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Laminaribiose

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Strukturformel
Struktur von Laminaribiose
Allgemeines
Name Laminaribiose
Andere Namen
  • 3-β-D-Glucosyl-D-glucose
  • Glc β(1→3) Glc
  • Laminarabiose
Summenformel C12H22O11
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 439637
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 342,30 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

205 °C<ref>David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-318.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Datei:Laminaribiose SNFG.svg
SNFG-Darstellung von Laminaribiose

Laminaribiose ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Disaccharide (Zweifachzucker). Die Substanz besteht aus zwei Molekülen Glucose, die über eine β(1→3)-glycosidische Bindung verknüpft sind. Sie entsteht als partielles Abbauprodukt von Laminarin aus Braunalgen. Auch in einigen Landpflanzen findet sich die Laminaribiose als Bestandteil von Glycosiden, so etwa in der Zeitlose Colchicum speciosum mit dem Aglycon Luteolin.<ref>Jeffrey B. Harborne, Herbert Baxter, Gerard P. Moss: Phytochemical dictionary: a handbook of bioactive compounds from plants. 2. Auflage, CRC Press, 1999, ISBN 978-0-7484-0620-3, S. 12.</ref> Weiterhin wurde das Disaccharid in Honig<ref name=belitz_915>H.-D. Belitz, W. Grosch, P. Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 6. Auflage, 2007, Springer, ISBN 978-3-540-73201-3, S. 915.</ref> und Bier gefunden; Gerstenmalz enthält das Enzym Laminarinase (endo-1,3(4)-β-Glucanase), welches β(1→3)- und β(1→4)-verknüpfte Glucane der Hefe<ref>Gerhard G. Habermehl, Peter E. Hammann, Hans C. Krebs, W. Ternes: Naturstoffchemie: Eine Einführung. 3. Auflage, Springer, 2008, ISBN 978-3-540-73732-2, S. 387.</ref> zerlegen kann.<ref name=belitz_341>H.-D. Belitz, W. Grosch, P. Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 6. Auflage, 2007, Springer, ISBN 978-3-540-73201-3, S. 341.</ref>

Einzelnachweise

<references/>