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Michelbach (Usa)

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Vorlage:Infobox Fluss

Der Michelbach ist ein gut Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langer linker und nördlicher Zufluss der Usa im hessischen Taunus, der ihr zeit- und abschnittsweise Wasser führend durch Wiesen und Wälder zufließt. Er beginnt im Hochtaunuskreis, wechselt für Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> in den Wetteraukreis, bildet auf Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> die Grenze beider Kreise und endet zurück im Hochtaunuskreis. Ab dem ersten Grenzübertritt, und damit überwiegend, befindet er sich, zusammen mit sechs Zuflüssen, im etwa Vorlage:Maß großen FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen.<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> Gespeist wird er von zwei Kläranlagen, drei Regenüberläufen (RÜ) (jeweils direkt bzw. indirekt über einen Vorfluter) sowie noch fast zehn weiteren natürlichen Zuflüssen.

Geographie

Verlauf

Datei:Michelbach ober Quellwiese im Nadelwald R0020206.jpg
Entwässerungsgräben im Wald
Datei:Michelbach obere Teiche Rinne von Wiese Anzapfung R0020173.jpg
Rinne mit Anzapfung und Absturz
Datei:Michelbach Weg Herrnholz Tal aufwärts R0020131.jpg
Erlensaum am Michelbach
Datei:Michelbach Auslass Kläranlage R0019984.jpg
Auslass der Kläranlage
Datei:Michelbach unter Hof Waldfrieden R0019953.jpg
„In der Au“ unter Hof Waldfrieden
Datei:Michelbach Übergang Wiese in Wald R0019896.jpg
Der Beginn des FFH-Gebiets
Datei:Michelbach Auwiese aufwärts R0019165.jpg
Aue in der Maibacher Schweiz
Datei:Michelbach Grabsteine R0019168.jpg
Uferbefestigung mit Grabsteinen
Datei:Michelbach Brücke Eschbacher Weg R0018793.jpg
Alte steinerne Bogenbrücke für den Eschbacher Weg
Datei:Michelbach felsiges Bett ober Zufluss 24848294 R0018782.jpg
Bachbefestigung per Grundgebirge
Datei:Michelbach Fischteich R0018733.jpg
Weite Aue bei Naturefish-Teichen
Datei:Michelbach Aue vor K 724 R0018571.jpg
Schmale Aue vor der K 724
Datei:Michelbach Die neuen Wiesen R0018432.jpg
Aue zur K 724 rechts hinauf
Datei:Michelbach ober B 275 R0018287.jpg
Der Michelbach taucht unter die B 275, um hernach in einer Linkskurve in die Usa zu münden
Datei:Michelbach raue Rampe R0018455.jpg
Sohlrampe im Bachlauf
Datei:Michelbach Einmündung Usa.jpg
Von Norden unter der B 275 her und durch eine Rinne umgebogen mündet der Michelbach von links in die Usa (rechter Rand unten)
Datei:Michelbach Blick von Weg Brücke Mowies nach Wernborn R0018341.jpg
Michelbach-Aue im Querschnitt

Die Quelle des Michelbachs<ref name="Bach" /> Vorlage:Coordinate liegt auf einer krautigen Wiese neben einem Granitstein zur Vermessung auf Eschbacher Grund, etwa Vorlage:Maß nordnordwestlich von Michelbach, beides Stadtteile von Usingen im hessischen Hochtaunuskreis, wenige dam westlich der Grenze zwischen beiden Ortsteilen, am nördlichen Ende eines lang gezogenen Tals zwischen Bannholz im Westen und Eichenhardt/Vorderer Köppel im Osten auf Vorlage:Höhe. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind Entwässerungsgräben aus einem dichten Nadelwald vor einer steilen Höhenstufe im Hang zehn Meter höher zu einem Graben Vorlage:Coordinate zusammen und dieser zur ursprünglichen Quelle geführt.

Unterhalb der verkrauteten Wiese fließt der Michelbach durch einen Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> breiten Nadelwaldriegel südostwärts dem Waldweg („Neuer Weg“)<ref name="Geoportal" /> auf der Grenze zwischen Eschbach und Michelbach zu. Er begleitet ihn im Abstand weniger Meter im Ostrand einer Wiese und gelangt zu einer aufgelassenen Anlage mit drei von Laubbäumen gesäumten Teichen (900, 1.100 bzw. 1.800 m² groß).<ref name="ausgemessen" /> Am unteren südlichen Rand der Wiese nimmt eine verschlammte gemauerte Rinne den Michelbach auf und leitet ihn geradewegs der ebenfalls gemauerten Anzapfung zur Bewässerung der Teiche zu. Um die Teiche zu umfließen, wird das restliche Bachwasser über einen Absturz in eine zunächst gemauerten Rinne geleitet, die erst wieder in einer Rechtskurve am letzten Teich bei Fluss-km 7,8 befestigt ist. Zwischen der Teichanlage und dem Weg ist eine zweireihige Hecke aus Hainbuchen gepflanzt. Luftbilder von 1933<ref name="Luftbild 1933" /> und von etwa 1960<ref name="Luftbild 1960" /> zeigen unterhalb der Geländestufe am Beginn der Entwässerungsgräben statt der Teiche und der Bewaldung eine Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> abwärts reichende und bis zu Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> breite Wiese.

Unterhalb der Teichanlage fließt der Michelbach offenbar begradigt in einem steinigen Bachbett in einer flachen Runse durch den jungen Laubwald. Unterhalb eines ihn querenden Waldwegs Vorlage:Coordinate scheint er auf Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> Länge noch nicht begradigt zu sein. Bei etwa km 7,3<ref name="ausgemessen" /> beginnt eine schmale Wiese, die auf der Westseite eine aufgelassene und eingezäunte Teichanlage enthält, in der einige Ziegen ihren Lebensabend sie pflegend verbringen. Darunter fließt der Michelbach am Fuß des Birkenbergs in einem Erlensaum der Grenze zwischen Eschbach und Michelbach (bei km 6,9)<ref name="ausgemessen" /> zu, nunmehr in der Mitte der Wiese. Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> darunter mündet am Ortsrand von Michelbach von rechts und Westen aus einer Wiese kommend ein erster etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langer Bach, der an einem Wasserwerk im Waldrand beginnt. Dessen Fließrichtung von West nach Ost annehmend umfließt der Bach den gleichnamigen Ort nördlich im Abstand im durchgehenden Grünland des nördlichen Ortsrands und gelangt zum Durchlass unter der Landesstraße 3270. Nach Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> löst er sich vom Ortsrand und gelangt zur biologischen Teichkläranlage für die Michelbacher Abwässer mit zwei Becken. Gemäß WRRL-Viewer<ref name="Bach" /> gelangen deren Abwässer sowie die des örtlichen Regenüberlaufs in den Michelbach. Keine Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> weiter mündet von rechts und Süden ein kurzes Rinnsal vom Fuß des Hasenberg-Westhangs aus Sickerquellen bei einer eingezäunten Weide südlich der Kläranlage.<ref name="Zufluss Kläranlage" />

Der nach Norden ragende Sporn des Hasenbergs zwingt den Michelbach in einer weiten Linkskurve parallel zu ihm nordwärts auszuweichen. Am Südende der Kreuzgewann,<ref name="Kreuzgewann" /> gewissermaßen als Abgrenzung zur ackerbaulichen Landnutzung im Norden, entwickelt sich seit Jahrzehnten (vergl.<ref name="Luftbild 1960" />) ein ausgedehntes Gebüsch. Ab etwa km 5,3 bildet der Michelbach, jetzt am Waldrand fließend, für mehr als Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> die Grenze zwischen Michelbach im Westen und Maibach, einem Stadtteil von Butzbach, im Osten. Sie ist damit auch die Grenze zwischen Hochtaunus- und Wetteraukreis. Zwischen Bach und Weg im Waldrand stehen noch einige Grenzsteine aus dem 19. Jahrhundert. Im westlichen Hang, am linken Ufer, thront der Hof Waldfrieden, ein ehemaliger Aussiedlerhof. In der Michelbach-Aue entwickelt sich eine krautige Flur mit Sickerquellen und Herbstzeitlosen, an den Bachufern wächst Igelkolben. Etwa bei km 4,9 mündet von links und Westen aus dem Gewann Im Engelseifen, einer 2020 vor allem mit jungen Laubbäumen bewachsenen Sukzessionsfläche, ein kleiner aus verschiedenen Sickerquellen gespeister Graben. Bei km 4,8 ist in die Gründlandau ein kleiner Teich von etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> Fläche eingelassen, Lebensmittelpunkt für einige Libellen, etwa die Blutrote Heidelibelle. Wenige dam weiter nördlich beginnt ein krautiger Waldrand, in dem der Michelbach vom Hochtaunuskreis (Michelbach) in den Wetteraukreis (Maibach) wechselt. Er gelangt damit auch in das FFH-Gebiet Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen, in dem er bis zur Mündung in die Usa, und damit für den überwiegenden Teil seines Laufs, verbleibt.

Im Wald wird sein Bett sogleich viel breiter. Er ist Spielplatz für Kinder. Etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> darunter, bei km 4,55, mündet von links und Westen ein namenloser Bach, der in einem Luftbild von 1933<ref name="Luftbild 1933" /> noch als Schleichebach (vergl. die Namen der Usa-Zuflüsse Schleichenbach und Schlichenbach auf nahem Usinger Gebiet) identifiziert wird und das Gewann Rotlaub bei der Schleichenbach<ref name="Schleichebach" /> südlich begleitet. Der Michelbach biegt rechts nach Osten und weiter nach Süden um (Radius etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" />). Im Verlauf dieser Schleife münden von links noch der Markbach (km 4,35) und ein namenloses Gewässer mit der GWZ 24848292 (km 4,05) sowie ein Rinnsal. Der Michelbach hat damit einen Durchbruch im Quarzitschiefer geschaffen. Am zugänglichen rechten Ufer ragen Felsen aus dem Waldboden, im Hang des linken Ufers des Zuflusses 24848292 (tatsächlich auf dem Grund des Butzbacher Ortsteils Bodenrod) ragen noch dominantere Felsen empor. Dies, der Wald und die Wiesenaue des Michelbachs auf engem Raum brachten der Landschaft den Namen Maibacher Schweiz ein (siehe hier).

Bei Fluss-km 4,4 geht der Wald in Grünland über, so dass der Markbach und die andere Zuflüsse in einer Wiese in den Michelbach münden. Zum nördlichen Rand wird sie von einem unbefestigten Weg begrenzt, der zugleich die Grenze zwischen den Butzbacher Ortsteilen Bodenrod im Norden und Maibach im Süden darstellt (die Grenze setzt sich im Westen nordwärts den Markbach hoch fort, im Osten durch das Tal des Gewässers 24848292, hinauf und wieder hinab). Die Wiesenflur unter der Markbach-Mündung hat den Namen Ober der Ankenmühle,<ref name="Schleichebach" /> was den Schluss auf die frühere Existenz einer Mühle in der darunter liegenden Flur An der Ankenmühle<ref name="Schleichebach" /> oberhalb einer Brücke (km 3,75) über den Michelbach zulässt. An ihr wechselt der Michelbach von der rechten auf die linke Seite des durchgängig nahezu Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> lichten Tals. Bei etwa km 3,0 weitet es sich deutlich. Hier münden von Nordost ein 2020 asphaltierter Weg (Eschbacher Weg) und ein Bächlein in seinem Straßengraben (tatsächlich handelt es sich bei ihm um den Unterlauf des Gewässers GWZ 24848294) bei einer alten steinernen Bogenbrücke<ref name="alte Bogenbrücke" /> (km 3,05) sowie darunter eine Wiese, am westlichen Maibacher Ortsende beginnend, ins Tal bzw. den Bach.

In einem Gehölzsaum wechselt der Michelbach auf die rechte oder Westseite des Tals und bildet, stark verschattet durch den dichten Waldrand, auf Vorlage:Maß die Kreisgrenze zwischen Eschbach im Westen und Maibach im Osten. Sein Bachbett ist gefalteter Quarzitschiefer, das Grundgebirge des Taunus, der in gestapelten Lagen aus dünnen Schichten fast senkrecht auf- oder absteigt. Auf dem halben Kilometer Länge erreicht er lediglich ein Gefälle von vier Metern<ref name="GE" /> (rund Vorlage:Maß bei einem Durchschnitt von Vorlage:Maß). Seine Ufer sind stellenweise mit Grabsteinen befestigt. Bei Fluss-km 2,46 löst er sich ostwärts vom Waldrand und nimmt von links bei Fluss-km 2,43 einen Bach mit der GWZ 248482942 aus der Ortslage von Maibach auf, in den zuvor die Abwässer der Maibacher Kläranlage geleitet wurden. Ab hier führt der Michelbach garantiert Wasser. Etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> weiter ist er am linken Talrand und in der eingezäunten Teichanlage „Naturefish“ angekommen. Der Zaun steht auf der Grenze zwischen Maibach im Norden und dem Usinger Ortsteil Wernborn im Süden. Der Michelbach wechselt damit ein letztes Mal die Landkreise. Einige Meter in das von Schafen gepflegte und Herdenschutzhunden gesicherte Gelände hinein mündet von links durch ein schmales und steiles Tal zwischen Backofenkopf im Norden und Bernhardskopf im Süden ein Rinnsal vom Waldrand an der Südseite einer Wiese im Gewann Am Dieflus südlich von Maibach. Bei Fluss-km 2,1 mündet auf dem eingezäunten Gelände von rechts der Schmalbach aus der Feldflur im Nordosten Eschbachs, dem Südhang des schon bekannten Hasenbergs.

Unterhalb der Teichanlage wird das Tal schmäler und der Michelbach nähert sich im Osten dem Südsporn des Bernhardskopfs an, danach, frei von Baumbewuchs, der Westseite, an der ein befestigter Weg von der K 724 das Tal hinauf führt, benötigt als Zufahrt zu der Teichanlage. Er liegt am Fuß des Vorlage:Höhe Meter hohen Eichkopfs, von dessen Westflanke ein Rinnsal ins Tal fällt. Dessen Anfänge sind alte Runsen am Wernborner Ortsrand, die für die Errichtung des Sportplatzes (etwa Vorlage:Höhe)<ref name="GE" /> verfüllt wurden. Auf etwa Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> finden sich Sickerquellen, die ganzjährig entwässern und das Rinnsal auf fast Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> Länge benetzen. Es mündet bei km 1,55 von rechts und Süden. Kurz vor der Kreisstraße nimmt der Michelbach bei Fluss-km 1,4 einen Wiesenbach von links und Norden auf, das Gewässer mit der GWZ 24848298, das in einer Feld- und Wiesenflur östlich des Bernhardskopfs entspringt. Nach Unterqueren der K 724 in einem großzügigen Durchlass gelangt der Michelbach, von Erlen gesäumt, in ein weites flaches Tal östlich von Wernborn, wo er auf einer Strecke von etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> ein Sohlgefälle von lediglich Vorlage:Maß<ref name="GE" /> oder Vorlage:Maß aufweist und zu mäandrieren<ref name="Mäander" /> beginnt. An einem asphaltierten Weg aus Wernborn, dem Friedberger Weg, der östlich auf die Quelle des Detzelbachs und das Naturschutzgebiet (NSG) Detzelbachtal bei Wernborn stößt, münden bei Fluss-km 0,9 zwei Zuflüsse. Der an der Nordseite kommt aus Ost, der Flur In dem unteren Lindengraben, und mündet von links, der an der Südseite führt nährstoffreiches Abwasser aus Wernborn von Westen und rechts dem Michelbach zu. Südlich darunter ist im Bachbett eine Raue oder Sohlrampe eingebaut. Das Tal wird schmäler durch eine sich erhebende Bergkuppe im Osten. Der Michelbach läuft zunächst auf sie zu und wird westwärts zum Hang abgelenkt, an dessen Kante oben die K 724 verläuft, die den Ort Wernborn vom Tal separiert. An diesem Steilhang wachsen dessen im ausgehenden 20. Jahrhundert entstandener Bewuchs (vergl. die Luftbilder) und der Erlensaum zusammen. Ein anfangs asphaltierter Weg von der K 724 herab (Verlängerung der Neue Straße), der unter einer Balkenbrücke gequert wird, markiert das Ende des Gebüschs. Das geht einher mit der Anlage einer einseitigen Allee an der Talseite der K 724 zur Usa hinab. An der Brücke mündet von links ein Rinnsal aus einem schmalen Tal von der ackerbaulich genutzten Hochfläche der Bergkuppe. An diese und den dortigen Waldrand rückt der Michelbach heran. Westlich vor ihm, am rechten Ufer, ist Sukzession im Grünland zu beobachten, das zum Usatal abwärts in zaunloses Gartenland mit Obstbäumen übergeht. Hier mündet von rechts der Auslass eines Regenrückhaltebeckens in den Michelbach Vorlage:Coordinate. Das bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts noch offene Grünland vor der B 275 im Tal der Usa ist Anfang des 21. Jahrhunderts verbuscht und dabei, sich in Wald zu verwandeln. Auf den letzten etwa Vorlage:Maß vor der Straße wird am gemauerten Zufluss zum Durchlass unter der Bundesstraße regelmäßig Gehölz- und anderer Aufwuchs niedergemäht.

Seit dem Unterqueren der K 724 vor etwa Vorlage:Maß bis hierher können im Bachbett wiederholt Abschnitte gefunden werden, in denen es und die Ufer durch Steinlagen befestigt, der Lauf zusätzlich begradigt wurden. Auf den letzten etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> vor der Mündung, zumeist von der querenden Bundesstraße überdeckt, ist das Bachbett aus Bruchstein gemauert. Der Bach mündet unterhalb von Usingen-Wernborn, südöstlich der Einmündung der K 724 in die B 275, von links und Norden in einem 90°-Bogen nach Osten auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> in die Usa.

Zuflüsse

  • Gewässer 24848212<ref name="GWZ24848212" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 6,7
Es hat seinen Ursprung Vorlage:Coordinate auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> nordwestlich von Michelbach am Ende einer Wiese als Abfluss eines ehemaligen Wasserwerks auf Michelbacher Grund, an der Grenze zu Eschbach. Der Bach verläuft begradigt in südöstlicher Richtung am Waldrand. Nach etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> mündet von links und Norden ein kurzes trockenes Rinnsal vom Waldrand auf der anderen Seite der Wiese und an der Grenze zu Eschbach. Wenig darunter biegt der Bach links nach Osten ab und begibt sich in die Mitte der Wiese. Bei deren Erreichen schwenkt er wieder auf Südosten ein und bleibt im Grünland Vor dem Herrnholz. Relativ mittig laufend passiert er Sickerquellen mit einer Suhle und nimmt wenige dam darunter, nahe dem Michelbacher Ortsrand, einen Ostkurs zur Mündung von rechts und Westen in den Michelbach auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" />.
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann Im Linker (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 5,8
Er beginnt in einer krautigen Flur auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Vorlage:Coordinate im Nordhang des Hasenbergs in der Biegung eines unbefestigten Wegs südlich der Kläranlage von Michelbach. Er entwässert nordwärts zu einem befestigten Weg, der eine Fortsetzung der Zufahrt zur Kläranlage ist, über die westlich gelegene Pferdeweiden angefahren werden. Auf dessen Südseite läuft der Graben Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> westwärts und biegt links in einen Durchlass unter dem Weg ab. Von dort sind es nochmals etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> bis zur Mündung von rechts und Süd-Südwest in den Michelbach auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" />.
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann Im Engelseifen (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 4,9
Er kommt aus einer 2020 vor allem mit jungen Laubbäumen bewachsenen Sukzessionsfläche und wird von verschiedenen Sickerquellen gespeist. Sein zumeist trockener Graben beginnt an einem Weg Vorlage:Coordinate auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> und folgt einem zu diesem senkrecht verlaufenden, jedoch aufgegebenen Weg ostwärts. In seinem etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langen Lauf im Engelseifen liegen Suhlen sowie ein Biotop von Breitblättrigem RohrkolbenVorlage:Coordinate. Bei Vorlage:Coordinate erreicht er auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> einen unbefestigten Weg am Westrand der Michelbach-Aue, den er per Durchlass quert. In einem etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langen Graben in der Au erreicht er den Michelbach und mündet von West-Südwest – immer noch auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" />.
  • Schleichebach<ref name="Zuflüsse Nordsporn" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 4,55
Sein Name ist noch erhalten in einem bearbeiteten Luftbild von 1933.<ref name="Luftbild 1933" /> Er beginnt auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> an einem Wegrand im FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> auf Maibacher Boden Vorlage:Coordinate und schlängelt sich kurvenreich in einem Nadelbaumsaum durch einen Laubwald in einem Tälchen im Gewann Rotlaub bei der Schleichenbach ostwärts hinab, wobei er vier Wege quert – allein drei unten nahe der schmalen und bewaldeten Michelbachaue. Auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> mündet er von Westen ins hier steinige Bett des Michelbachs Vorlage:Coordinate.
  • Markbach (links), 1,1 km, Fluss-km 4,35
  • Gewässer 24848292<ref name="GWZ24848292" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 4,05
Es beginnt auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" />Vorlage:Coordinate am Ende eines flachen Tälchens mit darin angelegten Teichen am Rand eines befestigten Wegs in Bodenrod in den Grenzbereichen der Naturräume Bodenroder Kuppen und Münster-Maibach-Schwelle, ungefähr mittig auf einer Verbindungslinie zwischen Maibach im Süden und Bodenrod im Norden im Gewann Wehrwinkel. Es sind Gräben von einem höher gelegenen Weg erkennbar, an dem ein Tümpel liegt Vorlage:Coordinate. 2020 ist der Nadelwald in weitem Umkreis abgeholzt. Der Bach erstreckt sich westwärts und unterquert Vorlage:Coordinate einen langen schnurgeraden, nahe Maibach teilweise aufgelassenen, befestigten Waldweg, das Maibacher Pfädchen.<ref name="Maibacher Pfädchen" /> Westlich davon beginnt ein etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langer erhaltener Auwald mit mehreren aufgestauten Teichen und örtlich weich-moorigem Boden. Nahe einer alten kleinen Brücke mit auffälligen und nach H₂S riechenden Bakterienfilmen am östlichen Ende des Gewanns Im Wellenhain über der Brücke wird der Bach von links von mineralischen Sickerquellen gespeist. In dem darunter liegenden Grünland wird der Lauf des Bachs zunehmend begradigt. Bei km 1,25 mündet von rechts und Norden ein Rinnsal aus dem heute bewaldeten Gewann Vor der Müllerhecke. Etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> weiter Vorlage:Coordinate vereinigt sich das Gewässer 24848292 mit dem von rechts und Nordwesten kommenden Gewässer 248482922.
Der Zufluss<ref name="Zufluss Quelltümpel" /> von rechts bei Fluss-km 1,25 ist ein etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langes Rinnsal aus einem Tümpel auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Vorlage:Coordinate im heute bewaldeten Gewann Vor der Müllerhecke, um die ein unbefestigter Waldweg nördlich herumgeführt wird. Unterhalb des Tümpels verbleibt der Zufluss noch wenige dam im Laubwald und durchstößt danach eine dichte Hecke im Waldrand. Wiesenseitig vor dem Waldrand entfaltet sich Sukzession. Sie hat zur Entstehung eines ausgedehnten Gebüschs und einer Krautflur darunter geführt. Auf seinen letzten etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> durchquert der Zufluss das Grünland und mündet bei einem Busch in einer neuerlichen Krautflur auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> in das Gewässer 24848292 Vorlage:Coordinate.
Das Gewässer 248482922<ref name="GWZ248482922a" /><ref name="GWZ248482922b" /> entspringt im Osthang des Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> hohen Donnerskopfs, eines Pfadfinderzentrums, und etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> südöstlich einer Kurve der L 3270 nahe einem Wasserwerk auf Bodenroder Gebiet in einem, im Jahr 2020, kahl geschlagenen Nadelwald einer Quellmulde auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Südlich von Bodenrod. Es rinnt im steilen Hang des Donnerskopfs etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> in südsüdöstlicher Richtung der Westseite des eingezäunten Wasserwerks und einem befestigten Waldweg zu. Unterhalb des Durchlasses im Weg beginnt auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> ein Auwald Vorlage:Coordinate im steil eingeschnittenen Tälchen des Bachs. Sein Bett ist zunächst befestigt. Es wird im Osten von einem befestigten Waldweg vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke begleitet. Von einem Kanalschacht im Weg erhält das Gewässer eine Spende von rechts vom Wasserwerk. Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> unterhalb des Wasserwerks gelangt das Bächlein zu seinem offiziellen Beginn auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> am Rand des Grünland-Gewanns, wo im Waldrand ein rechteckiger Teich ausgehoben ist. Als begradigter Graben von fast Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> Länge setzt es seinen Weg inmitten des Grünlands oder seines Westrands in südsüdöstlicher Richtung zur Mündung fort. Bei Fluss-km 0,25<ref name="ausgemessen" /> mündet von links und Nordosten ein Rinnsal von im Laubwald liegenden Teichen. Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> bleibt das Gewässer noch offen. Ab dem Durchlass unter einem befestigten Weg, der über das neue Wasserwerk bei seiner Quelle zur L 3270 nahe Bodenrod führt, bis zur Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> entfernten Mündung in das Gewässer 24848292 auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> ist der Bach verrohrt.
Der bei Fluss-km 0,25<ref name="ausgemessen" /> von links und Nordosten mündenden Zufluss ist ein vielleicht Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langes Gewässer aus Sickerquellen einer Suhle auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> im Wald Am Wellenhainer Berg, in und an der mehrere Mehrlings-Erlen stehen Vorlage:Coordinate. Der Quelle wird über einen Graben Wasser für einen dreieckigen Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> großen Teich Vorlage:Coordinate abgezapft. Dessen Abfluss und das Rinnsal aus der Quelle speisen den kleinen darunter liegenden herzförmigen Teich.<ref name="Teiche und Quelle des Rinnsals" /> Sein Abfluss wird am Waldrand an einer zugewachsenen Trockenmauer süd-südostwärts entlang und unter einem Weg west-südwestwärts hindurch geführt ins Grünland und zur Mündung in das Gewässer 24848292 auf Vorlage:Höhe.<ref name="GE" />
Wenige Meter unterhalb der Vereinigung der Gewässer 24848292 und 248482922 verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung ein befestigter Weg, dessen heutiger Durchlass früher als Brücke ausgeführt dem Grünland-Gewann den Namen verlieh. Am Weg beginnt zudem das sich zum Michelbach abwärts erstreckende FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen.<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> Es beginnt mit einer eingezäunten Pferdeweide, gesichert durch ein solares Weidezaungerät, das der Bach südwestwärts in einem lehmigen Bett durchströmt. Darunter beginnt eine krautige Flur, in der sich das Gewässer dem östlichen Waldrand annähert. Am Ende der Wiese, bei Fluss-km 0,65,<ref name="ausgemessen" /> wechselt die Richtung im Laubwald auf Süd. Bei km 0,55<ref name="ausgemessen" /> überspannt eine alte Brücke den Bach, mittels der die Wege an beiden Ufern in einem schmal gewordenen Tal verbunden sind. Etwa bei km 0,4 wechselt der Bach von Bodenrod auf eine schmale Zunge Maibacher Gebiet. Bald zeigen sich am linken Ufer jenseits des Wegs große Quarzitfelsen, die prominent aus der steilen Talwand ragen. Ihr „alpiner“ Charakter, auf Bodenroder Grund, hat der Landschaft abwärts und den Michelbach ein Stück aufwärts den Namen Maibacher Schweiz eingebracht. Mit dem letzten Felsen bei km 0,1 öffnet sich das bewaldete Tal der Auwiese, die den Michelbach hier säumt. Das Gewässer 248482922 mündet aus Nordost und von links auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> in den Michelbach Vorlage:Coordinate.
  • ein namenloser Bach von nordwestlich des Mühlkopfs<ref name="Zuflüsse Nordsporn" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 3,85
Der Bach entspringt einer Mulde Vorlage:Coordinate im Nadelwald nahe der nördlich, auf einem Waldweg von der Bodenroder Straße her, gelegenen Grenze zu Bodenrod, auf Maibacher Gebiet, etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> ostnordöstlich und oberhalb der Kurve eines Waldwegs vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke nach Maibach im FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> auf Vorlage:Höhe.<ref name="GE" /> (Der flache, Vorlage:Höhe hohe Gipfel des Mühlkopfs ist etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> entfernt, der Gipfel des namenlosen Bergs im Norden nahe dem Wellenhain über der Brücke ist Vorlage:Höhe hoch und etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> weit weg.) Unterhalb der Kurve hat der Bach einen unbefestigten Weg am linken Ufer zum Nachbarn. In dessen Fahrspuren fließt ein eigenes Rinnsal abwärts. Nach etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> geht der Nadel- in Laubwald über. Bach und Rinnsal sind versiegt, die Fahrspuren im nun trockenen Waldboden längst verschwunden. Das Bachbett besteht fort, es wird bald von einem unbefestigten Waldweg gequert. Darunter, auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" />, füllt es sich wieder mit Wasser und gelangt zum Weg auf der Ostseite des Michelbachtals, wo der Bach in einem Durchlass Vorlage:Coordinate zur anderen Wegseite wechselt. Im dichten Gestrüpp, das den Weg auf der Talseite stellenweise säumt, fließt er noch ein oder zwei dam südostwärts, bis das Wasser versiegt ist. Von dort Vorlage:Coordinate scheint früher ein Graben zum linken Ufer des Michelbachs geführt zu haben.
  • ein namenloser Bach vom Mühlkopf<ref name="Zuflüsse Nordsporn" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 3,65
Der Ursprung des Bachs Vorlage:Coordinate liegt in der Innenseite einer Kurve eines Waldwegs vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke nach Maibach im FFH-Gebiet Nummer 5617-303, Usa zwischen Wernborn und Ober-Mörlen<ref name="FFH-Gebiet" /><ref name="Doku FFH-Gebiet" /> auf Vorlage:Höhe,<ref name="GE" /> etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> vom Gipfel des Mühlkopfs entfernt in Maibacher Boden. Von der Bergseite des Wegs führt ein Durchlass zur Quellmulde. Der Lauf des Rinnsals führt relativ geradlinig in einer flachen Mulde durch einen Laubwald in südwestlicher Richtung hinab ins Michelbachtal, wobei es, trotz einiger Sickerquellen, versiegt. Am Weg auf der Ostseite des Michelbachtals mündet das trockene Bachbett in einen Durchlass. Auf der anderen Wegseite liegt noch ein Absturz vor dem steinigen Bett des Michelbachs.
  • Gewässer 24848294<ref name="GWZ24848294a" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 3,05
Der Bach entspringt am Westrand von Maibach einem Abhang zu einer Wiese hinauf (Gewann Löwenäcker), etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> südöstlich des Mühlkopf-Gipfels auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> in Maibach in einem Mischwald. Aus der ursprünglichen Abflussrichtung Südwest durch den Mischwald wird bald Süd. So unterquert er nach etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> in einem Durchlass den Waldweg vom Gewann Im Wellenhain über der Brücke nach Maibach und nochmals Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> weiter auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> den asphaltierten Eschbacher Weg von Maibach hinab ins Tal des Michelbachs (und weiter). In einem Durchlass wechselt er auf die Südostseite des Wegs und bleibt in dessen Straßengraben, bis das Gewässer an der alten Bogenbrücke in den Michelbach mündet.
Sein Lauf führt nicht wg. einer Schwerkraftanomalie über das Eichköpfchen, wie es WRRL- und Natureg-Viewer darstellen und er gabelt sich auch nicht.<ref name="GWZ24848294b" /> Der Unterlauf dieses Gewässers existiert und hat einen Oberlauf. Dieses andere Gewässer 24848294 mündet in das folgende Gewässer 248482942 und wird dort beschrieben.
  • Gewässer 248482942<ref name="GWZ248482942" /> aus Maibach (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 2,45
Die Anfänge des Bachs sind am südlichen Ortsrand von Maibach, in einem Straßengraben, an der Rückseite langer bebauter Grundstücke, die an der Ortsdurchfahrt Alt-Maibach beginnen und sich südwärts zum Gewann Im Suder erstrecken, in Form von Sickerquellen auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" />Vorlage:Coordinate. Nahe dem Feldweg in Nord-Süd-Richtung an der ersten Rechtsbiegung des Gewässers ist in den Graben eine Art Quellfassung Vorlage:Coordinate eingelassen, in der eine Vielzahl Wasserschnecken lebt. Wenige Meter weiter nördlich beginnt als Durchlass unter dem Feldweg eine fast Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> lange Verrohrung, die am Ende eines Grabens am westlichen Ortsrand von Maibach endet, das als alte Trockenmauer ausgeführt wurde Vorlage:Coordinate. Zwischen einem unbefestigten Weg im Norden und dem asphaltierten Weg zur Kläranlage im Süden setzt sich der Graben in der Flur Bornwiese nach Südwesten fort, entlang des Nordwesthangs des Backofenkopfs. Bei Fluss-km 0,35<ref name="ausgemessen" /> auf etwa Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> mündet von rechts und von einer Pferdekoppel der Auslass eines . Darunter wird das Gefälle des Bachs größer, im steilen Hang entwickelt sich Wald und der Graben zu einem wie natürlich mäandrierenden Bach. Auf einer Wiese Im Rabenzahl auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> ist der Bach in einem Bogen nach Nordwesten zum Hang des Eichköpfchens umgeleitet worden, um so Platz für die Errichtung der Maibacher Kläranlage zu schaffen. Wg. des starken Gefälles ist das Bachbett durch Holzpfosten stufenförmig ausgebaut und örtlich mit Felsbrocken befestigt worden, um so die sporadischen starken Abflüsse aus dem RÜ sicher abführen zu können. Bei Fluss-km 0,1 auf etwa Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> mündet von links der Auslass der Kläranlage. Wenige dam darunter kreuzt ein unbefestigter Weg aus Nordwesten vom Eschbacher Weg. Er bringt einen Zufluss mit, der fälschlicherweise die GWZ 24848294, siehe oben, hat. Über einen krautig bewachsenen Hang vereinigt sich der Bach wie über ein Flussdelta mit diesem Zufluss, nach Vorlage:Maß mündet er von links und Nordwesten per Durchlass in den Michelbach auf Vorlage:Höhe.<ref name="GE" />
Der Zulauf bei Fluss-km 0,1 beginnt südwestlich von Maibach an zwei Stellen. Die nördliche Quelle liegt auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> in einem Gebüsch am Ostrand einer Wiese unterhalb einer 2020 noch jungen Zeile mit Eigenheimen an der Straße Eschbacher Weg Vorlage:Coordinate. Die gleich hohe südliche Quelle liegt in einem Laubwald und wird als inoffizieller Kinderspielplatz benutzt Vorlage:Coordinate. Beide liegen nördlich des Eichköpfchen benannten bewaldeten Hügels (südlich und jenseits des Michelbachtals liegt der Vorlage:Maß hohe Eichkopf). Die Abflüsse beider Quellen vereinigen sich in dessen westlichem Waldrand nach je wenigen dam auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> hier Vorlage:Coordinate. Begleitet von einem unbefestigten Weg links und östlich etwas weiter im Wald, erreicht das Rinnsal den unbefestigten Weg vom Eschbacher Weg zur Maibacher Kläranlage und südlich am Eichköpfchen vorbei, über den es ohne Durchlass geführt wird. Im Gebüsch unterhalb des Wegs und am Nordrand der Michelbach-Aue fließt es fast Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> parallel zum Michelbach. Dann löst es sich in einem geradlinigen Graben südwärts vom Waldrand und nimmt nach Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> von links und Nordosten einen etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> langen Graben aus der Michelbach-Aue von südlich des Eichköpfchens auf. Etwa Vorlage:Maß<ref name="ausgemessen" /> weiter mündet er von rechts in das Gewässer 248482942 aus Maibach und von der Maibacher Kläranlage.
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann Am Dieflus<ref name="Dieflus" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 2,3
Am Südrand von Äckern in einem flachen Tal zwischen dem Backofenkopf im Nordwesten und dem Bernhardskopf im Süden entspringt das Gewässer an dessen nördlichem Waldrand auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Höhe in einem lang gezogenen Graben auf Maibacher Grund. Unterhalb des südwestlichen Ecks des Ackers finden sich Sickerquellen, in die der Abfluss des Quellgrabens mündet. Darunter liegen frei gelegte Tonröhren von alten Drainagen am Bachlauf, weiter darunter geht der hohe Laubbaumbestand des Mischwaldes in einen Nadelwald über, der 2020 im steilen Hang zum Michelbach weitgehend abgeholzt ist. Unweit des Michelbach-Talbodens versickert das Rinnsal im Sommer nahe der Grenze zum Usinger Ortsteil Wernborn. Darunter wird es in einer Kurve um den Südsporn des Backofenkopfs dem Michelbach zugeführt, in den er von links und Nordosten auf dem eingezäunten Teichgelände von „Naturefish“ mündet. Der namenlose Bach wird am rechten Ufer ab dem Acker von einem unbefestigten Waldweg ins Michelbachtal begleitet, bis am Bergsporn der Weg nordwärts stärker abrückt.
  • ein namenloses Rinnsal vom Sportplatz im Wernborner Norden<ref name="Wernborner Sportplatz" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 1,55
Unterhalb der Aufschüttung für den Sportplatz auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Höhe ist im 2020 dichten Laubwald eine steile trockene Runse erkennbar, die um 1960 noch in einer Wiese verlief.<ref name="Wernborner Sportplatz aus der Luft" /> Am Rand einer anderen Wiese oberhalb des Michelbach-Tals und wenig nördlich der Runse sind im Waldrand auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Höhe Sickerquellen Vorlage:Coordinate erkennbar, die den Bach ganzjährig speisen. Er rinnt in nordöstlicher Richtung durch den dichten Bewuchs des westlichen Michelbach-Talhangs (vom Eichkopf) und stürzt zum Durchlass unter dem Weg von der K 724 zu den Naturefish-Teichen hinab. Zum Michelbach hinunter besteht ein weiterer steiler Sturz. Das Rinnsal mündet in ihn auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Höhe von rechts und Südwesten in den Michelbach Vorlage:Coordinate. Sein Gefälle ist, bezogen auf die Lage des Sportplatzes oder der Sickerquellen, etwa Vorlage:Maß oder Vorlage:Maß.
  • Gewässer 24848298<ref name="GWZ24848298" /> von südlich Maibach her (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 1,4
Der Bach beginnt östlich des Bernhardskopfs als zumeist trockener Graben im Weideland des Gewanns Im alten Wernborn auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> Höhe am Butzbacher Weg bei einer Gehölzgruppe, die sich im Umfeld eines Hutebaums entwickelte. Diese Huteeiche ist ein Naturdenkmal (ND) (Nr. 25 in der Liste der Naturdenkmale in Usingen), ein weiteres, die Nr. 23, liegt südwärts unterhalb, so wie auch ein abgängiges und daher gestrichenes ND. In einem weiten eckigen Kreisbogen wendet sich die Abflussrichtung von Süd auf West, wo er von Süden und links einen Entwässerungsgraben von der nahe vorbei führenden K 724 aufnimmt. Entlang einer krautigen Pferdeweide im Süden gelangt er zur alten steinernen Bogenbrücke am Butzbacher Weg. Hier wendet sich sein „Drehsinn“, er beginnt in einem weiteren Kreisbogen etwa parallel zur Kreisstraße nach Süden und dabei den Waldrand des Bernhardskopfs berührend dem Michelbach zuzufließen, den er in einer feuchten Wiese von rechts und annähernd Norden auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> erreicht. Im Geoportal des Landes Hessen und seinem Natureg-Viewer wird dem Bach der Name „Alter Wernborn“ attributiert.<ref name="Alter Wernborn" />
  • ein namenloser Bach aus dem Gewann In dem unteren Lindengraben<ref name="Friedberger Weg" /> (links), etwa Vorlage:Maß und davon etwa Vorlage:Maß an der Oberfläche,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 0,9
In der Feldflur der Gewanne Im unteren bzw. oberen Lindengraben ist von ihm nichts erkennbar, in Luftbildern aus dem 20. Jahrhundert auch nicht mehr. Heute ist das Ende einer Art Drainage im westlichen Graben eines befestigten Wegs am Westrand des Ackers zu finden. Sein Wasser folgt dem Weg nordwärts, wo er am Friedberger Weg, der hier eine Allee bildet, auf dessen Nordseite durchgelassen wird. Dort fließt er westwärts dem Michelbach zu.
  • ein namenloses Abwasser aus der Wernborner Ortslage<ref name="Friedberger Weg" /> (rechts), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 0,9
Es beginnt als offensichtlich nährstoffreiches Wasser am Auslass einer Zuleitung auf der Südseite der Allee des Friedberger Wegs in einer aus Bruchsteinen gemauerten Rinne, die sich als Straßengraben ostwärts erstreckt. Im steilen Hang zum Weg hin wächst flächendeckend Zwerg-Holunder oder Attich. Östlich der Zufahrt zu einer Weide mündet der Zufluss von rechts und Westen in den Michelbach.
  • ein namenloser Bach vom Südrand des Gewanns Das Wäldchen<ref name="Das Wäldchen" /> (links), etwa Vorlage:Maß,<ref name="ausgemessen" /> Fluss-km 0,5
Der Ursprung des Bachs Vorlage:Coordinate ist auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> am Südrand des unbefestigten Wegs das Tal hinauf zu den Äckern auf der flachen Kuppe des Bergs. Das aus den Quellen sickernde Wasser fließt in den Graben am Südrand des außerhalb des Walds befestigten Wegs und folgt ihm zur einfachen Balkenbrücke am Michelbach, in den er auf Vorlage:Höhe<ref name="GE" /> von links und Osten mündet.

Flusssystem Usa

Orte

Der Michelbach fließt durch folgende Ortschaften:

Weblinks

Vorlage:Commonscat

  • Selbstdarstellung des Abwasserverbands Oberes Usatal, der die Kläranlage Michelbach betreibt
  • Liste mit der Übersicht über die kommunalen Kläranlagen in Hessen (Stand: Dezember 2014)
  • Selbstdarstellung des Betreibers der Fischteiche an der Mündung in den Michelbach
  • Selbstdarstellung des Pfadfinderzentrums auf dem Donnerskopf

Einzelnachweise

<references> <ref name="ausgemessen"> Im WRRL-Viewer ausgemessen </ref> <ref name="Bach">

       Vorlage:Internetquelle

</ref> <ref name="FFH-Gebiet">

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</ref> <ref name="Luftbild 1933">

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</ref> <ref name="Luftbild 1960">

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</ref> <ref name="Doku FFH-Gebiet">

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</ref> <ref name="Geoportal"> Gemäß Liegenschaftskarte des Geoportals des Landes Hessen </ref> <ref name="Zufluss Kläranlage">

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</ref> <ref name="Kreuzgewann"> Im Geoportal des Landes Hessen heißt diese Flur Die Kreuzgewann </ref> <ref name="Schleichebach">

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</ref> <ref name="Zuflüsse Nordsporn">

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</ref> <ref name="Maibacher Pfädchen"> So der Name im Geoportal des Landes Hessen </ref> <ref name="Zufluss Quelltümpel">

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</ref> <ref name="Teiche und Quelle des Rinnsals">

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</ref> <ref name="alte Bogenbrücke"> Unterhalb von ihr kann der Michelbach im Sommer häufig trockenfallen </ref> <ref name="GWZ248482942">

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