Laminaribiose
Laminaribiose ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Disaccharide (Zweifachzucker). Die Substanz besteht aus zwei Molekülen Glucose, die über eine β(1→3)-glycosidische Bindung verknüpft sind. Sie entsteht als partielles Abbauprodukt von Laminarin aus Braunalgen. Auch in einigen Landpflanzen findet sich die Laminaribiose als Bestandteil von Glycosiden, so etwa in der Zeitlose Colchicum speciosum mit dem Aglycon Luteolin.<ref>Jeffrey B. Harborne, Herbert Baxter, Gerard P. Moss: Phytochemical dictionary: a handbook of bioactive compounds from plants. 2. Auflage, CRC Press, 1999, ISBN 978-0-7484-0620-3, S. 12.</ref> Weiterhin wurde das Disaccharid in Honig<ref name=belitz_915>H.-D. Belitz, W. Grosch, P. Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 6. Auflage, 2007, Springer, ISBN 978-3-540-73201-3, S. 915.</ref> und Bier gefunden; Gerstenmalz enthält das Enzym Laminarinase (endo-1,3(4)-β-Glucanase), welches β(1→3)- und β(1→4)-verknüpfte Glucane der Hefe<ref>Gerhard G. Habermehl, Peter E. Hammann, Hans C. Krebs, W. Ternes: Naturstoffchemie: Eine Einführung. 3. Auflage, Springer, 2008, ISBN 978-3-540-73732-2, S. 387.</ref> zerlegen kann.<ref name=belitz_341>H.-D. Belitz, W. Grosch, P. Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 6. Auflage, 2007, Springer, ISBN 978-3-540-73201-3, S. 341.</ref>
Einzelnachweise
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