Zum Inhalt springen

Hochschule Emden/Leer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. September 2025 um 21:07 Uhr durch ~2025-53073-2 (Diskussion) (Jahreszahl korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Hochschule Emden/Leer
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:HS EmdenLeer Logo.svg
Motto Ganz nah dran.
Gründung 1. Sept. 2009
Trägerschaft staatlich
Ort Emden und Leer
Bundesland NiedersachsenDatei:Flag of Lower Saxony.svg Niedersachsen
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Präsident Marco Rimkus
Studierende 3.777 (WS 2024/25)<ref name="ZahlenDatenFakten">Zahlen, Daten, Fakten. Hochschule Emden/Leer, abgerufen am 22. Februar 2025.</ref>
Mitarbeiter 474 (31.12.2023)<ref name="ZahlenDatenFakten" />
davon Professoren 113 (31.12.2023)<ref name="ZahlenDatenFakten" />
Jahresetat 64,1 Mio. € (2023)<ref name="ZahlenDatenFakten" />
Netzwerke Hochschulverbund Virtuelle Fachhochschule
Website www.hs-emden-leer.de
Datei:Fachhochschule Emden Leer logo.svg
Historisches Logo
Datei:Flug Emden 2010 132.JPG
Die Hochschule Emden im Stadtteil Constantia in der oberen Bildmitte
Datei:Hochschule Emden-Leer, Gebäude V (2023).jpg
Haupteingang in Emden

Die Hochschule Emden/Leer ist eine Fachhochschule (Hochschule für angewandte Wissenschaften, engl.: University of Applied Sciences) mit Sitz in Emden. Die Hochschule wurde am 1. September 2009 gegründet und entstand aus der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Der Niedersächsische Landtag änderte hierzu am 8. Juni 2010 das Niedersächsische Hochschulgesetz und den Namen von Fachhochschule Emden/Leer in Hochschule Emden/Leer.<ref>Niedersächsisches Hochschulgesetz - Neue Chancen für beruflich Qualifizierte. Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 8. Juni 2010, abgerufen am 22. April 2017.</ref> Die Hochschule ist Gründungsmitglied des Hochschulverbandes „Virtuelle Fachhochschule“ (VFH) und versteht sich als „Zukunftshochschule“.<ref>Zukunftshochschule – Hochschule-Emden/Leer; Absatz 1. Hochschule Emden/Leer, 2022, abgerufen am 5. November 2024.</ref>

Geschichte

Datei:Gebäude (E) der Hochschule Emden-Leer (2023).jpg
Gebäude Elektrotechnik und Informatik in Emden
Datei:Hochschule Emden-Leer mit Bibliotheksgebäude (2023).jpg
Bibliotheksgebäude Emden

Die Navigationsschule Leer wurde im Jahr 1854 gegründet und bis ins 20. Jahrhundert als eigenständige „Seefahrtschule“ geführt. Sie ist die älteste, noch bestehende Hochschuleinrichtung in Ostfriesland.<ref>http://oldweb.hs-emden-leer.de/fachbereiche/seefahrt-und-maritime-wissenschaften.html</ref>

1971 wurde ein Förderkreis ins Leben gerufen, der das Ziel verfolgte, in der Region Ostfriesland eine Hochschule aufzubauen. Eine Fachhochschule mit den Studienorten Emden und Leer wurde im Jahr 1973 gegründet.<ref>Der Förderkreis stellt sich vor. Hochschule Emden/Leer, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. April 2017; abgerufen am 27. Juni 2025.</ref> Nachdem die ersten Studierenden 1973 ihr Studium aufgenommen hatten, stieg die Studierendenzahl bis 1980 auf 750 an. Im Jahr 2000 wurde die Fachhochschule Ostfriesland mit den Fachhochschulen Oldenburg und Wilhelmshaven zur Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW) fusioniert. Die Seefahrtschule Leer wurde im selben Jahr als Institut Seefahrt der FH OOW angeschlossen. In der Hochschule Emden/Leer wurde das Institut mit Wirkung zum 1. März 2010 ein eigenständiger Fachbereich.

2008 wurde darüber diskutiert, die vorhandene Struktur einer Hochschule an den Standorten Elsfleth, Emden, Leer, Oldenburg und Wilhelmshaven zu entflechten.<ref>Jürgen Westerhoff: Fachhochschule steht am Scheideweg. NWZ online, 14. Oktober 2008, abgerufen am 13. September 2018.</ref>

Am 9. Februar 2009 teilte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur mit, dass die Niedersächsische Landesregierung der Empfehlung der Strukturkommission „Zukünftige Entwicklung der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven“ nachkommen wird und die FH OOW in zwei eigenständigen Hochschulen weiter entwickelt werden soll. Die Standorte Emden und Leer bilden seitdem eine selbständige Hochschule Emden/Leer; die Standorte Oldenburg, Wilhelmshaven und Elsfleth sollen ein Kooperationsmodell mit der Universität Oldenburg bilden.<ref>FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven - Neue Perspektiven für die Hochschulentwicklung im nordwestlichen Niedersachsen. Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 9. Februar 2009, abgerufen am 22. April 2017.</ref> Die zweite neue Hochschule firmiert unter dem Namen Jade Hochschule,<ref>Profil der Jade Hochschule. Jade Hochschule, abgerufen am 22. April 2017.</ref> Seit 2010 trägt die Hochschule an den Standorten Emden und Leer den Namen Hochschule Emden/Leer.

Fachbereiche

An den beiden Studienorten gibt es vier Fachbereiche und 13 Institute mit 29 Bachelor- und 13 Masterstudiengängen:<ref>Studiengänge. Hochschule Emden/Leer, abgerufen am 2. März 2017.</ref><ref name="ZahlenDatenFakten" />

Emden

Datei:Fachhochschule Oldenburg OSTFRIESLAND Wilhelmshaven am Standort Emden (Mensa).JPG
Mensa Emden

Fachbereiche:

Leer

Fachbereiche:

  • Seefahrt und Maritime Wissenschaften
  • dualer Studiengang Betriebswirtschaftslehre (Business Campus Leer)

Institute

Zur Hochschule Emden/Leer gehören folgende Institute:<ref>Institute und An-Institute an der Hochschule. Hochschule Emden/Leer, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>

An-Institute

  • Analytik- und Beratungsinstitut für Innenraumschadstoffe GmbH (ABIS)
  • Institut für angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften Emden GbR (ISG Emden)

In-Institute

  • Angewandte Informatik der Automatisierungstechnik/Robotik/Software-Entwicklung (IAR)
  • Institut für psycho-soziale Beratung
  • Institut für integrierte Produktentwicklung (IIP)
  • Institut für Lasertechnik (ILO)
  • Institut für Hyperloop Technologie (IHT)
  • Institut für projektorientierte Lehre (Ipro-L)
  • Institut für Mindfulness & Purpose (tribe m.)
  • Hochschulinstitut Logistik (HILOG)
  • Maschinen- und Anlagenbau (MABi)
  • Medien und Technik (IMUT)
  • Nachrichtentechnik/Kommunikationssysteme (INK)
  • Selbsthilfe- und Patientenakademie (SPA)
  • Umwelttechnik (EUTEC)

Rektoren und Präsidenten

  • 1973–1974 Johannes Staak
  • 1974–1975 Dietrich Drews
  • 1975–1977 Rüdiger Koch
  • 1977–1981 Rüdiger Böhlhoff
  • 1981–1985 Harro Ohlenburg
  • 1985–1989 Walter Garen
  • 1989–1995 Harro Ohlenburg
  • 1995–1998 Martha Jansen
  • 1999 Wolf-Dieter Haaß (kommissarisch)
  • 2000–2001 Arno Jaudzims
  • 2002–2006 Anne Friedrichs
  • 2006–2009 Vera Dominke
  • 2009 Christiane Claus (kommissarisch)
  • 2009–2011 Dorothea Hegele
  • 2011–2025 Gerhard Kreutz
  • seit 2025 Marco Rimkus

Persönlichkeiten und Alumni (Auswahl)

Siehe auch

Weblinks

Commons: Hochschule Emden/Leer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Universitäten

Technische Universität Braunschweig • Technische Universität Clausthal • Georg-August-Universität Göttingen • Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover • Medizinische Hochschule Hannover • Tierärztliche Hochschule Hannover • Universität Hildesheim • Leuphana Universität Lüneburg • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg • Universität Osnabrück • Universität Vechta

Staatliche Fachhochschulen

Hochschule Emden/Leer • Hochschule Hannover • Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen • Jade Hochschule • Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen • Norddeutsche Hochschule für Rechtspflege • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften • Hochschule Osnabrück • Polizeiakademie Niedersachsen

Private Fachhochschulen

Hochschule 21 • PFH Private Hochschule Göttingen • Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover • Leibniz-Fachhochschule • Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg • Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg • Hochschule Weserbergland • Private Hochschule für Wirtschaft und Technik

Kunst- und Musikhochschulen

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig • Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 53° 22′ 4,1″ N, 7° 10′ 52,1″ O

 {{#coordinates:53,3678|7,18113|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NI
   |type=landmark
  }}