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Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Greek letter mu serif+sans.svg
My
Aussprache
antik Vorlage:IPA-ZeichenMitHörbeispiel
modern Vorlage:IPA-ZeichenMitHörbeispiel
Entsprechungen
lateinisch M
kyrillisch М
hebräisch מ
arabisch
phönizisch 𐤌
Transkription
Aus dem Antiken m
Aus dem Modernen m
Kodierung
Majuskel
Unicode-Nummer U+039C
Unicode-Name GREEK CAPITAL LETTER MU
HTML Μ
HTML-Entität Μ
Minuskel
Unicode-Nummer U+03BC
Unicode-Name GREEK SMALL LETTER MU
HTML μ
HTML-Entität μ

My [<templatestyles src="IPA/styles.css" />myː] (altgriechisches Neutrum {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) [mi]; Majuskel: Μ, Minuskel: μ) ist der 12. Buchstabe des griechischen Alphabets und hat nach dem milesischen System den Zahlwert 40.

Herkunft

→ siehe: M #Herkunft

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Mikro-Zeichen µ

Im Internationalen Einheitensystem (SI) wird der Buchstabe μ als einziger nicht-lateinischer Buchstabe als Vorsatz für Einheitenzeichen verwendet,<ref name="CGPM-11-12" /> z. B. in „µm“ für Mikrometer. Die 7-Bit-Zeichenkodierung (ASCII) der frühen Computer konnte aber nur die 2×26 einfachen lateinischen Groß- und Kleinbuchstaben verarbeiten. Als in den 1980er Jahren verschiedene 8-Bit-Kodierungen entwickelt wurden, um Umlaute und Buchstaben mit Akzenten darstellen zu können, wurde oft auch das μ als Sonderzeichen eingefügt, insbesondere in die Codepage Latin-1, das spätere ISO 8859-1.<ref name="anm-codepage" group="Anm." /> In den 1990er Jahren etablierte sich der Unicode-Standard. Aufbauend auf der ISO-8859-1-Codepage, die unverändert übernommen wurde, enthält er Codierungen für eine Vielzahl weiterer Zeichen, so auch für das griechische Alphabet.

Aufgrund dieser Historie ist das μ in Unicode doppelt vorhanden: als Buchstabe im griechischen Alphabet (U+03BC greek small letter mu) und als Sonderzeichen aus dem ISO-8859-1-Zeichensatz, das zur Unterscheidung „Mikro-Zeichen“<ref>Benennung in Übereinstimmung DIN 5009:2022-06 Beiblatt 1, Tabelle 12 „Weitere buchstabenähnliche Zeichen“. – Die Benennung ist älter; sie findet sich beispielsweise in der DIN 2137-Entwurfsfassung vom September 1986 (Seite 2, Tabelle 1).</ref> oder Mikrozeichen<ref>ÖNORM A 1080 „Richtlinien für die Textgestaltung“, Ausgabe 2007-03-01, Seite 13, Abschnitt 3.3.9 „Mikrozeichen“</ref> (U+00B5 micro sign) genannt<ref group="Anm.">SI und andere das Messwesen betreffende DIN- und andere Normen (im Unterschied zu den für das Bürowesen relevanten DIN 2137 und DIN 5009) erwähnen kein spezielles „Mikro-Zeichen“, genauso wenig wie etwa ein „Kilo-“ oder „Milli-Zeichen“. Der Begriff wurde nur für das Bürowesen für seine dortige spezifische Verwendung etabliert und standardisiert.</ref> wird. Beide Kodierungen sind compatibly equivalent,<ref name="Unicode-Compatibility" /> d. h. auch formal in bestimmten Kontexten (Suche, URL) als äquivalent anzusehen, können aber in Computerschriftarten leicht unterschiedlich dargestellt werden.<ref name="Unicode-kanonisch" group="Anm." />

Auf der deutschen PC-Tastatur erzeugt Alt Gr + m das Mikro-Zeichen µ,<ref>DIN 2137, Entwurfsfassung September 1986 (dort eingeführt als „Schriftzeichen zur Darstellung der Einheiten im Meßwesen“ zusammen mit den Exponentenziffern ² und ³, und dort auch „Mikro-Zeichen“ benannt), sowie in allen nachfolgenden Ausgaben der Norm</ref> auf der Mac-Tastatur wird es mit alt ⌥ + m erreicht. In LaTeX wird \micro verwendet.<ref name="latex" /> Die HTML-Entität lautet &micro;.

Datei:Micro-Sign-and-Greek-Mu-in-different-fonts.svg
Die Zeichenfolge „Mikro-Zeichen“ + „Buchstabe My“ in den Schriftarten Times New Roman, Andron Mega Corpus, Linux Libertine und DejaVu Serif. Subtile Unterschiede sind selbst in den Times-New-Roman-Glyphen sichtbar, bei denen die abschließenden Tropfen der Unterlänge nicht genau gleich ausfallen.

Verwendung

Naturwissenschaften

Der Kleinbuchstabe μ wird benutzt

Mathematik

Der Kleinbuchstabe μ wird benutzt

Eigennamen

Das My taucht als Bestandteil von Eigennamen verschiedener (Anwendungs-)Software auf:

Weil bei Computern lange Zeit nur eingeschränkte Zeichensätze bzw. Zeichensatztabellen vorhanden waren, beispielsweise ASCII, wurde das „μ“ meist als u geschrieben, sodass auch die entsprechenden Dateinamen und Pakete meist mit „u“ geschrieben werden. So heißen Mikrocode-Pakete etwa „ucode“ statt μcode, und auch μTorrent wird über uTorrent.exe aufgerufen.

Anmerkungen

<references group="Anm."> <ref name="anm-codepage" group="Anm."> Die 1981 von IBM entwickelte Codepage 437 enthielt neben μ einige wenige weitere griechische Buchstaben, z. B. das Ω für das Ohm. In der 1985 entwickelten, später zum ISO-Standard erhobenen Codepage ISO 8859-1 ist das μ der einzige griechische Buchstabe. </ref> <ref name="Unicode-kanonisch" group="Anm."> Eine komplette Gleichsetzung beider Zeichen (kanonische Äquivalenz) ist aus Gründen der Kompatibilität (eineindeutige Zuordnung der in ISO 8859-1 enthaltenen Zeichen) nicht möglich. Siehe: The Unicode Consortium: The Unicode Standard, Version 14.0 – Core Specification, Kap 4, S. 159. „The Unicode Standard [...] has to strike a balance between uniformity of treatment for similar characters and compatibility with existing practice for characters inherited from legacy encodings. Because of this [...] some pairs of characters might have been treated as canonical equivalents but are left unequivalent for compatibility with legacy differences. This situation pertains to U+00B5 µ micro sign and U+03BC μ greek small letter mu [...]“ </ref> </references>

Einzelnachweise

<references> <ref name="CGPM-11-12"> Resolution 12 of the 11th CGPM. Système International d'Unités. Bureau International des Poids et Mesures, 1960, abgerufen am 2. April 2022.

doi:10.59161/CGPM1960RES12E (engl.), doi:10.59161/CGPM1960RES12F (frz.)

</ref> <ref name="CGPM-13-7"> Resolution 7 of the 13th CGPM. Abrogation of earlier decisions (micron, new candle). In: bipm.org. Bureau International des Poids et Mesures, 1967, abgerufen am 2. April 2022.

doi:10.59161/CGPM1967RES7E (engl.), doi:10.59161/CGPM1967RES7F (frz.)

</ref> <ref name="CIPM1879-Res"> Résolution du 4e CIPM. In: bipm.org. Bureau International des Poids et Mesures, 1879, abgerufen am 19. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). doi:10.59161/CIPM1879RESF </ref> <ref name="latex"> Scott Pakin: The Comprehensive LaTeX Symbol List. (PDF; 32,2 MB) 3. Januar 2024; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Informationen zur Datei in Wikimedia Commons). </ref> <ref name="Unicode-Compatibility"> The Unicode Consortium: The Unicode Standard, Version 14.0 – Core Specification, Kap 7.2, S. 308. „For compatibility purposes, a few Greek letters are separately encoded as symbols in other character blocks. Examples include U+00B5 μ micro sign in the Latin-1 Supplement character block and U+2126 Ω ohm sign in the Letterlike Symbols character block. The ohm sign is canonically equivalent to the capital omega, and normalization would remove any distinction. Its use is therefore discouraged in favor of capital omega. The same equivalence does not exist between micro sign and mu, and use of either character as a micro sign is common.“ </ref> </references>

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Weitere, nichtklassische Buchstaben: Digamma Ϝϝ · Heta Ͱͱ · Jot Ϳϳ · San Ϻϻ · Koppa Ϙϙ · Sampi Ͳͳ · Scho Ϸϸ

Vorlage:Klappleiste/Ende

sr:Микро знак