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Manelobas

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Manelobas
Datei:2015-11-13 Taur Matan Ruak in Manelobas 4.jpg
Begrüßung des Staatspräsidenten in Manelobas (2015)
Daten
Fläche 15,67 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 1.389 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Domingos de Andrade
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Cotomata 338
Ernaro 531
Hautei 253
Hautilo 154
Cotomata (Osttimor)
Cotomata (Osttimor)
Koordinaten: 8° 50′ S, 125° 40′ O
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Manelobas ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Maubisse (Gemeinde Ainaro).

Geographie

Manelobas
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Cotomata 8° 49′ 49″ S, 125° 40′ 19″ O
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dim=300 globe= name=Cotomata region=TL-AN type=city
  }}
1385 m

Manelobas liegt im Osten des Verwaltungsamts Maubisse. Südlich befindet sich der Suco Manetú, nördlich und südwestlich der Suco Maulau und westlich der Suco Edi. Im Osten grenzt Manelobas an das Verwaltungsamt Turiscai (Gemeinde Manufahi) mit seinen Sucos Manumera und Aitemua.<ref name="Atlas Aileu">Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Aileu, abgerufen am 21. März 2021.</ref> Durch den Suco fließt der Aicocai, ein Nebenfluss des Carauluns.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Manelobas teilt sich in die vier Aldeias Cotomata (Kotamatan), Ernaro, Hautei und Hautilo.<ref name="Atlas Aileu" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref> Der Suco hat eine Fläche von 15,67 km².<ref name="Cen2015" />

Im Nordwesten liegt das Dorf Cotomata mit dem Sitz des Sucos und einer Grundschule. Die weitere Besiedlung besteht aus einzeln und in kleinen Gruppen stehenden Häusern. Im Süden befindet sich eine Kapelle in der Aldeia Hautilo.<ref name="Atlas Aileu" />

Einwohner

Im Suco leben 1.389 Menschen (2022), davon sind 729 Männer und 660 Frauen. Im Suco gibt es 203 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 90 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 5 % sprechen Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Manelobas (tetum; PDF; 8,2 MB)</ref>

Geschichte

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Während des Bürgerkrieges 1975 kam es in den Sucos Manelobas und Manetú zu Kämpfen zwischen FRETILIN-Kämpfern aus Turiscai und UDT-Kämpfern aus Ermera. Im benachbarten Manetú unterstützte die Mehrheit der Bevölkerung die FRETILIN, während der Liurai ein UDT-Anhänger war. Beim Gefecht am Grenzfluss Aicocai zwischen Manelobas und Manetú kamen zwei UDT-Anhänger in Ernaro ums Leben. Daraufhin brannten UDT-Einheiten in Manelobas Häuser nieder und töteten das Nutzvieh. Später wurden zwei UDT-Anhänger von der FRETILIN gefangen genommen und in Turiscai hingerichtet. Ein weiterer UDT-Anhänger wurde in Ernaro geköpft.<ref name="CAVR7.2">„Chapter 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances“ (PDF; 2,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Eduardo Mendonça zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Felismino Soares.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Mit den Kommunalwahlen in Osttimor 2016 folgte Domingos de Andrade.<ref>GMN TV: Suku Manelobas "halerik" ba eletrisidade, estrada no bee moos, 8. Februar 2020, abgerufen am 8. Februar 2020.</ref><ref>Jornal da República: @1@2Vorlage:Toter Link/www.mj.gov.tlLista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )</ref>

Wirtschaft

2011 erhielt der Suco von der Regierung Solarmodule zur Stromversorgung.<ref>Government of Timor-Leste, 8. März 2011, Six sucos in the Ainaro district received Solar Panels</ref> 2021 war der Suco weiterhin ohne Anschluss an das Stromnetz.<ref>Tatoli: Cinco sucos em Ainaro sem electricidade, 19. November 2021, abgerufen am 20. November 2021.</ref>

Weblinks

Commons: Manelobas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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