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Karawanentee

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Karawanentee (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Karawanentee“, meist {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Russischer Karawanentee; Karawanentee nach russischer Art“) ist der Tee, der aus China per Karawanen nach Europa kam und nicht wie die Hauptmenge auf dem billigeren Seeweg. Vom Karawanentee zu unterscheiden ist der Ivan Chai (ein Weidenröschentee).

Geschichte

Die ersten Tee-Importe nach Europa erfolgten per Handelsschiff durch die Niederländische Ostindien-Kompanie um das Jahr 1610, wobei die salzige, feuchte Seeluft die Qualität beeinträchtigte. Der alternative Landtransport nahm dabei die Route meistens über die Seidenstraße.

Für diesen Tee bürgerte sich der Name „Karawanentee“ ein. Zunächst wurde er in Russland getrunken, dann auch ins weitere Europa transportiert. Die ersten Importe werden 1618 dem Russen Wassili Starkow (auch Wassilij Storkow) zugerechnet, der als russischer Gesandter in China tätig war und 200 Kisten geschenkten Tee von China auf dem Landwege nach Russland zum Zaren transportierte, der dort Anklang fand.<ref name="teemagazin">Der Mann, der den berühmten Karawanen-Tee erfand. Wissenswertes – Mythen. In: tee-magazin.de. Goldstein Ventures GmbH, 26. Juli 2013, abgerufen am 8. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Schreibweise des Namens „Storkow“).</ref><ref>A. Sprecher von Bernegg: Tropische und subtropische Weltwirtschaftspflanzen: ihre Geschichte, Kultur- und volkswirtschaftliche Bedeutung. Band 3, Ausgabe 3, F. Enke 1929, S. 5 (Name „Starkow“, der sich auch in anderen Quellen findet) und S. 271, 273 („Karawanentee“)</ref> Später erfolgten die Transporte zunehmend über die Mongolei, Sibirien und Russland ans Schwarze Meer oder an die Ostseeküste, wo sie von friesischen Kaufleuten entgegengenommen wurden.<ref name="Rohrsen_S83"></ref><ref>Russischer Samowartee. Karawanentees. In: tee-import.de. Berliner Teesalon, abgerufen am 29. Juli 2023.</ref>

Als eine Besonderheit des Tees wurde früher das Aufbewahren neben den Lagerfeuern gesehen, wodurch sich das Raucharoma auf die Teeblätter übertrug. Dieser Rauchtee fand seine Liebhaber und das Raucharoma ist ein Charakteristikum noch heute angebotener Karawanentees, die über speziellen Hölzern geräuchert werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />No.153 Russischer Karawanentee. (Memento vom 4. Januar 2014 im Internet Archive) In: teespeicher.de, Hamburger Teespeicher, abgerufen am 29. Juli 2023</ref> Auch der Transport in großen Höhen bei der Überwindung der Gebirgszüge, die Körperwärme des Pferdes (beim Transport unter der Satteltasche) oder die Reibung haben die Teequalität offenbar positiv beeinflusst.<ref name ="teemagazin" />

Als „Russischer Tee“ oder „Russischer Karawanentee“, wie der Karawanentee wegen seines Weges über Russland auch genannt wurde, bezeichnete man später eine feine Mischung aus verschiedenen chinesischen Teesorten wie Oolong, Keemun und Lapsang Souchong mit und ohne Raucharoma.<ref name ="teelexikon">Christian Stobitzer: Karawanentee. Was ist Karawanentee? In: teelexikon.com. Teelexikon, abgerufen am 29. Juli 2023.</ref><ref name="Rohrsen_S40"></ref> Der Begriff wurde im deutschsprachigen Raum breit verwendet, teilweise auch als Synonym neben Englischer Tee für den Schwarztee ganz allgemein.

Literatur

Einzelnachweise

<references />