Zum Inhalt springen

Wikipedia:Review/Review des Tages

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Juli 2023 um 08:29 Uhr durch imported>Doc Taxon (Änderung 235464839 von Vive la France2 rückgängig gemacht; doch, braucht es, das bleibt drin.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Abkürzung: WP:RV/Rdt, WP:RDT

Review des Tages
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Die Einbindung vom Review des Tages erfolgt jeweils über {{Wikipedia:Review/Review des Tages/{{LOCALDAYNAME}}}}. Die Diskussionen und Artikelvorschläge sind jedoch hier.

„Review des Tages“ von gestern (Rückblick)

Spätschicht (Originaltitel: Graveyard Shift) ist eine Kurz­ge­schichte des ameri­ka­ni­schen Schrift­stel­lers Stephen King, die erst­mals im Oktober 1970 im Magazin Cava­lier erschien und 1978 in Kings Kurz­ge­schich­ten­samm­lung Night Shift (deutsch: Nachtschicht) aufge­nommen wurde. Der Text schil­dert aus der perso­nalen Perspek­tive des Prota­go­nisten Hall, eines Gele­gen­heits­ar­bei­ters, wie eine Gruppe von Reini­gungs­kräften während einer Spät­schicht in der Spin­nerei einer ameri­ka­ni­schen Klein­stadt die verkom­menen Keller­ge­schosse des Gebäudes säubert und dabei auf mutierte Riesen­ratten stößt. Die Hand­lung ist chro­no­lo­gisch in datierte Abschnitte geglie­dert und stei­gert die Bedro­hungs­si­tua­tion schritt­weise, bis die Männer in einem verbor­genen Tief­keller auf fleisch­fres­sende, katzen­große Ratten und eine über­große „Ratten­königin“ treffen. Die Geschichte wurde nach Kings eigener Aussage durch Erleb­nisse in der Textil­fa­brik Worumbo Mills and Weaving in Lisbon Falls, Maine, ange­regt und steht in der lite­ra­ri­schen Tradi­tion von H. P. Love­crafts Erzäh­lung Die Ratten im Gemäuer sowie Henry Kutt­ners The Grave­yard Rats. Neben den Elementen des klas­si­schen Monster­hor­rors werden in der lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Rezep­tion sozial­kri­ti­sche Aspekte hervor­ge­hoben, insbe­son­dere die Darstel­lung hierar­chi­scher Macht­ver­hält­nisse und ausbeu­te­ri­scher Arbeits­be­din­gungen als Kata­ly­sa­toren des über­na­tür­li­chen Gesche­hens. 1990 wurde die Geschichte unter dem Titel Nachtschicht verfilmt. Zudem führte Spätschicht den fiktiven Ort Gates Falls in Maine ein, den King in mehreren späteren Werken wieder aufgriff.

„Review des Tages“ von heute

Streets of Minneapolis ist ein 2026 veröf­fent­lichter Rock­song des US-ameri­ka­ni­schen Musi­kers Bruce Springsteen, der stilis­tisch dem Folk-Rock und dem Heart­land Rock zuge­ordnet wird. Das Stück entstand vor dem Hinter­grund der im Rahmen der Opera­tion Metro Surge nach Minnea­polis entsandten Bundes­beamten und nimmt unmit­telbar Bezug auf die Tötungen von Renée Good und Alex Pretti durch Kräfte der US-Einwan­de­rungs­be­hörde ICE und des Grenz­schutzes CBP. Springsteen schrieb, nahm und veröf­fent­lichte den Titel inner­halb weniger Tage im Januar 2026 und widmete ihn ausdrück­lich den Bewoh­nern von Minnea­polis, insbe­son­dere Migran­tinnen und Migranten ohne regu­lären Aufent­halts­status. Musi­ka­lisch verbindet der Song eine an die Folk-Tradi­tion ange­lehnte, zunächst redu­zierte Instru­men­tie­rung mit voll einsetzender Band und Chor­ge­sang und knüpft damit an frühere Protest­songs Springsteens sowie Refe­renzen an Bob Dylan an. Inhalt­lich kriti­siert der Text den Einsatz „bundes­staat­li­cher Privat­armeen“, benennt Donald Trump und führende Regie­rungs­ver­treter nament­lich und stellt die Perspek­tive der Getö­teten und der Demons­trie­renden ins Zentrum. Streets of Minnea­polis wurde von Medien als deut­liche zeit­po­li­ti­sche Stel­lung­nahme im Rahmen eines patrio­tisch argu­men­tie­renden Protest­songs beschrieben und erreichte Chart­platzie­rungen in mehreren Ländern, darunter Deutsch­land, die Schweiz, Öster­reich und das Verei­nigte König­reich.

„Review des Tages“ von morgen (Vorschau)

Die Beyer von Boppard (auch Bayer von Boppard) waren ein rhei­ni­sches Ritter­ge­schlecht mit urkund­li­chen Nach­weisen seit dem 12. Jahr­hun­dert, dessen Fami­lien­name wahr­schein­lich auf einen lati­ni­sierten Beinamen eines frühen Vorfahren zurück­geht. Im 14. Jahr­hun­dert erlangten sie durch Hein­rich IV., der nach der Verpfän­dung Boppards an das Erzstift Trier in kurtrie­ri­sche Dienste trat und das Erbburg­gra­fenat des Bopparder Königs­hofs über­nahm, ihre bedeu­tendste Stel­lung am Mittel­rhein. Seit dem späten 14. Jahr­hun­dert verla­gerte die Familie ihren Schwer­punkt nach Loth­ringen, wo Konrad Beyer von Boppard durch Heirat die Herr­schaft Château-Bréhain erwarb und 1421 von König Sigis­mund in den erbli­chen Frei­her­ren­stand erhoben wurde. Mehrere Ange­hö­rige beklei­deten geist­liche Spitzen­ämter – darunter das Bistum Worms und das Bistum Metz – und festigten durch Heiraten mit loth­rin­gi­schen Häusern wie Krie­chingen, Harau­court und Vinstingen die über­re­gio­nale Stel­lung der Familie. Das Geschlecht erlosch 1598 im Mannes­stamm mit Georg Bern­hard Beyer von Boppard, der als kaiser­li­cher Offi­zier bei der Erstür­mung von Buda fiel und keine männ­li­chen Nach­kommen hinter­ließ.

„Review des Tages“ von übermorgen (Vorschau)

Die Demografie Grönlands beschreibt eine kleine, über­wie­gend indi­gene Bevöl­ke­rung, deren Struktur von der arkti­schen Lage und der poli­ti­schen Zuge­hö­rig­keit zum König­reich Däne­mark geprägt ist. Histo­risch ging die Einwoh­ner­zahl von einigen Tausend Inuit aus, wuchs im 20. Jahr­hun­dert infolge verbes­serter Lebens­be­din­gungen stark an und stag­niert seit einigen Jahr­zehnten bei rund 55.000 bis knapp 60.000 Einwohnern. Charak­te­ris­tisch ist ein hoher Anteil grön­län­di­scher Inuit mit euro­pä­ischer, vor allem däni­scher Beimi­schung sowie ein vergleichs­weise geringer, aber wachsender Anteil auslän­di­scher Arbeits­mi­granten, darunter zuneh­mend Personen aus asia­ti­schen Staaten. Die Alters­struktur hat sich von einer früher sehr jungen Bevöl­ke­rung hin zu einer alternden Gesell­schaft mit stei­gender Lebens­er­war­tung und im inter­na­tio­nalen Vergleich mode­raten Ferti­li­täts­raten entwickelt. Räum­lich zeigt sich eine ausge­prägte Konzen­tra­tion auf wenige größere Städte, allen voran die Haupt­stadt Nuuk, während viele klei­nere Sied­lungen seit dem 20. Jahr­hun­dert Bevöl­ke­rung verlieren oder aufge­geben werden. Für die kommenden Jahr­zehnte werden ein weiterer Rück­gang der Gesamt­be­völ­ke­rung, ein wachsender Senio­ren­an­teil und eine zuneh­mende Bedeu­tung von Migra­tion als zentrale Faktoren der demo­gra­fi­schen Entwick­lung erwartet.