Zum Inhalt springen

Landkreis Westerburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. März 2026 um 15:26 Uhr durch imported>Eriosw (archivlink gemeindeverzeichnis.de).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Basisdaten<ref name="gv">Regierungsbezirk Wiesbaden im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. November 2022;.</ref>
Bestandszeitraum 1886–1933
Preußische Provinz Hessen-Nassau
Regierungsbezirk Wiesbaden
Verwaltungssitz Westerburg
Fläche 317 km²
Einwohner 32.114 (1925)
Bevölkerungsdichte 101 Einw./km² (1925)
Gemeinden 82
Lage des Kreises Westerburg
Datei:Nassau Oberwesterwaldkreis.png

Der Kreis Westerburg war von 1886 bis 1933 ein Landkreis in der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Sein Gebiet gehört heute zum Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Kreissitz war in Westerburg.

Geschichte

Das Gebiet des Kreises Westerburg gehörte ursprünglich zum Herzogtum Nassau. Nach dessen Annexion durch Preußen als Folge des Deutschen Kriegs gehörte das Gebiet des späteren Kreises zunächst zum Unterwesterwaldkreis und zum Oberwesterwaldkreis im Regierungsbezirk Wiesbaden der preußischen Provinz Hessen-Nassau. 1886 wurde aus den ehemaligen Ämtern Rennerod und Wallmerod der Kreis Westerburg gebildet.<ref name="terri">Geschichte von Simmern/Westerwald. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Oktober 2007; abgerufen am 22. Mai 2009.</ref>

Bei der preußischen Gebietsreform vom 1. Oktober 1932 wurden die drei bestehenden Westerwaldkreise zu zwei Kreisen zusammengefasst. Aus dem Kreis Westerburg wechselten die Gemeinden Girod, Goldhausen, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Hundsangen, Kleinholbach, Nentershausen, Niedererbach, Nomborn, Obererbach, Oberhausen, Pütschbach, Ruppach, Steinefrenz und Weroth in den Unterwesterwaldkreis. Das restliche Kreisgebiet wurde mit dem Oberwesterwaldkreis zu einem neuen Kreis zusammengeschlossen, der zunächst vorübergehend Landkreis Westerburg<ref>Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen vom 1. August 1932, § 90</ref> und seit 1933 Oberwesterwaldkreis hieß.

Seit 1946 gehörten der Ober- und der Unterwesterwaldkreis zum Land Rheinland-Pfalz und 1974 wurden sie zum heutigen Westerwaldkreis vereinigt.

Einwohnerentwicklung

Einwohner 1900 1910 1925
Kreis Westerburg<ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 28.119 28.869 32.114

Einwohnerzahlen der Gemeinden mit mehr als 1000 Einwohnern (Stand 1925):<ref name="gv" />

Hundsangen 1101
Rennerod 1658
Westerburg 1758

Landräte

Gemeinden

Der Landkreis umfasste die folgenden Kommunen:

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein