Hannelore Kraft
Hannelore Kraft (* 12. Juni 1961 in Mülheim an der Ruhr als Hannelore Külzhammer) ist eine deutsche ehemalige Politikerin (SPD). Sie war von Juli 2010 bis Juni 2017 Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und damit die erste Frau an der Spitze der Landesregierung. Als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bekleidete sie außerdem das Amt des Bundesratspräsidenten.
Ab 2007 war Kraft Landesvorsitzende der SPD Nordrhein-Westfalen und ab 2009 eine der sechs stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Von beiden Ämtern trat sie nach der verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 zurück.<ref name="ruecktritt">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hannelore Kraft tritt von SPD-Ämtern zurück.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Mai 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit Dezember 2020 ist sie Vorsitzende des Kuratoriums der Friedrich-Ebert-Stiftung und seit März 2024 Vizepräsidentin von Borussia Mönchengladbach.
Herkunft, beruflicher Werdegang und Privatleben
Hannelore Kraft wurde als zweite Tochter in eine katholische Arbeiterfamilie geboren. Ihr Vater, Manfred Külzhammer, war Verkehrsmeister (Straßenbahnfahrer), ihre Mutter, Anni Külzhammer geb. Spennhoff, Schaffnerin.<ref>Jürgen Dahlkamp, Barbara Schmid: Bei Muttern. In: Der Spiegel 18/2012. 29. April 2012, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref><ref>Traueranzeigen von Anni Külzhammer | trauer.lokalkompass.de. Abgerufen am 26. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie wuchs mit ihrer älteren Schwester Angelika im Mülheimer Stadtteil Dümpten auf.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bei Muttern.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach ihrem Abitur am Gymnasium Broich in Mülheim an der Ruhr im Jahre 1980 absolvierte Kraft zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Dresdner Bank in Mönchengladbach. 1982 immatrikulierte sie sich an der Universität-Gesamthochschule Duisburg für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Von 1986 bis 1987 studierte sie am King’s College London. 1989 schloss sie ihr Studium in Duisburg als Diplom-Ökonomin ab.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hannelore Kraft, MdL.] NRWSPD, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Von 1989 bis 2001 arbeitete sie als Unternehmensberaterin und Projektleiterin bei der halbstaatlichen<ref>www.zenit.de</ref> Beratungsgesellschaft Zentrum für Innovation und Technik (ZENIT GmbH) in Mülheim<ref>ZUR PERSON: Hannelore Kraft, MdL. In: hannelore-kraft.de. 3. März 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. März 2006; abgerufen am 30. Juni 2009.</ref> sowie als Leiterin des Netzwerks Euro Info Centre der Europäischen Kommission.
Hannelore Kraft wurde sehr religiös erzogen und trat während ihres Studiums von der katholischen zur evangelischen Kirche über.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Mein Vater lenkt von oben mein Leben“.] Bild, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Dezember 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie äußerte auch 2014 noch, an einen Gott zu glauben.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hannelore Kraft: Ich glaube an einen Gott, der uns etwas zutraut.] chrismon.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Dezember 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie ist seit 1992 mit dem Mülheimer Elektroinstallateurmeister Udo Kraft verheiratet;<ref>Reiner Burger: Ja und nochmal Ja. In: Frankfurter Allgemeine Magazin. Oktober 2015, S. 72.</ref> die beiden kennen sich seit ihrer Grundschulzeit und haben einen erwachsenen Sohn.<ref name="First">„First Udo“ will kein Landesvater sein. In: Rheinische Post. 26. Dezember 2010, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> Im Oktober 2012 heirateten Kraft und ihr Mann in Namibia auch kirchlich.<ref>Gerhard Voogt: Hochzeit nach 20 Jahren Ehe. In: Rheinische Post. 10. Oktober 2012, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> In seiner Rolle als Ehemann der amtierenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin zwischen 2010 und 2017 nannte sich Udo Kraft scherzhaft „First Udo“.<ref name="First" />
2017 übernahm Hannelore Kraft die Funktion als Anteilseignervertreterin im Aufsichtsrat des Steinkohlekonzerns RAG.<ref>Die Mitglieder des Aufsichtsrates der RAG Aktiengesellschaft in der Übersicht</ref> Im März 2024 wurde sie ins Präsidium des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach gewählt.<ref>Gladbach: Rolf Königs weg, Rainer Bonhof neuer Präsident! 19. März 2024, abgerufen am 19. März 2024.</ref>
Politische Karriere
Landtagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen (2000 bis 2022)
Hannelore Kraft wurde 1994 Mitglied der SPD. Ab dem 2. Juni 2000 war sie Abgeordnete im Landtag von Nordrhein-Westfalen.<ref>Hannelore Kraft beim Landtag Nordrhein-Westfalen</ref> Sie vertrat dort von 2000 bis 2005 den Wahlkreis 74 (Mülheim an der Ruhr II – Essen VII) und von 2005 bis 2022 den Wahlkreis 64 (Mülheim I). Zur Landtagswahl 2022 trat Kraft nicht wieder an und schied daher am 1. Juni 2022 aus dem Landtag aus.
Landesministerin in Nordrhein-Westfalen (2001 bis 2005)
Am 24. April 2001 wurde sie als Nachfolgerin von Detlev Samland von Wolfgang Clement zur Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten ernannt (Kabinett Clement II). Unter Ministerpräsident Steinbrück amtierte sie vom 12. November 2002 bis 24. Juni 2005 als Ministerin für Wissenschaft und Forschung.
Oppositionspolitikerin in Nordrhein-Westfalen (2005 bis 2010)
Nach der Wahlniederlage der SPD bei der Landtagswahl am 22. Mai 2005 wurde Kraft am 31. Mai 2005 mit 95,7 % der abgegebenen Stimmen als Nachfolgerin von Edgar Moron zur Vorsitzenden der SPD-Fraktion gewählt.
Mit dem Amtsantritt der Regierung Rüttgers am 22. Juni 2005 übernahm Kraft damit auch den Posten der Oppositionsführerin im Nordrhein-westfälischen Landtag.
Nach dem Rücktritt Jochen Dieckmanns als SPD-Landesvorsitzender am 11. Dezember 2006 wurde Kraft am 20. Januar 2007 auf einem Landesparteitag in Bochum zur neuen Landesvorsitzenden gewählt.
Am 13. November 2009, kurz nach der Bundestagswahl 2009, wurde Kraft auf dem Bundesparteitag der SPD zu einer der vier stellvertretenden Bundesvorsitzenden des neuen Parteichefs Sigmar Gabriel gewählt. Dabei erhielt sie mit 90 % das beste Ergebnis. Im Februar 2010 wurde sie auf einem Landesparteitag als Landesvorsitzende bestätigt und nahezu einstimmig auf Platz eins der Landesliste für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 gewählt; damit war sie Spitzenkandidatin der SPD für das Amt des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SPD in NRW feiert ihre Spitzenkandidatin Kraft.] Die Welt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Ministerpräsidentin von NRW (2010 bis 2017)
NRW-Landtagswahl 2010
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010, zu der Kraft als SPD-Spitzenkandidatin antrat und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) herausforderte, gewann die SPD 67 Mandate. Sie verlor weniger stark als die CDU, erreichte mit 34,5 % jedoch ebenfalls weniger Stimmen als bei den Wahlen zuvor. Die von Kraft favorisierte rot-grüne Koalition verfehlte mit insgesamt 90 Sitzen die absolute Mehrheit im Landtag um ein Mandat. Daraufhin führte Kraft Sondierungsgespräche mit allen im neugewählten Landtag vertretenen Parteien zur Bildung einer Regierung, jedoch ohne Erfolg.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kraft lehnt Neuwahl in NRW ab.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Kraft kündigte daraufhin an, einen Politikwechsel aus dem Parlament heraus zu betreiben und die Regierung Rüttgers somit geschäftsführend im Amt zu belassen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kraft kündigt erste Gesetzesinitiativen in NRW an.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Einige Tage später erklärte sie dann doch, sich zur Ministerpräsidentin einer rot-grünen Minderheitsregierung wählen zu lassen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Rot-Grün plant Minderheitsregierung in NRW.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 14. Juli 2010 wurde sie im zweiten Wahlgang bei 80 Gegenstimmen und 11 Enthaltungen mit 90 Stimmen ins Amt gewählt. Dies entsprach den 90 Stimmen von Rot-Grün, den 80 von Schwarz-Gelb und den 11 der Linken im Landtag. Im zweiten Wahlgang reichte die einfache Mehrheit. Die Minister des Kabinetts Kraft I wurden am 15. Juli 2010 ernannt und vereidigt. Damit war die Regierungsbildung 67 Tage nach der Landtagswahl abgeschlossen.
Vom 1. November 2010 bis zum 31. Oktober 2011 war sie turnusmäßig Bundesratspräsidentin. Sie hatte dieses Amt als erste Frau in der Geschichte des Bundesrats inne.<ref>Kraft zur Präsidentin des Bundesrats gewählt. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 15. Oktober 2010, abgerufen am 15. Oktober 2010.</ref>
NRW-Landtagswahl 2012
Am 14. März 2012 beschloss der Landtag einstimmig seine Selbstauflösung; am 13. Mai 2012 fanden vorgezogene Neuwahlen statt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Landtag beschließt Neuwahlen in NRW.] ZEIT Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bei der Wahl am 13. Mai 2012 erzielte die SPD mit 39,1 % die meisten Stimmen und verfügte nun mit den Grünen über eine absolute Mehrheit der Sitze im neuen Düsseldorfer Landtag. Am 20. Juni 2012 wurde Hannelore Kraft mit 137 Stimmen im ersten Wahlgang erneut zur Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt. Das waren neun Stimmen mehr, als die rot-grüne Koalition Abgeordnete stellte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 137 Stimmen für Hannelore Kraft.] Rheinische Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Beim Landesparteitag der SPD in Münster wurde Kraft im September 2012 fast einstimmig als Parteivorsitzende in Nordrhein-Westfalen wiedergewählt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hannelore Kraft mit gut 99 Prozent als SPD-Chefin in NRW bestätigt.] Zeit Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie bildete das Kabinett Kraft II.
NRW-Landtagswahl 2017 und Rückzug als Spitzenpolitikerin
Auf einem SPD-Landesparteitag in Bochum bestätigten die Delegierten im September 2016 Hannelore Kraft mit 98,45 Prozent der Stimmen im Amt. Von 452 gültigen Stimmen entfielen 445 Ja-Stimmen auf Kraft, vier gegen sie und drei enthielten sich. 2014 hatte Kraft 95,2 Prozent der Delegiertenstimmen erhalten. Hannelore Kraft sollte die NRW-SPD für zwei weitere Jahre in ihrer sechsten Amtszeit führen, in die auch die Landtagswahl am 14. Mai 2017 fiel.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hannelore Kraft mit starkem Ergebnis als SPD-Chefin in NRW wiedergewählt.] Rheinische Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Mai 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Die SPD erhielt bei dieser Wahl weniger Stimmen als die CDU (31,2 zu 33,0 %); Kraft erklärte am Wahlabend ihren Rücktritt von ihren wichtigsten Parteiämtern, unter anderem als SPD-Landesvorsitzende und als eine der stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden.<ref name="ruecktritt" /><ref>Hannelore Kraft zum Wahlausgang. Vom 14. Mai 2017</ref> Sie kündigte auch an, nach Wahl ihres Nachfolgers im Amt des Ministerpräsidenten nur noch als einfache Landtagsabgeordnete für ihre Heimatstadt Mülheim an der Ruhr tätig sein zu wollen, und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Im Juni 2017 ließ sie ihre Profile bei Facebook und Twitter löschen.<ref>wdr.de 12. Juni 2017: Wer regiert uns eigentlich im Moment</ref><ref>rp-online.de 9. Juni 2017: Hannelore Kraft löscht sich im Internet</ref> Sie ließ auch die Filme ihres umstrittenen Videoblogs NRW-VLog bei YouTube entfernen.<ref>bild.de 9. Juni 2017: Hannelore Kraft löscht sich im Internet</ref><ref>wdr.de 1. Februar 2016: Die ungeschminkte Wahrheit</ref>
Ihre Amtszeit als Ministerpräsidentin endete am 27. Juni 2017 mit der Wahl Armin Laschets zu ihrem Nachfolger.<ref>Ministerpräsidenten-Wahl Armin Laschet bedankt sich mit Blumen bei Hannelore Kraft. Kölner Stadt-Anzeiger, abgerufen am 27. Juni 2017.</ref>
Für ihr 2019 enthülltes Porträt in der Ahnengalerie der NRW-Ministerpräsidenten entschied Kraft sich als erste Ministerpräsidentin für ein Foto anstelle eines Gemäldes.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mit Rakete in die Kunstgeschichte.] Rheinische Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Armin Laschet hängt jetzt in der Ahnengalerie.] WDR, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Kraft hatte bereits Anfang 2020 angekündigt, bei der nächsten Landtagswahl 2022 nicht mehr anzutreten.<ref>FAZ.net 4. Februar 2020: Wie aus einer anderen, besseren Zeit</ref>
Landespolitik als Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen
Landeshaushalt
Mit ihrer Amtsübernahme als Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010 etablierte Kraft eine Politik der „präventiven Sozialpolitik“. Sie behandelte die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen nachrangig gegenüber dem Ziel, mit Ausgaben für „soziale Prävention“ langfristig Mittel einzusparen, etwa bei der Heimunterbringung, bei Hartz IV und beim Strafvollzug.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Investieren trotz leerer Kassen ( vom 17. Oktober 2013 im Internet Archive) wdr.de, 25. März 2011.</ref>
Die von ihrer Regierung vorgelegten Landeshaushalte der Jahre 2010, 2011 und 2012 wurden jeweils vom Landesverfassungsgericht als verfassungswidrig beurteilt und teilweise für nichtig erklärt. Im März 2011 bezeichnete Michael Bertrams, Präsident des Landesverfassungsgerichts, Regelungen des Nachtragshaushalts 2010 als nicht verfassungskonform,<ref>siehe Artikel 83</ref> weil die Neuverschuldung über der Höhe der Investitionen lag.<ref>Verfassungsrichter kippen rot-grünen Haushalt. Spiegel Online, 15. März 2011</ref> Durch einen konjunkturbedingten Anstieg der Steuereinnahmen lag die tatsächliche Neuverschuldung im Jahr 2011 unterhalb der durch die Landesverfassung vorgegebenen Grenze.
Die Ablehnung des Haushaltsentwurfs 2012 durch die Mehrheit der Landtagsabgeordneten führte zur vorgezogenen Landtagswahl am 13. Mai 2012 und zu einer neuen rot-grünen Landesregierung unter Hannelore Kraft (Kabinett Kraft II).
Die Stärkung ärmerer Kommunen sollte ab 2014 durch einen kommunalen Finanzausgleich (Kommunalsoli) bewirkt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finanzierungsanteile und Modellrechnung Solidaritätsumlage 2014 ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive), Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 30. November 2013.</ref> Das Landesverfassungsgericht beschied dies für rechtens.<ref>Westdeutsche Zeitung: Verfassungsgericht entscheidet: Der Kommunal-Soli ist rechtens. 30. August 2016, abgerufen am 20. März 2017.</ref>
Bildungspolitik
In ihrem Wahlprogramm für die Wahl 2010 sah Kraft eine umfassende Revision der Bildungspolitik vor; sie wollte das dreigliedrige Schulsystem abschaffen und durch eine längere gemeinsame Grundschulzeit und die darauf aufbauende Gemeinschaftsschule ersetzen. Die Entscheidung, ob das Abitur nach acht oder neun Jahren erreicht wird, sollte den Schulen und Eltern überlassen werden. Die Kindergartengebühren sollten abgeschafft werden. Die Studiengebühren an den Hochschulen des Landes wurden wieder abgeschafft.<ref>NRW schafft Studiengebühren wieder ab. Zeit Online, 31. August 2010.</ref>
Arbeitsmarktpolitik
2011 verabschiedete der Landtag unter Hannelore Kraft eine Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes. Hiermit wurde die Personal-Mitbestimmung im Öffentlichen Dienst neu geregelt.
2012 wurde das von CDU und FDP im Jahr 2006 gekippte Tariftreuegesetz, das die Vergabe öffentlicher Aufträge an die Einhaltung von Tarifverträgen knüpft, wieder in Kraft gesetzt.
Energiepolitik
In einer Landtagsdebatte im September 2012 gab Kraft an, dass bis zum Jahr 2025 mindestens 30 Prozent des in Nordrhein-Westfalen gewonnenen Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt werden sollen. Gleichzeitig soll der industrielle Schwerpunkt der Wirtschaft erhalten bleiben.<ref>Hannelore Kraft setzt auf Energiewende. handelsblatt.de, 12. September 2012.</ref>
Für die Übergangsphase sollte der Abbau von insbesondere heimischer Kohle weiter gefördert werden und auch der Bau von Kohlekraftwerken auf der Grundlage geltender Gesetze weiterhin möglich sein. Aus der Kernenergie wollte sie ganz aussteigen.
Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2013 sagte sie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen in der heimischen Industrie Vorrang gegenüber der Energiewende haben müsse.<ref>Kraft bremst bei der Energiewende. sueddeutsche.de, 26. Oktober 2013.</ref>
Bundespolitik
Nach der Bundestagswahl 2009 rückte Hannelore Kraft als Stellvertretende Parteivorsitzende neben Andrea Nahles, Olaf Scholz, Manuela Schwesig und Klaus Wowereit in den SPD-Vorstand auf. Sie nahm in dieser Funktion 2013 an den Koalitionsverhandlungen mit der CDU und der CSU teil. Öffentlich bekannt wurde in diesem Zusammenhang eine lautstarke Auseinandersetzung mit Alexander Dobrindt über die Haushaltspolitik.<ref>Karl Doemens: Hannelore Kraft platzt der Kragen Kölner Stadtanzeiger, 15. Oktober 2013</ref>
Hannelore Kraft setzte sich unter anderem für die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Politiker und Gewerkschafter wollen strengere Finanzaufsicht.] Rheinische Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Mai 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Über den Bundesrat wollte sie zusammen mit anderen Landesregierungen die von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene und im Herbst 2010 vom Bundestag verabschiedete Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken verhindern. Außerdem hielt sie die angedachten Senkungen bei der Lohn- und Einkommensteuer aufgrund des Defizits im Bundeshaushalt für nicht finanzierbar.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gabriel bietet CDU Bündnis gegen FDP an.] Rheinische Post, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch der im Rahmen der 2011 in Kraft getretenen Gesundheitsreform der schwarz-gelben Bundesregierung zum Teil erfolgten Einführung einer Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung wollte Kraft nicht zustimmen. Stattdessen sprach sie sich für die Einführung einer Bürgerversicherung aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Reform-Kommission: Bürgerversicherung statt Kopfpauschale.] Deutscher Gewerkschaftsbund, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Mai 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bürgerversicherung – die “überlegene Alternative”.] SPD, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Kraft forderte, ähnlich wie schon zuvor Guido Westerwelle,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Westerwelle will Hartz-IV-Empfänger Schnee schippen lassen.] Zeit Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> „gemeinnützige Jobs“ für Arbeitslosengeld-II-Empfänger, damit ein „gemeinwohlorientierter Arbeitsmarkt“ entstehe. Dies würde keine Mehrkosten für den Staat erfordern und sei überdies notwendig, da eine strukturelle Arbeitslosigkeit vorherrsche.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SPD-Vize verlangt gemeinnützigen Einsatz von Hartz-IV-Empfängern.] Financial Times Deutschland, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Allerdings betonte Kraft, sie wolle im Unterschied zu Westerwelle keinen Arbeitszwang, sondern setze auf das freiwillige Engagement von Langzeitarbeitslosen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "Freiwillige Arbeit": Kraft verteidigt Job-Plan.] n-tv, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Oktober 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Finanziell angeschlagene Kommunen sollen Hilfen vom Land erhalten und auch Gelder aus dem Programm „Aufbau Ost“ beantragen können, das in einen gesamtdeutschen Ausgleichsfonds umgewandelt werden solle. Den Verkauf aller Landesbeteiligungen an der Westdeutschen Landesbank, die seit der Finanzkrise 2007 angeschlagen war und in ihrer Struktur von der Europäischen Union beanstandet wurde, lehnte Kraft zunächst ab. Die WestLB wurde im Jahr 2012 abgewickelt.
In den Medien wurde Hannelore Kraft nach ihrem Wahlerfolg 2012 häufiger als mögliche SPD-Kanzlerkandidatin für die Bundestagswahl 2013 oder 2017 kolportiert. Diesen Meldungen widersprach sie am 29. November 2013 in Düsseldorf. Vor der SPD-Fraktion bekräftigte Kraft, dass sie „(...) nie, nie als Kanzlerkandidatin antreten“ würde.<ref>Wibke Busch: Der Paukenschlag von Düsseldorf. Artikel vom 29. November 2013 im Portal wz-newsline.de, abgerufen am 30. November 2013</ref><ref>SPD-Spitzenfrau Hannelore Kraft: „Ich werde nie als Kanzlerkandidatin antreten“. Artikel vom 29. November 2013 im Portal spiegel.de, abgerufen am 30. November 2013</ref>
Auseinandersetzung um ihren Lebenslauf
Der Journalist David Schraven wies in seinem Blog ruhrbarone.de am 16. Juni 2009 darauf hin, dass ab dem Jahr 2006 in Krafts offiziellem Lebenslauf eine Tätigkeit als Unternehmensberaterin für das Mülheimer Zentrum für Innovation und Technik (Zenit GmbH) in den Jahren 1989 bis 2001 gelöscht wurde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wie eine SPD-Spitze ihre Geschichte verändert.] ruhrbarone, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Juli 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Weiterhin spekulierte Schraven über mögliche Zusammenhänge mit einem Förderskandal aus dem Jahr 2007, in den die Zenit GmbH verwickelt gewesen war. Kraft wurde deshalb Manipulation des Lebenslaufs vorgeworfen. Sie rechtfertigte sich, sie habe sich dadurch „rechtswidrig“ in Verbindung mit dem Förderskandal gebracht gesehen. Am 29. Juni 2009 versuchte Kraft vergeblich, Schraven mittels Unterlassungserklärung zu einer Zurücknahme der Aussage zu bewegen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Angeblich geschönter Lebenslauf: SPD-Politikerin erzürnt Blogosphäre.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Juli 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Später versuchte die CDU in Nordrhein-Westfalen, die Kontroverse im Kommunalwahlkampf 2009 mit einer Postkartenaktion auszunutzen, die Hannelore Kraft eine direkte Verwicklung in den Skandal unterstellte. Dies wurde letztlich vom Landgericht Köln als unzulässige Behauptung bei Strafandrohung untersagt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SPD-Landeschefin in NRW: Kraft erringt Teilerfolg vor Gericht.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. August 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Auszeichnungen
- 2007: Ehrenring des Rheinlandes<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ehrenring des Rheinlandes.] Landschaftsverband Rheinland, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- 2010: Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen (v. A. w.)
- 2012: Marie-Juchacz-Plakette<ref>https://www.awo-ww.de/node/2408</ref>
- 2015: Ehrenring der Stadt Mülheim an der Ruhr<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verleihung Ehrenringe und Ehrenspange 2015.] Mülheim an der Ruhr, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. März 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- 2018: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband<ref>Ordensverleihung an Ministerpräsidenten auf bundespraesident.de, 13. Dezember 2018</ref>
- 2019: NRWSPDqueer mit der Ehrennadel der Arbeitsgemeinschaft<ref>NRWSPDqueer ehrt Hannelore Kraft mit der Ehrennadel auf frankmueller.org, 8. September 2019</ref>
Dokumentarfilme
- Der Machtkampf – Wie Kraft und Röttgen NRW erobern wollen, WDR Fernsehen (Ein Film von Beate Becker und Boris Baumholt)
- Kraft gegen Laschet – Hier und heute, WDR Fernsehen (Ein Film von Donya Farahani und Marc Steinhäuser)
- Hannelore Kraft – Aufstieg und Fall, WDR Fernsehen (Ein Film von Michael Wieseler und Sabine Scholt)
Weblinks
- Hannelore Kraft beim Landtag Nordrhein-Westfalen
- Literatur von und über Hannelore Kraft im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Minderheitsregierung in NRW, Spiegel online, Alle Artikel, Hintergründe und Fakten zur Minderheitsregierung in NRW
Einzelnachweise
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Rudolf Amelunxen (1946–1947) | Karl Arnold (1947–1956) | Fritz Steinhoff (1956–1958) | Franz Meyers (1958–1966) | Heinz Kühn (1966–1978) | Johannes Rau (1978–1998) | Wolfgang Clement (1998–2002) | Peer Steinbrück (2002–2005) | Jürgen Rüttgers (2005–2010) | Hannelore Kraft (2010–2017) | Armin Laschet (2017–2021) | Hendrik Wüst (seit 2021) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Johannes Rau (1970–1978) | Reimut Jochimsen (1978–1980) | Hans Schwier (1980–1983) | Rolf Krumsiek (1983–1985) | Anke Brunn (1985–1998) | Gabriele Behler (1998–2002) | Hannelore Kraft (2002–2005) | Andreas Pinkwart (2005–2010) | Svenja Schulze (2010–2017) | Isabel Pfeiffer-Poensgen (2017–2022) | Ina Brandes (seit 2022)
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Carl Spiecker (1948–1953) | Karl Arnold (1954) | Artur Sträter (1954–1956, 1960–1962)) | Karl Siemsen (1956–1958) | Franz Meyers (1958–1959) | Johann Ernst (1959–1960) | Gerd Ludwig Lemmer (1962–1966) | Fritz Kaßmann (1966–1967) | Diether Posser (1968–1972) | Friedrich Halstenberg (1972–1975) | Inge Donnepp (1975–1978) | Christoph Zöpel (1978–1980) | Johannes Rau (1980, 1990–1995) | Dieter Haak (1980–1983) | Günther Einert (1983–1990) | Manfred Dammeyer (1995–1998) | Detlev Samland (2000–2001) | Hannelore Kraft (2001–2004) | Wolfram Kuschke (2004–2005) | Michael Breuer (2005–2007) | Andreas Krautscheid (2007–2010) | Angelica Schwall-Düren (2010–2015) | Franz-Josef Lersch-Mense (2015–2017) | Stephan Holthoff-Pförtner (2017–2022) | Nathanael Liminski (seit 2022)
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Heinz Kühn (1970–1973) | Werner Figgen (1973–1977) | Johannes Rau (1977–1998) | Franz Müntefering (1998–2001) | Harald Schartau (2001–2005) | Jochen Dieckmann (2005–2007) | Hannelore Kraft (2007–2017) | Michael Groschek (2017–2018) | Sebastian Hartmann (2018–2021) | Thomas Kutschaty (2021–2023) | Marc Herter (2023, komm.) | Sarah Philipp und Achim Post (seit 2023)
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Fritz Henßler (1946–1953) | Fritz Steinhoff (1953–1956) | Emil Groß (1956–1958) | Fritz Steinhoff (1958–1961) | Fritz Kaßmann (1961–1962) | Heinz Kühn (1962–1967) | Johannes Rau (1967–1970) | Fritz Kaßmann (1970–1975) | Dieter Haak (1975–1980) | Karl Josef Denzer (1980–1985) | Friedhelm Farthmann (1985–1995) | Klaus Matthiesen (1995–1998) | Manfred Dammeyer (1998–2000) | Edgar Moron (2000–2005) | Hannelore Kraft (2005–2010) | Norbert Römer (2010–2018) | Thomas Kutschaty (2018–2023) | Jochen Ott (seit 2023) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kraft, Hannelore |
| ALTERNATIVNAMEN | Külzhammer, Hannelore (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 12. Juni 1961 |
| GEBURTSORT | Mülheim an der Ruhr |
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- Ministerpräsident (Nordrhein-Westfalen)
- Bundesratspräsident (Deutschland)
- Wissenschaftsminister (Nordrhein-Westfalen)
- Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)
- Fraktionsvorsitzender (SPD Nordrhein-Westfalen)
- Minister für Bundesangelegenheiten (Nordrhein-Westfalen)
- Minister für Europaangelegenheiten (Nordrhein-Westfalen)
- Parteivorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen
- SPD-Parteivorstand
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Person (Friedrich-Ebert-Stiftung)
- Träger der Marie-Juchacz-Plakette
- Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen
- Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband
- Ehrenringträger der Stadt Mülheim an der Ruhr
- Sportfunktionär (Borussia Mönchengladbach)
- Politiker (Mülheim an der Ruhr)
- Deutscher
- Geboren 1961
- Frau
- Absolvent der Universität Duisburg-Essen