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Andrei Wiktorowitsch Samkowoi

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Andrei Samkowoi Vorlage:SportPicto
Datei:Andrey Zamkovoy, January 2019.jpg
2019
Daten
Geburtsname Andrei Wiktorowitsch Samkowoi
Geburtstag 4. Juli 1987
Geburtsort Swobodny, Sowjetunion
Nationalität RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Gewichtsklasse Halbschwergewicht, Weltergewicht
Größe 1,74 m
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Teilnehmer für RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Bronze 2012 London Weltergewicht
Teilnehmer für das Vorlage:ROC
Bronze 2020 Tokio Halbschwergewicht
 IBA-Weltmeisterschaften
Gold 2019 Jekaterinburg Weltergewicht
Silber 2009 Mailand Weltergewicht
 Universiade
Gold 2013 Kasan Weltergewicht

Andrei Wiktorowitsch Samkowoi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 4. Juli 1987 in Swobodny, Oblast Amur, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein russischer Boxer im Weltergewicht.

Werdegang

Andrei Samkowoi gewann 2005 die Goldmedaille im Halbweltergewicht bei den Junioren-Europameisterschaften in Estland, wobei er unter anderem Alexis Vastine bezwang.<ref>Junioren-EM 2005</ref> Anschließend trat er erst bei den Weltmeisterschaften 2009 in Mailand wieder eindrucksvoll in Erscheinung, als er die Silbermedaille im Weltergewicht gewann. Er hatte sich dabei gegen Vincent Otieno, Jaoid Chiguer, Balázs Bácskai, William McLaughlin und Serik Säpijew durchgesetzt und verlor erst im Finale gegen Jack Culcay-Keth.<ref>WM 2009</ref>

Bei den Europameisterschaften 2010 in Moskau verlor er im ersten Kampf gegen Taras Schelestjuk<ref>EM 2010</ref>, erreichte aber bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku das Viertelfinale, nachdem er Moustapha Hima, Bjambyn Tüwschinbat und Stephen Danyo geschlagen hatte. Beim Kampf um den Einzug in die Medaillenränge verlor er knapp mit 13:13+ gegen Taras Schelestjuk.<ref>WM 2011</ref>

Mit diesem Ergebnis hatte er sich jedoch für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert. Dort erreichte er mit Siegen gegen Maimatti Tusunqiong, Adam Nolan und Errol Spence das Halbfinale, wo er gegen Serik Säpijew ausschied und Bronze im Weltergewicht gewann.<ref>Olympische Spiele 2012</ref> 2013 gewann er noch Gold bei der Sommer-Universiade und besiegte dabei auch Onur Şipal<ref>Sommer-Universiade 2013</ref>, zudem bestritt er zwei Kämpfe für das Russian Boxing Team in der World Series of Boxing.

Durch seine erfolgreiche Teilnahme beim neugegründeten Profibereich „APB“ des Amateurverbandes AIBA, bei der er unter anderem Eimantas Stanionis und Gyula Káté schlagen konnte, qualifizierte er sich für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Dort schied er im ersten Kampf gegen Rayton Okwiri aus.<ref>Olympische Spiele 2016</ref>

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Jekaterinburg sicherte er sich mit einem Finalsieg gegen Pat McCormack die Goldmedaille.<ref>Weltmeisterschaften 2019</ref> Zuvor hatte er Nabil Messoudi, Wyatt Sanford, Roniel Iglesias und Abylaichan Schüssipow besiegt.<ref>Weltmeisterschaften 2019</ref>

Bei der europäischen Olympiaqualifikation im März 2020 in London, welche aufgrund der COVID-19-Pandemie unterbrochen<ref>Boxing European Qualification 2020</ref> und im Juni 2021 in Paris fortgesetzt wurde, besiegte er Youba Sissokho, Dionysos Pefanis, Necat Ekinci und Collazo Sotomayor, womit er sich für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizierte.<ref>Boxing Qualifier 2021</ref> Bei den Spielen selbst besiegte er Stephen Zimba und Eskerchan Madijew, ehe er im Halbfinale gegen Roniel Iglesias ausschied und dadurch eine Bronzemedaille gewann.<ref>Vorlage:OlympediaWettbewerb</ref>

Darüber hinaus ist Samkowoi russischer Meister der Jahre 2010, 2011, 2013, 2015, 2017 sowie 2018 und gewann Turniere in Russland, Deutschland, Finnland, Litauen, Serbien und Usbekistan.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1974: Emilio Correa | 1978: Waleri Ratschkow | 1982: Mark Breland | 1986: Kenneth Gould | 1989: Francisc Vaștag | 1991: Juan Hernández | 1993: Juan Hernández | 1995: Juan Hernández | 1997: Oleg Saitow | 1999: Juan Hernández | 2001: Lorenzo Aragón | 2003: Lorenzo Aragón | 2005: Erislandy Lara | 2007: Demetrius Andrade | 2009: Jack Culcay-Keth | 2011: Taras Schelestjuk | 2013: Danijar Jeleussinow | 2015: Mohammed Rabii | 2017: Shaxram Gʻiyosov | 2019: Andrei Samkowoi | 2021: Sewon Okazawa | 2023: Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev | 2025: Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev Vorlage:Klappleiste/Ende