Payback (Bonusprogramm)
| Payback
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Payback Logo 2023.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 2000 |
| Sitz | München, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung | Bernhard Brugger (Executive Vice President)<ref>Management. In: payback.net. Payback, abgerufen am 1. Mai 2020.</ref> |
| Mitarbeiterzahl | ca. 1500 (2024) |
| Umsatz | ca. 284,61 Mio. Euro (2020) |
| Website | www.payback.group |
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (englisch „Rückzahlung“) ist ein Bonussystem der Betreiberfirma Payback GmbH. In Deutschland besteht es seit März 2000, in Österreich seit 2018. Daneben gibt es Payback in Polen und Italien sowie in einigen weiteren Staaten als Monopartner des Drogeriemarktes dm.<ref>Payback Group: Daten und Fakten. Abgerufen am 27. Februar 2023.</ref> Bis zum 31. Oktober 2023 gab es das Bonussystem auch in Mexiko<ref>Salida PAYBACK. Abgerufen am 11. November 2023.</ref>, bis 2021 auch in Indien.<ref>Kushagr Gautam: BharatPe Acquires Loyalty Platform Payback For $27 Mn. In: Inc42 Media. 10. Juni 2021, abgerufen am 2. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch die Datenerhebung in einer Vielzahl von Geschäften unterschiedlicher Branchen bei der Verwendung der Karte wird mittels Data-Mining das Kaufverhalten der Kartenbesitzer detailliert analysiert.<ref name="zeit">Maximilian von Demandowsky: Data-Mining: Firmen sagen Ehescheidungen voraus. In: zeit.de. Zeit online, abgerufen am 19. Juni 2014.</ref> Damit unterscheidet sich das System Payback von unternehmensgebundenen, einzelnen Kundenkarten. Eigentümer von Payback ist seit 2010 das US-amerikanische Kreditkartenunternehmen American Express.<ref>American Express kauft Payback. In: spiegel.de. Spiegel Online, 16. Dezember 2010, abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref>
Funktionsweise aus Sicht der Verbraucher
Im stationären Handel: Die (digitale) Karte wird während des Einkaufens beim Bezahlvorgang an der Kasse vorgelegt. Payback-Kundennummer, Datum, Filiale, Umsatz und von manchen Payback-Partnern auch Warengruppencodes werden an Payback übermittelt. Auf die Kaufsumme erhält der Kunde einen nach Unternehmen unterschiedlichen Bonus in Form von Punkten auf seinem Punktekonto gutgeschrieben.
Online: Bei Official Online Partnern (z. B. myToys.de) ist das Punktesammeln im Buchungsprozess direkt integriert, bei anderen Partnern (z. B. H&M) muss der Kunde seinen Einkauf über die Webseite www.payback.de starten.
Mobil: Bei Einkäufen über die Payback mobile App können Kunden zum Beispiel bei iTunes, Fressnapf, Tchibo und Sixt Punkte bekommen. Coupons sind direkt über die App aktivierbar, Papiercoupons sind nicht mehr nötig.
Ein Payback-Punkt hat einen nominellen Gegenwert von einem Cent (0,01 €). Es werden Punkte im Wert von 0,5 bis 4 % der Kaufsumme vergeben. Mit Coupons<ref>Lars Grudzinski: Payback Rechner: Punkte, Euro und Coupons ausrechnen. In: larsideen.de. 12. Februar 2026, abgerufen am 14. Februar 2026.</ref> oder Sonderaktionen kann der Kunde bei einzelnen Produkten oder Aktionen die Punkte vervielfachen, teilweise bis 25 % der Kaufsumme. Sobald auf einem Payback-Konto 200 Punkte gesammelt wurden, können diese gegen Prämien, Warengutscheine oder Geld per Überweisung ab zwei Euro eingelöst, für weitere Rabatte eingesetzt, gegen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Meilen eingetauscht oder an unterschiedliche Hilfsprojekte in der Payback-Spendenwelt gespendet werden. Die Umwandlung der Payback-Punkte in Miles & More-Meilen kann manuell über ein Online-Formular auf der Payback-Website oder automatisiert durch Aktivierung des Meilen-Abos bei Miles & More durchgeführt werden.<ref>Payback-Punkte in Meilen umwandeln. In: meilenfieber.com. Hanseatic Bits UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, abgerufen am 27. März 2024.</ref> Nicht eingelöste Punkte – die älter als 36 Monate sind – verfallen bei der Standardkartenvariante zum 30. September eines Kalenderjahres.<ref>• PAYBACK FAQ Suche • Fragen & Hilfe bei PAYBACK. In: payback.de. Abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref>
Funktionsweise aus Sicht der Partnerunternehmen
Für die Händler entstehen Kosten in Form von Zahlungen an Payback sowie für die Technik zur Erfassung und Übertragung der Daten und die Integration in die bestehenden Kassensysteme. Allein Rewe entstanden durch Payback mindestens 150 Millionen Euro Kosten im Jahr.<ref>Rewe trennt sich von Payback. In: spiegel.de. Spiegel online, abgerufen am 23. Januar 2023.</ref> Als Vorteil erwarten Händler, dass Kunden mit einer Payback-Karte bevorzugt bei ihnen einkaufen, um Punkte zu sammeln, statt bei Konkurrenten. Auch können Händler Payback-Coupons erstellen, um Werbeaktionen zu unterstützen und die Aufmerksamkeit auf bestimmte Warengruppen oder Termine zu richten. Zudem erhalten die Partnerunternehmen Zugriff auf die mittels Data Mining gewonnenen Angaben zum Kundenverhalten von eigenen Kunden sowie von allen Kunden aller Payback-Partner. Der Drogeriemarktbetreiber dm stellte 2004 fest, dass Payback-Kunden bei dm im Durchschnitt rund 50 Prozent mehr Geld als Nicht-Payback-Kunden ausgaben.<ref>Kundenkarte, warum? In: lebensmittelpraxis.de. Lebensmittel Praxis, abgerufen am 8. Juli 2020.</ref>
Kartenausgabe und Partnerunternehmen
Karten
Die Karten werden in der Regel in Zusammenarbeit mit einem der Official-Partner ausgegeben, es gibt jedoch auch neutrale Payback-Karten. Die jeweiligen Karten haben ein individuelles Design, aber bei jedem Partner und bei allen Servicediensten die gleiche Funktionalität.
Zusätzlich zur Payback-Bonuskarte gibt es auf Antrag die Visa-Karte (ehemals Payback-Premium-Karte), sowohl mit echter Kreditkartenfunktion als auch als Prepaid-Kreditkarte. Die Debitkarte Plus-Karte wurde 2009 als kostenlose Maestro-Karte in Partnerschaft mit Mastercard neu aufgelegt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Loyalty Partner: Pressemeldung zur WestLB. ( vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> Die Maestro-Karte wurde durch die Auflösung der WestLB als Herausgeber im Herbst 2012 aus der Vermarktung genommen. Diese drei Zahlkarten werden seit Ende 2012 von der BW-Bank betreut. Durch den neuen Eigentümer American Express wurde im November 2012 die neue dunkelblaue Payback American Express Karte als – dauerhaft kostenlose – Kreditkarte in das Angebot aufgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Loyalty Partner: Pressemeldung zur Payback American Express. ( vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> Allen Kundenkarten ist gemeinsam, dass es sowohl bei den Partnerunternehmen als auch zusätzlich auf die monatlichen Umsätze Punkte gibt.
Deutschland
Partner
In Deutschland gibt es mehr als 680 Partner.<ref>PAYBACK Partner. In: payback.de. Abgerufen am 8. Januar 2020.</ref> Offizielle Payback-Partner sind u. a.:
| Unternehmen | Punkte sammeln | Payback Pay |
|---|---|---|
| Alnatura | ja | ja |
| Amplifon Hörakustik | ja | nein |
| Apollo-Optik | ja | ja |
| Aral | ja | ja<ref>Die App zum Bezahlen, Punktesammeln und Coupon-Einlösen. Aral, abgerufen am 29. Mai 2020.</ref> |
| Audible | nur online | nein |
| Baur | ja | nein |
| Burger King | ja | nein |
| CAP<ref name="edeka_liste">Edeka – Südwest – Märkte – Teilnehmende Märkte Payback. In: edeka.de. EDEKA Zentrale Stiftung & Co. KG, abgerufen am 18. Januar 2025 (Liste der teilnehmende Märkte am Payback-Programm alphabetisch nach Standort).</ref> | ja | nein |
| Center Parcs | ja | nein |
| C&A | ja | nein |
| Check24 | ja | nein |
| Christ | nur online | nein |
| Dehner | ja | ja |
| dm-drogerie markt | ja | ja<ref>Gleichzeitig punkten & bezahlen. In: dm.de. DM, abgerufen am 29. Mai 2020.</ref> |
| Depot | ja | ja |
| Die Getränkekönner | ja | ja |
| Edeka (seit 2025)<ref name=":0">Bonusprogramm Payback kommt wohl zu Edeka. In: stern.de. 17. März 2023, abgerufen am 17. März 2023.</ref><ref>Starke Partnerschaft zum Jahresstart / Offizieller Starttermin: EDEKA-Verbund und PAYBACK gehen ab 1. Januar 2025 gemeinsame Wege. Abgerufen am 21. November 2024.</ref>, ohne Hessenring<ref>Daniel Seeger: Kassel – Kein Payback bei Edeka in der Region: Kunde äußert Verwunderung. In: hna.de. Verlag Dierichs GmbH & Co KG, Ippen Digital GmbH & Co. KG, 16. Januar 2024, abgerufen am 17. Januar 2025.</ref> | ja | ja |
| Euromaster | ja | nein |
| EMP Merchandising | nur online | nein |
| Feneberg (seit Mai 2025) | ja | ja |
| Fressnapf | ja | ja |
| Galeria (ab Ende 2025)<ref>Starke Partnerschaft ab Ende 2025. 10. Dezember 2024, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref> | ja | nein |
| Globus | ja | nein |
| Hannoversche Versicherungen | ja | nein |
| HOL’AB! Getränkemarkt | ja | nein |
| Linda Apotheken | ja | nein |
| Lufthansa (inkl. Lufthansa Miles and More) | ja | nein |
| Marktkauf (seit 2025)<ref name=":0" /><ref name=":1">Starke Partnerschaft zum Jahresstart / Offizieller Starttermin: EDEKA-Verbund und PAYBACK gehen ab 1. Januar 2025 gemeinsame Wege. Abgerufen am 21. November 2024.</ref> | ja | ja |
| Netto Marken-Discount (seit 2025) | ja | ja |
| Otto | ja | nein |
| Phoenix Pharmahandel | ja | nein |
| Rofu Kinderland Spielwarenhandelsgesellschaft (seit 2025) | ja | nein |
| Schuhmann | ja | ja |
| Sixt | ja | nein |
| Sky | ja | nein |
| Sparkasse (seit 2025) | ja | ja |
| TeeGschwendner | ja | ja |
| Thalia | ja | ja |
| Telekom Deutschland<ref>Impressum – PAYBACK Service Center. In: payback.telekom.de. Telekom Deutschland GmbH, abgerufen am 18. Januar 2025.</ref> | ja | nein |
Zusätzlich gibt es seit 2008 bundesweit Akzeptanz-Apotheken, die auch am Payback-Programm teilnehmen, jedoch nicht zur Linda-Apothekengruppe gehören. Grundsätzlich nehmen nicht alle Filialen eines Partners automatisch am Payback-Programm teil, sondern nur die, die sich dazu bereit erklärt haben, die Kosten des Payback-Unternehmens mitzutragen, oder vom eigenen Konzern in Eigenregie geführt werden. Insbesondere betrifft dies die RTK-Reisebüros, aber auch z. B. einige Aral-Tankstellen.<ref>Aral: Fragen und Antworten zu Payback. In: aral.de. Aral, BP p.l.c., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Februar 2010; abgerufen am 31. März 2024.</ref><ref>Aral: Payback Allgemein. In: aral.de. Aral, BP p.l.c., abgerufen am 31. März 2024.</ref> Online-Partner sind unter anderem Conrad Electronic, eBay, Rewe Reisen<ref>Payback Onlinepartner – Alle Shops A–Z – R → Rewe Reisen. In: payback.de. Payback GmbH, München, abgerufen am 30. Januar 2025 (Rewe Reisen ist Teil der Rewe Group → DERTOUR Group).</ref> und Zalando.<ref>Payback – Die wichtigsten Fakten über das Bonussystem. In: Hamburger Abendblatt. 1. März 2018, abgerufen am 13. Dezember 2018.</ref> Bei den Online-Partnern können Karteninhaber meist jedoch nur dann Punkte sammeln, wenn sie sich über die offizielle Payback-Website bei den Shops einloggen und bestellen. Die Gesellschaft bietet seit 2010 eine Mobile App für Smartphones an.
Ende Dezember 2019 kündigte der dm-drogerie markt-Konzern eine Halbierung bei der Ausschüttung von Payback-Punkten an. dm-Kunden erhalten seit 2020 nur noch je 2 Euro Einkaufswert einen Payback-Punkt.<ref>Konstantinos Mitsis: Große Änderung bei dm ab 2020: Drogerie-Riese startet bisher ungenutzte Rabatt-Aktion. Abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref> Seit 1. März 2021 gehört Nahkauf auch zum Payback-System. Seit dem 26. Juli 2021 können auch bei der SB-Warenhauskette Globus Payback-Punkte gesammelt werden, seit dem 7. Oktober 2021 auch in C&A-Filialen. Ebenfalls nimmt der HOL’AB! Getränkemarkt am Payback-Kundenprogramm teil. Auch nach der Übernahme der real-Filialen und deren Umstellung zu mein Real am 1. Juli 2022 wurde die Kooperation mit Payback als Partner weitergeführt. Der französische Sporthändler Decathlon nimmt seit dem 2. Januar 2023 am Bonusprogramm teil. Seit dem 29. Dezember 2024 sind REWE und Penny aus dem Bonusprogramm von Payback ausgestiegen.<ref>Henrik Bahlmann, Torsten Kleinz: Payback Time? Bei Rewe und Penny nicht mehr. Treueprogramme im Handel. In: spiegel.de. 30. Dezember 2024, abgerufen am 16. Januar 2025.</ref> Hingegen sind Edeka Nord, Edeka Minden-Hannover, Edeka Rhein-Ruhr, Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Edeka Südwest, Edeka Südbayern, Netto Marken-Discount, Marktkauf Holding, CAP und Trinkgut seit dem 2. Januar 2025 Teil des Payback-Bonusprogramms.<ref>Bjarne Kommnick: Verbraucher – Änderungen bei Payback: So sind Kunden von Edeka und Rewe betroffen. In: merkur.de. Münchner Merkur, 6. Januar 2025, abgerufen am 16. Januar 2025.</ref> Zum 1. Oktober 2025 werden die Warenhauskette Galeria sowie der Spielwarenhändler Rofu neue Payback Partner.
Ehemalige Partner
Der Juwelier Christ und die Schuhhandelskette Görtz haben ihre Verträge mit Payback nicht verlängert, Christ kehrte jedoch 2024 als Online-Partner zurück.<ref>Loyalty-Programme – Bonuskarten werden neu gemischt. In: etailment.de, Das Digital Commerce Magazin von Der Handel, 29. Juli 2009.</ref> Die Baumarktkette Obi und die Autovermietung Europcar stiegen 2007 bzw. 2011 als Payback-Partner aus.<ref>C. Schlautmann: Obi steigt aus: Rückschlag für Payback. In: Handelsblatt online. 29. Januar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Mai 2013; abgerufen am 13. Mai 2014.</ref><ref>Payback verliert Europcar / Deutschlandcard gewinnt Schülerhilfe. Horizont.at, 3. März 2011.</ref> Amazon hat seine Partnerschaft zum 1. Juli 2014 eingestellt,<ref>Kann ich bei Amazon PAYBACK Punkte sammeln? Abgerufen am 8. Juni 2020.</ref> nimmt seit dem 16. November 2022 jedoch wieder teil. Denn’s Biomarkt ist seit dem 31. Mai 2017 kein Payback-Partner mehr und führte ein eigenes Treueprogramm ein.<ref>Treueprogramm von Denn’s. Abgerufen am 23. August 2020.</ref> Auto-Teile-Unger war von 2014 bis 2019 Payback-Partner und führte danach eine eigene Kundenkarte ein.<ref>A.T.U-Card. Abgerufen am 30. September 2019.</ref> Galeria Kaufhof beendete seine Partnerschaft mit Payback am 31. Dezember 2019<ref>Keine Payback-Punkte mehr bei Kaufhof – auch nicht in Pforzheim – Wirtschaft. In: Pforzheimer Zeitung. 3. Januar 2020, abgerufen am 3. Januar 2020.</ref> und führt stattdessen seit Januar 2020 ein gemeinsames Treueprogramm mit Karstadt,<ref>Payback. Abgerufen am 26. Dezember 2019.</ref> welches Ende 2025 wieder durch Payback ersetzt werden soll.<ref>Starke Partnerschaft ab Ende 2025. 10. Dezember 2024, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref> Mit der Übernahme des Online-Marktplatzes real.de durch Kaufland wird seit Mitte 2020 Payback im Kaufland-Onlineshop nicht mehr unterstützt. Nordsee beendete seine Partnerschaft mit Payback zum 31. Juli 2020 und verwendet seitdem wieder sein vor Payback genutztes Bonusprogramm Fish&Friends. Die Payback-Partnerschaft mit der dänischen Handelskette Jysk – in Deutschland unter dem ehemaligen Namen Dänisches Bettenlager bekannt – endete zum 31. März 2022. Auch die Baumarktkette Hellweg kündigte die Partnerschaft mit Payback 2022.
Die Metro Group testete neben den Geschäftslinien real und Galeria Kaufhof auch bei der ehemaligen Handelskette Extra die Payback-Karte. Genauerer Zeitraum ist nicht bekannt.<ref> Ekkehard Jänicke: RFID-Chips in Metro-Payback-Kundenkarten versteckt. In: telepolis.de. Heise Gruppe, 20. Februar 2004, abgerufen am 4. Juni 2023.</ref> Der Haushaltswarenanbieter WMF beendete die Kooperation mit Payback Mitte 2023. Die SB-Warenhauskette mein real (ehemals real) beendete Ende März 2024 die Kooperation mit Payback nach insgesamt 24 Jahren. Grund dafür war der durch Insolvenz bedingte eingestellte Geschäftsbetrieb.<ref>nsolvente Supermarktkette – Letzte Real-Supermärkte schließen bis Ende März. In: Tagesschau.de. ARD-aktuell, NDR, 20. November 2023, abgerufen am 24. März 2024.</ref><ref>Insolvenzverfahren: Mein Real schließt 45 Supermärkte und verkauft 18 Standorte an Rewe, Kaufland und Edeka. In: businessinsider.de. Business Insider Deutschland, 21. November 2023, abgerufen am 24. März 2024.</ref> Ende März 2024 verkündeten Payback und Fressnapf nach 2025 ein Ende ihrer Zusammenarbeit. Im Dezember 2024 wurde dann verkündet, das die Kooperation beider Unternehmen doch vertraglich verlängert werde. Am 28. Dezember 2024 traten die Marken der Rewe Group (Rewe, Penny, nahkauf) aus dem Punkteprogramm aus.<ref>PAYBACK bei REWE. In: REWE. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Dezember 2024; abgerufen am 29. Dezember 2024.</ref><ref name=":2">Wo finde ich Infos zu REWE, PENNY, Nahkauf & ZooRoyal? In: Payback.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Dezember 2024; abgerufen am 29. Dezember 2024.</ref> Die Online-Marken der Rewe Group (ZooRoyal, Weinfreunde) stiegen zum 31. Dezember 2024 aus dem Programm aus.<ref name=":2" /><ref>Payback bei Weinfreunde – Punkten & Genießen | Weinfreunde. In: Weinfreunde.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Dezember 2024; abgerufen am 29. Dezember 2024.</ref>
Zum 31. Dezember 2025 stieg Decathlon ebenfalls aus dem Programm aus und fokussiert sich seitdem auf ein eigenes Treueprogramm.<ref>Decathlon startet eigenes Membership Programm. 11. Dezember 2025, abgerufen am 29. April 2026.</ref>
Österreich
Nachdem das Bonusprogramm im Mai 2018 in Österreich gestartet wurde, sind die dm-Drogeriemärkte sowie die Zoofachhandlung Fressnapf offizielle Partner, seit August 2018 die Tankstellenkette BP, die Schnellrestaurantketten Nordsee und Burger King sowie die Fluggesellschaft Austrian Airlines. Weitere Partner sind die Sixt Autovermietung, die McFit Fitnessstudios, Sehen!Wutscher sowie Unimarkt.<ref>Unsere PAYBACK Partner. In: payback.at. Abgerufen am 26. April 2020.</ref> Das Bonusprogramm in Österreich ist getrennt vom deutschen Programm, d. h., es können keine Punkte grenzüberschreitend gesammelt werden.
Payback Pay
Im Juni 2016 führte Payback die Mobile-Payment-Funktion Payback Pay innerhalb der App ein.<ref>Elisabeth Atzler: Das ist die Antwort der Sparkassen auf Google Pay. In: Handelsblatt online. 27. Juni 2018, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref><ref>Sicherheitsbedenken und Datenschutz halten viele vom mobilen Bezahlen ab. In: verbraucherzentrale.de. Verbraucherzentrale, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Zunächst konnte Payback Pay ausschließlich bei dm angewandt werden.<ref>Sicher bezahlen online wie offline. Check24, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Die Wirtschaftswoche äußerte sich kurz nach der Einführung kritisch über Payback Pay.<ref>Bezahlen mit dem Handy – so klappt’s. Wirtschaftswoche, abgerufen am 29. Mai 2020.</ref> Für die Nutzung von Payback Pay geben die Nutzer ihre Bankdaten und ihre Adresse in der App oder auf der Webseite ein.<ref>Mobile Payment: Die Anbieter im Überblick. In: praxistipps.chip.de. Chip, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Im Gegensatz zu anderen bargeldlosen Zahlmethoden erfordert Payback Pay keine Kreditkarte.<ref>Payback Pay: Bezahlen mit dem Handy ohne Kreditkarte. In: inside-digital.de. Abgerufen am 29. Mai 2020.</ref> Die Technologie stammt von der UMT AG.<ref>PAYBACK App gewinnt Preis Goldene Transaktion – Mobile Payment Technologie kommt von UMT – UMT AG. Abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref> Payback Pay ermöglicht das bargeldlose Bezahlen mit Hilfe eines QR-Codes. Die Bezahlcodes werden bei jedem Bezahlvorgang neu generiert und sind nur zeitlich begrenzt verwendbar.<ref>So zahlen Sie sicher und bequem mit Ihrem Smartphone. In: merkur.de. Münchner Merkur, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Alternativ kann auch NFC zum Einsatz kommen.<ref>Mobile Payment: Schnelles mobiles Bezahlen ohne Portemonnaie und Karte. In: ingenico.de. Ingenico, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Ob ein QR-Code oder NFC genutzt wird, hängt vom Kassensystem ab.<ref>Mobile Payment und die Sache mit dem Durchbruch. In: it-finanzmagazin.de. it-finanzmagazin, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Anfang 2020 ermittelte eine Umfrage, dass Payback Pay in Deutschland zu den bekanntesten bargeldlosen Zahlmethoden gehört.<ref>Unser Alltag wird kontaktlos. In: deutschland-kreditkarte.de. Abgerufen am 5. Juni 2020.</ref> Laut heise online war Payback Pay 2020 auch das an der Ladenkasse am häufigsten benutzte kontaktlose Zahlsystem.<ref>Bundesbank: Kontaktloses Bezahlen ist im Alltag angekommen. In: heise.de. Heise Gruppe, abgerufen am 5. Juni 2020.</ref>
Unternehmen und Geschäftszahlen
Payback startete mit Alexander Rittweger<ref>Geschichte. Abgerufen am 13. Mai 2025.</ref> sein Programm im März 2000 mit Hilfe des Metro-Konzerns und der Deutschen Lufthansa. Das Unternehmen Payback hat seinen Sitz in München und beschäftigte 2013 bis zu 500 Mitarbeiter weltweit.<ref name="jahresabschluss2007">Alexander Rittweger, Joachim Bellinghoven, Martin Hollenhorst, Burkhard Graßmann, Steve Gray: Payback GmbH (vormals: Loyalty Partner GmbH). München. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007. Stand: 14. Mai 2008. URL: https://www.ebundesanzeiger.de/ (abgerufen am 25. April 2009).</ref><ref name="datenfakten">Claus-Peter Schrack, Nina Purtscher: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Payback GmbH – Daten & Fakten ( vom 14. März 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 4. Oktober 2015.</ref> Die Payback GmbH gehört zur Loyalty Partner Gruppe.<ref name="konzernabschluss2007">LP Holding GmbH. München. Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007. Stand: 14. Mai 2008. URL: https://www.ebundesanzeiger.de/ (abgerufen am 25. April 2009).</ref> American Express übernahm 2011 Loyalty Partner für rund 500 Millionen Euro.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Loyalty Partner: Pressemitteilung zum Kauf durch American Express ( vom 19. Dezember 2010 im Internet Archive) (englisch).</ref><ref>Reuters: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />American Express übernimmt Payback-Betreiber Loyality ( vom 20. Dezember 2010 im Internet Archive), auf de.reuters.com, Thomson Reuters, vom 17. Dezember 2010.</ref>
Seit September 2009 ist {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auch in Polen aktiv. Im Juni 2010 hat Loyalty Partner die Mehrheit am indischen Marktführer i-mint übernommen, ein Jahr später wurde aus i-mint Payback India.<ref>Georg Etscheit: Payback-Gründer Rittweger: Der Jäger der Sammler. Abgerufen am 11. Dezember 2018.</ref> Im Februar 2011 wurde bekannt, dass das Unternehmen seine Geschäftsfelder um die Bereiche Online und Couponing ausbaut. Durch die strategische Entscheidung tritt Payback in direkte Konkurrenz zu bekannten Gutschein-Plattformen wie Groupon, DailyDeal und kaufda. An deutschen Standorten wurden 2011 ca. 150 Mitarbeiter beschäftigt.<ref>Payback baut das mobile Couponing-Geschäft aus. In: internetworld.de. 23. Februar 2011, abgerufen am 24. Februar 2011.</ref> Zu Paybacks Konkurrenten auf dem deutschen Markt für Kundenbindungsprogramme gehört die DeutschlandCard.<ref>Die Mutter aller Bonuskarten wird 15 – n-tv-Nachrichten. In: n-tv.de. Abgerufen am 11. Dezember 2018.</ref>
Die 2013 über die Payback-Karte abgewickelten Umsätze der Partner betrugen rund 15,2 Milliarden Euro. Mehr als 31 Millionen aktive Kunden sind bei Payback in Deutschland verzeichnet. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verschickt nach eigenen Angaben im Jahr 1,5 Mrd. Coupon-Mails (Newsletter). Die mobile Payback-App wird aktiv von 10 Mio. Nutzern verwendet. 2013 startete Payback Mexico, ein rein digitales Programm.<ref>PAYBACK set to conquer Mexico (englisch). 12. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. November 2014; abgerufen am 27. Juni 2014.</ref> Seit 2014 ist Payback auch in Italien aktiv<ref>Payback & Co.: Punkt für Punkt zur Datenmacht. Abgerufen am 11. Dezember 2018.</ref> und startete seinen Betrieb 2018 schließlich in Österreich.<ref>Payback jetzt auch in Österreich. In: handelszeitung.at. Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 18. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2018; abgerufen am 24. März 2024.</ref>
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Payback mit 544 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 281 Millionen Euro.<ref>Payback Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2017. In: Bundesanzeiger. Abgerufen am 11. Dezember 2018.</ref> Bis März 2020 hatte Payback insgesamt Punkte im Wert von 3,5 Milliarden Euro verteilt.<ref>Georg Giersberg: Welche Vorteile hat Payback für Händler und Kunden? In: FAZ.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. März 2020, abgerufen am 12. März 2020.</ref>
Kritik
Datenschutz
Die Karte ist vor allem bei Verbraucherschutzverbänden datenschutzpolitisch umstritten. Die Karte ermögliche den gläsernen Kunden; so ließen sich aus den gesammelten Daten Rückschlüsse auf den Lebenswandel des Kunden ziehen und der Erfolg von Werbung messen. Im Jahr 2000 wurde Payback mit dem Negativpreis {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ausgezeichnet.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 2000: Preisträger der Kategorie „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und Finanzen“.</ref>
2001 verbot das Landgericht München I nach einer Klage des Berliner Verbraucherschutzvereins unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von bis zu 500.000 DM oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten die weitere Verwendung der in den Payback-Antragsformularen enthaltenen zentralen Einwilligungsklauseln.<ref>LG München I, Urteil vom 1. Februar 2001, 12 O 13009/00</ref> Payback gestaltete daraufhin alle Teilnehmerformulare neu.
Der Bundesgerichtshof verbot 2008 nach einer Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen eine Klausel im Payback-Anmeldeformular insoweit, als dem Kunden Werbung per SMS und E-Mail zugeschickt werden durfte. Grund war, dass dem Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebene ausdrückliche Zustimmung des Kunden fehlte. Die Klauseln zur Datennutzung für Werbung per Post, zur Marktforschung sowie die Verwendung von Geburtsdatum und Rabattdaten hielt das Gericht für zulässig.<ref>Bundesgerichtshof, Urteil vom 16. Juli 2008, VIII ZR 348/06</ref>
Im Mai 2012 wurde das Unternehmen vom TÜV überprüft. Es wurde festgestellt, dass Payback über einen TÜV-zertifizierten Datenschutz verfüge und mit den Daten, die durch die Teilnahme am Payback-Programm erhoben werden, verantwortungsvoll und nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes umgehe.<ref>Selbstaussage des Unternehmens, abgerufen am 10. März 2014.</ref>
Geringer Nutzen für die Verbraucher
Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sind die möglichen Einsparungen minimal – oftmals weniger als ein Prozent, häufig auch nur ein halbes Prozent. Auch sei es bei Prämien mit Zuzahlung oftmals so, dass das gewünschte Produkt bei anderen Anbietern günstiger ist als die Zuzahlung. Das Verbrauchermagazin Test hat im Dezember 2015 mit Hilfe eines Vergleichstests ermittelt, dass sogenannte Cashback-Portale höhere Rabatte bei Online-Käufen anbieten als Payback und ähnliche Bonuskarten.<ref>Einkaufen mit Rabatt – Cashback schlägt Payback – Stiftung Warentest. In: test.de. Stiftung Warentest, abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref>
Phishing
2020 und 2021 wurden mehreren Benutzern ihre Guthaben gestohlen. Mit den gestohlenen Payback-Punkten kauften die Betrüger im Einzelhandel geldwerte Einkaufsgutscheinkarten.<ref>Konstantinos Mitsis: Achtung, Payback-Kunden: Diebe plündern Ihr Konto – so schützen Sie sich. In: Chip. 8. August 2020, abgerufen am 19. August 2020.</ref> Verbraucherschützer stellten daraufhin erneut die Sicherheit der Daten in Frage.<ref>verbraucherschutz.com: Payback Phishing: Diese E-Mails sind eine Fälschung. In: verbraucherschutz.com. Abgerufen am 19. August 2020.</ref> Payback warnt inzwischen ausdrücklich vor Phishing und liefert dazu auf seiner Website für unerfahrene Internetnutzer auch grundsätzliche Informationen.<ref>Woran erkenne ich Phishing-Mails? In: payback.de. Payback, abgerufen am 19. August 2020.</ref> Zusätzlich kann in der Payback-App für Deutschland die Zwei-Faktor-Authentisierung aktiviert werden, um zusätzliche Sicherheit zu schaffen.
Weblinks
- Offizielle Website von Payback
Einzelnachweise
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