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Michelbach (Usa)

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Michelbach
Datei:Michelbach in Quellwiese ober Knick vom Wald R0020192.jpg
Links vom Vermessungsstein ursprüngliche Quelle des Michelbachs, von rechts Zufluss von Entwässerungsgräben

Links vom Vermessungsstein ursprüngliche Quelle des Michelbachs, von rechts Zufluss von Entwässerungsgräben

Daten
Gewässerkennzahl DE: 248482
Lage Taunus

Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Usa → Wetter → Nidda → Main → Rhein → Nordsee
Quelle Forst Eichenhardt nördlich Michelbach
50° 23′ 15″ N, 8° 31′ 31″ O
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Quellhöhe ca. 470 m ü. NN<ref name="GE">Google Earth Pro</ref>
Mündung bei Usingen-Wernborn in die UsaKoordinaten: 50° 21′ 22″ N, 8° 34′ 47″ O
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Mündungshöhe ca. 226 m ü. NN<ref name="GE">Google Earth Pro</ref>
Höhenunterschied ca. 244 m
Sohlgefälle ca. 30 ‰
Länge 8,2 km<ref name="ausgemessen" />
Einzugsgebiet 15,17 km²<ref name="hmulv">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref>
Abfluss
AEo: 15,182 km²
an der Mündung
MQ
Mq
89,4 l/s
5,9 l/(s km²)
Datei:Flusssystem Usa.png
Übersicht zum Flusssystem der Usa

Übersicht zum Flusssystem der Usa

Datei:Michelbach am Weg Herrnholz R0020089.jpg
Von rechts mündet der Graben vom aufgelassenen Wasserwerk in den Michelbach (links)

Von rechts mündet der Graben vom aufgelassenen Wasserwerk in den Michelbach (links)

Datei:Michelbach aufgestaut mit Mündung Markbach R0019724.jpg
Der Markbach mündet von hinten in den aufgestauten Michelbach

Der Markbach mündet von hinten in den aufgestauten Michelbach

Datei:Michelbach Mündung 24848292 R0019152.jpg
Der namenlose Bach aus dem Norden mündet in der Maibacher Schweiz in den Michelbach

Der namenlose Bach aus dem Norden mündet in der Maibacher Schweiz in den Michelbach

Datei:Michelbach Mündung 24848294 R0018767.jpg
Der Bach aus Maibach, an dessen Kläranlage vorbei, mündet per Durchlass in den Michelbach

Der Bach aus Maibach, an dessen Kläranlage vorbei, mündet per Durchlass in den Michelbach

Datei:Michelbach Mündung 24848298 R0018556.jpg
Mündung des „Alten Wernborns“ von den Hute-Eichen (ND) südlich Maibach über eine befestigte Sohle in den Michelbach

Mündung des „Alten Wernborns“ von den Hute-Eichen (ND) südlich Maibach über eine befestigte Sohle in den Michelbach

Der Michelbach ist ein gut 8 km<ref name="ausgemessen" /> langer linker und nördlicher Zufluss der Usa im hessischen Taunus, der ihr zeit- und abschnittsweise Wasser führend durch Wiesen und Wälder zufließt. Er beginnt im Hochtaunuskreis, wechselt für 2 km<ref name="ausgemessen" /> in den Wetteraukreis, bildet auf ½ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> die Grenze beider Kreise und endet zurück im Hochtaunuskreis. Ab dem ersten Grenzübertritt, und damit überwiegend, befindet er sich, zusammen mit sechs Zuflüssen, im etwa 60 ha großen FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen.<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> Gespeist wird er von zwei Kläranlagen, drei Regenüberläufen (RÜ) (jeweils direkt bzw. indirekt über einen Vorfluter) sowie noch fast zehn weiteren natürlichen Zuflüssen.

Geographie

Verlauf

Datei:Michelbach ober Quellwiese im Nadelwald R0020206.jpg
Entwässerungsgräben im Wald
Datei:Michelbach obere Teiche Rinne von Wiese Anzapfung R0020173.jpg
Rinne mit Anzapfung und Absturz
Datei:Michelbach Weg Herrnholz Tal aufwärts R0020131.jpg
Erlensaum am Michelbach
Datei:Michelbach Auslass Kläranlage R0019984.jpg
Auslass der Kläranlage
Datei:Michelbach unter Hof Waldfrieden R0019953.jpg
„In der Au“ unter Hof Waldfrieden
Datei:Michelbach Übergang Wiese in Wald R0019896.jpg
Der Beginn des FFH-Gebiets
Datei:Michelbach Auwiese aufwärts R0019165.jpg
Aue in der Maibacher Schweiz
Datei:Michelbach Grabsteine R0019168.jpg
Uferbefestigung mit Grabsteinen
Datei:Michelbach Brücke Eschbacher Weg R0018793.jpg
Alte steinerne Bogenbrücke für den Eschbacher Weg
Datei:Michelbach felsiges Bett ober Zufluss 24848294 R0018782.jpg
Bachbefestigung per Grundgebirge
Datei:Michelbach Fischteich R0018733.jpg
Weite Aue bei Naturefish-Teichen
Datei:Michelbach Aue vor K 724 R0018571.jpg
Schmale Aue vor der K 724
Datei:Michelbach Die neuen Wiesen R0018432.jpg
Aue zur K 724 rechts hinauf
Datei:Michelbach ober B 275 R0018287.jpg
Der Michelbach taucht unter die B 275, um hernach in einer Linkskurve in die Usa zu münden
Datei:Michelbach raue Rampe R0018455.jpg
Sohlrampe im Bachlauf
Datei:Michelbach Einmündung Usa.jpg
Von Norden unter der B 275 her und durch eine Rinne umgebogen mündet der Michelbach von links in die Usa (rechter Rand unten)
Datei:Michelbach Blick von Weg Brücke Mowies nach Wernborn R0018341.jpg
Michelbach-Aue im Querschnitt

Die Quelle des Michelbachs<ref name="Bach" />

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   |name=Ursprüngliche Quelle des Michelbachs
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} liegt auf einer krautigen Wiese neben einem Granitstein zur Vermessung auf Eschbacher Grund, etwa 1½ kmdep1 nordnordwestlich von Michelbach, beides Stadtteile von Usingen im hessischen Hochtaunuskreis, wenige dam westlich der Grenze zwischen beiden Ortsteilen, am nördlichen Ende eines lang gezogenen Tals zwischen Bannholz im Westen und Eichenhardt/Vorderer Köppel im Osten auf 460 m ü. NHN. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind Entwässerungsgräben aus einem dichten Nadelwald vor einer steilen Höhenstufe im Hang zehn Meter höher zu einem Graben 
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   |name=Vereinigung der Entwässerungsgräben
   |region=DE-HE
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  }} zusammen und dieser zur ursprünglichen Quelle geführt.

Unterhalb der verkrauteten Wiese fließt der Michelbach durch einen 25 m<ref name="ausgemessen" /> breiten Nadelwaldriegel südostwärts dem Waldweg („Neuer Weg“)<ref name="Geoportal" /> auf der Grenze zwischen Eschbach und Michelbach zu. Er begleitet ihn im Abstand weniger Meter im Ostrand einer Wiese und gelangt zu einer aufgelassenen Anlage mit drei von Laubbäumen gesäumten Teichen (900, 1.100 bzw. 1.800 m² groß).<ref name="ausgemessen" /> Am unteren südlichen Rand der Wiese nimmt eine verschlammte gemauerte Rinne den Michelbach auf und leitet ihn geradewegs der ebenfalls gemauerten Anzapfung zur Bewässerung der Teiche zu. Um die Teiche zu umfließen, wird das restliche Bachwasser über einen Absturz in eine zunächst gemauerten Rinne geleitet, die erst wieder in einer Rechtskurve am letzten Teich bei Fluss-km 7,8 befestigt ist. Zwischen der Teichanlage und dem Weg ist eine zweireihige Hecke aus Hainbuchen gepflanzt. Luftbilder von 1933<ref name="Luftbild 1933" /> und von etwa 1960<ref name="Luftbild 1960" /> zeigen unterhalb der Geländestufe am Beginn der Entwässerungsgräben statt der Teiche und der Bewaldung eine 600 m<ref name="ausgemessen" /> abwärts reichende und bis zu 60 m<ref name="ausgemessen" /> breite Wiese.

Unterhalb der Teichanlage fließt der Michelbach offenbar begradigt in einem steinigen Bachbett in einer flachen Runse durch den jungen Laubwald. Unterhalb eines ihn querenden Waldwegs

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   |name=Waldweg und Übergang?
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  }} scheint er auf 100 m<ref name="ausgemessen" /> Länge noch nicht begradigt zu sein. Bei etwa km 7,3<ref name="ausgemessen" /> beginnt eine schmale Wiese, die auf der Westseite eine aufgelassene und eingezäunte Teichanlage enthält, in der einige Ziegen ihren Lebensabend sie pflegend verbringen. Darunter fließt der Michelbach am Fuß des Birkenbergs in einem Erlensaum der Grenze zwischen Eschbach und Michelbach (bei km 6,9)<ref name="ausgemessen" /> zu, nunmehr in der Mitte der Wiese. ¼ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> darunter mündet am Ortsrand von Michelbach von rechts und Westen aus einer Wiese kommend ein erster etwa ¾ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> langer Bach, der an einem Wasserwerk im Waldrand beginnt. Dessen Fließrichtung von West nach Ost annehmend umfließt der Bach den gleichnamigen Ort nördlich im Abstand im durchgehenden Grünland des nördlichen Ortsrands und gelangt zum Durchlass unter der Landesstraße 3270. Nach ¼ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> löst er sich vom Ortsrand und gelangt zur biologischen Teichkläranlage für die Michelbacher Abwässer mit zwei Becken. Gemäß WRRL-Viewer<ref name="Bach" /> gelangen deren Abwässer sowie die des örtlichen Regenüberlaufs in den Michelbach. Keine 100 m<ref name="ausgemessen" /> weiter mündet von rechts und Süden ein kurzes Rinnsal vom Fuß des Hasenberg-Westhangs aus Sickerquellen bei einer eingezäunten Weide südlich der Kläranlage.<ref name="Zufluss Kläranlage" />

Der nach Norden ragende Sporn des Hasenbergs zwingt den Michelbach in einer weiten Linkskurve parallel zu ihm nordwärts auszuweichen. Am Südende der Kreuzgewann,<ref name="Kreuzgewann" /> gewissermaßen als Abgrenzung zur ackerbaulichen Landnutzung im Norden, entwickelt sich seit Jahrzehnten (vergl.<ref name="Luftbild 1960" />) ein ausgedehntes Gebüsch. Ab etwa km 5,3 bildet der Michelbach, jetzt am Waldrand fließend, für mehr als 100 m<ref name="ausgemessen" /> die Grenze zwischen Michelbach im Westen und Maibach, einem Stadtteil von Butzbach, im Osten. Sie ist damit auch die Grenze zwischen Hochtaunus- und Wetteraukreis. Zwischen Bach und Weg im Waldrand stehen noch einige Grenzsteine aus dem 19. Jahrhundert. Im westlichen Hang, am linken Ufer, thront der Hof Waldfrieden, ein ehemaliger Aussiedlerhof. In der Michelbach-Aue entwickelt sich eine krautige Flur mit Sickerquellen und Herbstzeitlosen, an den Bachufern wächst Igelkolben. Etwa bei km 4,9 mündet von links und Westen aus dem Gewann Im Engelseifen, einer 2020 vor allem mit jungen Laubbäumen bewachsenen Sukzessionsfläche, ein kleiner aus verschiedenen Sickerquellen gespeister Graben. Bei km 4,8 ist in die Gründlandau ein kleiner Teich von etwa 50 m²<ref name="ausgemessen" /> Fläche eingelassen, Lebensmittelpunkt für einige Libellen, etwa die Blutrote Heidelibelle. Wenige dam weiter nördlich beginnt ein krautiger Waldrand, in dem der Michelbach vom Hochtaunuskreis (Michelbach) in den Wetteraukreis (Maibach) wechselt. Er gelangt damit auch in das FFH-Gebiet Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen, in dem er bis zur Mündung in die Usa, und damit für den überwiegenden Teil seines Laufs, verbleibt.

Im Wald wird sein Bett sogleich viel breiter. Er ist Spielplatz für Kinder. Etwa 150 m<ref name="ausgemessen" /> darunter, bei km 4,55, mündet von links und Westen ein namenloser Bach, der in einem Luftbild von 1933<ref name="Luftbild 1933" /> noch als Schleichebach (vergl. die Namen der Usa-Zuflüsse Schleichenbach und Schlichenbach auf nahem Usinger Gebiet) identifiziert wird und das Gewann Rotlaub bei der Schleichenbach<ref name="Schleichebach" /> südlich begleitet. Der Michelbach biegt rechts nach Osten und weiter nach Süden um (Radius etwa ¼ kmdep1<ref name="ausgemessen" />). Im Verlauf dieser Schleife münden von links noch der Markbach (km 4,35) und ein namenloses Gewässer mit der GWZ 24848292 (km 4,05) sowie ein Rinnsal. Der Michelbach hat damit einen Durchbruch im Quarzitschiefer geschaffen. Am zugänglichen rechten Ufer ragen Felsen aus dem Waldboden, im Hang des linken Ufers des Zuflusses 24848292 (tatsächlich auf dem Grund des Butzbacher Ortsteils Bodenrod) ragen noch dominantere Felsen empor. Dies, der Wald und die Wiesenaue des Michelbachs auf engem Raum brachten der Landschaft den Namen Maibacher Schweiz ein (siehe hier).

Bei Fluss-km 4,4 geht der Wald in Grünland über, so dass der Markbach und die andere Zuflüsse in einer Wiese in den Michelbach münden. Zum nördlichen Rand wird sie von einem unbefestigten Weg begrenzt, der zugleich die Grenze zwischen den Butzbacher Ortsteilen Bodenrod im Norden und Maibach im Süden darstellt (die Grenze setzt sich im Westen nordwärts den Markbach hoch fort, im Osten durch das Tal des Gewässers 24848292, hinauf und wieder hinab). Die Wiesenflur unter der Markbach-Mündung hat den Namen Ober der Ankenmühle,<ref name="Schleichebach" /> was den Schluss auf die frühere Existenz einer Mühle in der darunter liegenden Flur An der Ankenmühle<ref name="Schleichebach" /> oberhalb einer Brücke (km 3,75) über den Michelbach zulässt. An ihr wechselt der Michelbach von der rechten auf die linke Seite des durchgängig nahezu 50 m<ref name="ausgemessen" /> lichten Tals. Bei etwa km 3,0 weitet es sich deutlich. Hier münden von Nordost ein 2020 asphaltierter Weg (Eschbacher Weg) und ein Bächlein in seinem Straßengraben (tatsächlich handelt es sich bei ihm um den Unterlauf des Gewässers GWZ 24848294) bei einer alten steinernen Bogenbrücke<ref name="alte Bogenbrücke" /> (km 3,05) sowie darunter eine Wiese, am westlichen Maibacher Ortsende beginnend, ins Tal bzw. den Bach.

In einem Gehölzsaum wechselt der Michelbach auf die rechte oder Westseite des Tals und bildet, stark verschattet durch den dichten Waldrand, auf ½ kmdep1 die Kreisgrenze zwischen Eschbach im Westen und Maibach im Osten. Sein Bachbett ist gefalteter Quarzitschiefer, das Grundgebirge des Taunus, der in gestapelten Lagen aus dünnen Schichten fast senkrecht auf- oder absteigt. Auf dem halben Kilometer Länge erreicht er lediglich ein Gefälle von vier Metern<ref name="GE" /> (rund 1½ ‰dep1 bei einem Durchschnitt von 30 ‰). Seine Ufer sind stellenweise mit Grabsteinen befestigt. Bei Fluss-km 2,46 löst er sich ostwärts vom Waldrand und nimmt von links bei Fluss-km 2,43 einen Bach mit der GWZ 248482942 aus der Ortslage von Maibach auf, in den zuvor die Abwässer der Maibacher Kläranlage geleitet wurden. Ab hier führt der Michelbach garantiert Wasser. Etwa 100 m<ref name="ausgemessen" /> weiter ist er am linken Talrand und in der eingezäunten Teichanlage „Naturefish“ angekommen. Der Zaun steht auf der Grenze zwischen Maibach im Norden und dem Usinger Ortsteil Wernborn im Süden. Der Michelbach wechselt damit ein letztes Mal die Landkreise. Einige Meter in das von Schafen gepflegte und Herdenschutzhunden gesicherte Gelände hinein mündet von links durch ein schmales und steiles Tal zwischen Backofenkopf im Norden und Bernhardskopf im Süden ein Rinnsal vom Waldrand an der Südseite einer Wiese im Gewann Am Dieflus südlich von Maibach. Bei Fluss-km 2,1 mündet auf dem eingezäunten Gelände von rechts der Schmalbach aus der Feldflur im Nordosten Eschbachs, dem Südhang des schon bekannten Hasenbergs.

Unterhalb der Teichanlage wird das Tal schmäler und der Michelbach nähert sich im Osten dem Südsporn des Bernhardskopfs an, danach, frei von Baumbewuchs, der Westseite, an der ein befestigter Weg von der K 724 das Tal hinauf führt, benötigt als Zufahrt zu der Teichanlage. Er liegt am Fuß des 395 m ü. NHN Meter hohen Eichkopfs, von dessen Westflanke ein Rinnsal ins Tal fällt. Dessen Anfänge sind alte Runsen am Wernborner Ortsrand, die für die Errichtung des Sportplatzes (etwa 300 m ü. NHN)<ref name="GE" /> verfüllt wurden. Auf etwa 275 m ü. NHN<ref name="GE" /> finden sich Sickerquellen, die ganzjährig entwässern und das Rinnsal auf fast 75 m<ref name="ausgemessen" /> Länge benetzen. Es mündet bei km 1,55 von rechts und Süden. Kurz vor der Kreisstraße nimmt der Michelbach bei Fluss-km 1,4 einen Wiesenbach von links und Norden auf, das Gewässer mit der GWZ 24848298, das in einer Feld- und Wiesenflur östlich des Bernhardskopfs entspringt. Nach Unterqueren der K 724 in einem großzügigen Durchlass gelangt der Michelbach, von Erlen gesäumt, in ein weites flaches Tal östlich von Wernborn, wo er auf einer Strecke von etwa 1 km<ref name="ausgemessen" /> ein Sohlgefälle von lediglich 10 m<ref name="GE" /> oder 10 ‰ aufweist und zu mäandrieren<ref name="Mäander" /> beginnt. An einem asphaltierten Weg aus Wernborn, dem Friedberger Weg, der östlich auf die Quelle des Detzelbachs und das Naturschutzgebiet (NSG) Detzelbachtal bei Wernborn stößt, münden bei Fluss-km 0,9 zwei Zuflüsse. Der an der Nordseite kommt aus Ost, der Flur In dem unteren Lindengraben, und mündet von links, der an der Südseite führt nährstoffreiches Abwasser aus Wernborn von Westen und rechts dem Michelbach zu. Südlich darunter ist im Bachbett eine Raue oder Sohlrampe eingebaut. Das Tal wird schmäler durch eine sich erhebende Bergkuppe im Osten. Der Michelbach läuft zunächst auf sie zu und wird westwärts zum Hang abgelenkt, an dessen Kante oben die K 724 verläuft, die den Ort Wernborn vom Tal separiert. An diesem Steilhang wachsen dessen im ausgehenden 20. Jahrhundert entstandener Bewuchs (vergl. die Luftbilder) und der Erlensaum zusammen. Ein anfangs asphaltierter Weg von der K 724 herab (Verlängerung der Neue Straße), der unter einer Balkenbrücke gequert wird, markiert das Ende des Gebüschs. Das geht einher mit der Anlage einer einseitigen Allee an der Talseite der K 724 zur Usa hinab. An der Brücke mündet von links ein Rinnsal aus einem schmalen Tal von der ackerbaulich genutzten Hochfläche der Bergkuppe. An diese und den dortigen Waldrand rückt der Michelbach heran. Westlich vor ihm, am rechten Ufer, ist Sukzession im Grünland zu beobachten, das zum Usatal abwärts in zaunloses Gartenland mit Obstbäumen übergeht. Hier mündet von rechts der Auslass eines Regenrückhaltebeckens in den Michelbach

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   |name=Auslass RÜ Wernborn
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Das bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts noch offene Grünland vor der B 275 im Tal der Usa ist Anfang des 21. Jahrhunderts verbuscht und dabei, sich in Wald zu verwandeln. Auf den letzten etwa 10 m vor der Straße wird am gemauerten Zufluss zum Durchlass unter der Bundesstraße regelmäßig Gehölz- und anderer Aufwuchs niedergemäht.

Seit dem Unterqueren der K 724 vor etwa 1 km bis hierher können im Bachbett wiederholt Abschnitte gefunden werden, in denen es und die Ufer durch Steinlagen befestigt, der Lauf zusätzlich begradigt wurden. Auf den letzten etwa 40 m<ref name="ausgemessen" /> vor der Mündung, zumeist von der querenden Bundesstraße überdeckt, ist das Bachbett aus Bruchstein gemauert. Der Bach mündet unterhalb von Usingen-Wernborn, südöstlich der Einmündung der K 724 in die B 275, von links und Norden in einem 90°-Bogen nach Osten auf 226 m ü. NHN<ref name="GE" /> in die Usa.

Zuflüsse

  • Gewässer 24848212<ref name="GWZ24848212" /> (rechts), etwa ¾ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 6,7
Es hat seinen Ursprung
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   |name=Quelle am ehemaligen Wasserwerk
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} auf 430 m ü. NHN<ref name="GE" /> nordwestlich von Michelbach am Ende einer Wiese als Abfluss eines ehemaligen Wasserwerks auf Michelbacher Grund, an der Grenze zu Eschbach. Der Bach verläuft begradigt in südöstlicher Richtung am Waldrand. Nach etwa 100 m<ref name="ausgemessen" /> mündet von links und Norden ein kurzes trockenes Rinnsal vom Waldrand auf der anderen Seite der Wiese und an der Grenze zu Eschbach. Wenig darunter biegt der Bach links nach Osten ab und begibt sich in die Mitte der Wiese. Bei deren Erreichen schwenkt er wieder auf Südosten ein und bleibt im Grünland Vor dem Herrnholz. Relativ mittig laufend passiert er Sickerquellen mit einer Suhle und nimmt wenige dam darunter, nahe dem Michelbacher Ortsrand, einen Ostkurs zur Mündung von rechts und Westen in den Michelbach auf 380 m ü. NHN<ref name="GE" />.
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann Im Linker (rechts), etwa ¼ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 5,8
Er beginnt in einer krautigen Flur auf 370 m ü. NHN<ref name="GE" />
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   |name=Quelle in Krautflur
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} im Nordhang des Hasenbergs in der Biegung eines unbefestigten Wegs südlich der Kläranlage von Michelbach. Er entwässert nordwärts zu einem befestigten Weg, der eine Fortsetzung der Zufahrt zur Kläranlage ist, über die westlich gelegene Pferdeweiden angefahren werden. Auf dessen Südseite läuft der Graben 80 m<ref name="ausgemessen" /> westwärts und biegt links in einen Durchlass unter dem Weg ab. Von dort sind es nochmals etwa 80 m<ref name="ausgemessen" /> bis zur Mündung von rechts und Süd-Südwest in den Michelbach auf 360 m ü. NHN<ref name="GE" />.
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann Im Engelseifen (links), etwa ¼ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 4,9
Er kommt aus einer 2020 vor allem mit jungen Laubbäumen bewachsenen Sukzessionsfläche und wird von verschiedenen Sickerquellen gespeist. Sein zumeist trockener Graben beginnt an einem Weg
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   |name=Quelle im Engelseifen
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} auf 361 m ü. NHN<ref name="GE" /> und folgt einem zu diesem senkrecht verlaufenden, jedoch aufgegebenen Weg ostwärts. In seinem etwa 160 m<ref name="ausgemessen" /> langen Lauf im Engelseifen liegen Suhlen sowie ein Biotop von Breitblättrigem Rohrkolben
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   |name=Breitblättriger Rohrkolben
   |region=DE-HE
   |type=landmark
  }}. Bei 
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   |dim=100
   |globe=
   |name=Durchlass im Weg
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} erreicht er auf 345 m ü. NHN<ref name="GE" /> einen unbefestigten Weg am Westrand der Michelbach-Aue, den er per Durchlass quert. In einem etwa 70 m<ref name="ausgemessen" /> langen Graben in der Au erreicht er den Michelbach und mündet von West-Südwest – immer noch auf 345 m ü. NHN<ref name="GE" />.
  • Schleichebach<ref name="Zuflüsse Nordsporn" /> (links), etwa ½ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 4,55
Sein Name ist noch erhalten in einem bearbeiteten Luftbild von 1933.<ref name="Luftbild 1933" /> Er beginnt auf 380 m ü. NHN<ref name="GE" /> an einem Wegrand im FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> auf Maibacher Boden
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   |globe=
   |name=Quelle des Schleichebachs
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} und schlängelt sich kurvenreich in einem Nadelbaumsaum durch einen Laubwald in einem Tälchen im Gewann Rotlaub bei der Schleichenbach ostwärts hinab, wobei er vier Wege quert – allein drei unten nahe der schmalen und bewaldeten Michelbachaue. Auf 342 m ü. NHN<ref name="GE" /> mündet er von Westen ins hier steinige Bett des Michelbachs 
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   |globe=
   |name=Mündung in den Michelbach
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}.
  • Markbach (links), 1,1 km, Fluss-km 4,35
  • Gewässer 24848292<ref name="GWZ24848292" /> (links), etwa 1,85dep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 4,05
Es beginnt auf 380 m ü. NHN<ref name="GE" />
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   |globe=
   |name=Quelle des Gewässers 248482922
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} am Ende eines flachen Tälchens mit darin angelegten Teichen am Rand eines befestigten Wegs in Bodenrod in den Grenzbereichen der Naturräume Bodenroder Kuppen und Münster-Maibach-Schwelle, ungefähr mittig auf einer Verbindungslinie zwischen Maibach im Süden und Bodenrod im Norden im Gewann Wehrwinkel. Es sind Gräben von einem höher gelegenen Weg erkennbar, an dem ein Tümpel liegt 
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   |name=Tümpel nahe Quelle
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. 2020 ist der Nadelwald in weitem Umkreis abgeholzt. Der Bach erstreckt sich westwärts und unterquert 
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   |name=Alte Brücke am schnurgeraden Waldweg
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} einen langen schnurgeraden, nahe Maibach teilweise aufgelassenen, befestigten Waldweg, das Maibacher Pfädchen.<ref name="Maibacher Pfädchen" /> Westlich davon beginnt ein etwa 200 m<ref name="ausgemessen" /> langer erhaltener Auwald mit mehreren aufgestauten Teichen und örtlich weich-moorigem Boden. Nahe einer alten kleinen Brücke mit auffälligen und nach H₂S riechenden Bakterienfilmen am östlichen Ende des Gewanns Im Wellenhain über der Brücke wird der Bach von links von mineralischen Sickerquellen gespeist. In dem darunter liegenden Grünland wird der Lauf des Bachs zunehmend begradigt. Bei km 1,25 mündet von rechts und Norden ein Rinnsal aus dem heute bewaldeten Gewann Vor der Müllerhecke. Etwa 125 m<ref name="ausgemessen" /> weiter 
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   |name=Vereinigung vor dem FFH-Gebiet
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} vereinigt sich das Gewässer 24848292 mit dem von rechts und Nordwesten kommenden Gewässer 248482922.
Der Zufluss<ref name="Zufluss Quelltümpel" /> von rechts bei Fluss-km 1,25 ist ein etwa 150 m<ref name="ausgemessen" /> langes Rinnsal aus einem Tümpel auf 383 m ü. NHN<ref name="GE" />
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   |name=Quelltümpel vor der Müllerhecke
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} im heute bewaldeten Gewann Vor der Müllerhecke, um die ein unbefestigter Waldweg nördlich herumgeführt wird. Unterhalb des Tümpels verbleibt der Zufluss noch wenige dam im Laubwald und durchstößt danach eine dichte Hecke im Waldrand. Wiesenseitig vor dem Waldrand entfaltet sich Sukzession. Sie hat zur Entstehung eines ausgedehnten Gebüschs und einer Krautflur darunter geführt. Auf seinen letzten etwa 50 m<ref name="ausgemessen" /> durchquert der Zufluss das Grünland und mündet bei einem Busch in einer neuerlichen Krautflur auf 365 m ü. NHN<ref name="GE" /> in das Gewässer 24848292 
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   |name=Mündung in den Michelbach-Zufluss 24848292
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}.
Das Gewässer 248482922<ref name="GWZ248482922a" /><ref name="GWZ248482922b" /> entspringt im Osthang des 486 m ü. NHN<ref name="GE" /> hohen Donnerskopfs, eines Pfadfinderzentrums, und etwa 125 m<ref name="ausgemessen" /> südöstlich einer Kurve der L 3270 nahe einem Wasserwerk auf Bodenroder Gebiet in einem, im Jahr 2020, kahl geschlagenen Nadelwald einer Quellmulde auf 443 m ü. NHN<ref name="GE" /> Südlich von Bodenrod. Es rinnt im steilen Hang des Donnerskopfs etwa 100 m<ref name="ausgemessen" /> in südsüdöstlicher Richtung der Westseite des eingezäunten Wasserwerks und einem befestigten Waldweg zu. Unterhalb des Durchlasses im Weg beginnt auf 423 m ü. NHN<ref name="GE" /> ein Auwald
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   |name=Beginn des Auwalds am Wasserwerk
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} im steil eingeschnittenen Tälchen des Bachs. Sein Bett ist zunächst befestigt. Es wird im Osten von einem befestigten Waldweg vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke begleitet. Von einem Kanalschacht im Weg erhält das Gewässer eine Spende von rechts vom Wasserwerk. 300 m<ref name="ausgemessen" /> unterhalb des Wasserwerks gelangt das Bächlein zu seinem offiziellen Beginn auf 389 m ü. NHN<ref name="GE" /> am Rand des Grünland-Gewanns, wo im Waldrand ein rechteckiger Teich ausgehoben ist. Als begradigter Graben von fast 400 m<ref name="ausgemessen" /> Länge setzt es seinen Weg inmitten des Grünlands oder seines Westrands in südsüdöstlicher Richtung zur Mündung fort. Bei Fluss-km 0,25<ref name="ausgemessen" /> mündet von links und Nordosten ein Rinnsal von im Laubwald liegenden Teichen. 200 m<ref name="ausgemessen" /> bleibt das Gewässer noch offen. Ab dem Durchlass unter einem befestigten Weg, der über das neue Wasserwerk bei seiner Quelle zur L 3270 nahe Bodenrod führt, bis zur 25 m<ref name="ausgemessen" /> entfernten Mündung in das Gewässer 24848292 auf 373 m ü. NHN<ref name="GE" /> ist der Bach verrohrt.
Der bei Fluss-km 0,25<ref name="ausgemessen" /> von links und Nordosten mündenden Zufluss ist ein vielleicht 200 m<ref name="ausgemessen" /> langes Gewässer aus Sickerquellen einer Suhle auf 394 m ü. NHN<ref name="GE" /> im Wald Am Wellenhainer Berg, in und an der mehrere Mehrlings-Erlen stehen
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   |name=Quelle des Zuflusses zum Gewässer 248482922
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Der Quelle wird über einen Graben Wasser für einen dreieckigen 300 m²<ref name="ausgemessen" /> großen Teich 
 {{#coordinates:50,393502777778|8,5565972222222|
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   |name=Dreieckiger Teich
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} abgezapft. Dessen Abfluss und das Rinnsal aus der Quelle speisen den kleinen darunter liegenden herzförmigen Teich.<ref name="Teiche und Quelle des Rinnsals" /> Sein Abfluss wird am Waldrand an einer zugewachsenen Trockenmauer süd-südostwärts entlang und unter einem Weg west-südwestwärts hindurch geführt ins Grünland und zur Mündung in das Gewässer 24848292 auf 373 m ü. NHN.<ref name="GE" />
Wenige Meter unterhalb der Vereinigung der Gewässer 24848292 und 248482922 verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung ein befestigter Weg, dessen heutiger Durchlass früher als Brücke ausgeführt dem Grünland-Gewann den Namen verlieh. Am Weg beginnt zudem das sich zum Michelbach abwärts erstreckende FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen.<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> Es beginnt mit einer eingezäunten Pferdeweide, gesichert durch ein solares Weidezaungerät, das der Bach südwestwärts in einem lehmigen Bett durchströmt. Darunter beginnt eine krautige Flur, in der sich das Gewässer dem östlichen Waldrand annähert. Am Ende der Wiese, bei Fluss-km 0,65,<ref name="ausgemessen" /> wechselt die Richtung im Laubwald auf Süd. Bei km 0,55<ref name="ausgemessen" /> überspannt eine alte Brücke den Bach, mittels der die Wege an beiden Ufern in einem schmal gewordenen Tal verbunden sind. Etwa bei km 0,4 wechselt der Bach von Bodenrod auf eine schmale Zunge Maibacher Gebiet. Bald zeigen sich am linken Ufer jenseits des Wegs große Quarzitfelsen, die prominent aus der steilen Talwand ragen. Ihr „alpiner“ Charakter, auf Bodenroder Grund, hat der Landschaft abwärts und den Michelbach ein Stück aufwärts den Namen Maibacher Schweiz eingebracht. Mit dem letzten Felsen bei km 0,1 öffnet sich das bewaldete Tal der Auwiese, die den Michelbach hier säumt. Das Gewässer 248482922 mündet aus Nordost und von links auf 313 m ü. NHN<ref name="GE" /> in den Michelbach
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   |globe=
   |name=Mündung des Gewässers 24848292 in den Michelbach
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}.
  • ein namenloser Bach von nordwestlich des Mühlkopfs<ref name="Zuflüsse Nordsporn" /> (links), etwa ½ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 3,85
Der Bach entspringt einer Mulde
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   |name=Quelle des namenlosen Bachs im FFH-Gebiet "Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen"
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} im Nadelwald nahe der nördlich, auf einem Waldweg von der Bodenroder Straße her, gelegenen Grenze zu Bodenrod, auf Maibacher Gebiet, etwa 40 m<ref name="ausgemessen" /> ostnordöstlich und oberhalb der Kurve eines Waldwegs vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke nach Maibach im FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> auf 371 m ü. NHN.<ref name="GE" /> (Der flache, 383 m ü. NHN hohe Gipfel des Mühlkopfs ist etwa ⅓ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> entfernt, der Gipfel des namenlosen Bergs im Norden nahe dem Wellenhain über der Brücke ist 416 m ü. NHN hoch und etwa ½ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> weit weg.) Unterhalb der Kurve hat der Bach einen unbefestigten Weg am linken Ufer zum Nachbarn. In dessen Fahrspuren fließt ein eigenes Rinnsal abwärts. Nach etwa ¼ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> geht der Nadel- in Laubwald über. Bach und Rinnsal sind versiegt, die Fahrspuren im nun trockenen Waldboden längst verschwunden. Das Bachbett besteht fort, es wird bald von einem unbefestigten Waldweg gequert. Darunter, auf 325 m ü. NHN<ref name="GE" />, füllt es sich wieder mit Wasser und gelangt zum Weg auf der Ostseite des Michelbachtals, wo der Bach in einem Durchlass 
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   |name=Einlass am Weg
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} zur anderen Wegseite wechselt. Im dichten Gestrüpp, das den Weg auf der Talseite stellenweise säumt, fließt er noch ein oder zwei dam südostwärts, bis das Wasser versiegt ist. Von dort 
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   |name=Beginn eines Grabens zum Michelbach?
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} scheint früher ein Graben zum linken Ufer des Michelbachs geführt zu haben.
  • ein namenloser Bach vom Mühlkopf<ref name="Zuflüsse Nordsporn" /> (links), etwa 200 m,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 3,65
Der Ursprung des Bachs
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   |name=Quelle unter dem Weg
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} liegt in der Innenseite einer Kurve eines Waldwegs vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke nach Maibach im FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> auf 342 m ü. NHN,<ref name="GE" /> etwa ⅓ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> vom Gipfel des Mühlkopfs entfernt in Maibacher Boden. Von der Bergseite des Wegs führt ein Durchlass zur Quellmulde. Der Lauf des Rinnsals führt relativ geradlinig in einer flachen Mulde durch einen Laubwald in südwestlicher Richtung hinab ins Michelbachtal, wobei es, trotz einiger Sickerquellen, versiegt. Am Weg auf der Ostseite des Michelbachtals mündet das trockene Bachbett in einen Durchlass. Auf der anderen Wegseite liegt noch ein Absturz vor dem steinigen Bett des Michelbachs.
  • Gewässer 24848294<ref name="GWZ24848294a" /> (links), etwa ½ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 3,05
Der Bach entspringt am Westrand von Maibach einem Abhang zu einer Wiese hinauf (Gewann Löwenäcker), etwa ½ kmdep1<ref name="ausgemessen" /> südöstlich des Mühlkopf-Gipfels auf 341 m ü. NHN<ref name="GE" /> in Maibach in einem Mischwald. Aus der ursprünglichen Abflussrichtung Südwest durch den Mischwald wird bald Süd. So unterquert er nach etwa 100 m<ref name="ausgemessen" /> auf 331 m ü. NHN<ref name="GE" /> in einem Durchlass den Waldweg vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke nach Maibach und nochmals 100 m<ref name="ausgemessen" /> weiter auf 310 m ü. NHN<ref name="GE" /> den asphaltierten Eschbacher Weg von Maibach hinab ins Tal des Michelbachs (und weiter). In einem Durchlass wechselt er auf die Südostseite des Wegs und bleibt in dessen Straßengraben, bis das Gewässer an der alten Bogenbrücke in den Michelbach mündet.
Sein Lauf führt nicht wg. einer Schwerkraftanomalie über das Eichköpfchen, wie es WRRL- und Natureg-Viewer darstellen und er gabelt sich auch nicht.<ref name="GWZ24848294b" /> Der Unterlauf dieses Gewässers existiert und hat einen Oberlauf. Dieses andere Gewässer 24848294 mündet in das folgende Gewässer 248482942 und wird dort beschrieben.
  • Gewässer 248482942<ref name="GWZ248482942" /> aus Maibach (links), etwa 800 m,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 2,45
Die Anfänge des Bachs sind am südlichen Ortsrand von Maibach, in einem Straßengraben, an der Rückseite langer bebauter Grundstücke, die an der Ortsdurchfahrt Alt-Maibach beginnen und sich südwärts zum Gewann Im Suder erstrecken, in Form von Sickerquellen auf 324 m ü. NHN<ref name="GE" />
 {{#coordinates:50,377647222222|8,5723722222222|
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   |globe=
   |name=Quellen am Maibacher Ortsrand
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Nahe dem Feldweg in Nord-Süd-Richtung an der ersten Rechtsbiegung des Gewässers ist in den Graben eine Art Quellfassung 
 {{#coordinates:50,377608333333|8,5717972222222|
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   |globe=
   |name=Quellfassung am Maibacher Ortsrand
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} eingelassen, in der eine Vielzahl Wasserschnecken lebt. Wenige Meter weiter nördlich beginnt als Durchlass unter dem Feldweg eine fast 100 m<ref name="ausgemessen" /> lange Verrohrung, die am Ende eines Grabens am westlichen Ortsrand von Maibach endet, das als alte Trockenmauer ausgeführt wurde 
 {{#coordinates:50,377536111111|8,5704583333333|
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   |globe=
   |name=Ende der Verrohrung
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Zwischen einem unbefestigten Weg im Norden und dem asphaltierten Weg zur Kläranlage im Süden setzt sich der Graben in der Flur Bornwiese nach Südwesten fort, entlang des Nordwesthangs des Backofenkopfs. Bei Fluss-km 0,35<ref name="ausgemessen" /> auf etwa 305 m ü. NHN<ref name="GE" /> mündet von rechts und von einer Pferdekoppel der Auslass eines . Darunter wird das Gefälle des Bachs größer, im steilen Hang entwickelt sich Wald und der Graben zu einem wie natürlich mäandrierenden Bach. Auf einer Wiese Im Rabenzahl auf 285 m ü. NHN<ref name="GE" /> ist der Bach in einem Bogen nach Nordwesten zum Hang des Eichköpfchens umgeleitet worden, um so Platz für die Errichtung der Maibacher Kläranlage zu schaffen. Wg. des starken Gefälles ist das Bachbett durch Holzpfosten stufenförmig ausgebaut und örtlich mit Felsbrocken befestigt worden, um so die sporadischen starken Abflüsse aus dem RÜ sicher abführen zu können. Bei Fluss-km 0,1 auf etwa 280 m ü. NHN<ref name="GE" /> mündet von links der Auslass der Kläranlage. Wenige dam darunter kreuzt ein unbefestigter Weg aus Nordwesten vom Eschbacher Weg. Er bringt einen Zufluss mit, der fälschlicherweise die GWZ 24848294, siehe oben, hat. Über einen krautig bewachsenen Hang vereinigt sich der Bach wie über ein Flussdelta mit diesem Zufluss, nach 100 m mündet er von links und Nordwesten per Durchlass in den Michelbach auf 269 m ü. NHN.<ref name="GE" />
Der Zulauf bei Fluss-km 0,1 beginnt südwestlich von Maibach an zwei Stellen. Die nördliche Quelle liegt auf 296 m ü. NHN<ref name="GE" /> in einem Gebüsch am Ostrand einer Wiese unterhalb einer 2020 noch jungen Zeile mit Eigenheimen an der Straße Eschbacher Weg
 {{#coordinates:50,376955555556|8,5633555555556|
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   |globe=
   |name=Nördliche Quelle
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Die gleich hohe südliche Quelle liegt in einem Laubwald und wird als inoffizieller Kinderspielplatz benutzt 
 {{#coordinates:50,376822222222|8,5634861111111|
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   |globe=
   |name=Südliche Quelle
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Beide liegen nördlich des Eichköpfchen benannten bewaldeten Hügels (südlich und jenseits des Michelbachtals liegt der 395 m hohe Eichkopf). Die Abflüsse beider Quellen vereinigen sich in dessen westlichem Waldrand nach je wenigen dam auf 291 m ü. NHN<ref name="GE" /> hier 
 {{#coordinates:50,376661111111|8,5630361111111|
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   |globe=
   |name=Vereinigung der Abflüsse beider Quellen
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Begleitet von einem unbefestigten Weg links und östlich etwas weiter im Wald, erreicht das Rinnsal den unbefestigten Weg vom Eschbacher Weg zur Maibacher Kläranlage und südlich am Eichköpfchen vorbei, über den es ohne Durchlass geführt wird. Im Gebüsch unterhalb des Wegs und am Nordrand der Michelbach-Aue fließt es fast 200 m<ref name="ausgemessen" /> parallel zum Michelbach. Dann löst es sich in einem geradlinigen Graben südwärts vom Waldrand und nimmt nach 150 m<ref name="ausgemessen" /> von links und Nordosten einen etwa 90 m<ref name="ausgemessen" /> langen Graben aus der Michelbach-Aue von südlich des Eichköpfchens auf. Etwa 100 m<ref name="ausgemessen" /> weiter mündet er von rechts in das Gewässer 248482942 aus Maibach und von der Maibacher Kläranlage.
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann Am Dieflus<ref name="Dieflus" /> (links), etwa ½ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 2,3
Am Südrand von Äckern in einem flachen Tal zwischen dem Backofenkopf im Nordwesten und dem Bernhardskopf im Süden entspringt das Gewässer an dessen nördlichem Waldrand auf 312 m ü. NHN<ref name="GE" /> Höhe in einem lang gezogenen Graben auf Maibacher Grund. Unterhalb des südwestlichen Ecks des Ackers finden sich Sickerquellen, in die der Abfluss des Quellgrabens mündet. Darunter liegen frei gelegte Tonröhren von alten Drainagen am Bachlauf, weiter darunter geht der hohe Laubbaumbestand des Mischwaldes in einen Nadelwald über, der 2020 im steilen Hang zum Michelbach weitgehend abgeholzt ist. Unweit des Michelbach-Talbodens versickert das Rinnsal im Sommer nahe der Grenze zum Usinger Ortsteil Wernborn. Darunter wird es in einer Kurve um den Südsporn des Backofenkopfs dem Michelbach zugeführt, in den er von links und Nordosten auf dem eingezäunten Teichgelände von „Naturefish“ mündet. Der namenlose Bach wird am rechten Ufer ab dem Acker von einem unbefestigten Waldweg ins Michelbachtal begleitet, bis am Bergsporn der Weg nordwärts stärker abrückt.
  • ein namenloses Rinnsal vom Sportplatz im Wernborner Norden<ref name="Wernborner Sportplatz" /> (rechts), etwa ¼ kmdep1,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 1,55
Unterhalb der Aufschüttung für den Sportplatz auf 298 m ü. NHN<ref name="GE" /> Höhe ist im 2020 dichten Laubwald eine steile trockene Runse erkennbar, die um 1960 noch in einer Wiese verlief.<ref name="Wernborner Sportplatz aus der Luft" /> Am Rand einer anderen Wiese oberhalb des Michelbach-Tals und wenig nördlich der Runse sind im Waldrand auf 266 m ü. NHN<ref name="GE" /> Höhe Sickerquellen
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   |globe=
   |name=Sickerquellen des Michelbach-Zuflusses
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} erkennbar, die den Bach ganzjährig speisen. Er rinnt in nordöstlicher Richtung durch den dichten Bewuchs des westlichen Michelbach-Talhangs (vom Eichkopf) und stürzt zum Durchlass unter dem Weg von der K 724 zu den Naturefish-Teichen hinab. Zum Michelbach hinunter besteht ein weiterer steiler Sturz. Das Rinnsal mündet in ihn auf 252 m ü. NHN<ref name="GE" /> Höhe von rechts und Südwesten in den Michelbach 
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   |dim=125
   |globe=
   |name=Mündung in den Michelbach
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }}. Sein Gefälle ist, bezogen auf die Lage des Sportplatzes oder der Sickerquellen, etwa 200 ‰ oder 20 %.
  • Gewässer 24848298<ref name="GWZ24848298" /> von südlich Maibach her (links), etwa 800 m,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 1,4
Der Bach beginnt östlich des Bernhardskopfs als zumeist trockener Graben im Weideland des Gewanns Im alten Wernborn auf 280 m ü. NHN<ref name="GE" /> Höhe am Butzbacher Weg bei einer Gehölzgruppe, die sich im Umfeld eines Hutebaums entwickelte. Diese Huteeiche ist ein Naturdenkmal (ND) (Nr. 25 in der Liste der Naturdenkmale in Usingen), ein weiteres, die Nr. 23, liegt südwärts unterhalb, so wie auch ein abgängiges und daher gestrichenes ND. In einem weiten eckigen Kreisbogen wendet sich die Abflussrichtung von Süd auf West, wo er von Süden und links einen Entwässerungsgraben von der nahe vorbei führenden K 724 aufnimmt. Entlang einer krautigen Pferdeweide im Süden gelangt er zur alten steinernen Bogenbrücke am Butzbacher Weg. Hier wendet sich sein „Drehsinn“, er beginnt in einem weiteren Kreisbogen etwa parallel zur Kreisstraße nach Süden und dabei den Waldrand des Bernhardskopfs berührend dem Michelbach zuzufließen, den er in einer feuchten Wiese von rechts und annähernd Norden auf 251 m ü. NHN<ref name="GE" /> erreicht. Im Geoportal des Landes Hessen und seinem Natureg-Viewer wird dem Bach der Name „Alter Wernborn“ attributiert.<ref name="Alter Wernborn" />
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann In dem unteren Lindengraben<ref name="Friedberger Weg" /> (links), etwa ⅓ kmdep1 und davon etwa 100 m an der Oberfläche,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 0,9
In der Feldflur der Gewanne Im unteren bzw. oberen Lindengraben ist von ihm nichts erkennbar, in Luftbildern aus dem 20. Jahrhundert auch nicht mehr. Heute ist das Ende einer Art Drainage im westlichen Graben eines befestigten Wegs am Westrand des Ackers zu finden. Sein Wasser folgt dem Weg nordwärts, wo er am Friedberger Weg, der hier eine Allee bildet, auf dessen Nordseite durchgelassen wird. Dort fließt er westwärts dem Michelbach zu.
  • ein namenloses Abwasser aus der Wernborner Ortslage<ref name="Friedberger Weg" /> (rechts), etwa 100 m,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 0,9
Es beginnt als offensichtlich nährstoffreiches Wasser am Auslass einer Zuleitung auf der Südseite der Allee des Friedberger Wegs in einer aus Bruchsteinen gemauerten Rinne, die sich als Straßengraben ostwärts erstreckt. Im steilen Hang zum Weg hin wächst flächendeckend Zwerg-Holunder oder Attich. Östlich der Zufahrt zu einer Weide mündet der Zufluss von rechts und Westen in den Michelbach.
  • ein namenloser Bach vom Südrand des Gewanns Das Wäldchen<ref name="Das Wäldchen" /> (links), etwa 100 m,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 0,5
Der Ursprung des Bachs
 {{#coordinates:50,359894444444|8,5776361111111|
   |dim=250
   |globe=
   |name=Quellen am Weg
   |region=DE-HE
   |type=waterbody
  }} ist auf 242 m ü. NHN<ref name="GE" /> am Südrand des unbefestigten Wegs das Tal hinauf zu den Äckern auf der flachen Kuppe des Bergs. Das aus den Quellen sickernde Wasser fließt in den Graben am Südrand des außerhalb des Walds befestigten Wegs und folgt ihm zur einfachen Balkenbrücke am Michelbach, in den er auf 240 m ü. NHN<ref name="GE" /> von links und Osten mündet.

Flusssystem Usa

Orte

Der Michelbach fließt durch folgende Ortschaften:

Weblinks

Commons: Michelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Selbstdarstellung des Abwasserverbands Oberes Usatal, der die Kläranlage Michelbach betreibt
  • Liste mit der Übersicht über die kommunalen Kläranlagen in Hessen (Stand: Dezember 2014)
  • Selbstdarstellung des Betreibers der Fischteiche an der Mündung in den Michelbach
  • Selbstdarstellung des Pfadfinderzentrums auf dem Donnerskopf

Einzelnachweise

<references> <ref name="ausgemessen"> Im WRRL-Viewer ausgemessen </ref> <ref name="Bach">

       Darstellung des Bachs im WRRL-Viewer. Abgerufen am 12. April 2021.

</ref> <ref name="FFH-Gebiet">

       Darstellung im Natureg-Viewer. Abgerufen am 13. Mai 2021.

</ref> <ref name="Luftbild 1933">

       Luftbild von 1933 im Natureg-Viewer. Abgerufen am 15. April 2021.

</ref> <ref name="Luftbild 1960">

       Luftbild von etwa 1960 im Natureg-Viewer. Abgerufen am 15. April 2021.

</ref> <ref name="Doku FFH-Gebiet">

       Sechs Dokumente zum Schutzgebiet „5617-303“. Abgerufen am 11. April 2021.

</ref> <ref name="Geoportal"> Gemäß Liegenschaftskarte des Geoportals des Landes Hessen </ref> <ref name="Zufluss Kläranlage">

       Darstellung des Zuflusses an der Michelbacher Kläranlage im Natureg-Viewer. Abgerufen am 16. April 2021.

</ref> <ref name="Kreuzgewann"> Im Geoportal des Landes Hessen heißt diese Flur Die Kreuzgewann </ref> <ref name="Schleichebach">

       Nennung des Gewanns im Natureg-Viewer. Abgerufen am 19. April 2021.

</ref> <ref name="GWZ24848212">

       Darstellung des Zuflusses 24848212 im WRRL-Viewer. Abgerufen am 17. April 2021.

</ref> <ref name="Zuflüsse Nordsporn">

       Darstellung einiger Zuflüsse im FFH-Gebiet im Natureg-Viewer. Abgerufen am 24. April 2021.

</ref> <ref name="GWZ24848292">

       Darstellung des Zuflusses 24848292 im WRRL-Viewer. Abgerufen am 19. April 2021.

</ref> <ref name="GWZ248482922a">

       Unvollständige Darstellung des Zuflusses 248482922 im WRRL-Viewer. Abgerufen am 25. April 2021.

</ref> <ref name="GWZ248482922b">

       Etwas bessere, doch weiterhin unvollständige Darstellung des Zuflusses 248482922 im Natureg-Viewer. Abgerufen am 25. April 2021.

</ref> <ref name="Maibacher Pfädchen"> So der Name im Geoportal des Landes Hessen </ref> <ref name="Zufluss Quelltümpel">

       Darstellung des Quelltümpels und des Rinnsals im WRRL-Viewer. Abgerufen am 2. Mai 2021.

</ref> <ref name="Teiche und Quelle des Rinnsals">

       Darstellung der Teiche und der Quelle des Rinnsals im WRRL-Viewer. Abgerufen am 25. April 2021.

</ref> <ref name="GWZ24848294a">

       Zwischen km 0,0 und km 0,6 falsche Darstellung (kann ein Bach über einen Berg, das Eichköpfchen, fließen?) des Zuflusses 24848294 im WRRL-Viewer. Abgerufen am 19. April 2021.

</ref> <ref name="GWZ24848294b">

       Falsche Darstellung des Zuflusses 24848294 mit Gabelung vor dem Eschbacher Weg im Natureg-Viewer. Abgerufen am 27. April 2021.

</ref> <ref name="alte Bogenbrücke"> Unterhalb von ihr kann der Michelbach im Sommer häufig trockenfallen </ref> <ref name="GWZ248482942">

       Nicht ganz korrekte Darstellung des Zuflusses 248482942 im WRRL-Viewer. Abgerufen am 19. April 2021.

</ref> <ref name="Dieflus">

       Darstellung des Zuflusses aus dem Gewann Am Dieflus im Natureg-Viewer. Abgerufen am 24. April 2021.

</ref> <ref name="Wernborner Sportplatz">

       Darstellung des Zuflusses vom Sportplatz im Wernborner Norden in einem Luftbild von etwa 1960 im Natureg-Viewer. Abgerufen am 13. Mai 2021.

</ref> <ref name="Wernborner Sportplatz aus der Luft">

       Darstellung des Zuflusses vom Sportplatz im Wernborner Norden im WRRL-Viewer. Abgerufen am 13. Mai 2021.

</ref> <ref name="GWZ24848298">

       Darstellung des Wiesen-Zuflusses 24848298 im WRRL-Viewer. Abgerufen am 24. April 2021.

</ref> <ref name="Alter Wernborn">

       Name „Alter Wernborn“ für den Wiesen-Zufluss 24848298 im Natureg-Viewer. Abgerufen am 13. Mai 2021.

</ref> <ref name="Friedberger Weg">

       Darstellung der Zuflüsse am Friedberger Weg bei Fluss-km 0,9 im Natureg-Viewer. Abgerufen am 24. April 2021.

</ref> <ref name="Das Wäldchen">

       Darstellung des Rinnsals vom Rand des Wäldchens bei Fluss-km 0,5 im WRLL-Viewer. Abgerufen am 13. Mai 2021.

</ref> <ref name="Mäander">

       Darstellung der Mäander im WRRL-Viewer. Abgerufen am 24. April 2021.

</ref> </references>