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Wikipedia:Review/Sozial- und Geisteswissenschaft

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Demografie Grönlands

Die Demografie Grönlands betrachtet Aufbau und Wandel der demografischen Strukturen von Grönland. Das Land ist Teil des Königreichs Dänemark und als solches demografisch stark von der kolonialen Vorgeschichte geprägt. Die ursprünglich nur aus wenigen Tausend Inuit bestehende Bevölkerung wurde ab dem 18. Jahrhundert kolonialisiert und vermischte sich mit den skandinavischen Kolonialangestellten. Durch die Verbesserung der Lebensbedingungen vervielfachte sich die Einwohnerzahl im 20. Jahrhundert, flachte dann aber ab den 1970er Jahren durch zwangsverhütende Maßnahmen ab und hält sich seither kontant bei etwa 55.000 Personen. Während in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeitweise 20 % der Bevölkerung aus dänischen Arbeitsmigranten bestand, ist diese Zahl später wieder gesunken; seit den 2010er und vor allem den 2020er Jahren macht sich stattdessen eine wachsende Zahl asiatischer Arbeitsmigranten in der Bevölkerungsstatistik bemerkbar. Während in der Kolonialzeit lange die Verteilung der Bevölkerung auf möglichst viele Orte erwünscht war, führten wirtschaftliche Gründe von den 1930er bis zu den 1970er Jahren zu einer politisch erwünschten fortwährenden Zentralisierung. Fehlende Investitionen und Arbeitsplätze in den Dörfern und kleineren Städten führen aber auch heute noch zu starken Urbanisierungstendenzen, die sich in der Konzentration der Bevölkerung auf maximal fünf Städte zeigen. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass die Bevölkerungsstruktur in Grönland in den kommenden Jahren vor allem durch Überalterung zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen führen wird.

Ich habe diesen Artikel 2018 erstellt und seitdem regelmäßig aktualisiert. Jetzt habe ich ihn nochmal komplett überarbeitet und mit Fachliteratur und historischen, gesellschaftlichen und politischen Hintergründen ergänzt. Ich habe außerdem viele der Tabellen aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten durch Diagramme ersetzt. Grundsätzlich habe ich mich am ausführlichen Artikel Demografie Deutschlands orientiert, der aber recht unstrukturiert und teilweise redundant wirkt. Ich würde gerne wissen, was man noch ergänzen, ausbauen oder ändern könnte. Ich weiß nicht, ob ein so statistikbeladener Artikel Chancen hätte ausgezeichnet zu werden, aber ich würde mich letzten Endes sehr darüber freuen. -- Kenneth Wehr (Diskussion) 14:39, 1. Mär. 2026 (CET)

Im Rahmen unsrerer Experimente (also mit Vorsicht zu geniessen) https://chatgpt.com/s/t_69c247c383348191a4fe44788897191f
Hintergrund: Wikipedia:WikiProjekt KI und Wikipedia/Schnelltest - KI und QS in einem. An der "Nettigkeit" wurde noch nicht gearbeitet. Für gelegentliche Rückmeldung dankbar. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 09:16, 24. Mär. 2026 (CET)
Ich würde es bevorzugen, wenn du den Artikel selbst reviewen würdest und das nicht ChatGPT machen ließest. Die Kritikpunkte sind unsinnig und komplett vage. Da ist alles belegt, aber wahrscheinlich hat die KI die Quellen nicht gelesen. --Kenneth Wehr (Diskussion) 10:09, 24. Mär. 2026 (CET)
KI-Reviews, der Anfang vom Ende der Wikipedia ... . -- Torte825 (Diskussion) 11:28, 24. Mär. 2026 (CET)
KI-gestützte Reviews kann man machen, sind aber Privatvergnügen. In der WP haben menschliche Benutzer zu verantworten, nicht nur was geschrieben, sondern auch was geändert wird. --Alazon (Diskussion) 11:38, 24. Mär. 2026 (CET)
Nun ja :-) Es gibt eine Menge offizielle Projekte "WP und QS" der Foundation und von Wikimedia, die da sind oder kommen werden. Wir werden nämlich, wenn das so weitergeht, nicht mehr nachkommen mit dem Kontrollieren bei der Zunahme der KI-Nutzung: klingt extrem plausibel, kann aber Stuss sein - und dem gleichzeitigen Autorenschwund. "Humans First": Kein Müll rein, aber Werkzeuge für Autoren. Und um nicht nur "KI-Hexenjagd" zu machen, wollen wir das mit QS verbinden, weil Mensch und KI sich bei "Fehlern" gar nicht immer unähnlich sind.
Der Kern unseres Experiments - am Anfang stehend - ist, dass am Ende auch nur der Mensch das prüfen kann und muss, ob die KI auch beim Reviewing spinnt oder was davon verwendbar ist. Die Kritikpunkte sind unsinnig und komplett vage. ist schon auch etwas sehr global - einiges kann ich bei grober Durchsicht bestätigen.
Und unsere Strukturen mal etwas aufzurütteln, was ist und kommt - kommen kann und nicht kommen soll gehört mit dazu. Sorry, falls das falsch angekommen wäre, deswegen nochmal die Erklärung. Wir werden an der Höflichkeit und dem Respekt der Antworten für die geleistete Arbeit arbeiten, das nehme ich hier mit. --Klaus von Wortulo (Disk.) * KI-Projekt 12:25, 24. Mär. 2026 (CET)
Auf den ersten Blick sieht der Artikel super aus. Vor allem die tolle Statistikdarstellung! Die vorhanden Abschnitte sind sehr ausführlich. Interessant wären noch weitere Abschnitte, z.B. einer zu Einkommens-/Vermögensungleichheit, einer zu Religionen, einer zu Sprachen, etc. Es muss ja nicht jeder so ausführlich sein. Liebe Grüße,--Vergänglichkeit (Diskussion) 15:15, 8. Apr. 2026 (CEST)
Bist du dir sicher, dass das unter Demografie fällt? Im entsprechenden Artikel zu Deutschland ist sowas nicht zu finden. --Kenneth Wehr (Diskussion) 15:53, 8. Apr. 2026 (CEST)
Man kann Demografie unterschiedlich detailliert betreiben, siehe den Unterpunkt "Bevölkerungsstrukturen" in unserem Artikel Demografie.--Vergänglichkeit (Diskussion) 02:24, 14. Apr. 2026 (CEST)

Abu Dhabi Secrets

Die Abu Dhabi Secrets sind eine von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) finanzierte verdeckte Diskreditierungskampagne gegen Personen und Organisationen in Europa, die mit Katar oder der Muslimbruderschaft in Verbindung gebracht wurden. Durchgeführt wurde sie ab 2017 hauptsächlich von der Genfer Privatdetektei Alp Services im Auftrag emiratischer Geheimdienste. Betroffen waren Personen und Institutionen in mindestens 18 europäischen Ländern; in mehreren Fällen führte die Kampagne zum Bankrott von Unternehmen oder zur Auflösung von Organisationen.

Die Abu Dhabi Secrets werden aktuell in mehreren Artikeln nebenbei behandelt. Nachdem es vor einigen Monaten in einigen davon zu teils mehrmonatigen Auseinandersetzungen gekommen ist, habe ich diesen Artikel angelegt, der die bekanntgewordenen Fälle konzentriert behandeln und so diese anderen Artikel (wie z.B. Lorenzo G. Vidino, Operation Luxor, Mario Brero...) entlasten soll. Das gibt ihm etwas Listenhaftes, weil eben die Idee war, verschiedene Teilkampagnen nacheinander und beieinander zu behandeln. Ich bin immer noch nicht ganz sicher, wie rund das insgesamt ist und würde mich über konstruktive Kritik freuen.

Bei einer weiteren Sache bin ich mir unsicher: Mehrere behandelte Personen und Organisationen haben keinen eigenen Hauptartikel und werden wohl auch nie einen haben. Bei denen habe ich daher jeweils, wo mir dies sinnvoll schien, einleitend ein bis zwei Kurzdarstellungsabsätze verfasst. Die sind nun aber wegen des Artikelkontexts schief: Lord Energy (Hazim Nada) z.B. war natürlich nicht nur das Unternehmen eines Muslimbrüder-Sohns, sondern als 2 Mrd.-€-Unternehmen noch viel mehr; Alkarama ist nicht nur eine v.a. von Islamisten betriebene Hilfsorganisation, sondern wie z.B. die ähnliche Organisation en:CAGE eine, die durchaus einen eigenen Artikel verdient hätte usw. Ich aber habe mich hier v.a. auf das konzentriert, was die Personen und Organisationen in den Fokus der Emirate brachte. Ich bin jeweils nicht sicher, ob ich das vielleicht übertrieben und sie so zu schief eingeführt habe. Auch da würde ich mich über Kritik freuen.

Eine Kandidatur ist nicht intendiert. Wenn die Grundidee für sinnvoll befunden wird, würde ich mich als nächstes um die Redundanzen kümmern. --DaWalda (Diskussion) 17:35, 10. Apr. 2026 (CEST)

Hallo DaWalda, danke für den Fleiss, aber ich bin doch einigermassen überrascht, dass du mindestens die dir bekannte NZZ einfach weg gelassen hast. Die gab ganz entscheidende Hinweise auf Probleme, die aber auch von infolibre explizit erwähnt wurden:
"Man kann ohne Weiteres zu dem Schluss kommen, dass die Wirkung von Alps „viraler Offensive“ recht gering war ... auch wenn die Schweizer den Emiraten das Gegenteil weis machen wollten."  
Das bleibt für den ganzen Artikel das grösste Problem; dass der kleine bekanntgewordene Teil der Dokumente quasi der Werbeprospekt der Alp ist, also vollmundige Ankündigungen und vollkommen übertriebene Wirkungsberichte. Teils gar nur Absichten, deren Ausführung nicht bekannt ist.
Konkret falsch ist erstens (1.) die Einleitung, denn ADS ist nicht die Bezeichnung einer Aktion der VAE oder von Alp, sondern das ist der Name, den die Medien dem Leak gegeben haben. Dass es die Bezeichnung eines Leak/Diebstahls ist, gehört in den ersten Satz. Danach kann man die daraus rekonstruierte Aktion von Alp erklären. Einleitungssatz zum Beispiel: „Abu Dhabi Secrets“ ist eine koordinierte Recherche des investigativen Journalismusnetzwerks „European Investigative Collaborations“ (EIC) aus dem Jahr 2023. Das Projekt deckte auf, dass die VAE....
Punkt 2; Pauschalisierungens schon in der Einleitung: "in mehreren Fällen" steht für genau ein Unternehmen, Lord Energy. Die NZZ hatte darauf hin gewiesen: "Der «Spiegel» suggeriert in seinem Bericht, es gehe um Hunderte Betroffene, auch in Deutschland und in der Schweiz. Konkrete, nachprüfbare Beispiele nennt er jedoch wenige." Ich bitte darum, sämtliche Pauschalisierungen zu streichen, wenn du dir (scheinbar) schon die Mühe gemacht hast, wirklich alle Beispiele aufzuzählen.
Punkt 3: Wieder hat es hier Formulierungen, die geradezu suggestiv bis rufschädigend sind; "Auch in diesem Fall setzte Alp unter anderem den Journalisten Besson auf die Organisation an." Das ist nähestmöglich an einer Diffamierung formuliert, da Alp nicht Besson wie ein Werkzeug in die Hand nehmen kann, sondern Le Temps schon 2014 Artikel über Alkarama veröffentlichte, das also schon Jahre zuvor ein Thema war (noch früher im Libanon). Zudem ist dieser Satz in diesem Zusammenhang komplett unbelegt, ich gehe jetzt mal davon aus, dass diese Quelle von 2014 verwechselt wurde (Autor: Olivier Francey). Sie kann sicher nichts für nach 2017 belegen.
Punkt 4: Auswahl (nach/durch Bezahlung?): Es wurde nur ein Bruchteil der Dokumente geleakt nach einer Auswahl. Nun soll sich jeder mal vorstellen; da geht ein Dieb hin und will Geld für seine gestohlene Ware - erfolglos. Entspricht es nun eurer Alltagserfahrung, dass der Dieb sich danach noch die Arbeit macht, das Diebesgut zu sortieren und als Lohn für diese Arbeit diese Sammlung ... verschenkt? Es ist doch eigentlich mindestens so plausibel, dass diese Arbeit bezahlt wurde oder gar nicht vom Dieb gemacht wurde. Die NZZ braucht dafür die Worte: "Von wem und in wessen Auftrag die Dokumente über die «Abu Dhabi Secrets» gestohlen wurden, ist nicht bekannt." Diese Unsicherheit und ungewisse Authentizität der Dokumente darf man also erwähnen.
Punkt 5: kaum etwas, was hier so wahnsinning klandestin dargestellt wird, ist tatsächlich klandestin: So hatte zum Beispiel Lorenzo Vidino schon lange zuvor Kontakt zu höchsten Kreisen der VAE; er wurde also gewissermassen (und ziemlich unnötig) doppelt engagiert durch die Bemühungen von Brero. Auch ist im Times-Artikel klar ausgewiesen, dass Vidino die Posts vorbrachte: "The posts, in Arabic, were uncovered by a leading academic on Islamism in the West, Lorenzo Vidino". Dass Alp das als ihren Erfolg darstellten, ist die schon kommentierte Eigenwerbung.
Nochmals als Punkt 6 die Zahlen pauschalisierend: Personen waren "betroffen", aber es konnte auch zu einer Person stehen: «Er scheint viele von der Muslimbruderschaft zu kennen […], aber wir können nicht davon ausgehen, dass er einer ist». Aha. Wieviele solche Fälle es gibt, wissen wir nicht. Sollen wir also bei einer Zahl alles über eine Leiste brechen, obschon höchstens in "Zahl minus 1" Fällen auch gegen die Personen agiert wurde?
Somit gilt für Wikipedia die gleiche Frage wie für die Journalisten, gestellt von den Kollegen der NZZ: "Aber vielleicht sollten sich die Enthüller bei aller berechtigten Empörung über Alp Services fragen, von wem sie sich möglicherweise instrumentalisieren lassen."--Anidaat (Diskussion) 16:34, 11. Apr. 2026 (CEST)
Die kurzen Punkte zuerst:
Punkt 3: Das stimmt, war ein ref name-Fehler, ich habs korrigiert.
Punkt 4: Steht ja im Artikel, direkt einleitend unter Leak und Recherche.
Punkt 5: Mir ist unklar, was du hier gerne anders formuliert sähest. Der Sachverhalt wird ja nur referiert mit dem Satz "Vidino leitete diese um 2020 weiter an mehrere Journalisten, darunter Andrew Norfolk, der leitende Investigativ-Journalisten der britischen Times, der sie gemeinsam mit einer Einschätzung Vidinos veröffentlichte.".
Ich weiß nicht, was du in Punkt 6 zitierst. Den Artikel nicht, NZZ auch nicht, infoLibre offenbar auch nicht.
Punkte 1+2: Der zitierte Infolibre-Text bezieht sich nur auf das Operación Warmor-Beispiel aus Spanien, das lässt sich nicht generalisieren. Ich kann zu diesem Beispiel gerne noch einen Satz ergänzen, aber ich denke eigentlich nicht, dass der Abschnitt irgendwo den Eindruck erweckt, das sei eine wirkungsvolle Teilkampagne gewesen. (Übrigens steht nach wie vor unverändert in der en:Wiki, was Alp da ergänzt hat; ich bin noch nicht dazu gekommen, das zu überprüfen).
Gerne erneut zu Scherrer. Zur Erinnerung: Scherrer hatte keinen Zugriff auf die Daten, sondern ist NZZ-Feuilletonist, ist -- das kann ich jetzt, nachdem ich die anderen Artikel durch habe, endgültig sagen -- ein Solitär im Abu Dhabi Secrets-Diskurs, und hat für seinen Kommentar bereits eine Antwort im Infosperber bekommen.
Mit deinem Infolibre-Zitat hat sein Text ohnehin wenig zu tun. Der zitierte Satz aus deinem Punkt 2 bezieht sich konkret auf den Spiegel, Scherrer selbst trägt aus anderen Artikeln dann noch weitere Beispiele zusammen (z.B. direkt im nächsten Absatz aus RTS), und im Abu Dhabi Secrets-Artikel stehen noch mal eine Reihe mehr (auf der Disku noch mehr). Scherrers Spin ist ein anderer -- nämlich der, dass tatsächlich die European Investigative Collaborations-Journalisten Denunzianten sind ("Sicher ist, dass 'Spiegel', 'New Yorker' und andere Titel in ihrem Enthüllungseifer selber denunziatorische Züge offenbaren") und umgekehrt die Partner von Alp Services wie Vidino und Pelda die GutenTM, weil sie ja wirklich die Machenschaften übler Islamisten und Antisemiten aufgedeckt hätten. Das Beispiel, auf das er sich konzentriert, ist Islamic Relief. Was Scherrer gegen die ins Feld führt, steht bereits im Artikel, habe ich aber sehr bewusst nicht mit Scherrer belegt (einem "Menschenrechte-Polemiker", für den der Medienbeobachter Zackbum mittlerweile einen eigenen Tag angelegt hat und ihm "denunziatorisches Gewäffel" bescheinigt). Das würde ich auch nicht ändern wollen. Seinen Kritikpunkt -- dass der Spiegel zu einseitig über IR berichtet hat -- halte ich für richtig, aber da habe ich mich schon jeweils darum bemüht, das ausreichend in der Schwebe zu lassen, ob denn da jetzt was dran ist an den Thesen von Vidino und Konsorten oder nicht. Ähnlich z.B. in den Abschnitten zu Al-Kindi oder zu Femyso. --DaWalda (Diskussion) 18:35, 11. Apr. 2026 (CEST)
So interessant Deine Beiträge sind, die NZZ würde ich nur noch mittels einer Standpunktzuordnung in einen Artikel aufnehmen. Deren Qualität hat in den letzten Jahren arg gelitten. Fragen wie "Von wem und in wessen Auftrag die Dokumente über die «Abu Dhabi Secrets» gestohlen wurden, ist nicht bekannt." sind einfach nur lächerlich als Antwort auf einen Hack, der davon lebt, dass er anonym bleibt. Einschätzungen über die Wirkungskraft von Informationen, die von einer NZZ herrühren, können getrost ignoriert werden, denn sie beginnen meistens mit ""Man kann ohne Weiteres zu dem Schluss kommen," oder "Experten meinen ..." oder "die Mehrheit der Bevölkerung ...". Wie gesagt, Deine Fragen sind interessant, benötigen aber fundiertere Belege. --Falten-Jura (Diskussion) 18:37, 11. Apr. 2026 (CEST)
Selbstverständlich sollten alle wie die NZZ nur mit Standpunktzuordnung aufgenommen werden. Lächerlich ist die Frage wohl kaum, es sind doch auch nicht alle Hacks romantisierbar, oder? Ansonsten nur kurz:
Wer hier den Artikel reviewt, soll ja sowieso genau hin sehen, das ist der Sinn hier. Ich habe unbedachte Wertungen entfernt 1 2 und vielleicht hat es ja noch mehr.
Zu Punkt 3: Nun wurde die Quelle ersetzt bei "setzte Alp unter anderem den Journalisten Besson auf die Organisation an". Leider deckt sie weder diese Aussage, noch die ebenfalls damit angeblich belegte Aussage "einem nach genauen Vorgaben von Alp verfassten[50] Text ". Vielleicht sieht ja sonst noch wer die (Ab-)Wertung in diesen zwei Sätzen, welche den Journalisten zum absoluten Idioten verzwergen. Also für mich ist das in Sachen Wertungen nicht der Goldstandard enzyklopädischen Schreibens. Zudem sind ist selbst das Geschriebene Interpretation von Selbstdarstellungen von Alp (die, darüber könnten wir uns mal einigen, sehr unzuverlässig sind). mehr dazu nächste Woche
Zu Punkt 4 sehe ich nicht, dass da irgendeine Relativierung erfolgt, es wird so wie ich es sehe nur die Eigenaussage von Alp aufgeführt (welche ich nebenbei eingefügt hatte mit einer etwas näheren Quelle als Libanon). Aus den bereits gelaufenen Diskussionen wissen wir aber, dass diese Dokumente oft nur Absichten oder übertriebene Erfolgsmeldungen belegen, nicht Fakten. Das ist bedenkens- und bemerkenswert. Sonst werden eben aufgeblasenen Selbstdarstellungen - selektiv - für voll genommen, was direkt zum Problem unter Punkt 3 führt. Ich mach dann einen Vorschlag, muss ich genauer ansehen. Bis dann ist Punkt 4 mit einem weiteren eingefügten Wort mal vorläufig erledigt.--Anidaat (Diskussion) 10:54, 12. Apr. 2026 (CEST)
Besson und dieser sein Artikel wurden bereits im vorangehenden Abschnitt behandelt. Besson hat über 20 Jahre mit Brero zusammengearbeitet (Heidi), z.B. bereits bei den sog. "Football Leaks" (Standaard)) Er behauptete, sich dabei des Risikos bewusst gewesen zu sein, "von diesen 'voreingenommenen' Quellen manipuliert zu werden" (RTS). Tatsächlich jedoch war sein Verhältnis zu Brero "enger als die übliche journalistische Beziehung zu einer Quelle", er und Alp-Mitarbeiter inkl. Brero tauschten wiederholt Fotos und Informationen per Whatsapp aus (Standaard). Zum konkreten Artikel spielte ihm Alp Quellen zu (Heidi) und entwarf sogar die Grundstruktur des Artikels (er sollte die Muslimbrüder behandeln und "als ersten Angriff/als ersten Ansatzpunkt" (comme première attaque) Nada + Lord Energy behandeln). Nach Veröffentlichung "gratulierte Alp sich [selbst], diesen Artikel publiziert zu haben." (RTS). Gleichzeitig gehörte Besson nicht nachweisbar zu Alps bezahlten "Subunternehmern", sondern war einer jener Journalisten, denen Alp Informationen zuspielen und dann darauf hoffen musste, dass Besson aus eigenem Antrieb etwas daraus macht. Sie "setzten ihn auf Alkarama an" halte ich dafür für eine treffende knappe Zfsg. --DaWalda (Diskussion) 11:49, 12. Apr. 2026 (CEST)
Ich finde in deinen Worten kein Argument dafür, von Wikipedia-Grundsätzen abzuweichen. Wie soll man "sie kannten sich seit 20 Jahren" anders zusammenfassen als mit "sie kannten sich seit 20 Jahren"? Und ist das sich kennen ein Verschulden? Und ist es so erstaunlich, wenn Leute, die im Informationsbereich arbeiten, "Informationen" austauschen?
Man kann wirklich nicht schreiben "sie setzten ihn an" wie irgendein willenloses Werkzeug, einen Pinsel, wenn du doch selber schreibst, dass sich Besson der Gefahr bewusst war. Und was mich auch stört ist die Inkonsequenz: Einerseits ist Brero das personifizierte Böse mit seinen Lügen, aber wenn es grad passt, glaubt man ihm, was er selber über andere erzählt? Wer kann wisssen, wer die Grundstruktur eines Artikels gelegt hat, wenn Besson sicher nichts dazu gesagt hat - nimmt man dann einfach die Aussage des notorischen Lügners Brero?
Der einzige Fakt wäre, und so könnte man es schreiben; "Brero behauptete, die Grundstruktur eines Artikels von Besson entworfen zu haben". Aber dafür müsstest du den Satz aus dem Standaard hier posten, der das belegt. TSR sagt nichts dergleichen. Da steht "kannte Inhalt vor Erscheinen". Das heisst aber überhaupt nicht, dass das von Alp bestimmt worden wäre. Mit nur TSR lässt sich einzig genau das aussagen: "Alp schien aufgrund geleakter E-Mails Inhaltsbestandteile vor dem Erscheinen zu kennen".--Anidaat (Diskussion) 18:26, 14. Apr. 2026 (CEST)
Das geht m.E. zu sehr ins Detail fürs Review, wenn du magst, können wir das auf der Disku fortsetzen. Vielleicht ist das aber nicht nötig: Ich schrieb nicht, dass sie sich 20 Jahre kannten, sondern dass sie seit 20 Jahren miteinander kooperierten. Ich schrieb außerdem, dass Besson behauptete, sich dieser Gefahr bewusst gewesen zu sein. Das ist jeweils nicht dasselbe. Brero hat auch nicht davon "berichtet", dass er den Artikel geplant habe, sondern unter den Alp-Daten ist eine E-Mail, in der die Grobstruktur entworfen ist (s. eben RTS. Die fragliche Passage habe ich bereits teilweise zitiert, du hast sie leider ausgespart: "Son article devrait être sur les FM [Frères musulmans] et brièvement mentionner l’entreprise LE [Lord Energy], comme première attaque - "Sein Artikel soll die Muslimbrüder behandeln und als ersten Angriff/ersten Ansatzpunkt kurz Lord Energy erwähnen."). Dieser Struktur entspricht der Artikel (bis 2018, danach musste er geändert werden): Er beginnt mit Alkarama und der UAE-Terrorliste, dann wird mit Nada übergeleitet zu den Muslimbrüdern in der Schweiz, und dann wird ein weiteres Netzwerk entworfen, laut dem Lord Energy und Femyso eng vernetzt sind und als eine Zelle der Muslimbruderschaft in der Schweiz fungieren. --DaWalda (Diskussion) 18:47, 14. Apr. 2026 (CEST)
Ja, hier hat es Details, aber auch Wiederholungen; was du bei Besson für eine "knappe Zusammenfassung" hieltest, ist doch eine unerwünschte Wertung; du kannst nicht "sie kannten sich 20 Jahre" mit Notizen verschränken, die Alp in oft prahlerischer Weise abfasste. Das ist eines der häufigsten gemeinsamen Worte in allen Quellen: "prahlte". Und die angebliche Handlung "setzte Alp unter anderem den Journalisten Besson auf die Organisation an" ist schon gar keine Zusammenfassung.
Ich erkläre das nochmals am anderen Beispiel: Da wurde in den Artikel formuliert "Pelda will nur Berichte geschrieben haben".
Was soll das, er ist nicht unzurechnungsfähig, er weiss sehr wohl, was er tat. Unter der Formulierung kann man verstehen, was man will, sie ist über das Faktische hinaus suggestiv und vielleicht sogar wertend.
Und dann schauen wir, was der Beobachter machte; er schrieb seinen Artikel so um, dass man eben nichts anderes daraus verstehen konnte. Und das ist nur der Beobachter, unser Anspruch auf Wikipedia sollte ja noch viel mehr eben jener sein, nur Fakten zu berichten. Also wenn es der Beobachter für nötig hält, mehr Zurückhaltung zu üben, dann gilt das für uns erst recht. (Und wenn die Fakten alleine zu wenig erscheinen, ist es vielleicht nicht mal relevant, darauf weist auch der Umstand hin, dass TSR beide nicht beim Namen nannte). Also bitte keine vermeintlich "knappe" Formulierungen, sondern enzyklopädisch korrekt. Entweder attribuiert, oder nur unbestrittene Fakten, oder gar nicht. --Anidaat (Diskussion) 11:09, 23. Apr. 2026 (CEST)