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Hengsten

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Hengsten
Stadt Wuppertal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hengsten 51° 15′ N, 7° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 14′ 36″ N, 7° 17′ 57″ O
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Höhe: 213 m ü. NHN
Postleitzahl: 42399
Lage von Hengsten in Wuppertal
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Datei:NSG Hengstener Bachtal (36).jpg
Hengstene Bach bei Hengsten im NSG

Hengsten ist eine Hofschaft im Wuppertaler Wohnquartier Beyenburg-Mitte im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg.

Geografie

Die Hofschaft liegt auf 213 m ü. NHN am südlichen Ufer des Beyenburger Stausees, eines Aufstaus der Wupper bei Beyenburg. Der westlich vorbeifließende Hengstener Bach ist nach dem Ort benannt. Sein gesamtes Bachtal – nördlich der Quelle bei Spieckern bis zur Einmündung in den Beyenburger Stausee – ist als Naturschutzgebiet Hengstener Bachtal ausgewiesen. Westlich des Baches liegt auf einer Erhebung das großflächige Beyenburger Wohngebiet Siegelberg. Benachbarte Orte sind Stoffelsberg und Gangolfsberg.

Geschichte

Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit gehörte das 1547 erstmals urkundlich erwähnte Hengsten neben 15 weiteren Höfen zur Honschaft Walbrecken im Kirchspiel Lüttringhausen des Amtes Beyenburg.<ref name="kießling">Hermann Kießling: Höfe und Höfeverbände in Wuppertal. Bergisch-Märkischer Genealogischer Verlag, Wuppertal 1977.</ref><ref name="helbeck">Gerd Helbeck: Beyenburg. Geschichte eines Ortes an der bergisch-märkischen Grenze und seines Umlandes. Band 1: Das Mittelalter. Grundlagen und Aufstieg. Verein für Heimatkunde, Schwelm 2007, ISBN 978-3-9811749-1-5.</ref> Der Hof war Teil des Hofverbands Mosblech, der ein Allod der bergischen Herzöge war.<ref name="kießling"/> 1547 ist in einer Liste der Hand- und Spanndienste eine Wohnstätte belegt.<ref name="helbeck" /> 1597 wird in einem Verzeichnis der Schatz- und Dienstgüter der Status als Kotten deutlich.<ref name="helbeck" /> 1715 wird der Weiler auf der Topographia Ducatus Montani als Hengst bezeichnet.

Zwischen Hengsten und Gangolfsberg verlief die Elberfelder Linie der Bergischen Landwehr.

1815/16 lebten 14 Einwohner im Ort. 1832 war Hengsten weiterhin Teil der Honschaft Walbrecken, die nun der Bürgermeisterei Lüttringhausen angehörte. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Tagelöhnerwohnung bezeichnete Ort besaß zu dieser Zeit vier Wohnhäuser und drei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 30 Einwohner im Ort, drei katholischen und 27 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden vier Wohnhäuser mit 40 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref>

Weblinks

Commons: Hengsten (Wuppertal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Auf’m Hagen | Beyenburger Brücke | Bruckberg | Gangolfsberg | Hardtplätzchen | Hardtbach | Hengsten | In der Hardt | In der Heye | Kotthausen | Mesenholl | Mosblech | Neuenhaus an der Wupper | Niederdahl | Niederdahlhausen | Niedersondern | Nöllenberg | Oberdahl | Obersondern | Rottland | Seringhausen | Spieckerheide | Spieckerlinde | Spieckern | Steinhaus | Stoffelsberg | Trompete | Walbrecken Vorlage:Klappleiste/Ende