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Wickmayer, die im Alter von neun Jahren mit dem Tennissport begann, ist seit 2004 Profispielerin. Sie gewann auf der WTA Tour bislang fünf Titel im Einzel und vier im Doppel; hinzu kommt je ein Titel im Einzel und im Doppel bei einem WTA-Challenger-Turnier. Bei ITF-Turnieren verbuchte sie 14 Einzel- und 17 Doppeltitel.
Seit 2007 spielt Wickmayer für die belgische Fed-Cup-Mannschaft; ihre bisherige Bilanz weist 26 Siege bei 14 Niederlagen aus.
Gegen Wickmayer und ihren Landsmann Xavier Malisse verhängte das belgische Anti-Doping-Tribunal am 5. November 2009 eine einjährige Sperre. Beide hatten es in drei Fällen versäumt, der nationalen Anti-Doping-Behörde rechtzeitig ihren Aufenthaltsort mitzuteilen. Am 14. Dezember hob ein Zivilgericht die Sperre wieder auf.<ref>Aufhebung der Sperre</ref>
Wickmayer konnte an ihre Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Sie gewann das Endspiel von Auckland mit einem Endspielsieg über Flavia Pennetta. Beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne erreichte sie ebenso das Achtelfinale (Dreisatzniederlage gegen ihre Landsfrau Justine Henin) wie bei den US Open (Dreisatzniederlage gegen die Estin Kaia Kanepi). Bei den French Open (Zweisatzniederlage gegen Daniela Hantuchová) und in Wimbledon (Niederlage gegen Wera Swonarjowa) schied sie jeweils in der dritten Runde aus. In Miami (Kategorie: Premier Mandatory) und in Cincinnati (Kategorie: Premier 5) kam das Aus gegen Marion Bartoli bzw. die ungesetzte Anastassija Pawljutschenkowa jeweils im Viertelfinale. Am 19. April erreichte sie mit Platz 12 ihre bislang beste Weltranglistenposition.
2011 bis 2013
2011 stand Wickmayer nur ein einziges Mal in einem Endspiel, als Titelverteidigerin in Auckland. 2012 gelang ihr in Hobart (Zweisatzniederlage gegen Mona Barthel) und in Bad Gastein, wo sie der Französin Alizé Cornet mit 5:7 und 6:71 unterlag, jeweils der Finaleinzug. In Wimbledon verlor sie in Runde drei knapp in drei Sätzen gegen Tamira Paszek.
Bei den Australian Open erreichte sie 2013 die dritte Runde, bei den weiteren Grand-Slam-Turnieren kam sie nicht über die Auftaktrunde hinaus. Im Oktober gelang ihr dann in Luxemburg an der Seite von Stephanie Vogt aus Liechtenstein ihr bislang einziger Doppelerfolg auf der WTA Tour.
2014 bis 2016
2014 stand sie in Melbourne, Paris und Wimbledon jeweils in der zweiten Runde, in New York kam sie erneut nicht über die erste Runde hinaus. 2015 gelang ihr bei den Australian Open ein weiteres Mal der Einzug ins Achtelfinale (glatte Zweisatzniederlage gegen Simona Halep). Erfolge feierte sie noch im September in Tokio, wo sie ihren vierten WTA-Titel im Einzel gewann, und beim Challenger-Turnier in Carlsbad, bei dem sie im Endspiel die US-Amerikanerin Nicole Gibbs bezwang. Im Februar 2016 erreichte sie beim WTA-Turnier von Acapulco das Halbfinale, in dem sie Sloane Stephens glatt mit 2:6, 0:6 unterlag.
2017 bis 2022
Ihr bestes WTA-Turnierergebnis 2017 war das Erreichen des Halbfinales des Turniers in Guangzhou. Im Doppel gewann sie zusammen mit Belinda Bencic das mit 100.000 US-Dollar dotierte ITF-Turnier in Poitiers. Im Februar 2018 gewann sie beim 25.000-Dollar-ITF-Turnier in Surprise sowohl den Einzel- als auch den Doppeltitel. Anfang März gewann Wickmayer zusammen mit der Amerikanerin Taylor Townsend den Doppeltitel beim Challenger-Turnier in Indian Wells. 2022, nach über einem Jahr Spielpause, war Wickmayer nicht mehr in der WTA-Rangliste vertreten. Sie qualifizierte sich für Wimbledon und erreichte dort die zweite Runde des Hauptfeldes. Im September gewann sie beim WTA-Turnier in Seoul ihren vierten WTA-Doppeltitel, gemeinsam mit der Französin Kristina Mladenovic. Damit kehrte sie in die Top 200 der Doppel-Rangliste zurück.
Wickmayer beendete ihre Karriere im Juli 2025 nach den Wimbledon Championships, was sie bereits Ende Mai ankündigte.<ref>WTA celebrates Yanina Wickmayer as she retires from professional tennis. In: wtatennis.com. 30. Juni 2025, abgerufen am 18. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Former No. 12 Wickmayer to retire after Wimbledon. In: wtatennis.com. 27. Mai 2025, abgerufen am 18. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
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Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; KF (kleines Finale) = unterlegen im Spiel um Platz drei; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Play-off) = Auf- und Abstiegsrunde im Billie Jean King Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Billie Jean King Cup.
Anmerkung: Diese Statistik berücksichtigt alle Ergebnisse im Einzel bei ITF- und WTA-Turnieren. Als Quelle dient die ITF-Seite der Spielerin. Dargestellt sind nur WTA-Turniere der Kategorie Tier I (bis 2008), die WTA-Turniere der Kategorien Premier Mandatory und Premier 5 (2009–2020) bzw. die WTA-Turniere der Kategorie 1000 (seit 2021).
Ihren Vornamen erhielt Wickmayer nach Giannina Dinorah, der jüngeren Tochter von Diego Maradona; der Name Wickmayer ist österreichischer Herkunft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographische Hinweise (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) auf Wickmayers Website</ref>