Zum Inhalt springen

Josef Leithner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Dezember 2025 um 19:04 Uhr durch imported>Rjh (Einleitung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Josef Leithner (nachweisbar 1770 bis 1829) war ein österreichischer Chemiker und Porzellanmaler.

Leithner war Schüler der Wiener Kunstakademie. Von 1770 bis 1829 wirkte er, anfangs unter Conrad Sörgel von Sorgenthal (1784–1805), als Vorsteher der Malerei an der Wiener Porzellanmanufaktur. 1795 entdeckte er durch Glühen von Aluminiumsulfat und Cobalt(II)-nitrat das Kobaltblau, das eine der schönsten und haltbarsten Porzellanfarben darstellt. Sie wird auch als Leithners Blau (fälschlich Leydener Blau) oder Thénards Blau bezeichnet. Ab 1793 entwickelte er mehrere Bronzefarben für Porzellan, darunter das Leithner Gold. Ab 1797 war er Arkanist, 1812 erhielt er die „Goldene Medaille mit Öhr und Band“, 1829 wurde er Direktor der Manufaktur.<ref name="Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Josef Folnesics, Edmund Wilhelm Braun, Kaiserlich-Königliches Österreichisches Museum für Kunst und Industrie">Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Josef Folnesics, Edmund Wilhelm Braun, Kaiserlich-Königliches Österreichisches Museum für Kunst und Industrie: Geschichte der K.K. Wiener Porzellan-Manufaktur. Druck und Verlag der K. K. Hof-und Staatsdruckerei, 1907, ISBN 978-3-89433-003-3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Lajos Hevesi">Lajos Hevesi: Oesterreichische Kunst im 19. Jahrhundert: Th. 1800-1848. E.A. Seemann, 1903 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />