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Arti

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Siedlung städtischen Typs
Arti
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Flagge Wappen
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Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Rajon Arti
Gegründet 1783
Frühere Namen Artinski sawod, Artinsk
Siedlung städtischen Typs seit 1929
Bevölkerung 12.881 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 240 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34395
Postleitzahl 623340–623342
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 203 551
Geographische Lage
Koordinaten 56° 25′ N, 58° 32′ OKoordinaten: 56° 25′ 0″ N, 58° 32′ 0″ O
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Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste großer Siedlungen in Russland

Arti ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit 12.881 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Die Siedlung liegt an der westlichen Flanke des Mittleren Urals, knapp 150 Kilometer (Luftlinie) südwestlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg am Flüsschen Artja, wenig oberhalb seiner Mündung von links in die Ufa. Die Artja ist hier zu einer kleinen Talsperre angestaut.

Arti ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons Arti.

Geschichte

Der Ort entstand ab 1783 im Zusammenhang mit der Errichtung eines Eisenwerkes, das nach dem Fluss – möglicherweise abgeleitet vom mansischen Wort für den Fisch Aland<ref name="goural"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Tourismuswebsite (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive) der Oblast Swerdlowsk (russisch)</ref> – Artinski sawod genannt wurde. Bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts stand an dieser Stelle eine Mühle. Die Siedlung trug zunächst den gleichen Namen wie das Werk, das 1787 den Betrieb aufnahm; später wurde er auf Artinsk und Arti verkürzt.

Ab 1809 spezialisierte sich das Werk auf die Fertigung von Sensenblättern. 1811 ging es in Staatsbesitz über. In Folge wurden seine Erzeugnisse unter anderem auf den Weltausstellungen von London 1851 und Paris 1876 gezeigt und prämiert; der Ort wuchs insbesondere im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts schnell.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte (Memento vom 13. Januar 2016 im Internet Archive) auf der Webseite des Werkes (russisch)</ref>

1923 wurde der Ort Verwaltungszentrum eines Rajons, 1929 erhielt er den Status einer Siedlung städtischen Typs unter seinem heutigen Namen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Rajons (Memento vom 26. Dezember 2013 im Internet Archive) auf der Webseite Heraldik der Oblast Swerdlowsk (russisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 9.799
1959 13.016
1970 13.744
1979 13.530
1989 15.803
2002 13.790
2010 12.881

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Arti besitzt ein kleines Historisches Museum, eine Filiale des Swerdlowsker Oblastheimatmuseums. Im Ort sind eine Reihe von Fabrik- und Verwaltungsgebäuden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten.

In der Umgebung gibt es verschiedene botanische und geologische Naturdenkmäler. Dazu gehören der Eichenwald Potaschkinskaja dubrawa beim Dorf Potaschka, der die östliche Verbreitungsgrenze der Stieleiche (Quercus robur) markiert, sowie der 1884 vom Geologen Alexander Karpinski untersuchte Fossilienfundort mit Ammoniten, Brachiopoden und Belemniten im Kalkgestein des Berges Kaschkabasch (auch Romanow uwal).<ref name="goural" /> Nach dem Ortsnamen schlug Karpinski für die entsprechende chronostratigraphische Stufe des Perm den heute gebräuchlichen Namen Artinskium vor.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtigstes Unternehmen der Siedlung ist bis heute die aus dem alten Eisenwerk hervorgegangene Fabrik, die Sensen und andere Garten- und landwirtschaftliche Geräte sowie seit den 1940er Jahren Näh- und Nähmaschinennadeln herstellt. Daneben wird in der Umgebung Land- und Forstwirtschaft betrieben.<ref>Arti auf der Webseite des Geographischen Instituts der RAN (russisch)</ref>

Die nächstgelegenen Eisenbahnstationen befinden sich gut 50 Kilometer nordwestlich in Krasnoufimsk an der Strecke MoskauKasan–Jekaterinburg sowie östlich bei Michailowsk und Nischnije Sergi an der Nebenstrecke TschussowoiBerdjausch. Über diese Städte besteht in zwei Richtungen auch Straßenanschluss an die Fernstraße R242 und Teil der Europastraße 22 Perm–Jekaterinburg, außerdem in südwestlicher Richtung nach Njasepetrowsk in der benachbarten Oblast Tscheljabinsk.

Am Ort befindet sich eine Monitoring-Station des SDKM-Systems.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Arti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Verwaltungszentrum: Jekaterinburg
Städte

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Weitere Rajonzentren

Baikalowo | Turinskaja Sloboda | Tabory

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Teil eines Geschlossenen administrativ-territorialen Gebildes (SATO)

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