Gesamtschule mit den Schulzweigen Hauptschule und Realschule (Klasse 5–10) und Gymnasium (bis Klasse 13). Im Jahr 2003 wurde die KGS Salzhemmendorf um zwei Neubauten mit insgesamt 3.200 m² Nutzfläche erweitert.
Persönlichkeiten
- Conrad Werner Wedemeyer (1662–1732), geboren in Lauenstein, Oberamtmann zu Lauenstein, Erb- und Burgsasse zu Eldagsen, Herr auf Gleina (bei Mücheln), Herrengosserstedt und Billroda
- Michael Mantels (1683–1743), hannoverscher Gymnasiallehrer
- Georg Lodemann (1827–1893), Verwaltungsjurist, zeitweilig im damaligen Amt Lauenstein tätig
- Ernst Rudorff (1840–1916), geboren in Berlin, Komponist, Musikpädagoge und Naturschützer, lebte teilweise in Lauenstein und prägte auf Grund der hier gewonnenen Erfahrungen den Begriff „Heimatschutz“
- Albert Frank (1841–1909), geboren in Lauenstein, Ingenieur für Maschinenbau und als Professor von 1895 bis 1898 Rektor der Königlich Technischen Hochschule Hannover
- Georg Spiegelberg (1848–1913), geboren in Lauenstein, Bankier und Kunstsammler
- Leo Catzenstein (1863–1936), geboren in Hemmendorf, praktischer Arzt in Hannover
- Heinrich Krüger (1878–1964), gestorben in Lauenstein, deutscher Literaturhistoriker und Schriftsteller
- B. Traven (1882–1969), Schriftsteller, Anarchist und Schauspieler, lebte als Otto Feige um 1900 in Wallensen
- Paula Blank (1887–1967), geboren in Wallensen, Bibliothekarin und Emigrantin
- Otto Kreibaum (1902–1985), Unternehmer, lebte in Lauenstein und gründete dort die Firma OKAL, seit 1959 Hersteller von Fertighäusern
- Gerda Marie Scheidl (1913–2005), gestorben in Salzhemmendorf, deutsche Kinderbuchautorin
- Wilhelm Gödecke (1928–2018), geboren in Hemmendorf, Politiker (CDU) und von 1959 bis 1967 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
- Erika Lenz (* 1942), geboren in Wallensen, von 1999 bis 2007 Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes
- Fritz Schaumann (1946–2017), geboren in Wallensen, Politiker (FDP) und Landtagsabgeordneter
- Britta Kellermann (* 1979), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), lebt in Salzhemmendorf
- Kevin Schumacher (* 1997), Fußballspieler
Literatur
- Rudolf Herrmann: Erläuterungen zur Geologischen Karte von Niedersachsen 1:25.000 Blatt 3923 Salzhemmendorf. Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung 1968
- Salzhemmendorf. Staatlich anerkannter Kurort mit Solekurbetrieb. Salzhemmendorf 1992
- Christian Wiegand: Salzhemmendorf. Historische Kulturlandschaften im Landkreis Hameln-Pyrmont. Hannover 2005
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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